Von Bojen und dem Meer

Ja da ihr ja jetzt schon die Kuchen für meine Mama sehen konntet, will ich euch auch ihr Geschenk nicht vorenthalten. Eigentlich hat sie sich einen Gartentag gewünscht von allen. Den wird sie auch bekommen, sobald das Wetter stabil ist und ein Termin gefunden ist. Da ich aber nicht ganz mit leeren Händen kommen wollte und sowieso für einige liebe Menschen Armbänder machen wollte, habe ich ihr eines gebastelt. Sie macht damit den Anfang und bekommt als Erste ein selbstgemachtes Armband. Anhänger und Verschlüsse hatte ich vor einiger Zeit mal bei DaWanda bestellt.

Mama fährt immer mit ihren Freunden in den Urlaub an die deutsche See. Sie genießt die Zeit. Maritime Deko gibt es bei ihr auch immer irgendwo. Außerdem ist Blau ihre Lieblingsfarbe. Also war schnell klar, sie bekommt ein blaues Armband mit Anker.

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Ich habe ein altes Halstuch zerschnitten. Das bekam ich übrigens mal von einer Freundin meiner Mutter als Stoffrest. Zwei blaue und einen weißen Streifen habe ich dann geflochten. Die Enden habe ich jeweils in Quetschverschlüsse gesteckt und zusammengedrückt. Den Ankeranhänger habe ich mit einem Bindering am Stoff festgemacht. Damit ist das erste Band auch schon fertig.

Eigentlich wollte ich noch ein zweites gedrehtes Band aus dem Stoff dazu machen. Das wurde aber viel zu wuchtig. Deswegen kamen dann die dünnen Bändchen dazu. Eines ist geflochten, das andere gedreht. Sie bestehen aus dickem weißen Garn (benutzt man auch für Traumfänger) und einer dünnen Jutekordel. Die beiden Bänder habe ich an den Enden zusammen in Quetschverschlüsse gesteckt.

Hier seht ihr die Verschlüsse nochmal besser.

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Wie ihr da sehen könnt, habe ich die beiden Bänder an den Enden mit Binderingen verbunden. An einer Seite kommt dann noch ein Karabiner dran, damit man das Armband öffnen und schließen kann. Man könnte jetzt noch ein Stück Kette auf der anderen Seite ergänzen um es verlängern zu können. Ich wollte aber erst einmal gucken wie es meiner Mutter passt. Sie meinte es geht auch so. Also bleibt es so. So ein Kettchen stört ja oft auch.

Damit ist das Armband auch schon fertig. Hier nochmal die Bänder im Detail.

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Die hübschen Glaskugeln, die ich hier als „Display“ verwende, gehören übrigens Mr N. Sie sind ein Erbstück. In seiner Familie gab es viele Fischer. Was sich vererbt hat, er liebt das Angeln. Die Kugeln sind Bojen aus Glas. Heute sind das so wahnsinnig dekorative Plastikmonster. Früher gab es noch empfindliche Glaskugeln. Naja so empfindlich sind sie gar nicht, sie sind sehr dickwandig. Vom gleichen Schiff, wo diese Kugeln herkommen, haben wir auch eine tolle Signallampe bekommen. Ich finde die Sachen sehr schön und bin froh, dass seine Eltern sie ihm schon gegeben haben. Geputzt werden sie natürlich nicht. Sie werden nur mal hin und her geräumt. Der Netzabdruck auf der kleineren Kugel ist also wirklich vom Meer.

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Wie gefällt euch das Armband?
Ich möchte in der Art noch einige machen. Vielleicht denke ich dann mal daran Entstehungsbilder zu machen.

Eure Krissi

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2 Gedanken zu “Von Bojen und dem Meer

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