Fuppes!!

Ja, hier auch mal Fussball. Momentan gibt es ja alles mit Fussbällen, Brasilen oder Deutschland drauf. ALLES! Mein Highlight war ja noch „Kopierpapier für Gewinner“ mit fröhlichen Fussballguckern drauf. Ähm, ja. Aber gut, im Endeffekt ist jan ichts anderes drin als sonst und teuer ist er eigentlich auch nicht, also was solls? Erstaunlicherweise bin ich bisher trotzdem drum herum gekommen so etwas zu kaufen. Nur diese Woche nicht. Da landete eine Großpackung Taschentücher mit Brasil-Muster im Einkaufswagen. Naja aber die Muster waren halt so hübsch…Federchen, bunte Farben und so. Und soweit ich entdecken konnte war Brasilien nur außen auf der großen Packung, nicht aber auf den kleinen.

Egal, hier gibts heute Fussballkuchen. Der ist allerdings schon vor einigen Wochen entstanden, da wo noch Bundesliga war. Man erinnert sich vielleicht schwach. Deswegen gibt es zum Fussballkuchen dazu BVB-Cakepops. Mr N ist nämlich BVB-Fan. Ich nicht. Aber für Fuppes gucken bei Freunden mussten natürlich BVB-Cakepops mit.

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Dafür befinden sich unter der Deko ganz brasilianisch ein Kokoskuchen. Vorrausschauend gebacken.

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Eigentlich hatte ich diesen Kuchen schon vorher geplant. Aber irgendwas ging dann schief. Ich weiß nicht mehr genau was. Und deshalb hatte ich nicht viel Zeit um ihn zu backen. Eigentlich nur einen Tag vorher.

Was bedeutet ich habe ihn in einer runden Schüssel gebacken, raus geholt, alles andere vorbereitet und alles noch warm verziert. Hatte Vor- und Nachteile. Wenigstens die Cakepops hatten genug Zeit zum Abkühlen. Das hätte ja sonst nicht funktioniert.

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Diesmal habe ich einfach Zartbitter-Brotaufstrich statt Ganache benutzt. Da der Kuchen beim verzieren zu warm war, verteilte sich das zwar sehr gut, aber es verschmierte auch etwas. Naja, aber so Fussbälle haben ja auch schon mal Schlammspritzer. Noch gezielt ein bisschen was drauf und alles war Absicht. Authentisch, oder?

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Die Cakepops habe ich mit Zartbitter-Kuvertüre umhüllt. Auf ein paar kamen handgemalte BVB-Logos aus Fondant. Auf die anderen etwas gelber Streudekor und ein wenig gelbe Pulverfarbe. Der Kuchen ist wie immer mit Frischkäse vermischt.

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Ich habe die Hälfte des Teiges in der runden Schüssel gebacken und den Rest in einer normalen Backform (für die Cakepops).

Für eine Springform braucht ihr:

250 g Butter
250 g Zucker
4 Eier
1 Pck. Vanillezucker
100 g Kokosraspel
400 g Mehl
1 Pkt. Backpulver
125 ml Milch

Zartbitter-Brotaufstrich
Fondant (schwarz, weiß, grün)

Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Dann gebt ihr Vanillezucker und Kokosflocken dazu. Mehl und Backpulver mischen und hinein sieben. Die Milch nach und nach hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Alles bei 180 Grad für etwa 50 min (je nach Backform) backen.

Währenddessen die Sechsecke für den Kuchen aus Fondant ausschneiden. Die schwarzen sind etwas kleiner. Druckt euch am besten eine Vorlage aus.Den Brotaufstrich ein wenig erwärmen und auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. In die noch weiche Schokomasse die Fondantstücke drücken und zurecht schieben. Bei mir hat es nachher nicht exakt gepasst. Deswegen sind die Abstände ein wenig größer und ein paar Fondantstücke habe ich etwas größer gedrückt. Das fiel nachher eigentlich nicht mehr auf.

Den grünen Fondant weich kneten und durch eine Knoblauchpresse oder ein Sieb drücken. In der gewünschten Länge abschneiden. Unten am Fussball entlang etwas Schokomasse verteilen und die Grashalme dran kleben. Noch ein paar Schokoschlammspitzer auf den Kuchen und fertig!

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Wie ihr sehen könnt, ist mein Fussball auch schon ein wenig älter und abgewetzt an den Seiten…alles Absicht.

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HIER noch das Rezept-PDF für euch.

Guckt ihr heute Abend? Habt ihr schon was zum WM-Thema gemacht?

Schlaaaaaaaaaaaaaaaaaaand

Eulendetails

Owl-Pops – Owl see you to celebrate

Ja und hier sind auch schon die Eulen, von denen die ganze Zeit die Rede ist. Die haben gefeiert. Ist ja auch toll, wenn man sowieso nachtaktiv ist. Einfach das passende Glitzerkleidchen an und fertig.

Innen versteckt sich übrigens Zitronenkuchen.

Eulendetails

Ihr braucht für etwa 24 Stück:

250g Butter oder Margarine
200g Zucker
1 Pck Vanillezucker
4 Eier
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
1 EL Zitronensaft
150g Weizenmehl
100g Speisestärke
3g Backpulver
50g gemahlene Mandeln
etwa 100g Frischkäse
Vollmilchkuvertüre
orange Candy Melts (oder gefärbte Schokolade)
weiße Candy Melts
schwarze Lebensmittelfarbe
essbare orange Glitzerflakes von Wilton
gelbe Zuckerdekorsterne

Butter oder Margarine schaumig rühren, nach und nach Zucker, Vanillezucker, Eier, Zitronenschale und Zitronensaft hinzugeben. Mehl, Speisestärke und Backpulver  mischen und dazu sieben. Die gemahlenen Mandeln unterheben. Den Teig in einer gefetteten Form bei 170 Grad für etwa 75 min backen.
Wenn der Kuchen ausgekühlt ist wird er zerkrümmelt und mit Frischkäse vermengt. Ich dachte eigentlich hier bräuchte man weniger Frischkäse, da der Kuchen so saftig ist. Stattdessen brauchte ich etwas mehr als sonst. Irgendwie wollte der Teig nicht zusammenpappen. Aus der Masse formt ihr dann kleine Eulenrohlinge. Platte, ovale Formen mit zwei abgerundeten Spitzen als Ohren. Leider habe ich kein Foto von den Rohlingen gemacht. Die fertig geformten Eulen dann in den Kühlschrank legen.

Jetzt könnt ihr schon die Vollmilchschokolade schmelzen. Darein taucht ihr dann die erste 2cm der Lollistiele. Die Stiele dann direkt in die Rohlinge stecken und nochmal im Kühlschrank ein paar Minuten kühlen.
In der Zeit könnt ihr schon von ein paar der Sterne jeweils zwei Zacken abbrechen oder -schneiden. Das werden die Schnäbel.
Anschließend überzieht ihr die kompletten Rohlinge mit der Schokolade. In die noch feuchte Schokolade steckt ihr unten zwei Sternchen als Füße rein und oben die vorbereiteten Schnäbel. In die Mitte streut ihr die Glitzerflakes. Die Eulen müssen dann wieder trocknen. Dafür steckt ihr sie in einen Block Steckmasse oder umgedrehte Eierkartons. So am besten wieder ab in den Kühlschrank.
In der Zeit könnt ihr die orangen Candymelts mit etwas Öl schmelzen lassen. Und vielleicht auch schon die Weißen.
Wenn die Vollmilchschokolade trocken ist, nehmt ihr einen Esslöffel und gebt darauf etwas von dem orangen Candymelt. Jetzt taucht ihr die Eulen mit den Seiten in den Löffelinhalt. Beim herausziehen entsteht die Flügelform, wie ihr sie auf den Bildern seht. Die Tropfen sind mal ausgeprägter und mal nur ganz leicht zu sehen.
Am besten macht ihr direkt auch die Augen. Dafür einfach mit geschmolzenen weißen Candymelts zwei Kreise über den Schnabel malen. Wenn die trocken sind könnt ihr mit schwarz gefärbten Candymeltresten die Pupillen auftupfen. Ich habe einfach die restliche weiße Masse eingefärbt. Tupfen könnt ihr gut mit einem Schaschlikspieß oder Zahnstocher.

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Ok, ich glaube, ich habe nichts vergessen. Die Eulen dauern natürlich ein bisschen. Allerdings gehen sie wirklich viel einfacher als sie aussehen. Ich war wirklich überrascht. Alles hat wunderbar geklappt. Also traut euch ruhig auch da ran.

Ich hoffe ihr habt ein schönes Wochenende!

Eure Krissi

rotweincakeballs

Rotwein-Cakeballs

So nach etlichen Tagen ohne Lebenszeichen, endlich mal wieder ein Artikel hier. Ich hatte Urlaub und Geburtstag und da war wenig Zeit um am Laptop zu sitzen. Da geht man lange mit dem Hund und shoppen und man muss ja backen für den Geburtstag und so weiter. Da ist viel los. Naja aber jetzt gibt endlich wieder ein Rezept.

Zu einem Kaffeetrinken mit Freunden habe ich eine Zitronenrolle (von der nicht weiter gesprochen wird) und Cakeballs gemacht. Es sollte mal etwas neues her und nicht immer der altbewährte Schokoladenteig. Deshalb habe ich meine Rezepte durchforstet und dieses Rezept für Rotweingugelhupfe gefunden. Diese niedlichen kleinen Gugelhupfe. Die hätte ich auch machen können, aber ich wollte ja Cakeballs machen. Aber das Rezept lies sich ja trotzdem verwenden.

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Ihr braucht für etwa 20 Stück:

4 Eier
Salz
200g Zucker
200g Butter
1 Pck Vanillezucker
250g Mehl
1/2 Pck Backpulver
1 TL Kakaopulver
125 ml Rotwein
100g gehackte Zartbitterschokolade
80g Frischkäse
grüne Candymelts
etwas Öl (oder Fett)

Das Eiweiß mit dem Salz steif schlagen und die Hälfte des Zuckers einrieseln lassen. Die Butter und den restlichen Zucker schaumig schlagen. Den Vanillezucker und die Eigelbe einrühren. Mehl, Backpulver und Kakaopulver abwechselnd mit dem Rotwein unterrühren. Am Ende den Eischnee und die Schokolade unterheben.Eine Kastenform fetten, den Teig einfüllen und bei 160 Grad ca eine Stunde backen. Zwischendurch testen ob er gar ist. Dann abkühlen lassen und zerbröseln.

Die Brösel mit dem Frischkäse verkneten bis alles verbunden ist. Jetzt Kugeln daraus formen. Diese im Kühlschrank kühlen. In der Zwischenzeit die Candymelts schmelzen und etwas Öl dazu geben. Nur soviel dass es eine geschmeidige kuvertüreähnliche Masse wird. Ansonsten sind die Candymelts zu dickflüssig. Die Teigkugeln in die Candymelts schubsen und komplett damit überziehen. Dann auf einem Kuchenrost trocknen lassen. Vorher eventuell Dekoration drauf streuen.

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Sie schmecken ganz wunderbar. Die Schokolade im Teig überdeckt viel von dem Rotweingeschmack. Vielleicht nehme ich das nächste Mal weniger. Ich habe leider kein Öl für die Candymelts verwendet. Deshalb sind meine leider nicht wirklich glatt geworden, da die Masse dann zu zäh war. Ich habe darum da etwas nachgeforscht und es auch schon wieder getestet. Wenn man etwas Öl hinzufügt geht es besser. Es war das erste Mal dass ich mit Candymelts gearbeitet habe und ich dachte einfach sie verhalten sich wie normale Kuvertüre.

Eure Krissi

Schokoladen-Cakepops mit Himbeercrunch…Vroom…vroom

Cake-Pops

Cake-Pops habe ich das erste mal bei Bakerella gesehen. Dann hab ich mich da aber ewig nicht dran getraut oder auch nicht genau gewusst wie man das macht. Naja aber Weihnachten 2011 hab ich dann endlich  mal welche gemacht. Davon zeig ich vielleicht auch mal Fotos. Ich war sehr zufrieden mit dem damaligen Ergebnis. Nur viel zu viele hab ich gemacht. Egal, das ist jetzt nicht relevant.

Ich wollte euch ja das Rezept für diese Cakepops hier geben. Also sie bestehen aus Schokoladenteig mit Frischkäse. Darüber kam Zartbitterschokolade und etwas Himbeercrunch. Die Himbeeren schmeckte man leider kaum. Vielleicht hätte man auch etwas davon in den Teig mischen sollen. Ich hatte allerdings befürchtet, dass sie dann weich werden. Himbeeren aus dem Glas wären vielleicht gut gewesen. Aber lecker waren sie trotzdem! Der Teig war mal wieder mein Standard-Schokoteig. Ich sollte wirklich mal neue ausprobieren.

Ihr braucht:

225g Butter (Margarine geht auch)
225g Puderzucker
4 Eier
175g Mehl
3TL Backpulver
50g Kakaopulver

etwa 80g Frischkäse
Zartbitterschokolade
einige Himbeercripies

Lollistiele

Butter und Puderzucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier dazugeben und gut verrühren. Mehl, Kakao und Backpulver hinein sieben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.
Nun den Teig in eine Form füllen und bei 180 Grad für ungefähr 20 min backen. Gut auskühlen lassen.
Den Kuchen zerkrümmeln und mit dem Frischkäse mischen. Am Anfang wird euch die Menge des Frischkäses zu wenig vorkommen. Aber knetet einfach weiter. Es wird reichen. Falls es doch zu trocken sein sollte könnt ihr noch etwas dazu tun. Ich mache das mittlerweile ohne abzuwiegen (bei uns würde man sagen frei Schnauze). Allerdings versuche ich so wenig wie möglich zu nehmen, damit man viel vom Kuchen schmeckt.
Wenn ihr alles richtig verknetet habt müsst ihr Kugeln formen, etwa so groß wie Tischtennisbälle oder etwas größer. Die stellt ihr dann in den Kühlschrank.
Die Schokolade könnt ihr dann klein hacken und schmelzen. Die Lollistiele tunkt ihr kurz in die flüssige Schokolade, danach werden sie direkt in die Teigkugeln gesteckt. Das muss dann noch mal ein wenig in den Kühlschrank. Damit sind Kuchen und Stiel besser verbunden.
Nach dem antrocknen, überzieht ihr die Kugeln mit der Schokolade. Einfach eintauchen und etwas abtropfen lassen. Ich drehe die Kugeln an den Stielen dabei etwas. So „fliegt“ die Schokolade besser runter. Danach müsst ihr die Pops zum trocken aufstellen. Am besten geht das mit einem Block Steckmasse oder umgedrehten Eierkartons. In die Eierkartons steckt ihr am besten noch zerknüllte Alufolie, das hält besser. Die Löcher solltet ihr vorher rein picksen. Die Steckmasse ist weich genug, da ist das nicht nötig.
Solange die Schokolade noch flüssig ist könnt ihr die Himbeercrispies noch auf die Cakepops streuen.

Und schon sind die Cakepops fertig. Jeder ist begeistert von den Kuchenlollies. Und es macht Spaß sie herzustellen, mir zumindest. Also los schnell nachmachen.

Eure Krissi