Fische im Winter

Nachdem der letzte Artikel ja auch schon nichts mit Essen zu tun hatte, machen wir damit mal weiter. Keine Sorge, das wird nicht die Regel. Der nächste Beitrag hier enthält wieder ein Rezept. Ein sehr leckeres und sehr einfaches! Perfekt oder?

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„Zwischen den Jahren“ hatten Mr N und ich ein wenig frei und haben uns ein wenig im Norden Deutschlands aufgehalten. Nicht ganz so nördlich wie die meisten denken mögen, aber doch schon Norden irgendwie.

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Natürlich war die Kamera mit dabei und ich hatte mal ein wenig Zeit mich in Ruhe mit dem Gerät zu beschäftigen. Ich bin ja eigentlich noch ziemlicher Noob was die Fotografie angeht. Blutiger Anfänger quasi. Werft mir Fachbegriffe an den Kopf und ich steh da wie´n Ochs vorm Berg. Hab ich zwar alles schonmal gehört, aber wirklich Wissen was gemeint ist? Ansatzweise vielleicht. Einstellen an der Kamera? Pffffft….

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Ansehnliche Bilder bekomme ich trotzdem manchmal hin. Für diese hier bekam ich sogar sehr anerkennendes Lob vom Mister.

Wie ihr hier seht sind sie bei einem Angelausflug entstanden. Der Mister hat nämlich endlich seinen Schein gemacht. Davon erzählt er eigentlich schon seit wir zusammen sind, also seit fast 9 Jahren. Nach 8 hat das dann auch mal geklappt.

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Er stand also glücklich am Kanal und ich knipste wild in der Gegend rum. Das Objektiv ist das selbe von dem ich euch bei den Quarkbällchen schon mal berichtet hatte. Ein altes, an dem man noch alles manuell einstellen muss. Es macht eine wunderbare Farbstimmung. Und ich konnte ein wenig üben. Was ich da genau eingestellt habe, weiß ich immer noch nicht. Aber immerhin weiß ich jetzt ein bisschen besser welche Zahlen ich wann verändern muss und welche Knöpfe das bewirken. Kann ich mir nicht richtig merken, aber ein wenig besser ist es wohl schon im Kopf.

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Die unterschiedliche Lichteinwirkung der Sonne, tat sein übriges. Auch da musste ich ständig die Einstellung verändern. Noch mehr Übung!

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Der Mister wird aufmerksam beobachtet. Schließlich wirf er was. Und man darf nicht hinterher ins Wasser stürmen. Da wird man zurück gerufen. Hrm…

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Obwohl das Wasser doch soooo verlockend da rum tümpelt.

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Und der Mister hat sogar was gefangen. Fand er nicht so toll wie ich. Ist nur ein kleiner Köderfisch sagte er. Aber war hübsch und sah wie de klassische Fisch aus. Immerhin. Schmecken würde er nicht. Ok, blöd.

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Also landete er direkt wieder im Wasser, allerdings am Haken.

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Dann muss man warten. Gebracht hat das leider nichts. Es wollte einfach nichts mehr anbeißen. Aber auch die anderen Angelkollegen waren erfolglos. Vielleicht haben die Fische einfach ein Winterschläfchen gehalten.

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Schön wars trotzdem! Der Hund konnte buddeln, der Mister endlich die Angel auswerfen und Sachen ausprobieren und ich mit der Kamera rum probieren.

Wie gefallen euch die Bilder?

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Ich werde auch weiterhin daran arbeiten mehr von der Kamera zu verstehen und bessere Bilder zu machen. Zum Geburtstag habe ich jetzt auch ein tolles Buch bekommen mit Tipps und Erklärungen. Mal sehen wie ich damit zurecht komme. Extra für „Food-Fotos“, also nur für euch! Aber alles auf Englisch. Das wird natürlich noch schwieriger, wenn man die Fachbegriffe eh schon drin hat. Aber mein Englisch ist in Ordnung. Das bekomm ich schon hin.

Jetzt hat das neue Jahr hier im Blog ganz anders als gewohnt angefangen. Aber Jahresanfänge sind ja auch für Veränderungen da. Vorsätze, die man schnell wieder verwirft oder aber tatsächlich durch hält. Ich nehme mir nie etwas fürs neue Jahr vor. Ich habe sowieso immer neue Ideen. Habt ihr euch was vorgenommen?

Eure Krissi

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Kräuterwuff

Stellt ihr euch jetzt auch einen Hund vor einem großen Kessel und vielen kleinen Tiegelchen vor? Wie eine Kräuterhexe? Nicht? Spätestens jetzt schon.

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Zumindest einen „Tiegel“ gibt es in diesem Post wirklich. Allerdings ist es eine Plastikdose von Dr. Schaette mit Kräuterpulver drin.

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Das Hundchen hier fand es nach kurzem Schnuppern schon so spannend, dass er es glatt aus der Dose geleckt hat. Dafür ist es eigentlich nicht gedacht. Es soll als Nahrungsergänzung dienen. Dafür kann man es zum Beispiel über das Futter geben. Es soll viele Mineralien liefern und ist deswegen besonders nach eine Krankheit oder als kleine Auffrischung gut geeignet.

Ich habe mit den Kräutern einige Leckerchen gebacken. Zwei Sorten werde ich euch hier zeigen.

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Diese Knochen sind relativ groß. Ihr könnt sie aber natürlich auch mit kleineren Formen ausstechen.

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Für etwa 20 Stück braucht ihr:
200 g Vollkornmehl
50 g Haferfl ocken
10 g Kräutermischung
3 EL Sonnenblumenöl
1 Ei
120 ml Milch

Alle Zutaten vermischt ihr einfach und knetet einen glatten Teig daraus.
Den rollt ihr anschließend auf etwas Mehl aus und stecht die Kekse aus.
Die Kekse bei etwa 180 Grad für 30 min backen.

Denkbar einfache Zubereitung, das PDF bekommt ihr trotzdem HIER.

Es geht aber noch einfacher.

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Diese Würfel sind mit sehr wenigen Zutaten schnell fertig gestellt. Sie sind auch für magenempfindliche Hunde geeignet.

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Für etwa 50 Stück braucht ihr:
150 g Reismehl
150 g Magerquark
10 g Kräutermischung

Auch hier wieder alle Zutaten zu einem Teig vermischen.
Den Teig vorsichtig ausrollen und in Würfel schneiden.
Die Würfel werden dann bei etwa 180 Grad für ungefähr 20 min gebacken.

Das PDF gibt es HIER.

Habt ihr schon einmal Hundekekse gebacken? Ich mache das leider viel zu selten. Die meisten Hunde lieben diese selbstgemachten Snacks. Und man weiß wenigstens was so drin ist. Da muss man nicht gucken ob die Hersteller vielleicht Zucker oder sonst einen Quatsch mit eingebacken haben.

Habt ihr Erfahrungen mit Nahrungsergänzungen? Wir haben, abgesehen von den Kräutern, nur ab und zu mal etwas Öl übers Futter gegeben und Kokosflocken bekommt er mit jeder Mahlzeit, wegen der Zecken.

Eure Krissi

 

4 Wuffs

Ja, richtig erkannt, heute geht es mal wieder um das Hundchen des Hauses. Der hatte vor einiger Zeit Geburtstag und wurde schon 4! Hat er doch letztes Jahr noch seinen Geburtstagshut zerfetzt, seit diesem Geburtstag ist er glaube ich ein Riesenfan von diesen Feierlichkeiten.

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Dieses Jahr gab es keinen Hut, sondern die gewohnte Schleife und sabberleckere Muffins mit komischen warmen Stäbchen drin. Nur das Warten fand er wohl blöd. Und das „Sitz mal still“, „Guck mal hier“, „Noch nicht essen“.

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Den weichen Teppich auf dem sonst so harten Terassenboden und den leckeren Duft fand er aber gut. Und die Muffins dann natürlich auch!

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Keine Sorge, wir stopfen unseren Hund natürlich nicht mit ungesundem Zuckerzeug voll. Das machen wir nur mit uns. Der Wuff bekam tiergerechte Rote-Bete-Muffins. Den Menschen schmeckten die aber auch nicht schlecht.

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(Muffin über der Kamera)

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4 ist er jetzt schon und hat quasi grade das Flegelalter hinter sich. Deswegen hat er es trotzdem noch ziemlich fellig hinter den Ohren. Seit etwa zwei Jahren ist das Wuff bei uns und bringt uns viel Freude.

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Für etwa 20 kleine Muffins braucht ihr:

150 g gegarte Rote Bete
300 g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eier
120 ml Milch
3 EL Sonnenblumenöl

Die Rote Bete schneidet ihr zuerst in kleine Würfel. Ihr könnt auch die eingelegt aus dem Glas benutzen. Lasst sie aber gut abtropfen.
Eier, Rote Bete, Milch und Öl in eine Schüssel geben. Mehl und Backpulver gebt ihr zum Schluss dazu. Jetzt verarbeitet ihr alles zu einem zähen Teig.
Der kommt dann in Papierförmchen und wird bei etwa 180 Grad für 15 min
gebacken.

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Der Fellnase hier hat es sehr gut geschmeckt. Wenn ihr es nachbackt, erzählt mir doch wie eure reagiert haben.

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Und heute gibt es auch noch zwei „Behind-the-Scenes“-Bilder für euch. Einfach weil er so lustig guckt.

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Feiert ihr eigentlich Hundegeburtstage? So richtig wird das bei uns natürlich auch nicht gemacht, obwohl ich das lustig fände. Aber irgendetwas besonderes gibt es immer.

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Ach ja, fast das PDF vergessen.

Eure Krissi