Winterwaffeln

Ein frohes neues Jahr euch allen! Ich hoffe ihr habt die ersten zwei Wochen des Jahres gut verbracht.

Für mich stehen dieses Jahr einige Veränderungen an von denen ihr auf dem Blog das ein oder andere noch mitbekommen werdet. Wie im letzten Artikel schon erwähnt sind wir umgezogen. Ein neuer Stadtteil, neue Nachbarn, neue Wohnung. Es ist noch nichts fertig, aber wir fühlen uns wohl. Mein Arbeitsweg ist jetzt länger, das Hundchen freut es, wir laufen nämlich trotzdem. So darf er schon früh rennen und ist noch mehr bei mir.

Da ich euch aber deswegen kaum Weihnachtsplätzchen zeigen konnte, gibt es ein tolles winterliches Waffelrezept. Irgendwie kam in meinen Kopf die Idee von Zimthonig und wollte da nicht mehr weg.

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Schön mit Sahne und feinen Waffeln zusammen….

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Also hab ich das alte Waffeleisen raus gekramt und ein Rezept für Sahnewaffeln aus dem Heftchen ausprobiert. Ich liebe dieses Waffeleisen. Es ist alt und, wenn ich mich richtig erinnere, hat mein Opa es irgendwann mal meiner Mutter geschenkt. Der Beleg ist noch im Karton.

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Für etwa 10 Stück braucht ihr:

300 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
4 Eier
125 g Mehl
125 g Speisestärke
2 TL Backpulver
200 g Sahne

Butter für das Waffeleisen

Honig
Zimt

Die Butter schaumig rühren und nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben. Die Eier müsst ihr trennen. Jedes Eigelb wird einzeln in die Buttermasse eingerührt. Mehl, Backpulver und Speisestärke müsst ihr jetzt abwechselnd mit der Sahne in den Teig einarbeiten. Zuletzt das Eiweiß steif schlagen und unterheben.

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Jetzt könnt ihr das Waffeleisen aufheizen und mit etwas Butter einpinseln. Wie ihr Waffeln macht, brauche ich wohl nicht weiter zu erläutern.

Wenn die schönen goldbraunen Herzchen fertig sind, schlagt ihr noch Sahne auf und stellt etwas Honig in einem kleinen Topf auf den Herd. Erhitzt den Honig vorsichtig und rührt schnell den Zimt ein, sobald es sich anfängt zu verflüssigen. Je länger und je höher ihr den Honig erhitzt desto mehr verliert er an Qualität. Er kristallisiert und wird immer süßer.

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Wenn alles fertig ist einfach Waffeln mit Sahne überhäufen und den warmen Honig drüber träufeln.

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Wenn ihr Zimt nicht mögt könnt ihr auch ein anderes Gewürz in den Honig geben oder es ganz weglassen. Wenn ihr auch Honig nicht mögt kann ich euch leider auch nciht mehr helfen.

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Übrigens, solltet ihr Zimthonig übrig haben, probiert ihn unbedingt mit etwas Quark auf Toast. Ich bin eigentlich kein Honig-auf-Brot-Fan, aber das ist richtig lecker. Ich verwende Honig normalerweise zum backen oder um etwas zu süßen. So pur ist er mir eigentlich zu süß. Aber der hier schmeckt mit Quark sehr gut! Allerdings wird er ziemlich hart, wenn er abkühlt. Das ist dann etwas schwieriger zu verstreichen.

Womit esst ihr eure Waffeln denn gern?

Ich wünsche euch ein wunderbares 2016!! Lasst die guten Vorsätze sein, setzt euch echte Ziele, schaut mit Milde auf die Torheiten der anderen und macht dieses Jahr zum besten was ihr je hattet!

Eure Krissi

Mandel-Himbeer-Häppchen

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Kaum einer Beere bin ich so verfallen wie den Himbeeren, nur übertroffen von Joisbeeren und kanpp gefolgt von Erdbeeren und Brombeeren.

Und wenn dann noch Mandeln und Minze hinzukommen, einfach perfekt!

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Genug den Mund wässrig gemacht. Heute rede ich nicht viel drum herum. Letztens habe ich Mandel-Himbeer-Häppchen mit Joghurt und frischen Himbeeren gemacht. Jetzt fragt ihr euch noch wo die Minze herkommen soll, richtig?

Erinnert ihr euch noch an die Gugl? Söbbeke hat mir ja ein paar Sommersorten ihres Joghurts geschickt um sie zu probieren. Und da war auch ein Himbeer-Minz-Joghurt dabei, den ihr hier auf den Törtchen seht. Mein absoluter Favorit!

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Die kleinen Böden habe ich in Silkonformen und teilweise in den Böden von Muffinförmchen gebacken.

Für etwa 20 Häppchen braucht ihr:
160 g Butter
90 g gemahlene Mandeln
40 g Mehl
165 g Puderzucker
5 Eiweiße

Himbeerjoghurt
Splitter von weißer Schokolade
Himbeeren

Zuerst müsst ihr die Formen eurer Wahl einfetten.
Dann die Butter langsam in einem Topf schmelzen und 3-4 min köcheln lassen bis sie goldbraun ist. Anschließend abkühlen lassen.
Mehl, Mandeln und Puderzucker mit Butter und Eiweiß vorsichtig zu einem Teig verarbeiten.
Den Teig in die Förmchen füllen und bei 210 Grad für 5 min backen, anschließend noch mal für weitere 5 min bei 180 Grad. Zwischendurch macht ihr am besten den Stäbchentest. Bei der Größe ist der richtige Zeitpunkt schlecht einzuschätzen.
Wenn die Küchlein ausgekühlt sind, gebt ihr einen Klecks Himbeerjoghurt darauf und verziert sie mit einigen Himbeeren und Schokoladenraspeln.

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HIER noch das Rezept als PDF.

Der Teig ist schön saftig aber recht süß. Durch den Joghurt und die Beeren ist es aber trotzdem schön leicht.

Man könnte alles auch schön als Dessert in Gläser schichten.

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Ich hätte ja jetzt schon gerne so eins…backt mir einer von euch welche?

Wünsche euch ein wunderbares Wochenende! Vorallem denen die mir Törtchen bringen!

Eure Krissi

Erfrischungs-Gugl

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Auch wenn wir immer wieder starke Temperaturschwankungen haben, meldet sich der Sommer dieses Jahr ziemlich stark. Ich war in diesen paar Wochen schon mehr schwimmen als das ganze letzte Jahr. Und was braucht man bei Hitze ganz unbedingt? Richtig, Eis!

Einleitung perfekt, nicht wahr?

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Früchte spielen heute auf jeden Fall auch ein Rolle, die Pfirsiche sind allerdings nur symbolisch mit auf dem Bild. Sie sind aber auch einfach so hübsch. Kennt ihr die platten Weinbergpfirsiche? Ich mag sie total gern. Leider mag ich die pelzige Haut von Pfirsichen nicht, also muss ich sie meistens schälen. Das ist etwas aufwendig.

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Für das heutige Rezept konnte ich mir das aber zum Glück sparen. Da gab es die Pfirsiche nämlich schon fix und fertig klein gemacht im Joghurt. Das da oben auf dem Bild ist nämlich ein Joghurt-Eis-Gugl.

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Das geht ganz einfach und schnell. Ihr braucht nur eine Silikonform, in meinem Fall waren das Midi-Gugl. Da gebt ihr geschmolzene Schokolade rein und packt es ein paar Minuten ins Eisfach. Die Schokolade muss nicht die komplette Form ausfüllen, am besten auch weniger als bei meinem Beispiel. Sonst wird es zu hart und keine kann es essen.

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Dann gebt ihr einfach einen Fruchtjoghurt eurer Wahl dazu und lasst das ganze ein paar Stunden frieren. Bevor ihr es esst muss es ein wenig antauen.

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In meinem Fall habe ich Pfirsich-Zitronen-Joghurt von Söbbeke benutzt. Söbbeke hat mir freundlicherweise ein paar Gläser der neuen Sommersorten zum testen geschickt. Demnächst kommt auch noch ein Rezept mit einer anderen Sorte. Pfirsich-Zitrone hat mir ehrlicherweise nicht ganz so gut pur geschmeckt, aber als Eis ist die Sorte richtig toll.

Ursprünglich wollte ich ein anderes Joghurt-Eis-ezept vorstellen, aber da wird der Joghurt erhitzt und verarbeitet. Ich war mir nicht sicher, ob das mit den Früchten so gut klappen würde. Vielleicht zeige ich euch das irgendwan mal pur. Das ist nämlich ein super Rezept.

Ein weiteres Eis-Rezept möchte ich euch definitiv empfehlen! Fräulein Glücklich kommt nach einer sechswöchigen Pause mit diesem Knallerrezept zurück. Erdnussbutter-Eiscreme mit absoluter Suchtgefahr. Vielen Dank dafür!

Habt ihr ein Lieblingseisrezept?

Eure Krissi

TeePeter #LOVORGANICFRUITS

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Heute nehm ich euch mit zu einem Picknick mit dem Ziegenpeter und frisch gekochtem Tee. Nein, Unsinn…natürlich nicht. Um Tee geht es heute schon, aber den Ziegenpeter lassen wir mal zu Hause.

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Hier geht es heute viel mehr um Götterspeise, Wackelpudding bzw. Wackelpeter. Und zwar selbstgemacht aus eurem Lieblingsfrüchtetee und mit herrlicher Vanillesahne.

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Løv Organic hat aktuell ein Gewinnspiel laufen. Mitmachen könnt ihr über Facebook und Instagram mit dem Hashtag #LOVORGANICFRUITS. Es geht eigentlich nur darum Früchtetee zu posten, am besten natürlich neu zu interpretieren. HIER könnt ihr mehr darüber erfahren.

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Durch dieses Gewinnspiel hab ich mal ein wenig nachgedacht, was man mit Tee so alles machen kann. Jetzt im Sommer (wenn er denn dann mal auftaucht), bietet sich natürlich Eistee an. Aber das war mir irgendwie zu naheliegend. Ursprünglich wollte ich gern irgendeine Art von Keksen machen.

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Beim nachforschen bin ich dann allerdings auf Teegelee gestoßen. Naja und so kam es irgendwie zum Tee-Wackelpudding. Ich fand das passte auch ganz toll in den Sommer und eignet sich als Dessert oder eben für ein Picknick.

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Für etwa 4 kleine Einmachgläser braucht ihr:

400 ml Wasser
2 TL losen Tee oder 2 Beutel (z.B. Løv Organic Rote Früchte)
3 EL Zucker
2 EL Zitronensaft
1 Btl Agartine oder 6 Blatt Gelantine

1 Vanilleschote
250 ml Sahne
1 EL Zucker

Mit dem Tee und dem Wasser kocht ihr erstmal einen starken Tee. Diesen müsst ihr mit Zucker, Zitronensaft und Agartine in einem Topf aufkochen. Wenn ihr Gelantine benutzt, achtet bitte darauf was auf der Packung steht. Sie muss vorher eingeweicht werden und darf nicht sofort in heiße Massen eingerührt werden. Also müsst ihr die Teemischung vorher abkühlen lasen.
Die Mischung jetzt etwas abkühlen lassen und in saubere Gläser füllen, etwa halb voll. Anschließend im Kühlschrank erstarren lassen.
Für die Sahne schneidet ihr die Vanillestange auf und kratzt das Mark heraus. Das dann mit dem Zucker unter die Sahne mischen. Alles zusammen aufschlagen und auf dem Wackelpudding servieren.

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HIER könnt ihr euch das PDF mit dem Rezept herunter laden.

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Der Wackelpeter ist total variabel und eurem Geschmack anpassbar. Man kann Früchtetee nehmen oder schwarzen Tee. Kräutertee wird sicher auch interessant. Zum süßen könnt ihr Zucker, Stevia, Honig oder was ihr sonst so mögt benutzen. Genau wie bei normalem Tee.

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Auf die Vanillesahne würde ich an eurer Stelle nicht verzichten. Die schmeckt so großartig. Bestimmt auch toll zu frischen Früchten oder auf einem schlichten Kuchen.

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Was fällt euch noch zu Tee ein? Macht doch auch noch mit bei dem Gewinnspiel. Ihr müsst natürlich nicht dazu bloggen.

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Hoffen wir mal, dass das Wetter besser wird und sich Sommerrezepte auch lohnen! Zumindest gab es am Wochenende ein paar Sonnenstrahlen und ich konnte draußen für euch die Fotos machen.

Eure Krissi

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Oster-Quarktorte

Na genießt ihr auch das schöne Wetter? Im März stehen hier immer ein paar Geburststage an. Ich arbeite trotzdem an einigen Beiträgen für euch. Aber irgendwie bekomme ich keinen komplett fertig im Moment. Deshalb bekommt ihr jetzt erstmal etwas von letztem Jahr. Wir fangen einfach schon mal mit Ostern an, oder? Sind doch nur noch drei Wochen…

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Diese erfrischende Torte gab es letztes Jahr an einem der Feiertage. Sie hat ein weiches grün, aber ihr könnt auch jede andere Farbe nehmen.

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Die Deko habe ich dieses Mal daneben geparkt. Das Grün sollte mit der glatten Quarkmasse einfach für sich stehen. Die braucht man ja nicht verstecken.

Die Blumen sind aus Bettys Buch aus dem ich euch auch schon den Frosch gezeigt habe.

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Die Anleitung für den Hasen ist von Coli´s Kitchen, den sie mal als Gastbeitrag bei Crazy Sweets gemacht hat. Sehr niedlich und ziemlich einfach. Ich habe die Punkte und Barthaare allerdings weg gelassen.

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Für eine Springform (26 cm) braucht ihr:
3 Eier
100 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 Btl Waldmeister Götterspeise
200g Zucker
150 ml Wasser
500 g Quark
500 g Schlagsahne

Zuerst die Springform einfetten.
Die Eier schlagt ihr schaumig und lasst langsam Zucker und Vanillezucker einrieseln. Mehl und Backpulver kurz unterrühren. Den Teig in der Springform für etwa 25 min bei 180 Grad backen.
Den Boden müsst ihr aus der Form lösen und erkalten lassen. Anschließend legt ihr ihn auf eine Tortenplatte und befestigt einen Tortenring darum. Die Götterspeise einfach nach Packungsanleitung zubereiten, aber nur mit insgesamt 100 g Zucker und 150 ml Wasser. Den Quark mit den restlichen 100 g Zucker verrühren. Dann rührt ihr etwa 3 EL der Götterspeise darunter, danach erst den Rest. Wenn die Quarkmasse beginnt zu gelieren, schlagt ihr die Sahne steif und hebt sie unter. Diese Masse verteilt ihr dann auf dem Boden und stellt alles mindestens 3 Std kalt.
Vor dem Servieren löst ihr natürlich noch den Tortenring und dekoriert die Torte.

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HIER könnt ihr euch noch das Rezept herunter laden.

Bei einem Wetter wie jetzt wäre der Kuchen genau richtig. Er war nicht zu süß und sehr erfrischend. Aber natürlich muss man auch für ausreichend Kühlung sorgen.

Seit ihr schon in Osterstimmung? Ich habe schon ein Häschen dekoriert, aber der Rest muss noch ein wenig warten. Da ich heute aber noch ein „Ostershooting“ für euch mache, wandert aber vielleicht das ein oder andere Teil davon schon in die Dekoration. Mal sehen! Habt eine schöne Restwoche!

Eure Krissi

P.S.: Der letzte Artikel mit der One-Pot-Pasta ist ja wahnsinnig beliebt bei euch. Wer hats denn schon nachgekocht?

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Yeah, fangen wir hier auch an mit fancy neuen englischen Begriffen? Nein nein, keine Sorge. Ich mag die deutsche Sprache und all ihre Facetten. Aber auch die englische Sprache hat ihren Reiz. Und ehrlich gesagt ist mir sonst kein netter Name für den Artikel hier eingefallen.

Aber ich schweife ab. In diesem Artikel soll es natürlich nicht um irgendwelche Sprachen gehen.

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Sondern um diese kleinen wunderwaren Dinger! Mini-Quarkbällchen sind das.

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Übrigens habe ich hier ein neues Objektiv ausprobiert. Oder sagen wir mal…ich habe es einfach in die Hand gedrückt bekommen. „Hier fotografier damit mal. Das macht viel bessere Fotos! Aber die musst alles manuell einstellen, weil es so alt ist“ Ähm….alles? Ich bin doch schon froh wenn ich ein paar Einstellungen ändern kann mittlerweile. Naja, aber Mr N hat mir dann erklärt was ich so machen muss und worauf ich achten soll. Hat nicht alles geklappt, aber Fotos machen konnte ich trotzdem. Den Schärfepunkt damit richtig zu finden war gar nicht leicht. Wie man auf einigen Fotos auch sehen kann. Mir gefiel das alte Objektiv dann aber sehr gut. Die Bilder wirken ganz anders und ich muss auch viel weniger bearbeiten. Ich muss mir wohl doch mal ein gutes Buch über Fotografie besorgen. Am besten mit einfachen Erklärungen. Wisst ihr da zufällig was? Ich bin jetzt kein blutiger Anfänger auch was die Technik angeht. Mein Problem ist eher, dass ich nicht weiß, wenn ich das und das einstelle, passiert dieses.

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Ach und neue Fotolampen hab ich auch. Hab ich Anfang des Jahres zum Geburtstag bekommen. Die helfen mir ganz toll bei den ganzen Schatten und wenn Schmuddelwetter draußen ist. Das krieg ich mittlerweile auch ganz gut hin.

Aber nochmal zurück zum Thema.

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Kleine wunderbare Dinger. Quarkbällchen.

Ihr könnt natürlich auch größere Quarkbällchen machen. Mich hat es einfach fasziniert sie in kleiner zu machen. Überhaupt finde ich Dinge toll, die größer oder kleiner sind als sie eigentlich sollten oder als man es gewohnt ist. Seltsam, ja ich weiß.

Dadurch dass ich sie so klein gemacht habe, entstanden natürlich sehr sehr viele aus dem Teig. 300? 400? Ich habe keine Ahnung.

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Ihr braucht:

400g Mehl
500g Magerquark
250g Zucker
4 Eier
1 TL Salz
1 Pck Backpulver
1 EL Vanillezucker
Öl zum Frittieren
Zucker zum Verzieren

Der Teig ist ganz einfach. Ihr vermischt einfach alle Zutaten, außer Öl und Dekozucker, zusammen.
Das Öl könnt ihr schon mal in einem großen Topf erhitzen.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen. Die Öffnung sollte relativ groß und einfach rund sein. Wenn ihr so eine Tülle nicht habt, könnt ihr den Spritzbeutel auch ohne Tülle verwenden. Der Aufsatz wo die Tüllen rein kommen reicht auch.

Das Öl darf nicht zu heiß sein. Die richtige Temperatur könnt ihr durch ein paar Testbällchen heraus finden. Meine ersten waren nämlich außen schwarz und innen noch roh. Einfach mal drauf drücken. Später habe ich die Bällchen mit einem Metallsieb aus dem heißen Öl geholt. Wenn man sie darin geschüttelt hat und sie sich nicht mehr verformt haben, waren sie durch.
Für die Bällchen drückt ihr etwas Teig aus dem Spritzbeutel. Diesen mit einem Messer abschneiden und in das Öl fallen lassen. Dabei müsst ihr wirklich vorsichtig sein. Das heiße Öl spritzt dabei aus dem Topf und weil man den Teig in den Topf bringen muss, ist man einfach zu nah dran. Ich habe einige Verbrennungen an den Fingern und auch kleine im Gesicht davon getragen. Aber ich bin das mittlerweile schon gewohnt. Als lebender Tollpatsch fasst man ja auch schon mal gerne an Bleche, zu heiße Backformen oder sonst irgendwas. Mittlerweile finde ich Verbrennungen viel weniger schlimm als Schnitte.

Die Bällchen kommen nach ein paar Sekunden von allein an die Oberfläche und werden rund. Falls es nötig ist wendet sie oder rührt ein wenig um, damit überall an jedem Bällchen mal Öl dran kommt. Zum ausbacken brauchen sie ungefähr 15 min. Nach ein paar Versuchen könnt ihr das einigermaßen abschätzen.
Die Bällchen nach ihrem Ölbas kurze Zeit auf etwas Küchentuch legen und dann noch warm in Zucker wälzen.

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Warm schecken sie wirklich wunderbar! Aber auch kalt sind sie noch sehr sehr lecker!

Wundert euch nicht wenn sie beim kalt werden eine harte „Schale“ bekommen. Das geht wieder weg. Also wenn sie außen etwas hart sind einfach noch länger liegen lassen.

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Wie ihr hier im Hintergrund sehen könnt hab ich noch etwas anderes damit gemacht. Ich habe sie noch etwas sommerlich angerichtet.

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Aufgespießt, mit frischer Wassermelone und zweierlei Dip sind sie doch der perfekte Nachtisch für ein sommermenü, oder?

Die Dips habe ich einfach zusammen in ein kleines Glas gefüllt. Dabei haben sie sich zwar etwas vermischt, aber zusammen schmeckten sie eh besser.

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Der Schärfepunkt…wir erinnern uns…schwierig.

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Der Schokodip ist ehrlich gesagt Zartbitter-Brotaufstrich mit etwas Milch erhitzt. Das wars eigentlich schon.

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Der helle Dip ist eine Milchcreme. Die ist allerdings nicht ganz so geworden wie ich es mir gedacht hatte. Deswegen verlinke ich euch dafür nur das Rezept von Küchengötter, dass ich verwendet hatte. Ich dachte eigentlich sie wird fester. Aber als Dip eignet sie sich trotzdem sehr gut und schmeckt auch. Sie ist eher leicht, also grade jetzt im Sommer eine schöne Abwechslung.

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Das Rezept für die Quarkbällchen bekommt ihr HIER auch noch als PDF.

In der Größe kann man die übrigens gaaaanz toll im Vorbeigehen essen, wenn die so in der Küche rum stehen.

Demnächst werde ich sie wahrscheinlich mal etwas größer ausprobieren. Dann brauchen sie vermutlich doppelt solange im topf, aber auch das wird sich lohnen.

Ich hoffe ich konnte euch die Wochenmitte damit etwas versüßen. Statistisch gesehen finden die meisten Leute den Mittwoch ja am schlimmsten. Überraschenderweise.

Eure Krissi

Quark-Apfel-Dessert mit Frühstücksvariante

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Ok dieses Dessert hab ich letztes Jahr irgendwann gemacht. Ich bin einfach nicht dazu gekommen es zu bloggen. Aber wir haben noch Winter, also passt es auch jetzt noch rein. Und es ist wirklich toll! Genaue Angaben kann ich euch leider nicht geben da ich das immer schätze. Aber ich versuche dafür Tipps zu geben.

Ihr braucht für etwa 4 Desserts:

3-4 Äpfel
1 Vanilleschote
Schokokekse
(250g) Quark
(50ml) Sahne
Zucker

Also zuerst müsst ihr Apfelmus kochen. Ich mache da lieber mehr und koch das auf Vorrat ein. Die 3-4 Äpfel sollten eigentlich nur für die 4 Desserts reichen vermute ich. Schneidet die Äpfel klein und gebt sie mit ein wenig Wasser (oder Saft) und dem Mark der Vanilleschote in einen Topf. Das Ganze köchelt ihr so lange bis euch die Konsistenz gefällt. Ich habe lieber noch Stückchen drin. Rührt zwischendurch um und drückt ein paar Äpfel platt.
Falls ihr das jetzt einkochen wollt, füllt den Mus in saubere Gläser und verschließt sie sofort. Dann müsst ihr Wasser zum kochen bringen und auf mindestens 90 Grad halten. Stellt die Gläser hinein und lasst sie 30 min kochen. Die Deckel wölben sich dabei, aber da sollte nichts passieren. Bei mir ist bisher alles heil geblieben.
Für das Dessert mischt ihr jetzt den Quark mit der Sahne und dem Zucker. Der Quark wird durch die Sahne etwas cremiger. Da müsst ihr schauen wie „flüssig“ ihr das haben wollt. Damit der Zucker sich richtig auflösen kann macht ihr diese Masse am besten schon einen Tag vorher.
Die Kekse werden zerbröselt. Ich habe Schokobutterkekse benutzt. Damit sie nicht weich werden, macht ihr das Dessert am besten erst kurz vorm servieren fertig. Wenn alles vorbereitet ist, geht das ja schnell. Einfach alles übereinander schichten.

Als Frühstückvariante habe ich das Ganze etwas umgewandelt. Das konnte man toll mit ins Büro nehmen. Ehrlich gesagt hatte ich das sogar vor dem eigentlichen Dessert. Egal. Da nehmt ihr statt dem Quark-Sahne-Gemisch einfach Joghurt. Ich hatte ungesüßten. Und statt der Kekse habe ich (im Büro erst) Schoko-Hafer-Chrunchys drauf gemacht. Da müsst ihr natürlich nicht so Schichten sondern könnt auch alles mischen. Statt der Chrunchys geht sicher auch ein normales Schokomüsli. Das könnte nur recht schnell durchweichen.

Dem Besuch hat das Dessert auch sehr gut geschmeckt und es ist wirklich nicht viel Arbeit.

Eure Krissi