Der Fisch an der Sonne

So direkt mal ohne Vorwarnung ab ins kalte Wasser schubsen: Mögt ihr Sushi?

Wir lieben es. Aber da wir in einer Kleinstadt wohnen und es hier keinen Sushimann gibt, müssen wir immer in die nächst größere Stadt fahren. Ist zwar nicht das Problem, im Umkreis gibt es einiges, aber mal eben spontan Sushi essen macht man dann doch nicht unbedingt.

Die Qualität der Reisröllchen aus dem Supermarkt wird zum Glück immer besser. Ab und an kommt das also auch mal in den Einkaufswagen. Habt ihr die schon mal probiert?

Viel häufiger machen wir Sushi allerdings selber. Ich hab das irgendwann mal ausprobiert und fest gestellt, dass es viel einfacher ist als ich gedacht hätte.

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Und da man da immer schön alles rein packen kann was man will, sind hier schon die wildesten Kreationen entstanden. Übrigens auch eine tolle Variante, wenn ihr keinen rohen Fisch mögt. Packt einfach was anderes rein. Gemüse, Fleisch, gegarten Fisch –  was auch immer euch schmeckt. Eine von unseren Ideen will ich euch heute zeigen.

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Ich wollte was fruchtiges sommerliches haben und da kam mir Orange in den Sinn. Orange harmoniert ganz toll mit hellem Fisch und insgesamt schmeckt die Sushirolle eher mild. Mit einer milden Sojasoße (z.B. von TerraSana, die ich im Januar geschickt bekam) kommt die Säure noch etwas besser zur Geltung.

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Sushireis

400 g Sushireis
3 EL Reisessig oder neutralen Essig
1 EL Zucker
1 EL Salz

Den Sushireis solltet ihr morgens oder am Vortag vorbereiten. Man wässert ihn so lange bis das Wasser klar bleibt und kocht ihn dann bis er bissfest ist. Das müssten etwa 10 Minuten sein.

Kurz vorher den Essig in einem extra Topf erwärmen und Zucker und Salz darin auflösen.

Den Reis gebt ihr jetzt in eine flache Form und verteilt das Essiggemisch darauf. Dann muss er auf Zimmertemperatur abkühlen.

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Mengenangaben sind bei Sushi immer etwas schwierig, da jeder anders rollt und belegt. Ich werde es als Rcihtlinie für euch aber mal versuchen.

Für ungefähr drei bis vier Rollen Orangen-Sushi benötigt ihr:

200 g gegarten Sushi-Reis
3-4 Nori-Blätter
2 kleine Orangen
1 helles Fischfilet (z.B. Kabeljau)

Den Fisch sanft garen, am besten geht das in einem traditionellem Bambusdämpfer. Falls ihr guten Fisch in Sushi-Qualität bekommt, könnt ihr ihn natürlich auch roh verwenden. Lasst ihn abkühlen.

Die Orangen in kleine Filets schneiden und mit einem Zewa etwas Flüssigkeit abnehmen.

Jetzt ein Noriblatt mit der glänzenden Seite auf eine Bambusmatte legen und etwas Reis im oberen Drittel verteilen. Darauf kleine Teile des Fisches und die Orangenfilets verteilen. Dann rollt ihr die Noriblätter vorsichtig mit Hilfe der Bambusmatte zu einer Rolle. Den letzten Zentimeter des Noriblattes mit etwas Wasser befeuchten. Drückt die Rolle etwas fester zusammen und legt sie auf einen Teller. Das wiederholt ihr mit den restlichen Zutaten.

Wenn die Noriblätter um die fertigen Rollen ein wenig aufgeweicht sind nehmt ihr ein scharfes Messer und schneiden die Rolle in Sushistücke. Um saubere Abschlüsse zu haben schneiden ihr die Enden knapp ab. Das ist aber nur für die Optik nötig.

Jetzt könnt ihr sie mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

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Wir hatten kleine Früchte, die eine Mischung aus Orange und Blutorange sind. Sie schmecken schön süß, aber auch ein wenig säuerlich. Wir haben auch überlegt mal etwas mit Grapefruit auszuprobieren. Was meint ihr?

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Achja, oben drauf hab ich noch Furikake gestreut. Der Name sorgt hier regelmäßig für Erheiterung, aber eigentlich handelt es sich nur um eine japanische „Gewürzmischung“. Ich habe dieses Rezept verwendet: Furikake. Man kann es auch auf Reisgerichte, Gemüse oder Nudeln geben.

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Ich hoffe das Rezept gefällt euch und ihr probiert es mal aus.

Eure Krissi

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