Ahoi

Vor einigen Wochen bekam ich die Gelegenheit eine Torte auszuprobieren, die mir schon etwas länger im Kopf rumschwebte. Eine meiner besten Freundinnen hatte Geburtstag und hatte zum Kaffeetrinken eingeladen. Da dachte ich, ich bringe ihr ien Törtchen mit.

auch eine tolle Gelegenheit um neue Techniken auszuprobieren. Irgendwie kam aber doch alles anders wie geplant.

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Tja, das erste was schief ging…ich war krank vor dem besagten Geburtstag. Also habe ich es nicht geschafft, das Törtchen zu machen. Immerhin war ich am Geburtstag selbst wieder so weit kuriert, dass ich sie besuchen konnte. Und das war mir wesentlich wichtiger.

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Es gibt Menschen, die sind wie ein sicherer Hafen.
Du kannst dort immer vor Anker gehen.
Jochen Mariss

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Den Anker habe ich aus einer dicken Schicht Fondant einfach mit einer Schablone ausgeschnitten und die Kanten etwas bearbeitet. Anschließend mit silberner Farbe eingepinselt und auf einem Zahnstocher trocknen lassen. Das er so schief ist, ist eigentlich der Luftfeuchtigkeit geschuldet. Mir gefiel der Effekt aber sehr gut.

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Wie ihr hier gut sehen könnt, ist die Torte etwas fassartig geworden. Ich wollte diesmal eine Sahnefüllung mit Mandarinen ausprobieren. Da Sahne aber nicht Fondanttauglich ist, muss man dabei ein wenig tricksen. Zum Beispiel so wie HIER. Vermutlich hab ich den Tortenring nicht lange genug drum gelassen. Deswegen ist die Torte wohl etwas ausgeufert (wie passend). Der Teig war normaler Biskuit.

Die hübschen nautischen Streifen sind auch nicht wirklich grade geworden. Geplant war sie auf einer Folie auszurichten und dann damit an die Torte zu bringen. Damit sie schön grade und gleichmäßig werden. Ähm ja, beim herstellen der Torte hab ich das wohl vergessen und hab einfach jedes Band einzeln mit der Hand befestigt. Tolle Idee…

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Für das Schiffchen habe ich eines aus Papier gefaltet und die einzelnen Teile aus Fondant darum geformt. Ich habe sie auch daran trocknen lassen. Später musste ich dann nur alles zusammensetzten.

Die Wellen sind aus 4 verschiedenfarbigen Fondantkreisen entstanden. Ich habe die Enden mit einem Balltool ausgedünnt und gekräuselt. Das passiert ja fast automatisch.

Auch wenn das Törtchen nicht ganz so geworden ist, wie es geplant war, gefällt es mir im Gesamtbild trotzdem sehr gut! Und gelernt hab ich dabei auch wieder was.

Achja, das hatte ich noch gar nicht erwähnt. Meine Freundin bekam die Torte dann wenige Wochen später, als ich sie wieder besuchte. Da haben wir halt nochmal ein wenig Geburtstag gefeiert. Und was von der Torte übrig war, konnte sie dann noch mit lieben Menschen teilen.

Eure Krissi

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6 Gedanken zu “Ahoi

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