PamK – Apfel im Teigmantel

Man man man, da wollte ich gestern noch ein schönes Foto von dem Kuchen mit angeschnittenem Apfel drin und so machen. Und was ist? Mir fällt ein, dass ich ja gar keine Sturzgläser verwendet habe. Ja und nu? Hab trotzdem mal eines aus einem Glas heraus geporkelt. Naja das Ergebnis war Krümel mit Apfel drin. Schmeckt toll, aber sah furchtbar aus. Gut ja, dann gibts eben ein Foto im Glas. Nicht so schön, aber besser als gar keines. Ich hätte mal noch einen Kuchen im Tontopf backen sollen. So wie der Opa früher. Leider habe ich daran nicht gedacht. Immerhin schmeckt der Kuchen ganz genauso wie früher. Ist ja auch schon mal was. Wovon ihr nur leider nichts habt jetzt. Tut mir leid!

Apfelkuchen im Glas

Ihr braucht für 6 Stück:

300g weiche Butter oder Margarine
1 TL Backpulver
50g Mandelblättchen
1 Prise Salz
6 kleine Äpfel
250g Puderzucker
300g Mehl
4 Eier
2 Zitronen mit unbehandelter Schale
6 Gläser 

6 Gläser mit 50g Butter einfetten und mit dem Mandelblättchen eindecken. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen.
Für den Teig die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen.
250g Butter, Salz, Zitronenschale und 250g Puderzucker schaumig aufschlagen. Dabei die Eier nacheinander zugeben und Mehl und Backpulver einsieben. Jetzt etwa 2 EL Zitronensaft unterrühren.
Die Hälfte des Teiges in die 6 Gläser füllen. Jeweils einen Apfel darauf setzten und mit dem restlichen Teig bedecken. Die Kuchen in den kalten Backofen stellen  (sonst können die Gläser platzen) und bei 200 Grad für etwa 40 min backen.
Die Gläser noch heiß verschließen.
Wenn sie länger haltbar sein sollen, kann man sie in 90 Grad heißem Wasser für 20 min einkochen.

Wenn ihr möchtet könnt ihr später dann noch aus 150g Puderzucker, 2 EL Zitronensaft und etwas Eiweiß eine Glasur zubereiten.

Der Kuchen ist wunderbar locker und schmeckt toll nach Zitrone und Apfel. Vielleicht genau das richtige bei dem langsam aufkommenden Frühling jetzt.

Achja, und ich werde jetzt auch direkt die Rezepte im ersten PamK-Artikel verlinken und die Rezepte zum download einfügen.

Eure Krissi

PamK – Manschgemüse

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Gemüse durcheinander. Das gab es immer wenn Oma kochte. Oma konnte eigentlich nicht wirklich kochen soweit ich mich erinnere und mochte es auch nicht. Kochen und backen sind Opas Leidenschaften. Aber wenn meine Schwester und ich da waren, hat sie uns oft dieses Gemüse gemacht. Immer etwas anderes. Immer was gerade da war. Meistens aus dem Garten. Meistens waren Brechbohnen drin. Oft Möhren. Es war auch meistens Fleisch drin. Jetzt hat meine Mutter mir erzählt, dass es Dosenrindfleisch war. Ich habe leider keines bekommen und Schinkenwürfel genommen. Die sind auch ein guter Ersatz.

Eingekocht ist das eine tolle Grundlage für viele leckere Essen. Man kann es so essen oder als Beilage oder in einem Pfannengericht.

Ihr braucht:
Brechbohnen
Möhren
Dosenfleisch oder Speck
sonstiges Gemüse was gerade da ist

Alles zusammen kochen bis es gar ist. Wenn etwas aus der Dose mit hinein kommt, das erst etwas später dazugeben. Dann heiß in Gläser füllen und verschließen. Die Gläser anschließend in 90 Grad heißem Wasser für 30 min einkochen.
Das Gemüse ist so mehrere Monate haltbar.

Wir haben es vor ein paar Tagen zusammen mit Zwiebeln und gekochten Kartoffeln in der Pfanne angebraten. Dazu gab es Kräuterquark. Sehr sehr lecker!

pfanne

eingelegte birnen

PamK – Eingelegte Birnen

eingelegte birnen

Meine liebste, selbstgemacht Babynahrung. Kindheitserinnerung schlechthin, könnte man sagen. Das erste was feststand für das Post aus meiner Küche Paket waren diese Birnen.

Früher einfach pur. Heute zu Müsli, Eis, Joghurt oder Pudding. Oder in Kuchen. Oder karamellisiert zu Mousse au chocolat. Die Möglichkeiten sind endlos.

Den Zuckergehalt könnt ihr übrigens selbst bestimmen. Oder sogar ganz weg lassen. Für die Haltbarkeit ist der Zucker nicht wichtig, nur das einkochen später. Das könnt ihr also an euren Geschmack anpassen. Ich nehme meistens so um die 300g.

Mein Opa hat sie auch mal mit Rotwein gemacht vor ein paar Jahren. Das mochte ich allerdings gar nicht. Aber ihr vielleicht. Auch Zugaben wie Vanille oder Zimt kann ich mir gut vorstellen.

Ihr braucht für etwa 2 große Glaser:

250-400g Zucker
1 Liter Wasser
etwa 8 Birnen

Zucker und Wasser aufkochen lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Wieviel Zucker man verwendet ist reine Geschmackssache.
Währenddessen die Birnen schälen, vierteln (oder klein schneiden) und entkernen. Diese direkt in saubere Gläser schichten und mit dem Zuckerwasser auffüllen. Die Gläser verschließen und in 90 Grad heißem Wasser für 30 min einkochen.
Die Birnen sind so mehrere Monate haltbar.

Post aus meiner Küche – Kindheitserinnerungen

So jetzt endlich komm ich dann auch mal dazu meine Kindheitserinnerungen preis zu geben. Meine Tauschpartnerin war die liebe Mrs Katharina Wusel mit ihrem wunderbaren selbermachen-Blog. Sehr talentiert die Gute. Eigentlich wollten wir uns persönlich treffen, da wir nicht weit voneinander weg wohnen. Das hat terminlich leider nciht ganz geklappt. Deshalb habe ich mein Päckchen nur schnell vorbei gebracht und bekam von ihrem lieben Mann ihr gelbes, sonniges Paket überreicht. Sah nach guter Laune aus und passte super zum Inhalt.

Das Thema warf ja einige Fragezeichen bei mir auf. Wie soll man denn frische Pfannkuchen verschicken oder Dampfnudeln oder Waffeln? oder oder oder…

Sehr schwierig das Ganze. Eigentlich wollte ich unbedingt Donauwelle machen. Denn meine Mama hat die früher sehr sehr oft gemacht. Nun ja aber da kommt Pudding-Buttercreme drauf und Schokolade. Im Glas geht das auch nicht. Also musste das verworfen werden. Ideen waren auch Graupensuppe (zum Glück habe ich die nicht genommen, siehe Artikel meiner Tauschpartnerin), Herrmann (wer mag nicht diesen Kettenbrief-Teig, den man hegen und pflegen muss und nie wieder los wird), Kekse, Marmelade, Himbeerbonbons, etc, etc.

Letztendlich konnte ich mich dann aber entscheiden.

PamK Kindheitserinnerungen

Da sind einmal eingelegte Birnen. die standen für mich sehr sehr schnell fest. Sogar in meinem Babybuch steht, dass die zu meinen Lieblingsessen gehören. Opa hat die immer selbst eingelegt. Mag ich immer noch gern und sind sehr einfach zu machen. Witzig dabei ist, dass ich Birnen im normalen Zustand gar nicht mag. In Kuchen schon, aber roh auf keinen Fall. Entweder sind sie zu hart oder zu matschig und den Geschmack finde ich auch nicht soo toll. Aber eingelegt finde ich sie super! Auch damit kann man toll backen. Oder man schneidet die Birnen in Scheiben und lässt sie mit etwas Zucker in der Pfanne karamellisieren. Mhhh! Das schmeckt auch toll zu Eis oder Pudding. Als Kind habe ich sie glaube ich einfach nur pur in mich rein geschaufelt.

Dann habe ich noch Manschgemüse gemacht. Das hat Oma immer gemacht. Oma konnte eigentlich nicht so gut kochen. Das war Opas Aufgabe und Leidenschaft. Aber für uns Kinder hat sie immer Gemüse zusammengewürfelt und gekocht. Was eben gerade da war. Meistens waren Bohnen und Möhren dabei. Und entweder Speck oder Rindfleisch aus der Dose. Das hieß dann Manschgemüse oder Gemüsedurcheinander. Das gab es eigentlich immer frisch. Aber für PamK habe ich es eingekocht, damit es länger hält und es besser transportiert werden kann. Natürlich auch direkt ein Glas für uns mit. Hat sehr gut geschmeckt. Das werde ich vielleicht mal auf Vorrat machen.

Ausserdem habe ich Apfel im Teigmantel gebacken. Da kommt ein ganzer Apfel in den Teig und drumherum Mandeln. Das hat Opa eigentlich immer im Tontopf gebacken. Ich habe es jetzt im Glas gemacht und auch wieder eingekocht. So hält es länger und man muss nicht alles sofort essen.

Dann habe ich noch kalten Hund gemacht. Den hat meine Mama oft zu Kindergeburtstagen gemacht. Da ich aber annahm, dass sehr sehr viele das Wauwau machen werden und eben auch schon kennen, habe ich mich für eine etwas ungewöhnlichere Variante entschieden. Und zwar die mit Pfefferminz von Jeanny. Schmeckte wirklich toll. Ich habe Mini-Kastenkuchenformen verwendet.

Verpackt sah alles dann so aus:

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Ausserdem lag ein Kinderbild von mir im Paket.

Daisy und ich

Die treue Hundedame da neben mir gehörte meinem Onkel und hat immer auf mich aufgepasst. Sie war immer so alt wie ich, bis wir 14 waren. Sie war unglaublich wichtig für mich. Das Foto entstand im Garten meiner Oma (die mit dem Pflaumenbaum, den Üeiern und von nebenan, nicht die mit dem Manschgemüse). Es gehört mit zu meinen Lieblingsbildern. Ich war vermutlich so zwei Jahre alt. Allerdings scheint es so als würde unser Haus da im Hintergrund noch gar nicht stehen. Dann kann ich eigentlich nicht mal ein Jahr alt gewesen sein.

Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen. Und danach lade ich auch die Rezeptkarten hier zum Download hoch. HIER sind die Rezepte zum Download.
Da ihr das für den Hund schon bei Jeanny habt, gibt es hier nur nochmal ein Bildchen.

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Hier die Sachen, die ich bekommen habe:

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Das wunderhübsche Päckchen in unserem Garten.

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Und das war drin. Ein sehr leckerer Smarties-Kuchen, der nach Geburtstagen schmeckte. Sehr schmackhaftes Gelee, was leider sehr flüssig geworden ist. Ich habe damit jetzt aber schon ein Quarkdessert gemacht und gekocht haben wir damit auch schon. Auf Toast fließt es leider eher auf die Hand als in den Mund. Schmeckt trotzdem toll!

Ich hoffe ihr hattet schöne Osterfeiertage und konntet weiter in Kindheitserinnerungen schwelgen.

Eure Krissi

DOWNLOAD PDF-Rezeptkarten

In der Weihnachtsschickerei…7/7 Lebkuchen-Macarons

Jetzt kommt das letzte. Also der letzte Post aus meiner Küche Artikel für dieses Jahr.

Bei Macarons muss man ja immer aufpassen. Deshalb wagen sich viele nicht an so etwas. Sie haben den Ruf sehr schwierig zu sein. Aber wenn man sich genau an alle Angaben hält, ist das eigentlich zu schaffen.

Aus Platzmangel auf dem Blech, habe ich noch ganz kleine Macarons gemacht. Als kleiner Snack sind die ganz gut. Sind ja sowieso schon sehr süß.

Ihr braucht für ca. 30 Stück:

125g gemahlene Mandeln
30g Zucker
210g Puderzucker
125g weiche Butter
2 TL Lebkuchengewürz
3 EL Nuss-Nougat-Creme
100g Eiweiß (von 3 Eiern)

Mandeln, Puderzucker und Gewürz im Mixer noch feiner mahlen. Eiweiß steif schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Mandelmix nach und nach in kleinen Mengen zum Eischnee sieben und sehr behutsam unterheben. Die Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Blech möglichst gleich große Tupfen spritzen. Diese ca. 30 min antrocknen lassen. Den Backofen in der Zeit auf 160 Grad vorheizen. Die Macarons etwa 14 min backen und dann auf dem Blech abkühlen lassen.
Die weiche Butter und die Nuss-Nougat-Creme aufschlagen und in einen Spritzbeutel füllen. Auf die Unterseite der Hälfte der Macarons etwas davon aufspritzen. Die restlichen Macaronhälften darauf setzen.
Trocken gelagert etwa 1-2 Wochen haltbar.

Am Anfang schmecken sie sehr nach Anis. Aber das verfliegt nach wenigen Stunden schon.

Ich hoffe euch haben alle Rezepte gefallen! Ich bin schon gespannt was das nächste Thema sein wird.

Eure Krissi

P.S.: Im ersten Artikel gibt es jetzt auch alle Rezeptkarten zum Download.

In der Weihnachtsschickerei…6/7 Spekulatiuslikör

Heute endlich mein eigentlicher Favorit, der Spekulatiuslikör. Er ist unglaublich schnell gemacht und soo lecker. Ein ideales Last-Minute-Geschenk.

Ihr braucht für 500ml:

150 ml Weizenkorn
3 TL Spekulatiusgewürz
3 TL Nuss-Nougat-Creme
50g Puderzucker
250g Schlagsahne

Weizenkorn mit Gewürz, Nuss-Nougat-Creme und Puderzucker glatt rühren. Die Sahne etwas cremig schlagen (je nach gewünschter Festigkeit des Likörs) und danach mit der Alkoholmischung verrühren.
Dunkel und kühl aufbewahrt hält sich der Likör 2-3 Monate.

Kleiner Geheimtipp von Mr N: Schubst mal einen der Schneebälle in den Likör und löffelt ihn raus. Sehr gut!

Eure Krissi

P.S.: Im ersten Artikel gibt es jetzt auch alle Rezeptkarten zum Download.

In der Weihnachtsschickerei…5/7 weihnachtliche Schokosalami

Ähm…noch einmal etwas was nur so tut. Diese Salami ist nämlich keine Salami. Sie ist alles andere als das. Das sieht alles nur so aus.

Ihr braucht:

100g zartbittere Kuvertüre
50g Vollmilchkuvertüre
75g Butter
150g Weihnachtsgebäck (z.B. Lebkuchen, Spekulatius, Vanillekipferl, Stollen)
150g gehackte Nüsse oder Kerne (z.B. Pistazien, Walnüsse)
ca. 3 EL flüssige Schokolade
ca. 3 EL Puderzucker

Schokolade und Butter im heißen Wasserbad schmelzen.
Das Gebäck zerbröseln. Mit den Nüssen zu der geschmolzenen Schokobutter geben und gut vermischen. Die Masse erkalten lassen und dann zu einer Wurst formen. Diese straff in Alufolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 4 Std kühlen. Danach die Wurst aus der Folie wickeln und rundum mit der flüssigen Schokolade einpinseln und in Puderzucker wälzen.
Kühl aufbewahrt hält sich die „Salami“ 3-4 Wochen.

Ich muss zugeben, am Anfang war ich auch skeptisch. Ob das auch wirklich so klappt und ob das auch schmeckt. Aber es sah so toll aus in der Zeitschrift. Ich wollte das einfach mal ausprobieren. Hätte sie nicht geschmeckt, hätte ich sie auch nicht verschickt. Aber alle Bedenken waren haltlos. Das Rezept ist wirklich einfach. Und es sieht auch noch toll aus. Wie eine richtige Salami, abgeseehn von den Farben. Schmecken tut es auch. Dabei ist es eigentlich sogar Resteverwertung.

Eure Krissi

P.S.: Im ersten Artikel gibt es jetzt auch alle Rezeptkarten zum Download.

In der Weihnachtsschickerei… 4/7 Tannenbäumchen

Schon wieder etwas was anders ist, als es zu sein scheint. Denn auch Tannen sind einfach zu groß zum verschenken. Und auch wenn Tannenschnaps in meiner Familie mal sehr beliebt war, sind sie eigentlich auch nicht besonders lecker oder genießbar. Diese hier allerdings schon.

Für 12 Stück braucht ihr:

3 Eier
25g Mehl
150g Puderzucker
1 Prise Salz
25g Speisestärke
Saft einer halben Zitrone
75g Zucker
200g weiße Kuvertüre
Zuckerdekoration
100g gemahlene Mandeln
200g gehackte oder gemahlene Pistazien (kann man auch mit anderen Nüssen mischen solange der Hauptanteil Pistazien sind, wegen der Farbe)

Aus Backpapier 12 Kreise mit 16cm Durchmesser ausschneiden und vom Rand bis zur Mitte einmal einschneiden. Diese zu Kegeln formen und mit einer Büroklammer fixieren. Dann mit der Spitze nach unten in Förmchen oder ofenfeste Tassen stellen.
Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen. Dabei den Zucker langsam einrieseln lassen. Danach die Eigelbe unterrühren. Mandeln, Mehl und Stärke vorsichtig unter die Eimasse heben. Den Teig dann gleichmäßig in die Papierkegel füllen. Dann bei 180 Grad  für 20 min backen. Kegel umgedreht auf einem Gitter erkalten lassen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen. Von den kalten Kegeln vorsichtig das Papier entfernen, dünn mit Kuvertüre einpinseln und in den Pistazien wälzen.
Aus dem Puderzucker und dem Zitronensaft Zuckerguss herstellen und jeweils einen kleinen Löffel über die Bäumchen kippen. Mit dem restlichen Guss die Dekoration befestigen.
Die Bäumchen halten sich trocken gelagert ungefähr 2 Wochen.

Die habe ich für das Päckchen in einen Karton eingepackt und gepolstert. Ich befürchte sonst wären sie kaputt gegangen. Sie sind schon ein wenig empfindlich.

Hätte ich das Rezept doch mal gestern gepostet. Gestern war nämlich das selbe bei der Bild zu sehen. Hier könnt ihr dann also auch eine bebilderte Anleitung finden. Natürlich nicht von mir.

Eure Krissi

P.S.: Im ersten Artikel gibt es jetzt auch alle Rezeptkarten zum Download.

In der Weihnachtsschickerei… 3/7 Schneebälle

Schneebälle gibts heute. Nein, nicht aus Schnee oder Eis. Da würden doch die Papierförmchen durchweichen, mensch. Und habt ihr in der Größe schon mal Schneebälle geformt? Die schmilzen doch sofort. Also wirklich.

Naja aber wer möchte nicht einen schönen runden, weißen Schneeball geschenkt bekommen? Deshalb schummeln wir etwas und verwenden andere Zutaten.

Ihr braucht für etwa 30 Stück:

150g Sahne
2-3 EL weißer Rum
400g weiße Kuvertüre
150g Kokosraspel

Sahne und  Rum erhitzen. Die Kuvertüre hacken und in der Sahne schmelzen. Die Mischung erkalten lassen, eventuell im Kühlschrank.
Die Hände anfeuchten und aus der abgekühlten Masse Bällchen formen. Diese in den Kokosraspeln wälzen.
Kühl aufbewahrt halten die Schnebälle sich 3-4 Wochen.

Die könnt ihr sicher auch werfen, aber versucht doch lieber irgendeinen Mund zu treffen. Das ist sicher besser.

Eure Krissi

P.S.: Im ersten Artikel gibt es jetzt auch alle Rezeptkarten zum Download.

In der Weihnachtsschickerei… 2/7 Glühweinzucker

Schnell das erste Rezept nachgeschoben.

Der Glühweinzucker ist schnell gemacht. Ihr braucht aber eine starke Küchenmaschine die alles zerkleinert. Meine hat leider eher Glühweinklumpen gemackt als feinen Zucker. Aber ich denke das macht für den Geschmack nichts.

Ich finde es ist ein tolles Geschenk, worüber sich bestimmt jeder freut. Auch als kleine Zugabe an Weihnachtsgeschenken oder als Gastgeschenk kommt der Zucker sicher gut an.

Ihr braucht für ca. 250g:

50 ml Johannisbeersaft
Mark einer Vanilleschote
1 Sternanis
2 Gewürznelken
2-3 Kardamomkapseln
250g Zucker
1 TL Zimt
1 TL geriebene Orangenschale

Johannisbeersaft, Gewürze, Zucker und Orangenschale zusammen aufkochen. Dann die Hitze etwas reduzieren und 6-8 min kochen lassen. Dabei gelegentlich umrühren.
Den dickflüssigen Brei möglichst dünn auf ein Backpapier verteilen und fest werden lassen (kann 1-2 Tage dauern). Das Ganze dann in Stücke brechen und komplett in einem Mixer zerkleinern.
In einer trockenen Dose aufbewahrt hält sich der Zucker mehrere Monate. Er kann aber mit der Zeit Aroma verlieren und eventuell klumpig werden.

Wenn man 1-2 EL des Zuckers in heißem Rotwein auflöst hat man schnell einen leckeren Glühwein.
Man kann den Zucker aber auch verwenden um Joghurt, Quark, Mascarpone, Eis oder Obst weihnachtlich werden zu lassen.
Wenn ihr etwas anderes ausprobiert habt, lasst es mich wissen!

Macht lieber keine größere Menge als hier angegeben. Ich hatte das mal versucht und hatte ziemlich Probleme mit dem trocknen. Wenn ihr mehrere Bleche verwendet geht das natürlich.

Eure Krissi

P.S.: Im ersten Artikel gibt es jetzt auch alle Rezeptkarten zum Download.