Der Fisch an der Sonne

So direkt mal ohne Vorwarnung ab ins kalte Wasser schubsen: Mögt ihr Sushi?

Wir lieben es. Aber da wir in einer Kleinstadt wohnen und es hier keinen Sushimann gibt, müssen wir immer in die nächst größere Stadt fahren. Ist zwar nicht das Problem, im Umkreis gibt es einiges, aber mal eben spontan Sushi essen macht man dann doch nicht unbedingt.

Die Qualität der Reisröllchen aus dem Supermarkt wird zum Glück immer besser. Ab und an kommt das also auch mal in den Einkaufswagen. Habt ihr die schon mal probiert?

Viel häufiger machen wir Sushi allerdings selber. Ich hab das irgendwann mal ausprobiert und fest gestellt, dass es viel einfacher ist als ich gedacht hätte.

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Und da man da immer schön alles rein packen kann was man will, sind hier schon die wildesten Kreationen entstanden. Übrigens auch eine tolle Variante, wenn ihr keinen rohen Fisch mögt. Packt einfach was anderes rein. Gemüse, Fleisch, gegarten Fisch –  was auch immer euch schmeckt. Eine von unseren Ideen will ich euch heute zeigen.

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Ich wollte was fruchtiges sommerliches haben und da kam mir Orange in den Sinn. Orange harmoniert ganz toll mit hellem Fisch und insgesamt schmeckt die Sushirolle eher mild. Mit einer milden Sojasoße (z.B. von TerraSana, die ich im Januar geschickt bekam) kommt die Säure noch etwas besser zur Geltung.

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Sushireis

400 g Sushireis
3 EL Reisessig oder neutralen Essig
1 EL Zucker
1 EL Salz

Den Sushireis solltet ihr morgens oder am Vortag vorbereiten. Man wässert ihn so lange bis das Wasser klar bleibt und kocht ihn dann bis er bissfest ist. Das müssten etwa 10 Minuten sein.

Kurz vorher den Essig in einem extra Topf erwärmen und Zucker und Salz darin auflösen.

Den Reis gebt ihr jetzt in eine flache Form und verteilt das Essiggemisch darauf. Dann muss er auf Zimmertemperatur abkühlen.

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Mengenangaben sind bei Sushi immer etwas schwierig, da jeder anders rollt und belegt. Ich werde es als Rcihtlinie für euch aber mal versuchen.

Für ungefähr drei bis vier Rollen Orangen-Sushi benötigt ihr:

200 g gegarten Sushi-Reis
3-4 Nori-Blätter
2 kleine Orangen
1 helles Fischfilet (z.B. Kabeljau)

Den Fisch sanft garen, am besten geht das in einem traditionellem Bambusdämpfer. Falls ihr guten Fisch in Sushi-Qualität bekommt, könnt ihr ihn natürlich auch roh verwenden. Lasst ihn abkühlen.

Die Orangen in kleine Filets schneiden und mit einem Zewa etwas Flüssigkeit abnehmen.

Jetzt ein Noriblatt mit der glänzenden Seite auf eine Bambusmatte legen und etwas Reis im oberen Drittel verteilen. Darauf kleine Teile des Fisches und die Orangenfilets verteilen. Dann rollt ihr die Noriblätter vorsichtig mit Hilfe der Bambusmatte zu einer Rolle. Den letzten Zentimeter des Noriblattes mit etwas Wasser befeuchten. Drückt die Rolle etwas fester zusammen und legt sie auf einen Teller. Das wiederholt ihr mit den restlichen Zutaten.

Wenn die Noriblätter um die fertigen Rollen ein wenig aufgeweicht sind nehmt ihr ein scharfes Messer und schneiden die Rolle in Sushistücke. Um saubere Abschlüsse zu haben schneiden ihr die Enden knapp ab. Das ist aber nur für die Optik nötig.

Jetzt könnt ihr sie mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

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Wir hatten kleine Früchte, die eine Mischung aus Orange und Blutorange sind. Sie schmecken schön süß, aber auch ein wenig säuerlich. Wir haben auch überlegt mal etwas mit Grapefruit auszuprobieren. Was meint ihr?

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Achja, oben drauf hab ich noch Furikake gestreut. Der Name sorgt hier regelmäßig für Erheiterung, aber eigentlich handelt es sich nur um eine japanische „Gewürzmischung“. Ich habe dieses Rezept verwendet: Furikake. Man kann es auch auf Reisgerichte, Gemüse oder Nudeln geben.

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Ich hoffe das Rezept gefällt euch und ihr probiert es mal aus.

Eure Krissi

Black Noodles

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Im Januar hab ich ja die Weisheitszähne raus bekommen. Im letzten Beitrag hatte ich das kurz erwähnt. Leider habe ich kurz davor auch ein Paket mit Essen zugeschickt bekommen. Ja es waren Nudeln und Sojasoße. Nudeln sind weich. Trotzdem war mit den dicken Backen nicht so ganz an Essen zu denken. Ich wollte ja auch was davon haben und euch sagen können ob sie schmecken.

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Deshalb kommt der Bericht über die TerraSana Produkte erst jetzt. Ja ok, es hätte früher sein können als zwei Monate, aber es gibt Leben. So komische Sachen ausserhalb dieses hübschen Blogs.

Hübsch sind auch die Produkte, die mir zugeschickt wurden. Findet ihr nicht? Die Bänder „positive eating“ fand ich besonders schön.

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Die schwarzen Reisnudeln sind schnell zubereitet. Deshalb ist auch das restliche Gericht einfach gehalten und lässt sich ganz schnell zubereiten.

Die Fotos sind diesmal übrigens alle vom Mann. Das war eine sehr große Hilfe, so konnten wir noch warm essen. Ich hab in dem Fall nur gekocht und arrangiert.

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Für 2 Portionen braucht ihr:

2 Bund schwarze Reisnudeln

4 Champignons
1/2 Paprika
2 Möhren
eine gute Hand voll Spinat
300 g Rindergeschnetzeltes
Sojasauce
Salz
Pfeffer

Champignons, Paparika und Möhren in so kleine Stücke schneiden, dass sie etwas zeitgleich gar werden können. Den Spinat befreit ihr vom Strunk und wascht ihn dann gut ab. Das  Rindfleisch bratet ihr in einer Pfanne scharf an und würzt es mit Salz, Pfeffer und Sojasauce. Wenn ihr etwas mehr Sojasauce nehmt, könnt ihr es etwas einköcheln lassen und habt einen leichten Effekt wie bei einer Marinade. Das Gemüse kocht ihr nur kurz in Wasser oder Brühe gar. Die Nudeln gebt ihr derweil in kochendes Wasser und lasst sie etwa 5 min bei mittlerer Hitze köcheln. Nudeln und Gemüse abgießen und alle Zutaten in Schalen zusammen anrichten.

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Ein schnelles Rezept, dass man auch mal eben nach der Arbeit zubereiten kann. Trotzdem gesund und lecker!

Uns haben die Nudeln gut geschmeckt. Anders als die normalen Reisnudeln, die ich auch sehr mag. Sie werden einfach aus schwarzem Reis hergestellt, statt aus weißem. 

Was macht ihr wenn es mal schnell gehen muss?

Eure Krissi

Malzige Rettung

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Wie ihr ja im letzten Blogpost erfahren habt, hab ich Kaffee und Malzkaffee von Mount Hagen bekommen. Mit dem Malzkaffee konnte ich nicht so viel anfangen, aber Tante Google hilft ja gern.

Viel ließ sich nicht an Rezepten finden. Eher wie man das Pulver selber machen kann. Aber Kuchen tauchte immer wieder auf. Massenhaft Malzkuchen im Netz.

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Und wie ihr seht, hab ich das auch mal probiert. Er ist so weich und fluffig, schmeckt ganz leicht nach Honigkuchen. Wirklich großartig.

Und er hat mir tatsächlich das Frühstück an einigen Tagen gerettet. Ich hab nämlich zwei Weißheitszähne raus bekommen und konnte so pausbäckig kaum was essen. Der Kuchen ging aber trotzdem, weil er so weich war. So hatte ich wenigstens etwas im Magen und das war trotz allem richtig lecker.

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Der Kuchen passt also genauso gut an eine Kaffeetafel, wie auch auf den Frühstückstisch. Ich hatte ihn auch einige Male mit zur Arbeit als Frühstück oder Nachmittagssnack. Zum mitnehmen auf Ausflüge ist er sicher auch toll. Er hielt sich übrigens ähnlich lange wie das Bananenbrot. Es ist kein Problem ihn eine Woche aufzubewahren, wenn er ordentlich verpackt ist.

Ein echter Allrounder obwohl er so unscheinbar aussieht. Der wird jetzt wohl regelmäßig gebacken.

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Für eine Kastenkuchenform braucht ihr:

1 Ei
1 TL Natron
1 TL Backpulver
2 EL Marmelade (vollkommen egal welche)
2 TL Zimt
3 TL Malzkaffeepulver
170 g Zucker
150 ml Milch
210 g Mehl
125 g Butter

Mischt einfach alle Zutaten ordentlich zusammen und füllt sie in eine bemehlte Backform. Ich liebe All-in-Teige. Jetzt bei 200 Grad in den Ofen und ungefähr eine halbe bis dreiviertel Stunde backen. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe.

Dann lasst ihn etwas abkühlen und löst ihn später aus der Form. Wenn ihr das zu früh macht, bricht er auseinander. Für euch getestet. Schmeckt aber trotzdem.

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Da ich ihn jetzt drei Mal in wenigen Tagen gebacken habe, hab ich einiges eingefroren. Jetzt können wir immer ein paar Scheiben auftauen und mitnehmen.

Habt ihr noch andere Ideen mit Malzkaffee? Ich hab schon über Plätzchen nachgedacht.

Eure Krissi

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Neues Jahr – neues Kaffeeglück

Ein frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr seit alle sicher rein gerutscht und hattet schöne Feiertage.

Wir haben dieses Jahr an Silvester mal ein „Dinner for 2“ gehabt. Es gab eine wunderbare Ente mit lila Kartoffeln, die leider nicht so wundervoll waren. Ganz toll war dafür wieder die Sauce. Chardonnay Sekt und Gin gab es dazu. Natürlich nicht gleichzeitig in einem Glas. Lustiges Tischfeuerwerk und „Confetti all over“ hatten wir auch. Schön wars. Das Konfetti hätte ich gern noch länger liegen lassen.

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Von Vorsätzen fürs neue Jahr halte ich zwar nicht alzu viel, dennoch hab ich mir für 2017 ein paar Sachen vorgenommen. Aber eher ganz locker gesehen und um mir etwas gutes zu tun. Hauptsächlich möchte ich mir mehr Zeit nehmen für Dinge die mir Freude machen und auch bewußt genießen.

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Dieses furchtbare Wort Achtsamkeit hat sich dafür im letzten Jahr durchgesetzt. Ich weiß nicht warum, aber das Wort an sich gefällt mir gar nicht. Als ob jemand mit erhobenem Finger, kopfschüttelnd vor mir steht. Und genau das bewirkt ja irgendwie das Gegenteil. Solche Auszeiten sollten Druck nehmen. Stattdessen denkt man bei dem Wort irgendwie „Oh Gott, ich MUSS mir dringend mehr Zeit für mich selbst nehmen! Alle machen das jetzt. So wichtig. Mehr Achtsamkeit!“ Und schon ist man in der Spirale drin und denkt man muss neben dem Alltag noch mehr Zeitfenster für sich selbst einbauen.

Die Bedeutung des Wortes finde ich aber sehr gut: mehr auf sich aufpassen, aufs Bauchgefühl hören und sich bewußt Auszeiten nehmen. Das müssen keine großen Aktionen der Entspannung sein, wenn die Zeit nicht da ist. Es reicht vollkommen, wenn man den Alltag mehr genießt. In Ruhe die Tasse Kaffe trinken, das Frühstück genießen, beim Abendessen mit dem Partner oder den Kindern reden und aufmerksam zuhören ohne etwas anderes zu machen, den Fernseher ausschalten, einem Vogel zusehen, den Arbeitsweg klar wahrnehmen ohne zu hetzen – solche Kleinigkeiten können Spannung nehmen und für viel mehr Spaß sorgen. So ist man erholt und gelassen ohne dabei wirklich mehr Zeit verbraucht zu haben.

Aber versteht mich nicht falsch, größere Auszeiten sind natürlich auch sehr gut. Man sollte sich nur nicht dazu genötigt fühlen.

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Um mir das noch ein bisschen in Erinnerung zu rufen, habe ich beschlossen bei zwei Instagram-Challenges mitzumachen. Klingt verrückt, weil eine Challenge ja eigentlich mit Druck und vielleicht sogar Zwang verbunden ist. Aber niemand zwingt mich jeden Tag dabei mitzumachen und ausserdem geht es um Dinge die ich gerne mache.

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Ich wollte schon länger mal wieder mehr zeichnen und kreativ sein. Da kommt die Challenge #365DoodlesmitJohanna gerade recht. Die Illustratorin Johanna Fritz gibt jeden Monat die Themen vor, für jeden Tag eines. Dazu soll man ein Doodle machen. Irgendeine schnelle Zeichnung, die einem dabei einfällt. Zum einen regt das die Kreativität an und zum anderen hilft es mir scribbeln zu üben. Ich bin darin nämlich gar nicht gut und für die ersten zwei Zeichnungen hab ich auch eher lange gebraucht. Aber ich denke mit der Zeit wird das immer besser werden.

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Die andere Challenge ist #mafflumomente. Auch hier das selbe Prinzip: Jeden Tag ein bestimmtes Thema, zu dem einen was einfallen soll. Hier soll man aber ein Foto posten. Ich finde es schön, dass man damit mehr auf seinen Alltag achtet und auch kleine Dinge sieht und wertschätzt.

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So und da ihr euch wahrscheinlich schon alle fragt was es jetzt mit dem Kaffeglück und den ganzen Brötchen hier auf sich hat, kommen wir mal zum eigentlichen Thema dieses Posts. Ich versuche schon lange mehr auf meine Umwelt zu achten und gewisse Dinge umzustellen. Das ist in einer Kleinstadt mit Vollzeitjob schwieriger als man denkt. Hier gibt es keinen „Unverpackt“-Laden und auf den Wochenmarkt kann ich auch nur sehr selten, da er in der Woche stattfindet. Verpackungsmüll lässt sich also nicht ganz vermeiden. Aber ich verzichte auf Plastiktüten, versuche vieles selbst zu machen und Dinge aus Materialien wie Glas, „Bambusplastik“ oder Holz zu kaufen. soetwas ist auch viel hübscher und haltbarer als Plastikartikel. Zero Waste ist für mich nicht möglich, aber auch Kleinigkeiten können helfen.

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Deshalb sind vor etwa einem Monat auch alle Kaffeemaschinen aus unserem Haushalt geflogen. Geplant waren nur die Kapselmaschinen. Ja wir hatten tatsächlich zwei davon. Eine hatte ich schon seit etlichen Jahren (13 vielleicht) und die andere hatte ich mal als Produkttest bekommen. Es war immer praktisch schnell mal einen Kaffee damit zu machen und auch Latte Macchiato oder Cappuccino waren möglich. Aber die Kapseln waren teuer und der viele Müll gefiel mir immer weniger.

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Wir testeten stattdessen immer mehr hochwertigere Kaffeesorten und es gab fast nur noch Filterkaffee. Dabei beschäftigte ich mich auch mehr mit den verschiedenen Herstellungsarten. Eigentlich war ich immer der Meinung, dass die Kaffeebohnen hauptsächlich den Geschmack ausmachen. Das ist nicht der Fall. Auch die Zubereitungsart macht einiges aus.

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So landeten wir jetzt bei der Chemex. Eine überteuerte Glaskaraffe, bei der man ganz altmodisch mit der Hand aufgiesst. Ja, ich bin mir dessen durchaus bewußt, aber der Kaffee schmeckt wirklich gut und ich möchte sie nicht mehr hergeben. Die Zubereitung dauert länger. Man muss den Kaffee und das Wasser abmessen, aber die Mühe lohnt sich.

Jeden Morgen gibt es jetzt also eine kleine Zeremonie. Wasser auf etwa 93 Grad erhitzen, Filter in die Chemex einlegen, warmes Wasser durch laufen lassen um das Glas zu erwärmen, ausschütten, Kaffee abmessen, etwas Wasser drauf geben, Kaffee „aufblühen“ lassen, restlichen Wasser dazuschütten, Kaffee durchlaufen lassen.

Womit wir auch schon wieder bei dem kleinen Auszeiten im Alltag wären.

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Da traf es sich natürlich ganz wunderbar, dass Mount Hagen mich fragte, ob wir ihren Kaffee testen möchten. FairTrade und Bio…noch besser.

„Feiner Kaffee, würzig und komplex in den Aromen – allein seine Herstellung ist eine Kunst für sich.“ – heißt es auf der Homepage. Respekt gegenüber der Umwelt, den Kaffeebauern und allen Beteiligten der Produktion ist dem Unternehmen wichtig.

Wir bekamen den Papua Neuguinea Kaffee. Er schmeckt angenehm weich und ist trotzdem sehr würzig und kräftig. Am Ende schmeckt man eine leichte Säure, was ich bei Kaffee eigentlich nicht mag. In diesem Fall war das aber nicht unangenehm und brachte nochmal eine neue Geschmacksnote.

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So sollte der Kaffee am Ende aussehen, glatt und gerade. Statt an den Seiten hochgedrückt, wie in den meisten Maschinen.

Zusätzlich war ein Malzkaffee im Paket. Dafür, muss ich zugeben, hab ich noch keine richtige Verwendung gefunden. Mit Wasser zubereitet schmeckte er mir nicht wirklich gut. Eher etwas nussig bzw. eben nach Getreide. Logisch bei Malz. Etwas süßes oder malziges konnte ich aber nicht heraus schmecken. Habt ihr da eine Idee was ich damit noch machen könnte?

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Jetzt bekommt ihr aber noch ein Rezept für tolle und einfache Frühstücktsbrötchen. Sie sehen normalerweise ein bisschen mehr aus wie eine Mischung aus Brötchen und Ciabatta und schmecken auch so. Diese hier auf den Bildern haben eine etwas härtere Kruste bekommen, weil ich, statt Eis, Wasser benutzt habe.

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Für 8 Brötchen braucht ihr:

500 g Mehl Type 550
100 g Joghurt
230 g Wasser
3 g Trockenhefe
15 g Honig
15 g Butter
10 g Salz
Eiswürfel

Am Vorabend verknetet ihr Mehl, Joghurt, Wasser, Hefe, Honig, Butter und Salz bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht. Den lasst ihr dann über Nacht (länger ist nicht schlimm, aber mindestens 10 Std) bei Raumtemperatur gehen. Wenn ihr ihn dann verwenden wollt, heizt den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vor. Den Teig könnt ihr mit bemehlten Händen oder auf einer bemehlten Fläche in 8 Teile teilen und müsst ihn dann nochmal 15 min gehen lassen. Auf den Ofenboden (am besten in einer Schüssel) gebt ihr ein paar Eiswürfel. Backt die Brötchen damit 15 min lang. Dann die Ofentüre einen Spalt öffnen und mit Umluft weitere 10 min backen.

In unserem jetzigen Ofen habe ich kein Umluft mehr. Vielleicht lag es auch mit daran. Die Brötchen schmecken aber trotzdem sehr gut.

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Dem ein oder anderen kommt das Rezept vielleicht schon bekannt vor. Die Brötchen habe ich auch mal als Burgerbuns verwendet, bei dem Pulled Pork Burger. Es gibt sie oft zum Frühstück am Wochenende hier, weil sie so einfach zu machen sind. Einfach am Vortag vorbereiten und liegen lassen. Während die Brötchen morgens gehen und backen, kann man sich in Ruhe anziehen und den Frühstückstisch decken. Bei vielen anderen Brötchen Rezepten muss der Teig 2-3 Std gehen. Da müsste man ja schon Stunden vor dem Frühstück aufstehen.

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Ich hoffe ihr habt ein ganz tolles, wunderbares, großartiges 2017!!

Eure Krissi

Wundernüsschen

Da ist der vierte Advent tatsächlich schon vorbei und heute in einer Woche bricht auch schon der letzte Feiertag an. Ging die Adventszeit dieses Jahr nicht besonders schnell rum? Irgendwie kam es mir so vor. Naja immerhin gab es relativ wenig Weihnachtsstress bei uns. Und das ist schön. Mittlerweile seh ich das Ganze aber auch ziemlich gelassen.

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Ihr schafft es nicht 7 Sorten Plätzchen zu backen? Dann macht eben weniger. Selbst wenn es nur eine Sorte wird, hauptsache es schmeckt. Ihr backt sowieso nicht gern? Dann lasst es. Falls ihr trotzdem gern Kekse esst, kauft eben welche. Ihr schafft es nicht alle Verwandten während der Feiertage unter einen Hut zu bekommen? Dann seht ihr eben nicht alle. Das Jahr hat noch viele andere Tage. Ihr seid vielleicht sogar allein über die Feiertage? Dann genießt diese Zeit ganz bewusst. Tante Inge meckert, dass es keine neuen Fotos vom Nachwuchs gibt? Macht zusammen mit ihr welche oder lasst sie reden. Ihr habt keine Idee für ein großartiges Geschenk für die Mama? Fragt ob sie sich etwas wünscht.

Ich könnte noch lange so weiter machen, aber um es auf den Punkt zu bringen: Macht alles womit ihr euch wohl fühlt und entscheidet euch auch mal bewusst gegen etwas, wenn es zu viel Stress macht. Lasst euch nicht unter Druck setzten, weil man irgendetwas eben so macht. Denn oft zerstören wir uns damit selbst eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit. Traditionen können schön sein, aber sie sollen eben auch Spaß machen.

Entschuldigt, ich hör schon auf. Sowas liest man vermutlich eh momentan überall, ob auf den Blogs oder in den Zeitschriften. Aber seltsamerweise scheint das kaum jemand tatsächlich zu machen. Dabei ist es so wahnsinnig schön sich mal zu entspannen und bewusst zu genießen.

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Ok kommen wir zum eigentlichen Thema heute. Eigentlich wollte ich den Text eher in Richtung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ machen. Wie kriegen wir das denn jetzt noch hin? Naja manchmal schieben sich andere Gedanken in den Vordergrund. Aschenbrödel kann ich mir ja für ein andermal aufheben.Auf den Bildern sind ja sowieso Eicheln. Aber es gibt Haselnusskekse, die Wundernüsschen genannt werden.

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Ihr braucht:

2 Eiweiß
75 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 Tropfen Bittermandelaroma
175 g gemahlene Haselnusskerne
Marmelade

Zuerst schlagt ihr das Eiweiß sehr steif. Danach gebt ihr die beiden Zuckersorten dazu und schlagt die Masse nochmal auf. Jetzt kann das Mandelaroma mit dran und anschließend hebt ihr sehr vorsichtig die Haselnüsse unter.

Ihr könnt jetzt die Masse mit feuchten Händen Formen oder mit Löffeln klecksweise auf das Blech geben. Die Kekse sollten etwa walnussgroß sein. Drückt in die Mitte eine Vertiefung. Ich würde sie etwas größer machen, da es mit mehr Marmelade besser schmeckt. die kommt aber erst nach dem backen hinein.

Backen müsst ihr die Kekse bei 180 Grad für ungefähr 15 Mintuen. Ich habe dann die Marmelade eingefüllt und trocknen lassen. Da könnt ihr jede Sorte nehmen die ihr gerne mögt. Nur große Stückchen sind nicht geeignet.

 

Ich wünsche euch eine schöne restliche Adventszeit und schonmal besinnliche Weihnachten. Habt euch lieb! 🙂

 

Kleine Monde

Der Mond kommt mir momentan tatsächlich immer etwas klein vor, aber sehr schön. Seltsam worauf man manchmal achtet. Aber durch unsere Hund bin ich auch einfach oft draußen und habe Zeit in den Himmel zu gucken.

 

Heute geht es aber um helle Monde, die ihr in jeder Größe machen könnt die ihr wollt. Obwohl sie in klein wohl einfacher zu essen sind.

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Ihr braucht:

350 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
200 g kalte Butter

3 Eiweiß
150 g Zucker
50 g gemahlene Haselnusskerne
100 g geraspelte Schokolade
3 Tropfen Bittermandel-Backöl

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Darein gebt ihr Zucker, Vanillezucker und das Ei. Jetzt vermengt ihr die Zutaten mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei. Das funktioniert gut mit einer Gabel.

Die Butter kommt dann in Stücken auf den Brei und ihr bedeckt alles mit etwas Mehl vom Rand. Dann müsst ihr schnell arbeiten, damit die Butter noch kalt bleibt. Knetet alles zu einem glatten Teig. Wenn er noch klebt, stellt ihn einige Zeit lang kalt.

Anschließend rollt ihr ihn aus und stecht die Monde aus. Oder was euch sonst wo an Motiv gefällt. Ihr könnt sie schon auf ein Backblech legen.

Dann müsst ihr das Eiweiß richtig steif schlagen und alle restlichen Zutaten darunter heben. Als nächstes gebt ihr die Masse mit kleinen Löffeln oder einem Spritzbeutel auf die Kekse.

Jetzt können sie ab in den Backofen, bei 180 grad für ungefähr 10 Minuten.

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Ich gebe zu das Rezept habe ich schon vor längerer Zeit gebacken und fotografiert. Deswegen sind die Bilder nicht sehr einfallsreich, aber dem Geschmack tut das keinen Abruch. Ich fand es interessant das Eiweiß quasi zu füllen. Man könnte vielleicht auch getrocknete Früchte statt der Schokolade dazu geben.

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Falls ihr so etwas ausprobiert, sagt Bescheid! Habt ihr schon viel gebacken? Mit einer Freundin zusammen habe ich schon 3 leckere Sorten gemacht. Mini-Stollen, Gilmore Girls Rocky Road Cookies und Lemon-Curd-Rauten aus der letzten deli.

Eure Krissi

Papet Vaudois

Das Thema Schweiz ist noch nicht ganz durch hier. Einmal nerv ich euch damit jetzt noch.

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Wie ihr ja wisst war ich im Sommer ein wunderbares Wochenende in der Schweiz. Und wir hatten eine sehr liebe Begleiterin, Pauline. Wir wollten natürlich etwas typisches aus der Schweiz mit nach Hause nehmen. Und da es in dem Dörfchen nicht viel gab, ging unser Shopping Ausflug in den dortigen Supermarkt.

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Pauline sagte uns welche Schokosorten sie empfehlen kann (wozu übrigens auch Lindt gehörte) und was sie sonst so typisch für ihr Heimatland fand. Dazu gehörte auch die Kabiswurst, oder auch Saucisse aux choux.

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Als ich mir die Wurst zu Hause genauer ansah, fand ich heraus, dass es sich um eine Kohlwurst handelt. Sie besteht hauptsächlich aus gekochtem Kohl und rohem Schweinefleisch. Kabis heißt auf Schweizer Deutsch Kohl. Das Wort erinnerte mich stark an ein Wort aus dem Plattdeutschen. Bei uns sagte man früher statt Kohl Kappes. In meiner Familie wurde ab und zu noch Platt gesprochen und ich mag es sehr. Mundarten in jeder Art gefallen mir und ich freue mich über solche Ähnlichkeiten immer.

Aber zurück zur Wurst – Pauline sagte uns, dass sie auf jeden Fall gekocht werden muss und gab uns auch ein traditionelles Rezept dafür: Papet Vaudois.

Sie erklärte uns noch das Papet so viel wie gematscht oder Matsche heißt. Worauf wir eben auf Kartoffelstampf schließen. Und Vaudois habe ich gerade nachgeguckt. Das steht wohl für die Waadtländer bzw. das Waadtland, wo das Gericht auch herkommt. Also Waadtländer Gematsche – frei übersetzt. Gefällt mir sehr, den Waadtländern vielleicht weniger.

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Ok, genug über sprachliche Eigenarten, kommen wir lieber zum Rezept. Da ich mir Paulines Erklärung nicht mit allen Einzelheiten merken konnte, schrieb ich mir nur den Namen auf und suchte nachher nach Rezepten. Auf dem Etikett der Wurst stand auch eines drauf. Wie das so bei Hausmannskost ist – es gibt nicht DAS eine Rezept. Ich habe dann aus etwa 3 Rezepten meine eigene Version zusammen gewurschtelt.

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Ihr braucht für etwa 4 Portionen:

1-2 Kabiswürste (Saucisses aux choux)
800 g Lauch
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Butter
200 ml Weißwein
300 ml Brühe
1 Knoblauchzehe
Lorbeerblatt
100 ml Rahm oder Schmand
1 EL Essig
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie

Die Würste müsst ihr einstechen, damit sie nicht platzen. Dann lasst ihr sie in köchelndem Wasser für etwa 40 min ziehen.

Für das Papet müsst ihr den Lauch in etwa 3 cm große Stücke schneiden und die Zwiebeln würfeln. Beides wird jetzt zusammen mit der Knoblauchzehe in der Butter angedünstet und dann mit Weißwein und Brühe abgelöscht. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kartoffeln würfeln. Sie werden dann mit dem Lorbeerblatt zu Lauch und Zwiebeln gegeben um sie gar zu kochen.

Nach etwa 20 min sollte die Flüssigkeit größtenteils eingekocht sein. Gebt jetzt etwas Rahm dazu und würzt mit Essig, Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Wenn der Rahm auch einigermaßen eingekocht ist, könnt ihr den Stampf auf Teller verteilen und die aufgeschnittene Wurst darauf verteilen. Mit Petersilie garnieren und servieren.

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Das Rezept passt ganz toll in den Herbst oder Winter. Es geht in die Richtung eines Eintopfs und ist genau das richtige für einen gemütlichen Abend.

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Es erinnert mich auch an ein Rezept was meine Mutter manchmal gemacht hat. Für mich also auch noch ein Stück Kindheit und Erinnerungen. Sie hat entweder Mettwurst oder Fleischwurst dafür benutzt und es gab eine Art Tomatensauce dazu.

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Ich denke ihr könnt hier auch andere Wurst benutzen, aber natürlich ist die Kabiswurst einzigartig. Also wenn ihr die bekommen könnt, nehmt sie! Ist hier wahrscheinlich eher selten, aber vielleicht habt ihr ja mal Glück.

Auf den Bildern seht ihr gut wie ungewöhnlich die Struktur der Wurst ist. Viel gröber als man es von einer Mettwurst oder ähnlichem kennt. Sie besteht sogar zu 40% aus Kohl.

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Bei den Regengüssen draußen hätte ich jetzt liebend gern einen Teller davon. Vielleicht koche ich es demnächst nochmal mit einer kraftigen Mettwurst dazu. An die Kabiswurst komme ich so schnell wohl erstmal nicht.

Eure Krissi

Pumpkin in the Apple

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Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich mag den Herbst ganz besonders. Es wird nur langsam kalt und die Sonne hat noch Kraft. Die Luft wird schwer und irgendwie stellt sich ganz automatisch eine gewisse Gemütlichkeit ein. Die Natur verändert sich, alles wird schön bunt. Leckere Früchte und tolles Obst werden reif zum Ernten.

Da gehört vor allem der Kürbis dazu. Und passend für die Zeit hat sich Tina von Lecker & Co. ein tolles Event einfallen lassen.

 

Eigentlich wollte ich ein Sandwich für den Beitrag machen. Schön mit Käse und eingemachtem Kürbis, schwerem Braten. Aber irgendwie kam ich da nicht so richtig in Gang. Ich wollte etwas innovativeres.

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Beim Kürbisrezepte anschauen fiel mir auf, dass es auch oft Getränke mit Kürbis gibt. Das bekannteste hat wohl die große Kaffeekette geprägt. Aber alle waren mit Milch oder so etwas in der Richtung. Bei dem warmen Wetter, das bis vor ein paar Tagen noch herrschte, passte das aber nicht so richtig. Also warum nicht ein Kürbis-Cocktail?

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Da ist er – der Pumpkin in the Apple!

Und ja, er schmeckt tatsächlich wirklich gut. Ich trinke grade noch die Shooting-Reste. Und morgen werden wir ihn wohl beim Grillen den Freunden servieren.

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Ich habe zuerst Kürbis eingekocht und abschließend einen Teil davon püriert. Die restlichen Gläser warten noch auf ihren Einsatz. Ihr könnt die Menge natürlich auch runter rechnen und nur so viel zubereiten, wie ihr benötigt.

Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, aber es stammt noch aus der allerersten deli. Ich mag die Zeitschrift immer noch sehr.

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Eingelegter Kürbis

Für 3 Gläser á 500 ml braucht ihr:

1 kg Hokkaidokürbis
150 ml Essig
250 ml Wasser
400 g Zucker
1 Tl Salz
2 El Zitronensaft
1 Tl gemahlener Ingwer (frischer geht auch)
2 Zimtstangen
1 Tl Kurkuma

Schneidet den Kürbis in grobe Würfel und entsorgt die Kerne. Ich habe die Menge erst danach abgewogen.

Dann gebt ihr Essig, Wasser, Zucker, Salz, Zitronensaft, Ingwer, Zimt und Kurkuma in einen Topf und kocht alles für etwa 10 min. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, gebt ihr den Kürbis dazu. Jetzt kocht ihr die Stücke wieder für 10 min bei mittlerer Hitze bis sie einigermaßen gar sind.

Füllt die Kürbisstücke anschließend in saubere Gläser und füllt mit dem kochend heißen Sud auf. Sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

So soll sich der Kürbis etwa 4 Monate halten. Ich werde demnächst versuchen ihn noch einzukochen um die Haltbarkeit zu verlängern.

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Wenn ihr ihn direkt für den Cocktail verwenden wollt, müsst ihr ihn natürlich nicht in Gläser füllen. Er schmeckt übrigens auch toll zu Käse oder auf einem leckeren Sandwich.

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Für den Pumpkin in the Apple braucht ihr:

2 Teile eingelegter Kürbis (püriert)
1 Teil trüber Apfelsaft
1 Teil Tonic (zB. Voelkel BioZisch Tonic)
nach Belieben einen Schuss dunklen Rum

Der eingelegte Kürbis wird püriert und einfach mit Apfelsaft und Tonic vermischt. Wenn euch die Kürbisstücke stören, könnt ihr alles auch noch durch ein Sieb oder einen Filter streichen. Ich fand die kleinen Stücke aber nicht störend.

Der Cocktail schmeckt mit einem guten Tonic auch so schon sehr gut, aber um der Süße noch etwas entgegen zu setzten, habe ich noch einen guten Schuss dunklen Rum aus Barbados hinzugemischt. Das schmeckt wirklich sehr fein.

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Und jetzt wo es grade so kalt wird, frage ich mich ob der Cocktail wohl auch warm schmeckt.

Eure Krissi

 

Cute as a Button

Mir ist aufgefallen, dass ich euch noch gar keine Babytorten hier gezeigt habe. Deshalb macht den Anfang jetzt auch eine ältere. Ich bin davon ausgegangen sie wäre schon längst hier drin. Ist sie aber nicht. Und anscheinend habe ich bei dem letzten großen Datenverlust auch einige Bilder der fertigen Torte verloren. Deshalb kann ich euch auch nur ein paareher schlechte Handybilder aus der Entstehung zeigen. Aber vielleicht bringen sie euch ja trotzdem auf Ideen für eine eigene Baby Motivtorte.

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Die Babyform kennt ihr ja schon von einer anderen Figur, die allerdings nicht auf einer Torte gelandet ist. Die Fee, die meine Schwester bekam. Diesmal wurden es also Rüschen und Knöpfe.

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Und der kleine ist tatsächlich auf einer Torte zur Geburt gelandet. Ich hab einen einfachen Zitronenkuchen darunter gemacht. Der, wenn ich mich recht erinnere, leider etwas trocken wurde. Ich hoffe er hat trotzdem geschmeckt. Vorne auf den freien Platz habe ich noch Name und Geburtsdatum per Hand in Gold geschrieben. Und in der Platte befindet sich einfach Pappe. So konnte ich alles schon vorbereiten. Nach der Geburt musste ich dann nur noch den Kuchen backen und eindecken. Die Platte konnte ich dann schon fertig darauf befestigen. Die Knöpfe sind übrigens auch mit einer Silikonform gemacht. Sie sind aber auch so nicht so schwer zu formen. Einfach eine runde Platte modellieren. Mit etwas plattem runden eindrücken und die vier Knopflöcher mit einem Schaschlikspieß oder ähnlichem andeuten.

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Tja, und der kleine Junge, für den das Törtchen war, ist jetzt schon zwei Jahre alt. Immer noch niedlich, aber nicht mehr ganz so klein. Und jetzt würde er sich wohl wahnsinnig über eine Baggertorte freuen. Vielleicht ja zum nächsten Geburtstag.

Eure Krissi

Der liebe Rhabarber

Wir sind mitten in der Rhabarberzeit und er ist überall präsent. Vor ein oder zwei Jahren hab ich es mit dem Rhabarber etwas übertrieben und alle möglichen Sachen ausprobiert. Danach war ich ihn anscheinend ein wenig über. Ich mag ihn immer noch sehr gerne, aber ich bin nicht mehr ganz so gewillt ihn zu kaufen und irgendwas auszuprobieren.

Letztens kam der Mister aber mit einem Paket vom einkaufen wieder. Auf die Frage, was er damit vorhätte zuckte er nur mit den Schultern „Du magst doch Rhabarber“. Joa, schon richtig, aber ich hatte absolut keine Idee und roh kommt er mir nicht auf den Teller. Da hab ich einfach mal die Bücher durchforstet nach irgendetwas backbarem. Die Rezepte für Rhabarber blieben überraschend überschaubar.

Trotzdem kam was dabei raus, nämlich ein toller Pie mit Apfelmus.

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Eigentlich passt er viel besser zu dem etwas kälterem Wetter, dass die letzten Tage war. Denn warm schmeckt er grandios. Am besten mit etwas Vanilleeis dazu. Aber ich denke auch gekühlt jetzt bei dem tollen Wetter draußen dürfte er gut schmecken.

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Ich denk mal lieber nicht mehr drüber nach, sonst will ich gleich noch einen backen. Und ich bekomm ja gar keinen Rhabarber mehr heute. Hier ist doch Feiertag.

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Für eine kleine Pie-Form braucht ihr:

500 g Rhabarber
125 g Zucker
1 EL Orangensaft
400 g Apfelkompott

160 g Mehl
1 Prise Backpulver
90 g kalte Butter
1 EL Zucker
4 EL Eiswasser
etwas Milch

Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und mit Zucker und Orangensaft in einer kleinen Form etwa 30 min bei 180 Grad weich kochen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Teig zubereiten. Dafür Mehl mit Backpulver mischen und die Butter einkneten bis sich Streusel bilden. Dann den Zucker dazu geben. In eine Mulde in der Mitte gebt ihr jetzt das Wasser und verarbeitet es mit einem Messer. Am Ende könnt ihr mit den Händen nachhelfen. Wenn der Teig zu trocken ist, nehmt etwas mehr Wasser. Den Teig rollt ihr dann in Frischhaltefolie ein und lasst ihn für 20 min im Kühlschrank.

Wenn der Rhabarber fertig ist, die Flüssigkeit abschütten und die Masse etwas abkühlen lassen. Ihr könnt jetzt auch schon das Apfelkompott drunter mischen.

Den Teig rollt ihr zwischen Backpapier aus und schneidet ihn in Streifen. Jetzt müsst ihr überlegen ob ihr das Gitter vorbereiten wollt oder ob ihr es direkt auf dem Kuchen legt. Wenn ihr es vorbereiten wollt, legt es auf Backpapier und flechtet das Gitter dort.

So oder so gebt ihr jetzt die Rhabarbermischung in eure Pie-Form und heizt den Backofen auf 220 Grad. Streicht die Mischung glatt und legt euer vorbereitetes Gitter drauf. Wenn ihr es nicht vorbereitet habt, wie ich auch, flechtet ihr direkt auf der Form und matscht ein bisschen in der Füllung. Was drüber hängt, könnt ihr jetzt abschneiden und vielleicht noch Deko ausstechen. Ich hab ein paar Herzchen gemacht. Die restlichen könnt ihr als Kekse mit backen. Schmecken herrlich buttrig.

Gebacken wird der Pie erstmal für 10 min. Dann bestreicht den Teig mit Milch und streut vielleicht noch etwas Zucker drüber. Dann backt ihn bei 180 Grad weitere 20 min. Wenn das Gitter goldbraun ist, ist er fertig.

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Jetzt noch warm aus der Schüssel löffeln, oder mit Eis anrichten und eventuell teilen.

Die witzige Pie-Form gab es mal von Jamie Oliver. Leider gibt es die wohl nicht mehr. Eine andere witzige hat er aber noch HIER. Und wenn ihr eine mit der ähnlichen Form möchtet gibt es die ganz günstig HIER.

Zum Schluss noch ein kleines „Behind the Scenes“ vom shooten:

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Nein, er ist nicht dran gekommen und er hat auch nur einen von den kleinen Keksen geklaut.

Habt ein schönes Wochenende und genießt die Sonne. Ich hoffe ihr habt euch alle den Brückentag genommen, falls der Donnerstag bei euch ein Feiertag ist. Ich hab es nicht gemacht.

Eure Krissi