Brot und Salz

So heute gibt es mal was altes. Und eigentlich hab ich überlegt das nicht online zu stellen. Als ich die Fotos sah, war ich ein wenig geschockt. Die sind ja furchtbar. Entstanden sind sie Ende letzen Jahres. Im Vergleich sieht man wenigstens mal die Entwicklung. Deswegen werde ich sie euch trotzdem zeigen. Aber nur 2. Der Rest ist wirklich unbrauchbar.

Im November des letzten Jahres feierte eine meiner liebsten Freundinnen eine Einweihungsparty. Sie und ihr Freund sind zusammen in ein kleines Häuschen gezogen. Da sie aber eigentlich schon alles haben wünschten sie sich Geld. Aber so ganz mit leeren Händen geht man ja nicht. Deshalb wollte ich traditionell Brot und Salz verschenken. Allerdings ein bisschen ausgefallener. Blöderweise bekamen sie natürlich von fast allen Gästen Brot und Salz. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Ich ging eher davon aus, die Tradition sei etwas aus der Mode. Nun gut, ändern konnte ich es zu dem Zeitpunkt ja nicht mehr. Immerhin hatte ich Sonnenblumenkernbrot und Orangensalz und es war selbstgemacht.

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Ihr braucht für 2 kleine Brote:

20g frische Hefe
350ml lauwarmes Wasser
75g Sauerteig (Fertigprodukt)
2 EL Ahornsirup oder Honig
2 TL Salz
250g Roggenmehl
250g Weizen-Vollkornmehl
100g Sonnenblumenkerne

Hefe in eine Schüssel bröckeln, Wasser, Sauerteig und Sirup hinzufügen. Alles gründlich verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Beide Mehlsorten, Salz und den Hefe-Mix zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Schüssel mit etwas Mehl ausstreuen und den Teig hinein legen. Zugedeckt 1 1/2 Std an einem warmen Ort stehen lassen.

Aus dem Teig zwei Laibe formen. Diese mit einer Seite in die Sonnenblumenkerne drücken. Die Laibe auf ein Backblech legen und mit einem scharfen Messer die Oberfläche einschneiden. Zugedeckt noch einmal 45 min gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und für 10 min backen. Dann den Ofen auf 180 Grad runter kühlen und weitere 30 min backen.

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Den zweiten Laib haben wir behalten. Uns hat es gut geschmeckt. Generell muss ich bei Brot noch etwas üben. Die Kruste wird bei mir immer zu dick. Und das nächste mal würde ich anderes Mehl verwenden. Das Vollkornmehl, was ich hatte, gefiel mir gar nicht. Aber das ändert nichts am Rezept. Gestern bekam ich übrigens den Tipp Brot nicht über 180 Grad zu backen. Wenn man also vorher nicht auf 250 Grad vorheizt, wird die Kruste vielleicht besser. Aber das kann ich jetzt nicht genau sagen.

Das Salz habe ich aus Fleur de Sel, Orangenzesten und einigen Tropfen gepressten Orangensaft gemischt. Die Mischung sollte genug Zeit zum trocknen haben, bevor ihr alles verpackt. Das Salz eignet sich gut für Salate oder Fischgerichte. Leider habe ich gar kein Bild davon.

Hier könnt ihr noch das Rezept-PDF für das Brot herunter laden.

Verschenkt ihr generell noch Brot und Salz?
Bei uns steht ein Schälchen mit beidem auf dem Küchenschrank. Ein Exemplar bekamen wir beim Einzug nämlich auch.

Eure Krissi

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6 Gedanken zu “Brot und Salz

  1. Na soooo schlecht sind die Fotos ja nun auch nicht 😉
    Ja, diese Tradition ist leider etwas aus der Mode gekommen. Aber vor 3 Jahren haben wir auch Brot und Salz bekommen, als wir in’s Haus zogen 🙂

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