Post aus meiner Küche – Kindheitserinnerungen

So jetzt endlich komm ich dann auch mal dazu meine Kindheitserinnerungen preis zu geben. Meine Tauschpartnerin war die liebe Mrs Katharina Wusel mit ihrem wunderbaren selbermachen-Blog. Sehr talentiert die Gute. Eigentlich wollten wir uns persönlich treffen, da wir nicht weit voneinander weg wohnen. Das hat terminlich leider nciht ganz geklappt. Deshalb habe ich mein Päckchen nur schnell vorbei gebracht und bekam von ihrem lieben Mann ihr gelbes, sonniges Paket überreicht. Sah nach guter Laune aus und passte super zum Inhalt.

Das Thema warf ja einige Fragezeichen bei mir auf. Wie soll man denn frische Pfannkuchen verschicken oder Dampfnudeln oder Waffeln? oder oder oder…

Sehr schwierig das Ganze. Eigentlich wollte ich unbedingt Donauwelle machen. Denn meine Mama hat die früher sehr sehr oft gemacht. Nun ja aber da kommt Pudding-Buttercreme drauf und Schokolade. Im Glas geht das auch nicht. Also musste das verworfen werden. Ideen waren auch Graupensuppe (zum Glück habe ich die nicht genommen, siehe Artikel meiner Tauschpartnerin), Herrmann (wer mag nicht diesen Kettenbrief-Teig, den man hegen und pflegen muss und nie wieder los wird), Kekse, Marmelade, Himbeerbonbons, etc, etc.

Letztendlich konnte ich mich dann aber entscheiden.

PamK Kindheitserinnerungen

Da sind einmal eingelegte Birnen. die standen für mich sehr sehr schnell fest. Sogar in meinem Babybuch steht, dass die zu meinen Lieblingsessen gehören. Opa hat die immer selbst eingelegt. Mag ich immer noch gern und sind sehr einfach zu machen. Witzig dabei ist, dass ich Birnen im normalen Zustand gar nicht mag. In Kuchen schon, aber roh auf keinen Fall. Entweder sind sie zu hart oder zu matschig und den Geschmack finde ich auch nicht soo toll. Aber eingelegt finde ich sie super! Auch damit kann man toll backen. Oder man schneidet die Birnen in Scheiben und lässt sie mit etwas Zucker in der Pfanne karamellisieren. Mhhh! Das schmeckt auch toll zu Eis oder Pudding. Als Kind habe ich sie glaube ich einfach nur pur in mich rein geschaufelt.

Dann habe ich noch Manschgemüse gemacht. Das hat Oma immer gemacht. Oma konnte eigentlich nicht so gut kochen. Das war Opas Aufgabe und Leidenschaft. Aber für uns Kinder hat sie immer Gemüse zusammengewürfelt und gekocht. Was eben gerade da war. Meistens waren Bohnen und Möhren dabei. Und entweder Speck oder Rindfleisch aus der Dose. Das hieß dann Manschgemüse oder Gemüsedurcheinander. Das gab es eigentlich immer frisch. Aber für PamK habe ich es eingekocht, damit es länger hält und es besser transportiert werden kann. Natürlich auch direkt ein Glas für uns mit. Hat sehr gut geschmeckt. Das werde ich vielleicht mal auf Vorrat machen.

Ausserdem habe ich Apfel im Teigmantel gebacken. Da kommt ein ganzer Apfel in den Teig und drumherum Mandeln. Das hat Opa eigentlich immer im Tontopf gebacken. Ich habe es jetzt im Glas gemacht und auch wieder eingekocht. So hält es länger und man muss nicht alles sofort essen.

Dann habe ich noch kalten Hund gemacht. Den hat meine Mama oft zu Kindergeburtstagen gemacht. Da ich aber annahm, dass sehr sehr viele das Wauwau machen werden und eben auch schon kennen, habe ich mich für eine etwas ungewöhnlichere Variante entschieden. Und zwar die mit Pfefferminz von Jeanny. Schmeckte wirklich toll. Ich habe Mini-Kastenkuchenformen verwendet.

Verpackt sah alles dann so aus:

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Ausserdem lag ein Kinderbild von mir im Paket.

Daisy und ich

Die treue Hundedame da neben mir gehörte meinem Onkel und hat immer auf mich aufgepasst. Sie war immer so alt wie ich, bis wir 14 waren. Sie war unglaublich wichtig für mich. Das Foto entstand im Garten meiner Oma (die mit dem Pflaumenbaum, den Üeiern und von nebenan, nicht die mit dem Manschgemüse). Es gehört mit zu meinen Lieblingsbildern. Ich war vermutlich so zwei Jahre alt. Allerdings scheint es so als würde unser Haus da im Hintergrund noch gar nicht stehen. Dann kann ich eigentlich nicht mal ein Jahr alt gewesen sein.

Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen. Und danach lade ich auch die Rezeptkarten hier zum Download hoch. HIER sind die Rezepte zum Download.
Da ihr das für den Hund schon bei Jeanny habt, gibt es hier nur nochmal ein Bildchen.

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Hier die Sachen, die ich bekommen habe:

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Das wunderhübsche Päckchen in unserem Garten.

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Und das war drin. Ein sehr leckerer Smarties-Kuchen, der nach Geburtstagen schmeckte. Sehr schmackhaftes Gelee, was leider sehr flüssig geworden ist. Ich habe damit jetzt aber schon ein Quarkdessert gemacht und gekocht haben wir damit auch schon. Auf Toast fließt es leider eher auf die Hand als in den Mund. Schmeckt trotzdem toll!

Ich hoffe ihr hattet schöne Osterfeiertage und konntet weiter in Kindheitserinnerungen schwelgen.

Eure Krissi

DOWNLOAD PDF-Rezeptkarten

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8 Gedanken zu “Post aus meiner Küche – Kindheitserinnerungen

  1. Ja ja, das kleine lilaplätzchen – da hätte ich auch noch einige Erinnerungen…….
    Aber nein, das gehört hier nicht hin 😉
    Das Haus steht schon dahinter, ist aber durch die Büsche und Sträucher nicht zu sehen.

  2. Das sieht alles sehr lecker aus. Ich konnte in dieser Runde leider nicht mitmachen da wir in Urlaub waren. Muss aber auch sagen, ich fand das Thema auch nicht einfach. Zu meinen Kindheitserinnerungen gehören nämlich auch so Sachen wie: Apfelpfannekuchen, Grießfladen, Mutzen, und Kröppkuchen…alles Dinge mit Hefe und Quark die man ganz schlecht verschicken kann…
    Liebe Grüße
    Mone

    • Na Urlaub ist da auch viel entspannender. Wars schön?
      Ja fand ich auch total schwierig. Ich war eigentlich auch froh, dass meine Tauschpartnerin in der Nähe wohnte. Das machte es ein klein wenig einfacher. auch wenn die Wahl bei mir dann trotzdem hauptsächlich auf eingekochtes fiel. Kalten Hund hätte ich glaube ich nicht bedenkenlos verschickt.
      Oh jaa Apfelpfannekuchen…lecker! Oder Mettwurstpfannekuchen…mmmh
      Mutzen macht mein Opa auch. Die könnte man glaub ich noch ganz gut verschicken.
      Was sind denn Kröppkuchen?
      Liebe Grüße

      • Ja es war schön und entspannend 🙂 Mutzen sind in der Eifel ein bisschen anders als im Rheinland und Ruhrgebiet, kannst du mit Quarkbällchen hier vergleichen, und ich glaube die kann man nicht wirklich gut verschicken. „Kröppkuchen“ ist ein dünner Hefeteig bestreut mit Zimt & Zucker und wird dann gebacken. Und „Kröpp“ ist auf Eifler-Platt etwas was „trocken und staubig“ ist! Daher der Name 😉
        Liebe Grüße
        Mone 🙂

      • Sehr schön 🙂
        Ach Quarkmutzen…ja ok sowas lässt sich wirklich schlecht verschicken. Unsere hier sind ja eher trocken.
        Mhm…das hört sich irgendwie lecker an. Zimt ist toll 🙂
        Liebe Grüße

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