Ewig wachsen

Heute gibt es mal ein DIY für euch. Für unsere Hochzeit letztes Jahr haben wir einige Dinge selbst gemacht und ein paar davon möchte ich euch gern zeigen.

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Ich wollte gern eine schöne Ringbox, die aber nicht furchtbar aufwendig und teuer sein sollte. Denn man braucht sie schließlich nur sehr kurz.

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Auf den Bildern seht ihr alles was ihr dazu braucht:

Eine Holzkiste, etwas Farbe, Schleifpapier, einen Pinsel, Erde und Sukkulenten. Vielleicht noch einen Faden.

Ihr könnt euch vielleicht schon denken wie das ganze später aussehen wird.

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Die Holzbox habe ich ganz günstig in einem Deko-/Bastelladen gefunden. Er heißt Action und die Kette ist ursprünglich aus Holland. Vielleicht gibt es ja eine Filiale bei euch.

Sie war für den günstigen Preis natürlich nicht ideal verarbeitet. Aber mit dem Schleifpapier kann man die Oberfläche glätten. So fühlte sich das Kistchen nachher ganz weich an.

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Sukkulenten habe ich gewählt, da sie sehr widerstandfähig sind. Man kann sie fast überall wachsen lassen. Deswegen kamen sie auch mit der wenigen Erde und zeitweise wenig Sonnenlicht zurecht.

Ausserdem ist das auch ein schönes Zeichen für die Liebe. Auch sie sollte beständig und widerstandfähig sein – in der Lage sein fabelhafte und klägliche Zeiten zu überstehen.

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Nachdem ich die Kiste geschliffen hatte ging es an den Anstrich. Die Holzoptik sollte bleiben. Uns gefiel das natürliche und es passte auch zu den restlichen Details der Hochzeit.

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Aber das Gold der Beschläge passte nicht. Da unsere Ringe Weißgold und Rotgold enthalten, wollte ich die Beschläge mit Kupfer übermalen. Das passte ein wenig zum Rotgold.

Ich nahm einfache Wandfarbe aus dem Baumarkt, die ich noch zu Hause hatte. Überraschenderweise hält sie wirklich gut. Und das sogar bis heute noch. Die Hochzeit ist schon ein Jahr her und das Kästchen steht oft draußen, damit die Pflanzen Sonne abbekommen.

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Innen sollte es weiß werden, auch wenn man davon nicht mehr so viel sehen würde. Der Innenanstrich diente auch dazu das Holz zu versiegeln. So kann man die Pflanzen auch ab und zu gießen ohne das Holz zu gefährden.

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Deshalb habe ich dafür Lackfarbe genommen. Die gab es ebenfalls bei Action.

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Streicht in den Ecken und Übergängen besonders gut, damit es nachher auch tatsächlich dicht ist. Es soll ja auch nichts auslaufen später. Ich habe es trocknen lassen und dann noch einmal dünn überstrichen. So könnt ihr sicher gehen.

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Den oberen Rand habe ich mit angestrichen. Damit schützt ihr ebenfalls das Holz und es sieht schicker aus. So sieht man wenigstens etwas mehr von der weißen Farbe.

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Wenn alles getrocknet ist könnt ihr die Beschläge streichen. Dafür braucht man einen weichen kleinen Pinsel und Fingerspitzengefühl. Natürlich könnte man den Bereich auch abkleben, aber bei den kleinen Ecken und Kanten war mir das zu umständlich.

Ich habe das Metall ehrlich gesagt auch nur kurz angeraut beim Holzschleifen und nicht richtig geschliffen. Die Farbe hält trotzdem wunderbar.

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Bei den Scharnieren müsst ihr ein wenig tricksen. Ich habe sie zuerst im offenen Zustand gestrichen und trocknen lassen. Dann das Kästchen zugeklappt und das goldene, was dann sichtbar wurde, bemalt. Natürlich ist so nicht alles abgedeckt, aber zumindest alles was man sieht.

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Wenn ihr alles ausreichend trocknen lasst, hält es eigentlich auch gut. Vielleicht müsst ihr bei manchen Farben noch einmal drüber streichen.

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Wenn alles getrocknet ist könnt ihr etwas Blumenerde einfüllen. In die Kiste geht natürlich nicht wirklich viel rein. Ich habe sie etwa zur Hälfe befüllt.

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Dann könnt ihr die Sukkulenten einsetzen. Ihr braucht sie tatsächlich nur auf die Erde setzen. Am besten nehmt ihr kleine Ableger, die schon Wurzeln gebildet haben. Sie wachsen besser und schneller an.

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Wir haben sie immer ein wenig mit Wasser besprüht oder ein paar Tropfen auf die Erde gegeben. Sukkulenten brauchen zum Glück nur sehr wenig und sehr selten Wasser.

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Arrangiert sie in der Kiste einfach wie sie euch gefallen. Achtet aber darauf, dass sie nicht über den Rand kommen und ihr den Deckel noch schließen könnt.

Bei uns war ein Teil soweit raus gewachsen, dass wir sie vor der Hochzeit noch einmal umpflanzen mussten. Viel Liebe, viel Wachstum eben.

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Jetzt könnt ihr noch überlegen ob ihr die Ringe einfach so auf die Pflanzen legt oder ob ihr sie, wie bei einem Ringkissen festbindet.

Ganz nach dem Motto „tie the knot“. Kennt ihr den Spruch? Man sagt es als Synonym fürs heiraten, zumindest im englischen. Es gibt verschiedene Theorien wo der Spruch herkommt. Kennt ihr welche?

Manche haben wohl mit dem Ehebett zu tun, andere mit einem Galgenstrick. Wer weiß…

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Ich habe zwischen die Sukkulenten noch ein „Bakers Twine“ gelegt. Es war in Weiß und Apricot gestreift. Dunkelblau, Apricot und ein Naturton, wie bei Holz oder Packpapier, zogen sich durch die gesamte Hochzeit.

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Damit konnten wir die Ringe ein wenig befestigen, aber auch einfach lösen.

Die Schnur liegt zwar nur zwischen den Pflanzen und hält die Ringe nicht sicher fest, aber es sieht nett aus und erinnert mehr an ein Ringkissen.

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Hier gucken die Sukkulenten auch noch etwas zu weit über den Rand. Das fiel mir erst nach den Fotos auf.

Ach ja, entschuldigt die vielen Fotos. Das Motiv machte mir einfach zu viel Spaß.

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Zum Schluss zeige ich euch noch eine zweite Idee. Sie geht ganz schnell und ist auch für einen Verlobungsring geeignet.

Es gibt kleine Holzscheiben mit vorgebohrten Löchern, in die ihr ein Muster „sticken“ könnt. Ich hatte sie bei eBay bestellt, zum Beispiel HIER.

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In diesen ist eine Herzform eingearbeitet. Die Löcher sind groß genug für Bäckergarn oder andere Fäden. Mit einer großen Nadel könnt ihr sie ganz einfach durch ziehen.

Den Ring kann man oberhalb befestigen oder mit einarbeiten.

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Vielleicht gefällt euch ja eine der beiden Ideen. Unseren Gästen gefiel die Box ganz gut, also wollte ich sieh auch mit euch teilen.

Man kann die beiden Ideen sicher auch für kleine Geschenke nutzen. Eine kreative und nachhaltige Geschenkverpackung quasi. Die Kiste mit den Pflanzen kann man direkt auf die Fensterbank stellen nach dem auspacken und der Anhänger macht sich hübsch als Deko.

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Falls ihr die Ringkiste nachmacht oder ich euch zu etwas ähnlichem inspirieren konnte, freu ich mich über Fotos oder eine Nachricht.

Ich hoffe euch haben die Bilder und die Idee gefallen.

Eure Krissi

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Federleichte Osterverpackung

Bald ist schon Ostern und in nur wenigen Tagen sitzen wir zusammen bei der Eiersuche. Falls ihr aber immer noch nicht wisst wie ihr Geschenke oder Mitbringsel verpacken könnt, hab ich da was für euch.

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diese Verpackung geht wirklich super schnell und ihr dürftet so ziemlich alles dafür im Haus haben. Ich hab sie glaube ich vor 2 Jahren gemacht um ein paar Kinder mit Süßigkeiten zu beschenken.

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Dafür hab ich einfache Packpaiertüten genommen, die Namen meiner Neffen und Nichten aufgestempelt und mit Washitape eine bunte Feder festgeklebt. Außnahmsweise mal ganz Klischeehaft – Jungs in blau und Mädels in rosa.DSC_0014 Kopie

Die Öffnung einfach falten und mit Tape festkleben. Sie sind einfach zu öffnen und jedes Kind kann die Tüte mit sich rum tragen.

Man kann auch Butterbrottüten oder ähnliches nehmen. Statt der Feder könntet ihr auch einen Anhänger festkleben oder etwas aus bunter Pappe ausschneiden. Was ihr eben so österliches dahabt. Eine Blume sieht sicher auch gut aus, hält sich nur nicht so lange.

Würde ich sie dieses Jahr machen, hätte ich die Namen sicher per Hand geschrieben. Ich übe mich gerade ein wenig im Handlettering. Es macht wirklich Spaß. Ich habe mir vorgenommen jeden Tag etwas in meinen Kalender zu „Malschreiben“. Das ist eine tolle Übung und man muss nicht nach Motiven suchen. Irgendwas passiert ja immer. Viele machen das ja beim Filofaxing. Meine Kalender sind sowieso schon jahrelang ein Tagebuchersatz. Und dieses Jahr wird er eben besonders schön aussehen. Wie gefällt euch der neue Trend? Macht ihr sowas auch?

Vollkommen vom Thema abgekommen. Frohe Ostern!

Aus alt mach neu – Das olle Brett

Ich hab ja so die Angewohnheit alles mögliche mitzuschleppen wovon ich denke man kann das irgendwie verarbeiten. Ich versuche das einzuschränken…wirklich…klappt…manchmal…

Da wir durch unseren Hund mittlerweile jeden Tag in Wäldern und auf Feldern unterwegs sind, trifft man da schon mal das ein oder andere Holzstück. Äste habt ihr hier schonmal gesehen. Auch Bretter findet man (auch manchmal vor Köpfen). Einem Brett widmen wir uns heute mal. Das hab ich sogar weiter verarbeitet, zu einem Servierbrett. Alles schön geschliffen und geglättet. Habt ihr hier bzw. hier schonmal gesehen. Aber jetzt stand es schon ziemlich lange unbenutzt auf dem Regal. Vielleicht auch weil ich es dort selten wahrnehme. Als mich Nora wegen einem Gewinnspiel ansprach ob mir nicht etwas zum Thema Upcycling – Aus Alt mach Neu einfällt, fiel mir dieses Brett wieder ein. Falls ihr auch mitmachen wollt HIER findet ihr alle Infos zum Gewinnspiel.

Das olle Brett wird also mein Beitrag dazu. Es geht ganz schnell und ist vielseitig einsetzbar.

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Ich habe an dem Brett einfach einen Stoffstreifen befestigt. Der wird einfach auf der Rückseite festgetackert. Falls ihr so einen Tacker nicht habt, könnt ihr auch kleine Nägel nehmen.

An dem Streifen könnt ihr dann zum Beispiel Werkzeuge aufhängen.

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Da mein Brett auch noch einen kleinen Absatz hat, konnte ich auch noch etwas darauf ablegen. Ihr könnt natürlich ein normales Regalbrett verwenden. Dann fällt die Ablage eben weg, sieht aber auch sehr gut aus.

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Außerdem könnt ihr Bücher darauf hübsch sichtbar drapieren.

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Oder ihr hängt euren Schmuck daran. Broschen, Armbänder, Ketten, geht alles wunderbar.

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Auch Sonnenbrillen und Brillen warten an dem Brett gerne auf ihren Einsatz. Bei einem zweiten Shooting (weil die ersten Bilder furchtbar waren) ist mir übrigens aufgefallen, dass in unserem Bad total gutes Fotolicht ist. Wieso ist mir das noch nie aufgefallen? Wieso shoote ich nicht immer im Bad? Demnächst also mehr Essen auf Fliesen, ähm ja gucken wir mal…

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Was könnt ihr noch machen? Schals ordentlich aufreihen kann man mit dem Brett auch.

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Ein wenig erinnert mich diese Aufzählung ja grade an Klotz von Ren und Stimpy. Mit dem konnte man auch alles mögliche machen. Kennt ihr das noch? Dann freut euch auf den tagelang anhaltenden Ohrwurm. Viel Spaß!

Vielleicht fällt euch dadurch auch noch ein Upcycling für das Gewinnspiel ein. Bis zum 18. könnt ihr noch mitmachen. Viel Glück!

Eure Krissi

Hop on

Frohe Ostern!
Ich hoffe ihr feiert alle entspannt und seid nicht im Stress. Ich lasse es im Moment auch ruhig angehen und genieße ein paar freie Tage.
Falls ihr dennoch ein spontanes Mitbringsel braucht, habe ich noch eine Kleinigkeit fur euch.
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Entschuldigt, dass das Bild nicht so gut ist. Ich hatte leider nicht so viel Zeit um Fotos zu machen. Aber vorenthalten kann ich euch das ja auch nicht.
Vor kurzem habe ich bei einem Osterwichteln mitgemacht. Dafür entstand dieses Bild und musste noch schnell mit ins Paket.

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Der Spruch ist wirklich nicht neu und auch nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich mag ihn allerdings sehr und deshalb entstand due Idee für das Puschelbildchen.
Eigentlich wollte ich es komplett selbst basteln. Mit der Schrft klappte das aber so gar nicht. Dann dachte ich mir, ich drucke einfach eine Vorlage aus um meine Idee umzusetzen. Ich fand aber absolut keine die meiner Vorstellung entsprach.

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Euer Vorteil, jetzt habt ihr auch etwas davon. Ich entwarf die Vorlage dann nämlich kurzerhand selbst in vier Varianten.

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Druckt sie einfach aus, am besten auf Fotopapier. Schnell in einen schlichten Rahmen setzten und das Puschelchen aufkleben. Dafur könnt ihr verschiedene Dinge benutzen, Papier oder Watte zum Beispiel.

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Bei mir ist es flauschige Wolle, die ich einfach ein wenig zerpflückt habe. Anschließend einfach zu einer kleinen Kugel formen und fixieren. Das geht ganz gut mit etwas Bastelkleber. Am Bild habe ich es allerdings mit einem doppelseitigen Fotoklebeband befestigt. Das lässt sich ohne Probleme wieder entfernen.

Ach und ein PDF könnt ihr euch hier auch noch herunterladen.

So schnell kann man ein witziges Ostergeschenk haben. Oder vielleicht wollt ihr es euch ja auch selbst aufhängen. Ich werde es auf jeden Fall für uns auch noch einmal nach basteln. Euch noch schöne Feiertage und hop on!

Ostern in Beton gegossen

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Was ich euch heute zeigen möchte ging erstmal gehörig schief. Mehr oder weniger zumindest. Auf jeden Fall hat das, was ich mir vorgestellt habe, nicht geklappt. Das ist nichts neues bei mir. Ich lege halt einfach immer los und da kann es halt mal passieren, dass man manche Dinge nicht bedenkt. Eigentlich wollte ich euch Osterdeko zeigen. Da ich improvisiren und umdenken musste geht es jetzt eher ein wenig in Richtung Frühlingsdeko. Aber eigentlich ist es ja ganz gut, dass ihr die Sachen länger stehen lassen könnt oder? Ich finde das sehr praktisch.

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Eigentlich wollte ich mit euch Betoneier gießen. Aber nicht komplett aus Beton, sondern innen hohl mit Öffnung, damit man Kerzen hinein stellen kann, oder Blumen. Erster Denkfehler: Kerzen sind zu groß für Eier. Ok, hätte man Wachs mit Docht gießen können, aber die ganze Arbeit und dann brennt es nur kurz? Auch irgendwie blöd. Herstellungsfehler: Beton zu dünn ins Ei gegossen und Ei nicht eingeölt. Eine zweite Betonschicht hat nur bedingt geholfen und das schälen war etwas mühselig.

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So sind die Eier fast alle gebrochen. Ich finde sie aber so als Dekoobjekt auch noch ganz schön. Die Bruchstücke liegen hier also trotzdem zwischen Eiern, Federn und Häschen und bemühen sich alles etwas aufzulockern.

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So ähnlich sollte das ursprünglich aussehen. Eines ist tatsächlich einigermaßen heil geblieben. Ich hab es innen weiß angemalt.

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Mit Kerze würde es dann ungefähr so aussehen. Da hab ich allerdings etwas geschummelt. Ich hab einfach ein Teelicht zerkleinert, sodass es in das Ei passt. Brennt also nur sehr kurz, sah aber niedlich aus.

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Das hier war meine zweite Idee. Kleine Schälchen in Eiform, innen wieder lackiert. Denkfehler hier: Was tut man da rein?? Die sind doch so klein.

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Süßkram natürlich!! Also wirklich. Kann man auch auf einem gedeckten Tisch als Platzkärtchenhalter verwenden. Ich würde jetzt unter die Süßigkeit einfach einen Zettel mit dem Namen schieben, natürlich so dass der Name daneben raus guckt.

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Falls ihr das jetzt wirklich nachmachen wollt, braucht ihr einige Eierschalen und Blitzbeton. Den Betontrend habe ich länger im Netz beobachtet, kam aber irgendwie nicht dazu es auszuprobieren. Vor einigen Wochen bin ich dem ganzen dann verfallen. Es macht unheimlich Spaß und ist so einfach. Für ungeduldige Menschen wie mich ist der Blitzbeton ideal. Man kann so viel damit machen, es ist haltbar und geht super schnell.

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Ihr müsst einfach etwas Pulver mit Wasser anrühren. Und dann schnell verarbeiten. Der Beton ist innerhalb weniger Minuten hart. Wenn ihr zwischendurch rührt, könnt ihr das verlangsamen. Die Formen, die ihr verwenden möchtet, einfach dünn mit Öl einstreichen. Das geht gut mit etwas Küchentuch. Danach den Beton eingießen, vorsichtig die Luftbläschen raus klopfen und warten.

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Für die Eier habe ich ein paar Kleckse Beton in die Schale gegeben und dann durch drehen des Eies an der Außenwand verteilt. Da die Masse schnell aushärtet, konnte sie nicht wieder runter fließen. Bei den Schälchen habe ich halbe Eierschalen gefüllt und etwas ovales oben hinein gedrückt. Dafür könnt ihr auch andere Eier nehmen. Aber denkt ans einölen! (Nächster Denkfehler)

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Später könnt ihr dann hoffentlich einfach die Schale entfernen und habt vielleicht hübsche Schälchen oder tolle Improvisationsdeko.

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Da ich mir ja jetzt noch etwas anderes einfallen lassen musste, entstanden noch andere Objekte. Mir kam irgendwie etwas in den Kopf, das aussah wie eine Skulptur auf einer Säule. An Ostern konnte diese Skulptur ja nur ein Ei sein., zumindest bei der Vorarbeit.

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Also Form aus Pappe zusammengeklebt. Das geht ganz einfach mit Kreppband oder irgendeinem Klebeband. Wenn die Pappe weich ist, werden die Kanten nicht sehr grade. Wenn ihr härtere nehmt, können sie exakt werden.

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Da Eierschalen wasserdicht sind, könnt ihr sie gut als Blumenvase benutzen oder eben wieder eine Schummelkerze rein stellen.

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Dann kommen wir jetzt mal zu dem was auch so geklappt hat wie geplant, die Frühlings-/Osterdeko.

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Sucht euch ein paar schöne, dünne Zweige, die euch gefallen und kleine Behälter aus Glas oder Plastik. Dann kann es los gehen.

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Schlichte und wandelbare Deko eigentlich fürs ganze Jahr.

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Ich habe die Äste teilweise noch weiß lackiert. Mir gefällt beides gut.

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Dafür habe ich die Zweige einfach in einen Topf mit weißer Lackfarbe gehalten und beim heraus ziehen die überschüssige Farbe mit einem Pinsel abgestrichen. Dann hängt ihr alles auf und lasst es gut trocknen.

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Die kleinen Vasen sind eigentlich Einwegschnapspinchen aus Plastik. Um Teelichter rein stellen zu können, habe ich schlichte Glasteelichthalter für wenig Geld im Supermarkt gekauft.

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Wenn die Äste trocken sind (sofern ihr sie lackiert habt), schnappt ihr euch einfach einen Karton in der passenden Größe und füllt ihn mit Blitzbeton. Auf einer Seite drückt ihr jetzt ein Pinchen oder Teelichthalter hinein. Die Teelichthalter habe ich etwas tiefer gedrückt. Der Beton schiebt sich relativ grade hoch. Ich finde es schöner, wenn die Flamme etwas tiefer sitzt. So fällt das Licht schöner, ein wenig gedämpft.
Auf der anderen Seite des Blocks steckt ihr die Äste hinein. Da sie am Anfang noch zur Seite kippen, habe ich ein Netz aus Kreppband gespannt und die Zweige so etwas fixiert. Meine Kartons waren relativ dünn, deshalb habe ich den Wänden auch mit Kreppband ein wenig Halt gegeben.

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Jetzt heißt es natürlich wieder warten. Da es ein großer Block ist, habe ich die Kartons etwas länger stehen gelassen. Sie weichen aber auch ziemlich durch, also müsst ihr sie sowieso zeitnah entfernen. Dann kann der Beton komplett austrocknen.

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Ihr könnt die Kanten noch ein wenig schleifen, wenn ihr möchtet und dann kann man auch schon dekorieren.

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Blümchen und Kerzen rein, Bänder drum, Hängedeko an die Äste. Alles was euch gefällt.

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Beton lässt sich auch sehr gut streichen. Die Oberfläche ist rauh und nimmt die Farbe gut an. Ihr könnt es also auch teilweise oder komplett lackieren.

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Die Plastikpinchen habe ich von innen weiß lackiert. So wirkt das billige Plastik direkt etwas hochwertiger.

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Ich hatte noch etwas übrig vom Beton und habe es einfach in einen weiteren Karton gegossen. Daraus entstand diese Platte. Beim herauslösen blieb ein wenig Papier im Beton stecken. Ich hab es nicht mehr ganz weg bekommen, aber irgendwie fand ich es auch witzig. Also wurde es noch mit einem Stempel betont. Manchmal muss man Fehler auch hervorheben. Auf so eine Platte kann man sicher auch super einige Dekoobjekte und Kerzen in Szene setzen.

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So jetzt habt ihr ziemlich viele Bilder und Ideen. Das war echt ein langer Artikel. Wie hat euch mein DIY gefallen?

Bei Bonprix gibt es grade eine Blogparade unter dem Motto „DIY – Osterdekoration und Frühlingshafte Deko-Ideen“. Da möchte ich mit meiner Idee gerne mitmachen. Vielleicht schaut ihr euch mal die Beiträge der anderen an oder habt vielleicht selbst Lust dort mit zu machen. Am Ende werden die Ideen in ein E-Book eingebunden. Das gab es Weihnachten schon einmal. Bis zum 22. März könnt ihr noch mitmachen.

Eure Krissi

Lichtlein

Kurz vorm Wochenende möchte ich euch noch unseren Adventskranz zeigen. Dieses Jahr wollte ich mal sehr hell und eher mit Naturtönen dekorieren.

Die Eicheln hab ich mit glitzerndem Nagellack bemalt. Ging sehr schnell und einfach. Und hält auch recht gut.

Wie gefällt er euch?

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Tüten-Advent

Bevor die Kürbisrezepte kommen, möchte ich euch schnell den Adventskalender für meine Nichte und meinen Neffen zeigen. Falls ihr noch einen braucht für irgendjemanden. Der hier ist nicht viel Arbeit. Dauert aber schon ein bisschen.

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Das ist der für meinen Neffen. Den hat mein Freund gemalt. Wir haben einfach braune Tüten genommen und bemalt und bestempelt. Die nennen sich auch Kreuzbodenbeutel. Ich hab sie bei Amazon bestellt.
Er hat hauptsächlich mit Filzstiften gearbeitet.

Und hier der für meine Nichte:

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Den habe ich bemalt. Ich habe viel mit Stempelfarben gearbeitet. Wenn man die Farbe mit einem Wattestäbchen aufnimmt kann man damit ganz gut zeichnen. Mir gefiel der Effekt.

Gefüllt sind beide mit kleinem Spielzeug, ein paar Süßigkeiten und fruchtigen Knabbereien. Also passend für 2-3 Jährige.

So jetzt fehlt noch mein eigener Adventskalender. Woher bekomm ich den noch? Habt ihr einen eigenen?

Eure Krissi

Lavendel und Minze

Heute habe ich für euch das nächste Rezept aus dem Gewinnspielpaket. Bei Victoria gab es ja schon das DIY für die Teediamanten. Ich hoffe das war einigermaßen verständlich.

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Jetzt zeig ich euch etwas einfacheres. Nämlich das Badesalz. Das geht wirklich ganz schnell und ist ein schönes Geschenk für Leute mit Badewanne. Ich könnte mir allerdings auch vorstellen, dass es ein schönes Fußbad hergibt.

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Für die Füllung einer Badewanne braucht ihr etwa:

2 EL Salz
2 EL Speisesoda
5 Tropfen ätherische Öle (z.B. Vanille, Zitrone, Lavendel)
1 kleine Hand voll getrocknete Lavendelblüten und klein geschnittene Minzeblätter

Salz und Soda vermengen.
Danach mischt ihr die ätherischen Öle drunter.
Zum Schluss die getrockneten Blüten und Blätter in die Mischung rühren.
Jetzt lasst ihr alles trocknen. Dann könnt ihr es in Beutel umfüllen.

Ich habe direkt etwas mehr als eine Portion in die Beutel gefüllt. Eine Badewannenfüllung ist ja vielleicht etwas wenig. Ich glaube es waren vier Portionen.

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Und wenn ihr alles in Beutel gefüllt habt, könnt ihr mit netten Etiketten alles verschließen. Die könnt ihr HIER herunter laden.

Und das Rezept für das Badesalz gibt es HIER.

Und wie war euer Freitag der 13. bisher? Meiner war erstaunlicherweise sehr erfreulich.

Jetzt wünsche ich euch auch ein freudiges Wochenende!

Eure Krissi

Von Bojen und dem Meer

Ja da ihr ja jetzt schon die Kuchen für meine Mama sehen konntet, will ich euch auch ihr Geschenk nicht vorenthalten. Eigentlich hat sie sich einen Gartentag gewünscht von allen. Den wird sie auch bekommen, sobald das Wetter stabil ist und ein Termin gefunden ist. Da ich aber nicht ganz mit leeren Händen kommen wollte und sowieso für einige liebe Menschen Armbänder machen wollte, habe ich ihr eines gebastelt. Sie macht damit den Anfang und bekommt als Erste ein selbstgemachtes Armband. Anhänger und Verschlüsse hatte ich vor einiger Zeit mal bei DaWanda bestellt.

Mama fährt immer mit ihren Freunden in den Urlaub an die deutsche See. Sie genießt die Zeit. Maritime Deko gibt es bei ihr auch immer irgendwo. Außerdem ist Blau ihre Lieblingsfarbe. Also war schnell klar, sie bekommt ein blaues Armband mit Anker.

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Ich habe ein altes Halstuch zerschnitten. Das bekam ich übrigens mal von einer Freundin meiner Mutter als Stoffrest. Zwei blaue und einen weißen Streifen habe ich dann geflochten. Die Enden habe ich jeweils in Quetschverschlüsse gesteckt und zusammengedrückt. Den Ankeranhänger habe ich mit einem Bindering am Stoff festgemacht. Damit ist das erste Band auch schon fertig.

Eigentlich wollte ich noch ein zweites gedrehtes Band aus dem Stoff dazu machen. Das wurde aber viel zu wuchtig. Deswegen kamen dann die dünnen Bändchen dazu. Eines ist geflochten, das andere gedreht. Sie bestehen aus dickem weißen Garn (benutzt man auch für Traumfänger) und einer dünnen Jutekordel. Die beiden Bänder habe ich an den Enden zusammen in Quetschverschlüsse gesteckt.

Hier seht ihr die Verschlüsse nochmal besser.

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Wie ihr da sehen könnt, habe ich die beiden Bänder an den Enden mit Binderingen verbunden. An einer Seite kommt dann noch ein Karabiner dran, damit man das Armband öffnen und schließen kann. Man könnte jetzt noch ein Stück Kette auf der anderen Seite ergänzen um es verlängern zu können. Ich wollte aber erst einmal gucken wie es meiner Mutter passt. Sie meinte es geht auch so. Also bleibt es so. So ein Kettchen stört ja oft auch.

Damit ist das Armband auch schon fertig. Hier nochmal die Bänder im Detail.

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Die hübschen Glaskugeln, die ich hier als „Display“ verwende, gehören übrigens Mr N. Sie sind ein Erbstück. In seiner Familie gab es viele Fischer. Was sich vererbt hat, er liebt das Angeln. Die Kugeln sind Bojen aus Glas. Heute sind das so wahnsinnig dekorative Plastikmonster. Früher gab es noch empfindliche Glaskugeln. Naja so empfindlich sind sie gar nicht, sie sind sehr dickwandig. Vom gleichen Schiff, wo diese Kugeln herkommen, haben wir auch eine tolle Signallampe bekommen. Ich finde die Sachen sehr schön und bin froh, dass seine Eltern sie ihm schon gegeben haben. Geputzt werden sie natürlich nicht. Sie werden nur mal hin und her geräumt. Der Netzabdruck auf der kleineren Kugel ist also wirklich vom Meer.

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Wie gefällt euch das Armband?
Ich möchte in der Art noch einige machen. Vielleicht denke ich dann mal daran Entstehungsbilder zu machen.

Eure Krissi