Muttertag

Muttertag mitten im Herbst??

Naja, eigentlich geht es hier nicht um Muttertag an sich, sondern um einen Mordfall der sich an Muttertag ereignet hat. Mordfall? Ja, ihr seid hier trotzdem auf dem richtigen Blog. Werdet ihr gleich sehen.

Wir waren nämlich neulich in der Villa eingeladen. Von Schaukelpferden war da zwar nichts zu sehen, allerdings wurden Pferde des öfteren erwähnt.

Dieser Artikel wird immer verwirrender. Ich erklärs mal.

In der Villa hat vor 5 Jahren ein Mordfall statt gefunden. Es wurde auch jemand verurteilt. Trotzdem sollte der ganze Fall jetzt noch einmal aufgerollt und untersucht werden. Deshalb wurden wir zum Dinner eingeladen. Wer gut schlussfolgern kann (oder auf den Link oben geklickt hat), weiß jetzt schon „Aaaah, ein Krimidinner“.

Ich gehe jetzt mal nicht viel weiter auf das Ereignis ein. Das möchte nämlich Christine auf ihrem Blog in den nächsten Wochen selber machen. Wer das also verfolgen möchte, abonniert am besten direkt ihren Blog. Wir machten uns also an einem regnerischen Freitagabend in angemessener Kleidung auf den Weg zur Villa. Der Mister als blutjunger Anwalt und ich als ehemalige Chirurgin und aktueller Journalistin. Auf dem Weg dorthin trafen wir schon die anderen Verdächtigen. Die meisten hatten etwas nettes für das Dinner dabei. Bei uns im Gepäck fand sich natürlich eine Torte, was auch sonst.

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Als Christine mich bat für ein Dessert zu Sorgen fing ich direkt an zu recherchieren. Das Thema war spannend. Mal was anderes. Zuerst hatte ich Ideen mit Kreidezeichnungen und Absperrband oder Fingerabdrücken. Aber das war alles irgendwie nicht soo das Wahre.Und dann entdeckte ich eine zweistöckige Torte, die so ähnlich aussah wie die oben auf dem Bild.

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Jah, die Grundidee war nicht von mir, aber ich fand es einfach so faszinierend. Elegant, dezent gruselig und trotzdem etwas blutig. Das musste ich umsetzten. Leider habe ich mir nur das Bild abgespeichert und mir nicht gemerkt von wem es war. Sonst würde ich das jetzt natürlich verlinken. Falls sie jemand kennt, gebt mir bitte Bescheid!

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Zwischendurch habe ich mir Gedanken gemacht ob die Torte überhaupt zum Fall passt. Wir wussten ja keine Details zum Fall.

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Ich wusste, dass eine Frau das Opfer war. Perlenkette könnte also ok sein. Vielleicht trägt die Dame aber auch gar keinen teuren Schmuck. Und Kugeln? Vielleicht ist sie erstochen und nciht erschossen worden.

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Wie sich herausstellte, passte aber alles perfekt. Die Dame war etwas älter und wohlhabend, Perlenketten also durchaus in Ordnung. Und sie wurde aus nächster Nähe erschossen. Kugeln und Blut passen auch!

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Die rote Blume ist mir leider nicht so gelungen wie geplant. Der Fondant kämpft sehr mit der Luftfeuchtigkeit bei uns. Ich habe mir mittlerweile schon Luftentfeuchter besorgt um so etwas künftig zu vermeiden.

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Sie sollte eigentlich nicht so platt sein. Ich habe dann eien anderen Blütenstempel gemacht, dann sah es trotzdem gut aus. Und es wusste ja keiner außer mir.

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Das Blut habe ich aus viel Pulverfarbe und Wodka gemischt. Gelfarben gehen sicher auch sehr gut. Aber so konnte ich die Konsistenz besser bestimmen. Die Kleckse zu machen hat wirklich Spaß gemacht. Ich habe einen Borstenpinsel dafür genommen und ihn mit den Fingern aufgefächert, sodass die Farbe gegen den Kuchen fliegt. Ihr kennt die Technik bestimmt noch von früher mit Zahnbürsten und Papier. Wir haben sowas manchmal im Kindergarten und der Grundschule gemacht.

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Wo die Flecken zu dick waren, ist teilweise die Farbe etwas weg gelaufen. Das hab ich ein wenig repariert, das war dann gar nicht so schlimm.

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Die Perlen habe ich alle einzeln gerollt und mit einer Nadel ein Loch rein gepieckst. Auf ein paar ist dann noch etwas silberne Farbe gelandet um ein paar Lichtreflexe zu immitieren. Teilweise hab ich die Perlen dann auf ein dünnes Garn aufgefädelt. So entstand die zerissene Perlenkette.

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Achja, gefüllt war die Torte wieder wie Superman, aber diesmal gab es noch eine zusätzliche Himbeerschicht.

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Der Abend hat uns auf jeden Fall richtig Spaß gemacht! Ich war ja erst etwas besorgt, weil ich wenig Leute kannte und dann auch noch schauspielern…das klang so gar nicht nach Wohlfühlzone für mich. Aber das war natürlich kein Grund abzusagen. Schließlich wollten wir ja auch Christines Geburtstag mit ihr feiern. Und so ein Krimidinner klang auch toll und spannend. Also nicht drüber nach denken und hin! Das hat sich auch gelohnt! Alle waren sehr nett und es war großartig! Also Christine, nochmal vielen Dank für den tollen Abend und die ganze Arbeit und Mühe, die du dafür auf dich genommen hast!

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Ich werde mir bestimmt auch so ein Buch zu legen und so etwas mal machen. Mal gucken was es da alles gibt. Hat jemand von euch so etwas schon einmal mit gemacht? Könnt ihr Bücher empfehlen?

Eure Krissi

 

EDIT:

Die liebe Christina ist jetzt mit Ihren Berichten zum Krimidinner fertig. Der letzte war das Buffet, wo auch diese Torte ihren Auftritt fand. Wenn ihr bei Christine mal schauen wollt, wie das mit dem Krimidinner so war, schaut mal unter den folgenden Links:

Warum überhaupt ein Krimidinner?
Die Einladungen
Wer ist wer?
Der Fall und seine Hintergründe
Die Deko
Was gabs zu essen?

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Chocolatechip-Cupcakes

Um euch die neue Woche zu versüßen gibt es heute Schokoladiges. Was man an einem Montag so braucht, oder?

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Das sind quasi DIE Muffins schlechthin. Der Teig ist schön fluffig und schmeckt sehr gut. Dazu ein paar Schokostücke. Einfach perfekt! Und schnell gemacht sind sie auch noch.

Für etwa 10 Stück braucht ihr:

100g Margarine
100g Zucker
2 Eier
100g Mehl
1 TL Backpulver
100g Schokotropfen

1 Pck Schokopuddingpulver
500 ml Milch
Salz
30g Zucker
200g Butter
50g Puderzucker

Das hier ist quasi ein All-in-Teig. Meine Lieblingsteige. Margarine, Zucker, Eier, Mehl und Backpulver verarbeitet ihr einfach zu einem Teig. Danach nur noch die Schokotropfen unterheben.

Den Teig füllt ihr jetzt in Papierförmchen und backt sie für etwa 20 min bei 190 Grad.
Für das Topping bereitet ihr den Pudding mit Milch, einer Prise Salz und dem Zucker nach Packungsanleitung zu.
Den müsst ihr dann abkühlen lassen, bis Butter und Pudding die selbe Temperatur haben.
Wenn es soweit ist könnt ihr Butter und Puderzucker schaumig rühren. Dann müsst ihr Esslöffelweise den Pudding dazu geben. Jedesmal gut verrühren.
Die abgekühlten Muffins mit der Buttercreme verzieren.

Die Muffins schmecken auch ohne die Buttercreme super. Wenn ihr mal schnell etwas Süßes braucht.

HIER gibt es wieder das Rezept zum ausdrucken.

Ich hoffe ihr habt eine schöne Woche!

Eure Krissi

 

Himbeer-Cupcakes

Fruchtige frische Cupcakes heute!

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Unter der glänzenden Schicht hier befinden sich Himbeeren. Tiefgekühlte, könnt ihr also immer machen! Sehr fein schmecken die Küchlein.

Ich halt euch auch jetzt am Wochenende gar nicht lange auf.

Für etwa 14 Stück braucht ihr:

75g weiche Butter
100g Zucker
1 Ei
2 EL Milch
100g Mehl
2 TL Backpulver
100g Himbeeren (frisch oder TK)

Creme fraiche
Krokant

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Danach das Ei und die Milch unterrühren. Mehl und Backpulver siebt ihr am besten darüber und arbeitet es nur kurz ein.
Am Schluss müsst ihr die Himbeeren vorsichtig unterheben.
Den Teig in Muffinförmchen füllen und bei 180 Grad ungefähr 20 min backen.
Nachdem sie abgekühlt sind einen Klecks Creme fraiche oben drauf geben und mit
Krokant bestreuen.

HIER gibt es das PDF.

Und jetzt schnell in die Küche und nachbacken! Viel Spaß!

Eure Krissi

Fruchtiger Schichtsalat

Als erstes bekommt ihr das Salatrezept. Salat kann man schließlich auf jeder Party gebrauchen, oder? Und dieser hier ist so flexibel. Wenn euch eine Zutat nicht schmeckt, lasst ihr sie einfach weg oder ersetzt sie durch eine ähnliche. Den Schinken z.B. durch Bohnen. Statt der beiden Salatsorten könnt ihr Kohl nehmen. Mandarinen machen sich an Stelle der Ananas sicher auch gut. Ihr versteht was ich meine.

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Ich werde euch die Mengenangaben für 1 Portion/Person geben. Ich glaube damit habe ich zwei der Becher füllen können. Da es schon so lange her ist, weiß ich das nciht mehr 100%ig. Auf jeden Fall könnt ihr so die gewünschte Menge anhand der Personenzahl ausrechnen.

Für 1 Portion braucht ihr:
1 hartgekochtes Ei
50g Eisbergsalat und Feldsalat
1/2 Apfel
150g Mais, abgetropft
150g Ananasstücke, abgetropft
50g Gouda, gerieben
50g gekochter Schinken
1/4 Lauchstange
2 EL Mayonnaise
2 EL Sahne
1 EL weißer Balsamicoessig
Salz
Pfeffer

Das Ei schneidet ihr in Scheiben, den Eisbergsalat in Streifen. Den Apfel müsst ihr mit der Schale fein raspeln. Den Schinken in Würfel und den Lauch in Ringe schneiden.
Den nächsten Schritt könnt ihr euch denken. Salat, Mais, Ananas, Schinken, Lauch und Apfel nacheinander in ein Gefäß schichten. Die Reihenfolge hier ist egal. Die Eischeiben oben drauf verteilen.
Aus Mayonnaise, Sahne, Essig und den Gewürzen ein Dressing herstellen. Dieses dann auf dem Salat verteilen. Wir haben einige ohne Dressing gelassen und ein Essig/Öl Dressing daneben gestellt. Falls jemand das andere Dressing nicht mag. Zum Schluß den Käse darauf streuen.
Am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Natürlich kann man auch alles in einer großen Schüssel zubereiten.

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Ein sehr einfaches Rezept, dass man gut vorbereiten kann. Leider nur einen Tag vorher, aber dafür geht es recht schnell.

Das Rezept-PDF findet ihr HIER.

Den Salat sollte ich dringend mal wieder machen. Habt ihr einen Lieblingssalat? Ich fand Schichtsalat immer schon toll. Irgendwie gefiel mir am besten daran der Lauch. Vielleicht weil der in anderen Salaten nie vorkommt.

Eure Krissi

Year One

Es gibt wieder ein Archiv-Schätzchen. Dieses mal sogar etwas größer. Ich muss euch noch von einer Party berichten. Unserer Einweihungsparty, die wir ein Jahr später feierten und die nochmal 1 1/2 Jahre später hier auf dem Blog landet. Warum ich so lange gewartet habe damit? Eine gute Frage auf die ich keine Antwort habe. Nach der Party kam der Sommer. Da wir aber drinnen gefeiert hatten, wollte ich warten bis es draussen wieder etwas kühler ist. Wieso nochmal ein Jahr drauf kam, weiß ich aber nicht genau. Egal, besser spät als nie!

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Natürlich gab es Süßkram. Zweierlei Muffins, Bonbons, Kekse…

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Die Rezepte folgen in den nächsten Tagen.

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Ja, Kekse und Bonbons sind gekauft, muss auch mal sein. Im Hintergrund habe ich eine Tapete angebracht.

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Diese tollen Pompoms hatte ich bei Titatoni entdeckt und musste sie unbedingt nachmachen. Sie sind tatsächlich aus Müllbeuteln gemacht!

Ehrlich gesagt hangen sie noch ziemlich lange nach der Party als Deko bei uns rum.

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Leckeren Schichtsalat gab es auch.

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Teils mit Sauce, teils ohne. Damit jeder selber entscheiden konnte. Der Mister hier mag nämlich keine Joghurtsauce. Für mich sehr unverständlich.

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Getränke gabs auch. Die Etiketten hab ich HIER für euch.

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Und wie sich links schon angedeuted hat, gab es nicht nur Softdrinks.

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Ich hatte vorher einige Cocktailrezepte raus gesucht und für den Abend abgetippt. Alle Rezepte hatten irgendwelche Zutaten gemein. So mussten wir nicht etliche Zutaten kaufen, die man nie wieder braucht. Sondern ein paa ausgesuchte, aus denen wir viele verschiedene Drinks mixen konnten.

HIER könnt ihr euch diese Rezepte herunter laden.

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Mr N hat noch frische Pizza gemacht um alle richtig satt zu bekommen. Sehr lecker!

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Jaa und dann wurde gefeiert. Eine der schönsten und lustigsten Partys die wir hatten. Ich danke nochmal allen, die da waren! Ihr seid großartig! Vielen Dank für den schönen Abend! Auch wenn das jetzt schon EIN BISSCHEN her ist.

Die Sichtung der Bilder war für mich wirklich lustig. Aber die erspare ich euch. Unsere Freunde sind verrückt. Aber ich mag sie so.

Die runden Sticker die ihr hier überall als Deko gesehen habt, hatte ich übrigens bei Casa di Falcone bestellt. dort gibt es tolle Produkte und der Service ist großartig. Wenn ihr irgendwas geändert haben wollt, schreibt ihr einfach hin und es wird gemacht. Auch Pappe und Garn hab ich dort bestellt für die restliche Deko. Apropo restliche Deko, eigentlich hang noch eine Girlande im Wohnzimmer. Wieso ist die auf keinem Foto? Nun ja, herunterladen könnt ihr sie HIER. Da hatten wir auch welche von den Stickern drauf geklebt um sie aufzupeppen.

Muffins und Salat folgt dann demnächst noch.

Eure Krissi

4 Wuffs

Ja, richtig erkannt, heute geht es mal wieder um das Hundchen des Hauses. Der hatte vor einiger Zeit Geburtstag und wurde schon 4! Hat er doch letztes Jahr noch seinen Geburtstagshut zerfetzt, seit diesem Geburtstag ist er glaube ich ein Riesenfan von diesen Feierlichkeiten.

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Dieses Jahr gab es keinen Hut, sondern die gewohnte Schleife und sabberleckere Muffins mit komischen warmen Stäbchen drin. Nur das Warten fand er wohl blöd. Und das „Sitz mal still“, „Guck mal hier“, „Noch nicht essen“.

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Den weichen Teppich auf dem sonst so harten Terassenboden und den leckeren Duft fand er aber gut. Und die Muffins dann natürlich auch!

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Keine Sorge, wir stopfen unseren Hund natürlich nicht mit ungesundem Zuckerzeug voll. Das machen wir nur mit uns. Der Wuff bekam tiergerechte Rote-Bete-Muffins. Den Menschen schmeckten die aber auch nicht schlecht.

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(Muffin über der Kamera)

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4 ist er jetzt schon und hat quasi grade das Flegelalter hinter sich. Deswegen hat er es trotzdem noch ziemlich fellig hinter den Ohren. Seit etwa zwei Jahren ist das Wuff bei uns und bringt uns viel Freude.

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Für etwa 20 kleine Muffins braucht ihr:

150 g gegarte Rote Bete
300 g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eier
120 ml Milch
3 EL Sonnenblumenöl

Die Rote Bete schneidet ihr zuerst in kleine Würfel. Ihr könnt auch die eingelegt aus dem Glas benutzen. Lasst sie aber gut abtropfen.
Eier, Rote Bete, Milch und Öl in eine Schüssel geben. Mehl und Backpulver gebt ihr zum Schluss dazu. Jetzt verarbeitet ihr alles zu einem zähen Teig.
Der kommt dann in Papierförmchen und wird bei etwa 180 Grad für 15 min
gebacken.

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Der Fellnase hier hat es sehr gut geschmeckt. Wenn ihr es nachbackt, erzählt mir doch wie eure reagiert haben.

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Und heute gibt es auch noch zwei „Behind-the-Scenes“-Bilder für euch. Einfach weil er so lustig guckt.

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Feiert ihr eigentlich Hundegeburtstage? So richtig wird das bei uns natürlich auch nicht gemacht, obwohl ich das lustig fände. Aber irgendetwas besonderes gibt es immer.

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Ach ja, fast das PDF vergessen.

Eure Krissi

Karamell-Käsekuchen

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Passend zum Wochenende liefer ich euch die Kalorienbombe. Wäre das nicht der perfekte Sonntagskuchen?

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Ich hatte eine 28er Form, im Rezept steht aber eine 26er. Deshalb ist meiner etwas flacher geworden als gedacht. Das ist aber vollkommen egal, nur wundert euch nicht, wenn eurer etwas höher wird.

Ihr braucht für eine 26 cm Springform:

125g Butter
200g zerbröselte Butterkekse

250g Creme fraiche
800g Frischkäse
100g Zucker
1 Pck Vanillezucker
4 Eier

60g Zucker
2 EL Orangensaft
30g Butter

Die Butter zerlassen und mit den Keksbröseln zusammen mischen. Die Masse gebt ihr dann in eine gefettete Springform. Sie wird an Rand und Boden fest gedrückt. Die Kuchenform in den Kühlschrank stellen.
Jetzt vermischt ihr Creme fraiche und Frischkäse gut miteinander. Danach Zucker, Vanillezucker und Eier dazu geben und die Masse auf dem Keksboden verteilen.
Anschließend bei 180 Grad für etwa 45 min backen und abkühlen lassen.
Den Zucker lasst ihr bei mittlerer Hitze vorsichtig karamellisieren. Dann Orangensaft und Butter dazu geben und alles zusammen kochen lassen. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat und alles verbunden ist, wird das Karamell etwas dicklich. So könnt ihr es auf dem Kuchen verteilen und fest werden lassen.

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Ich fand das mit dem Karamell sehr toll. Aber ich mag Karamell sowieso sehr gerne.

HIER gibt es noch das Rezept als PDF.

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Und damit wünsche ich euch ein schönes Wochenende! Heute gibts mal weniger Geschreibsel. Ich bin müde und eigentlich hab ich euch am Mittwoch schon alles dazu erzählt. Apropo Marienkäfer…ich muss mal nachgucken ob in unser neues kleines Insektenhotel schon welche eingezogen sind. Ich glaube aber es steht an der falschen Stelle. Habt ihr auch so etwas?

Eure Krissi

Zuckerfederchen

Die Federplätzchen sind das letzte Rezept unserer Geburtstagsfeier.

Es sind einfache Zuckerplätzchen, die ihre Form behalten nach dem backen. Viele Plätzchen gehen ja bei der Hitze im Ofen auseinander. Sie sind ein wenig süß, wenn ihr das nicht mögt, könnt ihr sicher einfach die Zuckermenge reduzieren. Das hab ich allerdings noch nicht ausprobiert. Statt Vanillearoma könnte man auch jedes andere Aroma nehmen.

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Den Ausstecher für die Plätzchen habe ich selbst zurecht gebogen. Den ich konnte nirgends einen Federausstecher finden. Vorher waren die Federn mal ein komischer Weihnachtsengel, passt ja irgendwie. Da ich aber nur ein paar Adern aufgemalt habe, sahen sie doch eher wie Blätter aus. Aber im Kontext ist das nicht so aufgefallen.

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Die Tüten sind ganz normale braune Kraftpapiertüten, die ich ein wenig zerknüllt habe. Einfach den Rand runter falten und dabei ein wenig hin und her drücken. Dadurch wird das starke Papier weich und geschmeidig. Dann könnt ihr es so herrichten wie ihr möchtet.

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Für etwa 40 Kekse braucht ihr:

125g Butter
125g Zucker
1 Ei
Vanillearoma
250g Mehl

250g Puderzucker
1 Eiweiß
1/2 TL Zitronensaft

Butter und Zucker zusammen schaumig schlagen. Anschließend rührt ihr das Ei und das Vanillearoma dazu. Das Mehl wird gesiebt und dann mit dem Rest zu einem geschmeidigen Teig verknetet.
Den Teig müsst ihr in Frischhaltefolie wickeln und für 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Plätzchen ausstechen.
Bei 180 Grad für etwa 12 min backen.
Während des auskühlens der Kekse den Puderzucker sieben und mit Eiweiß und Zitronensaft steif schlagen.
Die Eiweißglasur in einen Spritzbeutel mit dünner Tülle füllen und die Kekse damit  verzieren.

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Mit fester Glasur könnt ihr auch Außenlinien spritzen. In die Mitte könnt ihr dann verdünnte flüssigere Glasur spritzen. So bekommt ihr ein glatte Oberfläche. Hier habe ich nur mit fester Glasur gearbeitet und ein paar Details aufgemalt.

HIER bekommt ihr das Rezept als PDF.

Eure Krissi

Volle Tipis

Die Tipis sorgten etwas für aufsehen. Da ist ja wirklich Teig drin…sowas.

Für ein anderes Partythema könnt ihr sie natürlich auch richtig rum verwenden und sie als Eis oder ähnliches verzieren.

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Ich bin mir bei der Anzahl fürs Rezept ehrlich gesagt nicht mehr sicher. Das Rezept war für 12 Muffins. Ich habe die doppelte Menge gemacht und weiß nicht mehr wieviele tipis ich raus bekommen habe. Ich glaube es waren 16.

Für etwa 8 Stück braucht ihr:
90g weiche Butter
90g Zucker
1 Ei
90g Mehl
1 TL Backpulver
5 EL gemahlene Mandeln
Schale und Saft von einer Orange
8 Eiswaffeln

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und anschließend das Ei dazu rühren. Dann zieht ihr Mehl, Backpulver, Mandeln und Orangenschale mit einem Löffel unter. Zum Schluß gebt ihr den Orangensaft dazu.
Die Eiswaffeln habe ich in einer Backform aufgestellt. Ihr könnt sie vielleicht mit etwas Alufolie stabilisieren.
Den Teig etwa 2/3 hoch in die Waffeln füllen und die gefüllten Waffeln bei 180 Grad für 25 min backen. Der Teig müsste goldbraun sein.

Meine Waffeln würden leider unten weich und sind etwas eingeknickt. Das war aber nicht sehr tragisch.

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HIER gibt es das PDF zum Rezept.

Ursprünglich wollte ich auf die Waffeln Muster malen mit Zuckerguss oder Eiweißspritzglasur. Das habe ich zeitlich aber nicht geschafft. Deswegen kamen die Papierförmchen drum.

Habt ihr noch andere Ideen wie man die Eiswaffeln verzieren kann?

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit hoffentlich nicht soo schlechtem Wetter!

Eure Krissi

Zum werfen oder essen

Da hat  man euch jahrelang gesagt mit Essen spielt man nicht und jetzt sollt ihr werfen? Ich will hier natürlich nicht zu Verschwendung oder gar Gewalt aufrufen. Die Erdnussbrötchen von unserer Geburtstagsfeier wären aber leider zu beidem geeignet gewesen.

Sie waren wirklich lecker und haben auch so geschmeckt wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich mag Erdnüsse in fast allen Varianten. Nur waren die „Brötchen“ eben auch steinhart. Man konnte kaum rein beißen oder sie brechen. Kaubar waren sie trotzdem irgendwie, da sie etwas brösselig im Innern waren.

An dem Rezept würde ich gerne noch feilen, aber so wirklich habe ich keine Idee wie man sie weicher hin bekommt. So sind sie eher wie dicke Kekse. Vielleicht kann ich das Rezept mit einem anderen Brötchenrezept kombinieren.

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Für etwa 20 Brötchen braucht ihr:

160g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100g Haferflocken
90g Butter
60g Erdnussbutter
120g brauner Zucker
2 Pck Vanillezucker
1 Ei

Die Butter mit Erdnussbutter, braunem Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Dann das Ei dazu geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Anschließend Mehl, Backpulver, Salz und Haferflocken drunter mischen.
Den Teig in Folie einpacken und 1 Std im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach Brötchen formen und bei 200 Grad für etwa 15 min backen.

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Das Rezept-PDF gibt es hier.

Habt ihr eine Idee wie man dieses schlichte Rezept verbessern kann?

Eure Krissi