Pumpkin in the Apple

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Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich mag den Herbst ganz besonders. Es wird nur langsam kalt und die Sonne hat noch Kraft. Die Luft wird schwer und irgendwie stellt sich ganz automatisch eine gewisse Gemütlichkeit ein. Die Natur verändert sich, alles wird schön bunt. Leckere Früchte und tolles Obst werden reif zum Ernten.

Da gehört vor allem der Kürbis dazu. Und passend für die Zeit hat sich Tina von Lecker & Co. ein tolles Event einfallen lassen.

 

Eigentlich wollte ich ein Sandwich für den Beitrag machen. Schön mit Käse und eingemachtem Kürbis, schwerem Braten. Aber irgendwie kam ich da nicht so richtig in Gang. Ich wollte etwas innovativeres.

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Beim Kürbisrezepte anschauen fiel mir auf, dass es auch oft Getränke mit Kürbis gibt. Das bekannteste hat wohl die große Kaffeekette geprägt. Aber alle waren mit Milch oder so etwas in der Richtung. Bei dem warmen Wetter, das bis vor ein paar Tagen noch herrschte, passte das aber nicht so richtig. Also warum nicht ein Kürbis-Cocktail?

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Da ist er – der Pumpkin in the Apple!

Und ja, er schmeckt tatsächlich wirklich gut. Ich trinke grade noch die Shooting-Reste. Und morgen werden wir ihn wohl beim Grillen den Freunden servieren.

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Ich habe zuerst Kürbis eingekocht und abschließend einen Teil davon püriert. Die restlichen Gläser warten noch auf ihren Einsatz. Ihr könnt die Menge natürlich auch runter rechnen und nur so viel zubereiten, wie ihr benötigt.

Das Rezept habe ich etwas abgewandelt, aber es stammt noch aus der allerersten deli. Ich mag die Zeitschrift immer noch sehr.

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Eingelegter Kürbis

Für 3 Gläser á 500 ml braucht ihr:

1 kg Hokkaidokürbis
150 ml Essig
250 ml Wasser
400 g Zucker
1 Tl Salz
2 El Zitronensaft
1 Tl gemahlener Ingwer (frischer geht auch)
2 Zimtstangen
1 Tl Kurkuma

Schneidet den Kürbis in grobe Würfel und entsorgt die Kerne. Ich habe die Menge erst danach abgewogen.

Dann gebt ihr Essig, Wasser, Zucker, Salz, Zitronensaft, Ingwer, Zimt und Kurkuma in einen Topf und kocht alles für etwa 10 min. Wenn der Zucker sich aufgelöst hat, gebt ihr den Kürbis dazu. Jetzt kocht ihr die Stücke wieder für 10 min bei mittlerer Hitze bis sie einigermaßen gar sind.

Füllt die Kürbisstücke anschließend in saubere Gläser und füllt mit dem kochend heißen Sud auf. Sofort verschließen und auf den Kopf stellen.

So soll sich der Kürbis etwa 4 Monate halten. Ich werde demnächst versuchen ihn noch einzukochen um die Haltbarkeit zu verlängern.

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Wenn ihr ihn direkt für den Cocktail verwenden wollt, müsst ihr ihn natürlich nicht in Gläser füllen. Er schmeckt übrigens auch toll zu Käse oder auf einem leckeren Sandwich.

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Für den Pumpkin in the Apple braucht ihr:

2 Teile eingelegter Kürbis (püriert)
1 Teil trüber Apfelsaft
1 Teil Tonic (zB. Voelkel BioZisch Tonic)
nach Belieben einen Schuss dunklen Rum

Der eingelegte Kürbis wird püriert und einfach mit Apfelsaft und Tonic vermischt. Wenn euch die Kürbisstücke stören, könnt ihr alles auch noch durch ein Sieb oder einen Filter streichen. Ich fand die kleinen Stücke aber nicht störend.

Der Cocktail schmeckt mit einem guten Tonic auch so schon sehr gut, aber um der Süße noch etwas entgegen zu setzten, habe ich noch einen guten Schuss dunklen Rum aus Barbados hinzugemischt. Das schmeckt wirklich sehr fein.

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Und jetzt wo es grade so kalt wird, frage ich mich ob der Cocktail wohl auch warm schmeckt.

Eure Krissi

 

Apfel-Minz-Gelee

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Apfelzeit! Habt ihr schon geerntet?

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Das Wetter ist jetzt schon herbstlich und überall sieht man rote, gelbe und grüne Äpfel. (Was mich grade ein wenig an das Sankt-Martins-Lieb erinnert) Obwohl, hier hat es vorgestern schon geschneit. Das Wetter wollte wohl mal eine Jahreszeit überspringen.

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Mittlerweile ist es aber wieder etwas wärmer und es ist herbstlicher. Ich bestehe da schon auf Spaziergänge mit Blätterrascheln unter den Füßen. Sonst ist das doch kein Herbst.

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Für das Rezept heute braucht ihr allerdings gar keine Äpfel. Eigentlich noch nicht mal Minze. Nicht so direkt zumindest. Alles gelogen im Titel und den Bildern hier.

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Naja, aber nur fast. Für das Rezept war ich nämlich faul und habe Apfelsaft verwendet. Um Äpfel zu entsaften braucht man nämlich die richtige Sorte und viel Energie. Und da wir keinen Apfelbaum im Garten haben und ich die Äpfel hätte kaufen müssen, hab ich doch direkt lieber den Saft gekauft. Der Minzsirup war auch schon fertig, aber der war zumindest selbstgemacht. Nach dem Rezept von Titatoni für das ich mal Etiketten gemacht hatte.

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Für ungefähr 6 Marmeladengläser braucht ihr:

500 ml klaren Apfelsaft
500 ml trüben Apfelsaft
200 ml Pfefferminzsirup
500 g 3:1 Gelierzucker

Ihr kocht einfach alles zusammen auf und lasst es köcheln. Mit einer Gelierprobe könnt ihr feststellen ob die Marmelade fertig ist. Dann einfach in die sterilen Gläser füllen und fest verschließen. Das Gelee schmeckt am besten gekühlt.

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Da Gelees und Marmeladen so kurze Rezepte haben, hab ich mal kein PDF davon gemacht.

Ich dachte erst durch den Sirup wird das Gelee vielleicht zu süß, aber durch die geringe Menge an Gelierzucker, passt das trotzdem gut.

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Als ich die Fotos für euch gemacht habe, dachte ich ich mach am Ende noch ein schönes Toast mit dem Gelee, damit ihr auch seht wie man das so benutzt. Also ab in die Küche, sobald ich mit den anderen Fotos zufrieden war. Waren ja vorhin noch zwei Toasts da. Jetzt aber nicht mehr! Neeeeiiiin…. Der Herr war zwischendurch in der Küche und hatte Hunger. Hab ich natürlich nicht mitbekommen und selbstverständlich war Sonntag. Ich also rum gegrummelt…er wollte schon zur Tankstelle fahren. Dann fiel mir aber zum Glück noch das Paderborner ein. Furchtbar trockenes Zeug, aber optisch ganz passend zu Äpfeln. Mit Quark und Gelee, dachte ich, sieht das sicher gut aus. Quark war aber auch keiner mehr da. Also den Frischkäse geschnappt, den Unterschied sieht auf den Fotos doch keiner. Tja, sieht man doch. Aber jetzt wisst ihrs ja auch. Und überraschenderweise schmeckte das Ganze auch noch gut. Probiert das ruhig mal aus. Soviel zum Shootingwahnsinn hier.

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Was macht ihr so mit Äpfeln? Oder mit Minze? Wir haben noch so viel hier.

Eure Krissi

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Schoko und Beeren die Zweite

Schon wieder was mit zwei hier, langsam wird se komisch.

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Habt ihr dieses Jahr Holunder bekommen? Ich wollte noch etwas warten, da noch nicht alle Beeren reif waren. Naja und dann, dann waren alle vertrocknet. Sehr schade. Dabei wollte ich so viel damit machen.

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Naja zum Glück gab es im Keller noch ein Gläschen mit Holunder und Birne drin. Daraus wurde dann dieser Kuchen. Den gab es aber ehrlich gesagt schon zum Geburtstag meiner Mama. Deswegen hatte ich auf neue Hollerbeeren gehofft.

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Kommt euch der Kuchen bekannt vor? Würde mich nicht wundern, denn den hatten wir HIER schon einmal in anderer Form. Ganz ganz wunderbar jetzt für den Herbst.

Dekotechnisch ist bei uns gestern schon ein wenig der Herbst eingezogen. Aber so ganz fertig bin ich damit noch nicht.

Machts euch schön!
Eure Krissi

Aromatisches Indien

Der Herbst hat jetzt wohl entgültig Einzug gehalten. Ich mag den Herbst. Er ist bunt, alles verändert sich, Dinge gehen verloren, Neues entsteht. Der Herbst ist auch die Erntejahreszeit. Die meisten Gemüsesorten reifen jetzt und wollen verarbeitet werden. Ich entdecke mehr und mehr das einkochen für mich. Mir macht die Zubereitung Spaß und auch nachher die leckeren selbstgemachten Sachen zu essen.

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Letztens hab ich euch ja schon Ofentomatensauce gezeigt und heute gibt es Indische Sauce. Bei der Zubereitung dachte ich irgendwie immer es wäre Currysauce…irritiert war ich dann als kaum Curry rein kam. Genauer lesen hilft.DSC_0635 Kopie

In diese Sauce kommt ganz viel frisches Gemüse. Das schnibbeln ist etwas mühsam und dauert ein wenig. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die KitchenAid noch nicht. Also werde ich das Rezept demnächst nochmal mit dem Gemüsehobel ausbrobieren. Das geht sicher schneller.

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Geschmeckt hat die Sauce uns sehr gut zu Reis oder Maultaschen. Auch zu Geflügel soll sie passen.

Das Rezept kommt diesmal von Dr. Oetker und ich werde es nicht noch einmal extra aufschreiben. Klickt einfach HIER. Dort könnt ihr es auch als PDF speichern (auf „drucken“).

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Von mir bekommt ihr dafür wieder ein Etikett für die Gläser zu Hause. Damit ihr schon von weitem erkennt wo die leckere gelbe Sauce schlummert.

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Könnt ihr euch HIER als PDF herunterladen.

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Nehmt am besten gerade Gläser und kein konischen wie ich. Das passt dann nicht so ganz mit dem komplett-drum-wickeln. Ist mir natürlich erst später aufgefallen…

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Wie ihr jetzt vielleicht schon gelesen habt, kommt in das Rezept Gelfix. Das hatte ich von einem anderen Rezept noch da und hab es auch verwendet. Die Sauce hält sich dann drei Monate. Beim nächsten Versuch werde ich das aber weg lassen und die Sauce einfach normal einkochen. Ich hoffe, dass sie durch diese Konservierung länger hält. Dann könnte man größere Mengen vorbereiten und das schnibbeln lohnt sich etwas mehr.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Krissi

Sauce aus dem Ofen

Also im Moment zeichnet sich ja wirklich ein Trend ab. Richtig viele Blogger, die ich verfolge, machen die Ofentomatensauce von Glasgeflüster nach. Entweder sind die alle total vernetzt und haben sich abgesprochen oder allen lief, wie mir auch, beim Anblick des Zubereitungsbildes das Wasser im Mund zusammen.

HIER findet ihr das tolle Rezept von Britta.

Und warum schreib ich jetzt auch noch mal darüber? Weil die Sauce wirklich richtig lecker ist und ihr sie umbedingt ausprobieren solltet.

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Und weil ich euch diese Etiketten dazu gemacht habe. Könnt ihr HIER herunterladen. Unten habe ich extra etwas Platz gelassen. Wenn ihr möchtet, könnt ihr dort das Entstehungsjahr hinschreiben. Obwohl die Sauce bestimmt nicht über ein Jahr in eurem Vorratsschrank bleibt.

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Die Sauce ist sehr vielseitig und quasi als Basis zu betrachten. Ihr könnt sie pur zu Nudeln, Reis oder Gemüse essen. Man kanna aber auch Fleischbällchen dazu geben, oder sie als Pizzabelag nutzen. Habt ihr noch mehr Ideen?

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Wir haben auf jeden Fall direkt ein paar Gläser eingemacht. Aber ich befürchte es waren zu wenig. Vielleicht mach ich demnächst noch mal ne Ladung solange noch Tomatenzeit ist.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Krissi

Wie Pflaumen und Bienen zusammen passen

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Momentan finden sich ja überall Pflaumen. Die Bäume sind voll dieses Jahr und die Früchte warten nur darauf geerntet zu werden. Auch Mr N und ich haben schon viel gepflückt. Daraus wurde Kompott, normale Marmelade, kleine Küchlein und eben diese Konfitüre hier.

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Sie schmeckt wirklich toll. Und ich habe schon massenhaft davon eingekocht. Einige davon werde ich wohl noch verschenken oder tauschen.

Für etwa 5 Gläser mittlerer Größe braucht ihr:

1 kg Pflaumen
Saft von 1 Zitrone
500 g Gelierzucker 1:2
2 EL Honig
1 TL Zimt

Die Pflaumen säubern und entsteinen. Die Hälfte zum Mus köcheln lassen.
Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, gebt ihr die restlichen Pflaumen, den Gelierzucker und den Zitronensaft mit in den Topf.
Die Konfitüre für etwa 5 min so kochen lassen.
Am Schluss kommen noch Honig und Zimt mit dazu. Die Menge könnt ihr dabei variieren. Je nach dem ob ihr Zimt mögt und wie süß die Konfitüre werden soll.
Kochend heiß in Gläser füllen. Die Gläser für kurze Zeit auf den Kopf stellen.

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Dann noch die hübschen Etiketten auf die Gläser kleben. Und schon habt ihr ein tolles Geschenk, schöne Deko oder einen hübschen Frühstückstisch.

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Die bekommt ihr natürlich wieder HIER bei mir.

Und auch das PDF mit dem Rezept gibt es HIER.

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Wenn ihr Pflaumen mögt, solltet ihr das Rezept wirklich ausprobieren. Es schmeckt soo gut. Ich habe glaube ich schon drei Ladungen davon gemacht.

Übrigens dort wo wir die Pflaumen gepflückt haben, befindet sich auch ein Bienenstock. Sehr passend. Man müsste nur um die Ecke gehen, da summen sie rum. Das haben wir allerdings nicht getan. Wenn ein großes Schild vor summenden Insekten warnt, halten wir uns doch lieber fern. Auch wenn Schilder sonst ja gern mal ignoriert werden. Aber wir hielten uns dann doch lieber an die Pflaumen. Da bekommt man ja auch Besuch von den Bienchen.

Was macht ihr so mit den Pflaumen dieses Jahr?

Eure Krissi

Auf´s Brot – Die Mittwochsbox

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Jetzt schaff ichs doch mal wieder bei  Mones Mittwochsbox mitzumachen. In wenigen Minuten hab ich gestern ein paar Zutaten zusammen geschmießen, püriert, auf Brot gestrichen und Fotos geschoßen. Gut gut, insgesamt hat es etwas länger als ein paar Minuten gedauert. Aber alles war etwas improvisiert. Grade fällt mir ein, dass ich auch in einem netten Buch noch Rezepte für Brotaufstriche gehabt hätte. Naja, jetzt müsst ihr den selbst zusammen gemixten nehmen. Schmeckt allerdings nicht weniger gut.

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Das Rezept an sich habt ihr ja schon, aber hier noch die Zutaten, die ihr zusammen schmeißen müsst:

1 Tomate
150g Feta
100g Frischkäse
150 entsteinte Pflaumen
100g getrocknete Tomaten
ein paar Basilikumblätter
Salz
Pfeffer

Einfach pürieren und aufs Brot streichen.

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Ein Rezept-PDF habe ich euch heute nicht gemacht. Da gibt es so wenig zu schreiben.

Eine Box gibts hier heut auch nicht zusehen, denn zusammengeklappt sieht man nicht mehr so viel. Und mehr als Brote ist da heut nicht drin.

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Der Aufstrich wurde ein wenig zu flüssig. Ich nehme an das lag an der großen Tomate. Vielleicht lieber eine kleine, nicht so wässrige nehmen.
Achja und ihr bekommt ziemlich viel Aufstrich davon und ich weiß noch nicht wie lange er sich hält.
Sehr informativ dieser Artikel heute.

Wisst ihr was eigentlich der aller aller aller beste Brotaufstrich der Welt ist? Auf frischem Brot Butter verstreichen, darauf geschnittenen Schnittlauch streuen und eventuell etwas Salz. Traumhaft!

So ich ess jetzt mal mein Pflaumen-Tomaten-Feta-Brot.

Eure Krissi

zu spät, zu spät….

Erinnert ihr euch noch an meinen Picknickartikel? Der ist ja jetzt schon eine Weile her. Aber ich wollte euch noch das Rezept für den Rhabarbersaft geben. Nur jetzt ist ja gar keine Rhabarberzeit mehr. Und auch wenn mich die roten Stangen dieses Jahr so begeistert haben, langsam kann ich sie nicht mehr sehen. Im Kühlschrank schlummert noch der letzte Rest eines Rhabarberkompotts und im Kellern lagern noch einige Gläser Marmelade. Die Marmelade ist allerdings immer noch ab und zu ganz lecker. Da habe ich die Früchte nämlich ein wenig karamellisieren lassen und dadurch ist das Ganze nicht so sauer und eher etwas süßer.

Aber dieser Saft war wirklich toll. Und nächstes Jahr werde ich noch viel mehr davon machen. Der war nämlich auch ziemlich schnell weg. Der übersteht das Ende der Rhabarberzeit sowieso nicht.

Deshalb gibt es das Rezept jetzt doch noch. Bis nächstes Jahr warten wäre ja doch irgendwie blöd.

Getränke

Für etwa 1,5l Saft braucht ihr:

1 kg Rhabarber
500ml Wasser
2 Stangen Vanille
125 g Zucker
evtl. 1 Zimtstange

Den Rhabarber putzen und in etwa 2cm lange Stücke schneiden. Die Vanillestangen aufschneiden. Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben, aufkochen und ungefähr 20 min köcheln lassen. Jetzt hängt ihr ein Sieb über eine Schüssel. In das Sieb legt ihr ein Tuch. Den Saft durch das Tuch in die Schüssel gießen und den Inhalt des Tuchs noch einmal auspressen. Dann müsst ihr den Saft noch einmal aufkochen. Er muss anschließend so heiß wie möglich in sterilisierte Flaschen gefüllt werden. Verschließt sie direkt. So hält sich der Saft etwa ein halbes Jahr. Steht zumindest im Rezept. Meiner hielt ja nicht so lange.

Ich habe daraus dann hauptsächlich Schorle gemacht. Dafür gießt ihr etwa 1 Teil Saft mit zwei Teilen Mineralwasser auf. Je nach dem wie sauer ihr euer Getränk haben möchtet natürlich.

Und mit einem Klick auf diesen Satz könnt ihr euch auch wieder das PDF herunterladen.

Ausdrucken und für nächstes Jahr an die Pinnwand hängen bitte!

Habt einen sonnigen Tag!

Eure Krissi

Himmlischer Holunder

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Kennt ihr den Blog Glasgeflüster? Ich lese ihn wirklich gerne. Immer wieder wunderbare Ideen. Aktuell hatte ich ein Rezept von letztem Jahr entdeckt, bzw. sie hatte es, glaube ich, in einem aktuellen Artikel verlinkt. Wie auch immer, es war das Rezept für Holunderblütenlikör. Und die liebe Britta schwärmt soo unglaublich in Ihrem Artikel, dass ich es einfach ausprobieren musste.

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Das Originalrezept findet ihr hier. Ich habe lediglich drei kleine Sachen verändert.

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Ich habe nur etwa 500g Zucker verwendet und davon auch die Hälfte durch braunen Zucker ersetzt. Das war ehrlich gesagt nur ein Zufall. Bei uns war nämlich der Zucker plötzlich aus. Wie auch immer das passieren konnte. Unglaublich!

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Und ich habe die Blüten zwei Tage ziehen lassen, da ich am folgenden Tag Babysitten war. Ich kann euch jetzt nicht sagen was besser ist. Aber mein Likör schmeckt wahnsinnig gut! Wirklich toll!

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Und damit die Flaschen auch noch hübsch anzusehen sind, habe ich passende Etiketten dafür entworfen. Die stelle ich euch natürlich gerne zur Verfügung. Hier könnt ihr das PDF herunterladen. Gefällt es euch? Unten um den weißen Teil habe ich eine leichtgraue Linie gezogen, damit ihr besser schneiden könnt.

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Über die Deckel habe ich Muffinförmchen mit zwei Bändern festgebunden.

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Bei uns lassen sich vereinzelt noch Holunderblüten finden. Ich hoffe bei euch auch. Den ihr solltet dieses Rezept wirklich ausprobieren. Ich ärgere mich jetzt schon nicht mehr gemacht zu haben.

Eure Krissi

PamK – Apfel im Teigmantel

Man man man, da wollte ich gestern noch ein schönes Foto von dem Kuchen mit angeschnittenem Apfel drin und so machen. Und was ist? Mir fällt ein, dass ich ja gar keine Sturzgläser verwendet habe. Ja und nu? Hab trotzdem mal eines aus einem Glas heraus geporkelt. Naja das Ergebnis war Krümel mit Apfel drin. Schmeckt toll, aber sah furchtbar aus. Gut ja, dann gibts eben ein Foto im Glas. Nicht so schön, aber besser als gar keines. Ich hätte mal noch einen Kuchen im Tontopf backen sollen. So wie der Opa früher. Leider habe ich daran nicht gedacht. Immerhin schmeckt der Kuchen ganz genauso wie früher. Ist ja auch schon mal was. Wovon ihr nur leider nichts habt jetzt. Tut mir leid!

Apfelkuchen im Glas

Ihr braucht für 6 Stück:

300g weiche Butter oder Margarine
1 TL Backpulver
50g Mandelblättchen
1 Prise Salz
6 kleine Äpfel
250g Puderzucker
300g Mehl
4 Eier
2 Zitronen mit unbehandelter Schale
6 Gläser 

6 Gläser mit 50g Butter einfetten und mit dem Mandelblättchen eindecken. Die Äpfel schälen und das Kerngehäuse entfernen.
Für den Teig die Zitronenschale abreiben und den Saft auspressen.
250g Butter, Salz, Zitronenschale und 250g Puderzucker schaumig aufschlagen. Dabei die Eier nacheinander zugeben und Mehl und Backpulver einsieben. Jetzt etwa 2 EL Zitronensaft unterrühren.
Die Hälfte des Teiges in die 6 Gläser füllen. Jeweils einen Apfel darauf setzten und mit dem restlichen Teig bedecken. Die Kuchen in den kalten Backofen stellen  (sonst können die Gläser platzen) und bei 200 Grad für etwa 40 min backen.
Die Gläser noch heiß verschließen.
Wenn sie länger haltbar sein sollen, kann man sie in 90 Grad heißem Wasser für 20 min einkochen.

Wenn ihr möchtet könnt ihr später dann noch aus 150g Puderzucker, 2 EL Zitronensaft und etwas Eiweiß eine Glasur zubereiten.

Der Kuchen ist wunderbar locker und schmeckt toll nach Zitrone und Apfel. Vielleicht genau das richtige bei dem langsam aufkommenden Frühling jetzt.

Achja, und ich werde jetzt auch direkt die Rezepte im ersten PamK-Artikel verlinken und die Rezepte zum download einfügen.

Eure Krissi