Taler-Geschichten

Mein Großonkel hat früher immer gesagt „Dafür bekommste nen Taler“. Auch mit Groschen hat er gerechnet. Ich fand das als Kind irgendwie spannend. Er hat und immer erklärt, dass ein Taler 2 Mark wären. Heute brauchen wir gar nicht mehr umrechnen. Aber eigentlich geht es hier auch gar nicht um die Taler, die er damals meinte.

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Sondern um diese goldenen Schätzchen hier.

Sie bestehen aus Kartoffeln und Bacon. Keine Ahnung wie ich auf die Idee kam, aber irgendwann war sie in meinem Kopf und wollte nicht mehr weg. Und das mit gutem Grund. Sie schmecken nämlich toll!

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Großartig ein Rezept gibt es dafür eigentlich nicht. Ihr umwickelt Kartoffelscheiben mit Bacon, paniert das Ganze und bratet es an. Aber nun gut, ich hab euch das natürlich noch etwas ausführlicher aufgeschrieben.

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Mit LIEBE….extra viel…nur für euch!So!

Die Mengenangaben stimmen vielleicht nicht ganz, aber viel falsch machen könnt ihr hier nicht.

Für eine Portion braucht ihr in etwa:

2 mittelgroße Kartoffeln
etwa 12 Streifen Bacon
Mehl
2 Eier
Paniermehl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Öl

Die Kartoffeln vorkochen. Das könnt ihr ruhig einen Tag vorher machen. Dann könnt ihr sie besser schälen. Danach die Kartoffeln in Scheiben schneiden und diese mit Bacon oder Schinken umwickeln. Ich habe für eine Scheibe etwa 1 1/2 Streifen benutzt. War vielleicht ein bisschen wenig. Kommt aber auch darauf an wie dick eure Kartoffelscheiben sind.

Als nächstes stellt ihr euch drei tiefe Teller zum panieren bereit. In einen gebt ihr etwas Mehl, in den zweiten die verquirlten Eier und im dritten mischt ihr Gewürze und Paniermehl. In der Reihenfolge werden auch die Kartoffeltaler darin gewendet. So fertig paniert können sie in eine Pfanne mit heißem Öl. Da die Kartoffeln schon gar sind müsst ihr eigentlich nur warten bis alle goldgelb von außen sind.

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Ich habe sie zusammen mit Kräuterquark gegessen, aber auch andere Saucen dürften dazu gut schmecken.

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Und hier gibt es natürlich auch das Rezept als PDF für euch.

Ich finde es ist ein tolles Gericht für zwischendurch. Man kann es gut vorbereiten und es dauert nicht sehr lange. Außerdem schmeckt es sehr gut und alles andere als langweilig!

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Panieren ist übrigens eines der wenigen Dinge beim kochen, die ich fast perfekt beherrsche. Ich mache ganz tolles Schnitzel. Das erzähle ich im Übrigen nicht um anzugeben. Sondern weil es das einzige ist worin ich besser bin als der Mister hier. Mit allem anderen steckt er mich locker in die Tasche. Ich improvisiere entweder gnadenlos oder koche streng nach Rezept. Und beides ist kein Garant dafür, dass es gelingt oder schmeckt.

So jetzt höre ich mal auf Blödsinn zu faseln. Ich erzähle euch irgendwie seltsame Dinge heute, aber vielleicht findet ihr es ja auch interessant.

Eure Krissi

 

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2 Gedanken zu “Taler-Geschichten

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