Der Wal und das Täubchen

Noch ein Baby! Und eine Torte.

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Und wieso jetzt ein dicker Wal und eine gemeine Taube? Da sind doch Blümchen.

Der Titel kommt diesmal vom Namen des Kindes. Der kleine Junge heißt nämlich Jonas.

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Und die hebräische Form davon bedeutet „Taube“, im griechischen „Zeichen“. Früher glaubte man in Griechenland, dass Vögel Zeichen der Götter waren. Menschen die den Namen Jonas tragen sollen sehr friedfertige Menschen sein. Momentan hält er die liebe Mama noch ziemlich auf Trab, aber hoffen wir mal, dass er ein sehr lieber Junge wird.

Und der Wal? Eien biblische Geschichte von Jonas und dem Wal. Als Kind war das meine Lieblingsbibelgeschichte. Ich weiß gar nicht genau warum. Irgendwie fand ich es faszinierend, dass er im Bauch überleben kann.

Für alle, denen die Geschichte unbekannt ist fasse ich mal kurz zusammen worum es geht. Dann lernen wir hier direkt alle nochmal was. Ich hab den genauen Inhalt nämlich auch schon lange vergessen.

 Jona (meist Jonas genannt) erhält von Gott den Auftrag, den Bewohnern der Stadt Ninive aufgrund ihrer Boshaftigkeit die Zerstörung der Stadt anzudrohen. Jona geht stattdessen aber zu einem Hafen, weil er denkt die Bewohner verdienen die Strafe, und flieht in einem Schiff nach Spanien. Gott entfacht deshalb einen gewaltigen Sturm, durch den das Schiff in Seenot gerät. Jona bekennt sich des Zorns Gottes schuldig und schlägt vor, sich ins Meer werfen zu lassen. Die Seemänner versuchen noch an Land zu kommen, da das aber nicht klappt, opfern sie Jona doch. Der Sturm hört augenblicklich auf. Jona betet für seine Rettung und wird von einem großen Wal verschlungen. In dessen Bauch betet er weiter und wird nach drei Tagen und drei Nächten wieder an Land ausgespien. Er ergreift seine zweite Chance und verkündet Ninive ihr Schicksal. Diese Ankündigung lässt die Bewohner büßen und Gott begnadigt sie. Jona ist zornig darüber, weil er angeblich wusste, dass Gott die Stadt verschonen würde und nur deshalb geflohen ist. Er setzte sich unter eine schattige Pflanze und war beleidigt. Aber Gott ließ die Pflanze verdorren und fragte ihn ob er traurig darüber sei. Er erklärte ihm das er selbst noch viel trauriger gewesen wäre, wenn er all die Menschen zerstört hätte. Erst da verstand Jona und freute sich darüber die Stadt gerettet zu haben.

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So wer noch nicht eingeschlafen ist, darf noch mal Torte gucken. Verzeiht mir den Exkurs. Ich bin wirklich nicht gläubig, aber manche Teile sind schon interessant. Eigentlich wollte ich das ja auch nur schreiben, weil ich die Geschichte früher gut fand.

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Und irgendwas muss ich euch ja hier auch erzählen. Denn über das Törtchen selbst gibt es nicht viel zu schreiben. Der Name ist handgeschrieben mit Lebensmittelfarben und die Blümchen mit kleinen Ausstechern entstanden. die Blütenblätter hab ich ein bisschen hochgebogen und trocknen lassen, damit sie plastischer aussehen.

Unterm Fondant befindet sich Schokokuchen mit dem Superman-Rezept und weißer Ganache. Statt Kirschen ist aber diesmal Holunderblüten-Marmelade dazwischen. Schöne Kombination.

Dieses Baby ist übrigens noch keine zwei Jahre alt, sondern erst wenige Wochen.

Eure Krissi

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6 Gedanken zu “Der Wal und das Täubchen

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