Papet Vaudois

Das Thema Schweiz ist noch nicht ganz durch hier. Einmal nerv ich euch damit jetzt noch.

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Wie ihr ja wisst war ich im Sommer ein wunderbares Wochenende in der Schweiz. Und wir hatten eine sehr liebe Begleiterin, Pauline. Wir wollten natürlich etwas typisches aus der Schweiz mit nach Hause nehmen. Und da es in dem Dörfchen nicht viel gab, ging unser Shopping Ausflug in den dortigen Supermarkt.

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Pauline sagte uns welche Schokosorten sie empfehlen kann (wozu übrigens auch Lindt gehörte) und was sie sonst so typisch für ihr Heimatland fand. Dazu gehörte auch die Kabiswurst, oder auch Saucisse aux choux.

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Als ich mir die Wurst zu Hause genauer ansah, fand ich heraus, dass es sich um eine Kohlwurst handelt. Sie besteht hauptsächlich aus gekochtem Kohl und rohem Schweinefleisch. Kabis heißt auf Schweizer Deutsch Kohl. Das Wort erinnerte mich stark an ein Wort aus dem Plattdeutschen. Bei uns sagte man früher statt Kohl Kappes. In meiner Familie wurde ab und zu noch Platt gesprochen und ich mag es sehr. Mundarten in jeder Art gefallen mir und ich freue mich über solche Ähnlichkeiten immer.

Aber zurück zur Wurst – Pauline sagte uns, dass sie auf jeden Fall gekocht werden muss und gab uns auch ein traditionelles Rezept dafür: Papet Vaudois.

Sie erklärte uns noch das Papet so viel wie gematscht oder Matsche heißt. Worauf wir eben auf Kartoffelstampf schließen. Und Vaudois habe ich gerade nachgeguckt. Das steht wohl für die Waadtländer bzw. das Waadtland, wo das Gericht auch herkommt. Also Waadtländer Gematsche – frei übersetzt. Gefällt mir sehr, den Waadtländern vielleicht weniger.

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Ok, genug über sprachliche Eigenarten, kommen wir lieber zum Rezept. Da ich mir Paulines Erklärung nicht mit allen Einzelheiten merken konnte, schrieb ich mir nur den Namen auf und suchte nachher nach Rezepten. Auf dem Etikett der Wurst stand auch eines drauf. Wie das so bei Hausmannskost ist – es gibt nicht DAS eine Rezept. Ich habe dann aus etwa 3 Rezepten meine eigene Version zusammen gewurschtelt.

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Ihr braucht für etwa 4 Portionen:

1-2 Kabiswürste (Saucisses aux choux)
800 g Lauch
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Butter
200 ml Weißwein
300 ml Brühe
1 Knoblauchzehe
Lorbeerblatt
100 ml Rahm oder Schmand
1 EL Essig
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie

Die Würste müsst ihr einstechen, damit sie nicht platzen. Dann lasst ihr sie in köchelndem Wasser für etwa 40 min ziehen.

Für das Papet müsst ihr den Lauch in etwa 3 cm große Stücke schneiden und die Zwiebeln würfeln. Beides wird jetzt zusammen mit der Knoblauchzehe in der Butter angedünstet und dann mit Weißwein und Brühe abgelöscht. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kartoffeln würfeln. Sie werden dann mit dem Lorbeerblatt zu Lauch und Zwiebeln gegeben um sie gar zu kochen.

Nach etwa 20 min sollte die Flüssigkeit größtenteils eingekocht sein. Gebt jetzt etwas Rahm dazu und würzt mit Essig, Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Wenn der Rahm auch einigermaßen eingekocht ist, könnt ihr den Stampf auf Teller verteilen und die aufgeschnittene Wurst darauf verteilen. Mit Petersilie garnieren und servieren.

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Das Rezept passt ganz toll in den Herbst oder Winter. Es geht in die Richtung eines Eintopfs und ist genau das richtige für einen gemütlichen Abend.

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Es erinnert mich auch an ein Rezept was meine Mutter manchmal gemacht hat. Für mich also auch noch ein Stück Kindheit und Erinnerungen. Sie hat entweder Mettwurst oder Fleischwurst dafür benutzt und es gab eine Art Tomatensauce dazu.

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Ich denke ihr könnt hier auch andere Wurst benutzen, aber natürlich ist die Kabiswurst einzigartig. Also wenn ihr die bekommen könnt, nehmt sie! Ist hier wahrscheinlich eher selten, aber vielleicht habt ihr ja mal Glück.

Auf den Bildern seht ihr gut wie ungewöhnlich die Struktur der Wurst ist. Viel gröber als man es von einer Mettwurst oder ähnlichem kennt. Sie besteht sogar zu 40% aus Kohl.

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Bei den Regengüssen draußen hätte ich jetzt liebend gern einen Teller davon. Vielleicht koche ich es demnächst nochmal mit einer kraftigen Mettwurst dazu. An die Kabiswurst komme ich so schnell wohl erstmal nicht.

Eure Krissi

One-Pot Pasta

Momentan geistert ja überall dieser Trend One-Pot Pasta herum, auf Blogs, in Zeitschriften, im Fernsehen, in Foren. Obwohl, ist es überhaupt noch Trend? Oder bin ich da schon wieder zu spät dran?

Na auf jeden Fall hat mich die Herstellungsart neugierig gemacht. An allem was irgendetwas vereinfacht oder schneller macht bin ich erstmal grundsätzlich interessiert. Ja, ich esse gerne! Aber stundenlang in der Küche stehen dafür? Wenn es sein muss, klar! Aber wenn nicht?

Die One-Pot Pasta verspricht: wenig dreckiges Geschirr, eine schnelle und einfache Zubereitung und viele Möglichkeiten bei den Zutaten. Klingt eigentlich perfekt!

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Dann probieren wir das doch mal. Gemüse klein schnibbeln. Alles in einen großen Topf mit Wasser uns kochen lassen bis alles gar ist.

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Es ist tatsächlich so einfach. Ich hatte mich für einen Mix aus frischem Gemüse und ein wenig Dosengemüse entschieden.

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Und auch Thunfisch aus der Dose.

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So sah das Ganze dann vermischt aus. Je nachdem wieviel frisches Gemüse ihr habt, dauert das Schnibbeln eben länger oder kürzer.

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Das Ganze wird dann mit Wasser aufgefüllt und gekocht. Ich hatte bei einigen Rezepten gelesen, dass Aromen fehlen würden, das Ganze lasch schmecken würde. Deswegen hatte ich mich dazu entschieden etwas Brühepulver dazu zu geben und stark zu würzen.

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Hier mal meine Variante der One-Pot Pasta.

Für zwei sehr gute Portionen braucht ihr:

500g Nudeln
2 Möhren
1/2 Brokkoli
2 kleine Zwiebeln
2 Tomaten
1/2 Dose Mais
1/2 Dose Erbsen
1 Dose Thunfi sch
Wasser
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kräuter
Brühepulver
1 EL heller Soßenbinder

Zuerst müsst ihr das frische Gemüse zerkleinern. Die Möhren schneidet ihr in Scheiben, den Brokkoli in kleine Röschen zerlegen. Die Zwiebeln und Tomaten in etwas dickere Ringe schneiden.
Nudeln, Möhren, Brokkoli, Zwiebeln, Mais, Erbsen und Thunfisch gebt ihr jetzt in einen großen Topf. Ich habe einen Bräter genommen um besser Fotos für euch machen zu können. Der war aber für das Gericht an sich zu groß. Ein normaler großer Kochtopf reicht vollkommen. Die Zutaten gießt ihr so weit mit Wasser auf bis alles bedeckt ist.
Gewürze und Brühepulver gebt ihr nach Geschmack hinzu. Lieber etwas mehr als zu wenig.
Alles zusammen aufkochen und für etwa 15 min kochen lassen, bis die Nudeln gar sind.
Da ich gerne etwas Soße haben wollte, habe ich kurz vor Ende der Kochzeit etwas Soßenbinder zum andicken eingerührt.

Hier noch das PDF mit dem Rezept.

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Das Fazit zu der Pasta: Die Herstellungsart ist wirklich praktisch. Es geht schnell und einfach. Und natürlich hat man wenig dreckiges Geschirr. Geschmeckt hat es uns auch sehr gut. Ich werde diese Methode sicher öfter mal verwenden. Ja, die Röstaromen fehlen. Es ist jetzt geschmacklich gesehen wirklich nichts besonderes, aber ich habe auch schon schlechtere Sachen gegessen. Viellciht könnte man die Zwiebeln auch zuerst im Topf ein wenig anschmorren und dann erst die Restlichen Zutaten dazugeben. Aber ich weiß nicht ob das wirklich einen Unterschied macht. Man kocht ja alles trotzdem noch recht lange zusammen. Müsste man mal ausprobieren.

Habt ihr das schon mal ausprobiert? Oder habt ihr von der Methode noch gar nichts gehört?

Eure Krissi

Taler-Geschichten

Mein Großonkel hat früher immer gesagt „Dafür bekommste nen Taler“. Auch mit Groschen hat er gerechnet. Ich fand das als Kind irgendwie spannend. Er hat und immer erklärt, dass ein Taler 2 Mark wären. Heute brauchen wir gar nicht mehr umrechnen. Aber eigentlich geht es hier auch gar nicht um die Taler, die er damals meinte.

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Sondern um diese goldenen Schätzchen hier.

Sie bestehen aus Kartoffeln und Bacon. Keine Ahnung wie ich auf die Idee kam, aber irgendwann war sie in meinem Kopf und wollte nicht mehr weg. Und das mit gutem Grund. Sie schmecken nämlich toll!

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Großartig ein Rezept gibt es dafür eigentlich nicht. Ihr umwickelt Kartoffelscheiben mit Bacon, paniert das Ganze und bratet es an. Aber nun gut, ich hab euch das natürlich noch etwas ausführlicher aufgeschrieben.

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Mit LIEBE….extra viel…nur für euch!So!

Die Mengenangaben stimmen vielleicht nicht ganz, aber viel falsch machen könnt ihr hier nicht.

Für eine Portion braucht ihr in etwa:

2 mittelgroße Kartoffeln
etwa 12 Streifen Bacon
Mehl
2 Eier
Paniermehl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Öl

Die Kartoffeln vorkochen. Das könnt ihr ruhig einen Tag vorher machen. Dann könnt ihr sie besser schälen. Danach die Kartoffeln in Scheiben schneiden und diese mit Bacon oder Schinken umwickeln. Ich habe für eine Scheibe etwa 1 1/2 Streifen benutzt. War vielleicht ein bisschen wenig. Kommt aber auch darauf an wie dick eure Kartoffelscheiben sind.

Als nächstes stellt ihr euch drei tiefe Teller zum panieren bereit. In einen gebt ihr etwas Mehl, in den zweiten die verquirlten Eier und im dritten mischt ihr Gewürze und Paniermehl. In der Reihenfolge werden auch die Kartoffeltaler darin gewendet. So fertig paniert können sie in eine Pfanne mit heißem Öl. Da die Kartoffeln schon gar sind müsst ihr eigentlich nur warten bis alle goldgelb von außen sind.

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Ich habe sie zusammen mit Kräuterquark gegessen, aber auch andere Saucen dürften dazu gut schmecken.

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Und hier gibt es natürlich auch das Rezept als PDF für euch.

Ich finde es ist ein tolles Gericht für zwischendurch. Man kann es gut vorbereiten und es dauert nicht sehr lange. Außerdem schmeckt es sehr gut und alles andere als langweilig!

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Panieren ist übrigens eines der wenigen Dinge beim kochen, die ich fast perfekt beherrsche. Ich mache ganz tolles Schnitzel. Das erzähle ich im Übrigen nicht um anzugeben. Sondern weil es das einzige ist worin ich besser bin als der Mister hier. Mit allem anderen steckt er mich locker in die Tasche. Ich improvisiere entweder gnadenlos oder koche streng nach Rezept. Und beides ist kein Garant dafür, dass es gelingt oder schmeckt.

So jetzt höre ich mal auf Blödsinn zu faseln. Ich erzähle euch irgendwie seltsame Dinge heute, aber vielleicht findet ihr es ja auch interessant.

Eure Krissi

 

Aromatisches Indien

Der Herbst hat jetzt wohl entgültig Einzug gehalten. Ich mag den Herbst. Er ist bunt, alles verändert sich, Dinge gehen verloren, Neues entsteht. Der Herbst ist auch die Erntejahreszeit. Die meisten Gemüsesorten reifen jetzt und wollen verarbeitet werden. Ich entdecke mehr und mehr das einkochen für mich. Mir macht die Zubereitung Spaß und auch nachher die leckeren selbstgemachten Sachen zu essen.

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Letztens hab ich euch ja schon Ofentomatensauce gezeigt und heute gibt es Indische Sauce. Bei der Zubereitung dachte ich irgendwie immer es wäre Currysauce…irritiert war ich dann als kaum Curry rein kam. Genauer lesen hilft.DSC_0635 Kopie

In diese Sauce kommt ganz viel frisches Gemüse. Das schnibbeln ist etwas mühsam und dauert ein wenig. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die KitchenAid noch nicht. Also werde ich das Rezept demnächst nochmal mit dem Gemüsehobel ausbrobieren. Das geht sicher schneller.

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Geschmeckt hat die Sauce uns sehr gut zu Reis oder Maultaschen. Auch zu Geflügel soll sie passen.

Das Rezept kommt diesmal von Dr. Oetker und ich werde es nicht noch einmal extra aufschreiben. Klickt einfach HIER. Dort könnt ihr es auch als PDF speichern (auf „drucken“).

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Von mir bekommt ihr dafür wieder ein Etikett für die Gläser zu Hause. Damit ihr schon von weitem erkennt wo die leckere gelbe Sauce schlummert.

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Könnt ihr euch HIER als PDF herunterladen.

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Nehmt am besten gerade Gläser und kein konischen wie ich. Das passt dann nicht so ganz mit dem komplett-drum-wickeln. Ist mir natürlich erst später aufgefallen…

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Wie ihr jetzt vielleicht schon gelesen habt, kommt in das Rezept Gelfix. Das hatte ich von einem anderen Rezept noch da und hab es auch verwendet. Die Sauce hält sich dann drei Monate. Beim nächsten Versuch werde ich das aber weg lassen und die Sauce einfach normal einkochen. Ich hoffe, dass sie durch diese Konservierung länger hält. Dann könnte man größere Mengen vorbereiten und das schnibbeln lohnt sich etwas mehr.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Krissi

Ne Buddel voll Rum

Eigentlich geht es heute gar nicht wirklich um Rum. Also nebensächlich schon. Das Rezept enthält zumindest Rum. Ich mag Rum sehr gerne! Rum oder Vodka würde ich jedem anderen Alkohol vorziehen. Ich trinke aber beides normalerweise nicht pur. Was trinkt ihr denn so gerne?

Warum rede ich jetzt eigentlich nur von Alkohol? Nun, es ist manchmal gar nicht so einfach einen guten Titel für einen Artikel zu finden. Deshalb nehme ich oft einfach das erste was mir einfällt. Und in diesem Fall war das nunmal „Ne Buddel voll Rum“. Eigentlich geht es aber heute ums grillen. Ich habe nämlich ein leckeres Rezept für eine Marinade für euch.

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Das Rezept haben wir von einem Flaschenanhänger. Kennt ihr den Rum von Bacardi für echte Männer? Für Bro´s quasi? Ich finde das unfair…das Zeug ist lecker! Blöde Werbung.

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Bacardi Oakheart. Ich mag Bacardi-Rum eh sehr gerne. Dieser hier hat nochmal einen sehr eigentümlichen Geschmack, sehr würzig. Habt ihr ihn schon probiert?

Jetzt sind wir ja wieder beim Alkohol. Zurück zum Essen.

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Das ist das fast fertige Fleisch auf dem Grill. Die schwarzen Stellen sind übrigens durchaus gewünscht. Die Marinade wird an diesen Stellen nochmal ein wenig süßer und rauchiger. Sehr lecker!

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Leider haben wir beim marinieren nicht ganz aufgepasst und so lagen die Steaks zu nah aufeinander. Die Marinade kam deshalb nicht überall hin. Das seht ihr an den hellen Teilen beim rechten Grillgut. Das macht aber eigentlich nichts. Wie mariniert ihr denn? Wir machen das meistens in Gefriertüten. Wenn man die ganze Luft aus der Tüte drückt, ist die Marinade überall am Fleisch und nichts liegt frei.

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Für etwa 4 Steaks braucht ihr:

85 ml OakHeart (oder anderen würzigen Rum)
125 ml Ananassaft
65 ml Sojasoße
1/4 TL Cayennepfeffer
1 TL gehackter Knoblauch
1 EL frischer Ingwer
4 Steaks

Alle Zutaten miteinander vermengen und in eine Gefriertüte oder Schüssel geben.
Die Steaks hinein legen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Dann kommen das Fleisch wie gewohnt auf den Grill.

Ein sehr einfaches Rezept, aber soo lecker! Die Marinade ist schnell gemacht. Nur die Einwirkzeit muss man eben bedenken.

HIER das PDF mit dem Rezept.

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Dazu hatten wir einfach nur einen Gurkensalat mit Feta, als Dressing etwas Essig und Öl. Ich habe den Schnittlauchblütenessig von Glasgeflüster verwendet. Kann ich wirklich empfehlen! Auf Facebook haben vielleicht einige von euch die Bilder von der Herstellung gesehen.

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Habt ihr grade Grillwetter? Bei uns ist es etwas bewölkt, aber trocken. Eigentlich könnt ich immer grillen. Ich bin nur nie geduldig genug auf die Glut zu warten. Deswegen ist das nicht mein Part, sondern Mr N´s. Ganz klassisch der männliche Part. Passend zum Oakheart eben.

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Und wenn alles aufgegessen ist? Dann steht der dreckige Grill da und man muss die einzelnen Streben sauber kriegen. Määh….

Wir haben diesmal etwas neues probiert. Kennt ihr die Firma Ecover? Ich kaufe die Produkte sehr gerne, da sie auf Nachhaltigkeit achten und sich Gedanken um die Umwelt machen. Ausserdem wirken sie tatsächlich sehr gut! Vorallem vom Kalkreiniger bin ich begeistert. Als ich den Kraftreiniger entdeckte, fragte ich einfach nach einer Probe des Fettentferners.

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Deshalb kann ich euch jetzt noch das Ergebnis von einer kurzen Einwirkzeit zeigen:

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Wie ihr seht geht schon ziemlich viel einfach durch den Reiniger ab. Auf den Bildern sieht es auch, als hätten wir die komplette Flasche versprüht, fällt mir grade auf. Das war nciht der Fall.

Und wie es der Zufall will, wird heute Abend wieder gegrillt, sofern das Wetter hält. Und da muss ich keinen Grill putzen. Schönes Leben!

Eure Krissi

Fall favorite – Kürbissuppe

Jetzt gibt es das erste Rezept von Mr. Pumpkin. Auch wenn jetzt ja die Weihnachtszeit beginnt. Aber dafür haben wir ja noch genug Zeit und ihr seht sicher auch ganz ganz viel auf anderen Blogs. Da habt ihr hier mal eine Alternative. Ich will euch ja schließlich nicht bis nächstes Jahr im Herbst warten lassen.

Mir kommt es ja immer so vor als würden alle im Herbst nur noch Kürbissuppe oder Flammkuchen essen. Wenn man dann aber Kürbissuppe macht kommt „Oh hab ich noch nie probiert“ oder „Ach das hatte ich auch lange nicht“. Der Schein trügt wohl. Naja bisher mochten aber fast alle Kürbissuppe, wenn sie sie denn mal probiert haben.

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Unsere Variante ist sehr einfach, aber für viele relativ ungewöhnlich habe ich fest gestellt. In unserem Rezept ist nämlich Rosmarin, Sahne und Zitrone. Vorallem die Sahne erzeugt bei vielen Verwunderung.

Ihr braucht für etwa 4 Portionen:

500 g Kürbisfleisch
1 Zwiebel
2 EL Öl
Rosmarin
500 ml Gemüsebrühe
200 ml Sahne
Saft von 1 Zitrone
Salz
Pfeffer
Zucker

Das Kürbisfleisch grob würfeln. Welchen ihr da verwendet ist eigentlich egal. Wir hatten schon den normalen Speisekürbis, Hokkaido, aber auch Butternut.Hat alles geschmeckt.
Die Zwiebeln  schälen und etwas zerkleinern. sie werden nachher sowieso mit püriert. (Das machte es um einiges einfach bei der großen Kochaktion.)
Beides zusammen im heißen Öl anbraten.
Rosmarin dazu geben und mit Brühe ablöschen. Zugedeckt etwa 30 min köcheln lassen.
Jetzt die größer gebliebenen Stücke pürieren und anschließend die Sahne dazu geben.
Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken.

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Und das wars auch schon. Wenn ihr mögt könnt ihr ein Gemisch aus Joghurt, Quark und Creme fraiche oben drauf geben. Oder etwas Kürbiskernöl oder Kürbiskerne. Schmeckt alles sehr lecker!

Und Brot natürlich! Was wäre Suppe ohne Brot?

Achja, ein PDF habe ich auch noch für euch. Einfach hier auf die Sätze klicken.

Kennt ihr Kürbissuppe mit Sahne? Die meisten machen es glaube ich ohne.

Eure Krissi

Oktoberfest im Alltag

Nachdem es letztes Jahr bei uns ja ein Oktoberfestessen (Oktoberfest-Festessen, schön) gab, lassen wir diese Feierlichkeiten in diesem Jahr links liegen.

Damit ihr das aber nicht ganz so vermissen müsst, habe ich eine tolle Alternative wie ihr dieses Schlemmerfest in den Alltag integrieren könnt. Und ich hab da jetzt schon wieder Hunger drauf. So ein Mist.

Könnt ihr sogar überall mit hin nehmen, aber warm schmeckt es ein klein wenig besser.

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Ihr braucht für 2 Sandwiches:

4 Scheiben Toast
1 Frühlingszwiebel
1 Paprika
1 handvoll Eisbergsalat
1 Scheibe Leberkäse
eingelegter Sellerie
cremige Sauce (z.B. Karibik, cremig-tomatig mit leichter Chilinote)

Paprika, Frühlingszwiebel und Eisbergsalat schneidet ihr in Streifen. Die Paprika werden angebraten bis sie leicht braun sind. Ganz zum Schluss gebt ihr auch die Frühlingszwiebeln kurz dazu.
Den Leberkäse müsst ihr in der Mitte durchschneiden. Also so dass er nicht ganz so dick ist, aber seine ganze Fläche behält. Seht ihr ja auf dem Foto oben. Danach wird er erwärmt oder auch angebraten.
Die Toastscheiben in der Zwischenzeit in den Toaster stecken und danach mit der Sauce bestreichen. Kennt ihr die Karibiksauce? Die mag ich sehr gerne, weil sie mild ist, aber trotzdem manchmal etwas Schärfe hat, nur nicht dauerhaft. Ich mag nicht, wenn alles einfach scharf schmeckt. Ich denke aber auch jede andere cremige Soße passt gut dazu, vielleicht Mayonnaise oder sogar Obatzda.
Auf die eine Toastscheibe jetzt den Leberkäse legen. Darüber stapelt ihr dann Paprika, Sellerie, Frühlingszwiebeln und Salat.
Jetzt noch mit den übrigen Toastscheiben bedecken und diagonal durch schneiden. Am besten entgegen der Liegerichtung der Paprika. Das hält besser.

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Ja und so sieht das dann aus. Wenn ihr das jetzt nicht testen wollt, weiß ich auch nicht.

Auf dem Bild seht ihr auch besser wie ich das mit dem durch schneiden meinte.
Und HIER könnt ihr das Rezept herunter laden.

Was haltet ihr so vom Oktoberfest?
Mir macht das Thema eigentlich Spaß, auch Dirndl finde ich witzig. Aber dahin möchte ich eigentlich so wie sich das die letzten Jahre entwickelt hat.

Eure Krissi

Mangoldernte

Nachdem wir ja am Montag schon entfernt über Ernten gesprochen haben, gibt es heute mal etwas über eine richtige Ernte. Allerdings nicht unsere eigene. Wir waren am Wochenende bei einer meiner besten Freundinnen auf einem Erntefest. Dazu werden noch Artikel folgen. Wir haben da nämlich was gewonnen, einen Trostpreis.

Zurück zum Thema. Die beiden haben sich einen kleinen Garten angelegt und probieren da (genau wie wir) ein wenig herum. In diesem Garten befindet sich auch Mangold. Sie wussten leider nicht, dass der immer wieder nachwächst, wenn man da etwas abschneidet. Sehr praktisch. Aber nicht wenn man zu zweit ist und zehn Pflanzen davon hat. Deshalb bekommt Besuch wohl oft Mangold mit. Gut für uns, wir haben nämlich keinen angepflanzt. Auch die hübschen lila Möhren und eine Zucchini bekamen wir noch. Also eigentlich holten wir sie am nächsten Tag…da wir die Tüte mit dem Gemüse vergessen hatten. Ähm ja.

Daraus wurden aufjeden Fall super leckere Wraps. Die Idee dazu hatte Mr N und er hat auch alles gemacht. Deswegen hoffe ich, dass alle Angaben richtig sind.

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Ihr braucht für etwa 4 Wraps:

1 Bund Mangold
4 Möhren
1 Zucchini
2 kleine Tomaten
500g Geflügelhack
Tomatenmark
Kräuterquark
Ketchup
Honey Mustard Sauce
Salz
Pfeffer
4 Wraps

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Die Möhren in kleine Stücke und die Zucchini mit dem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden. Möhren, Zucchini und Mangold blanchiert ihr kurz.
Die Tomaten schneidet ihr mit einem sehr scharfen Messer in dünne Scheiben.
Das Geflügelhack mit Tomatenmark, Honey Mustard Sauce und den Gewürzen anbraten. Wir nehmen gerne Geflügelhack. Leider gibt es das nicht überall. Mögt ihr es?
Die Wraps legt ihr auf Teller und belegt sie mit den Zucchinistreifen. Darauf kommen soviel Ketchup und Honey Mustard Sauce wie ihr wollt. Dann Mangold und Möhren dazu legen.
Anschließend kommen einige Tomatenscheiben und das Hack. Zum Schluß den Kräuterquark darauf geben.
Jetzt die Wraps nur noch zusammen rollen. Am besten eine lange Seite einklappen, dann die untere Seite und dann die andere Längsseite drüber. Dann fällt weniger hinaus.

Ich finde allerdings immer noch Wraps kann man einfach nicht in der Öffentlichkeit essen. Zumindest nicht unsere. Man sieht immer furchtbar aus. Aber sie schmecken soo lecker!

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Was macht ihr so mit Mangold? Wir haben auch schon Nudelgerichte damit gemacht. Oder eben ganz normal als Gemüsebeilage.

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HIER bekommt ihr das Rezept auch noch als PDF.

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Ich wünsche euch jetzt schonmal ein schönes Wochenende. Denn ich verschwinde die nächsten Tage um den Trostpreis zu verarbeiten.

Eure Krissi

Mittwochsbox Kohl

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Na endlich schaff ich es mal wieder bei der Mittwochsbox mitzumachen. Das Thema diesmal ist Kohl. Ich mag Kohl sehr gerne. Und es gibt so viele Arten. Wusstet ihr das Brokkoli auch dazu gehört? Am liebsten mochte ich schon immer Kohlrabi. Meine Mutter machte sie immer in dünnen Stiften mit Mehlschwitze. Dazu gab es Kartoffeln und grobe Bratwurst. Für die Mittwochsbox habe ich das Rezept meiner Mutter etwas abgewandelt. Es gibt Kohlrabi, Kartoffeln und Möhren in Mehlschwitze. Kann man warm als Abendessen verputzen oder kalt mit ins Büro nehmen. Beides sehr lecker. Dazu habe ich mir Grissini eingepackt und selbstgemachten Kräuterquark.

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Alles steckte in meinen tollen Lego-Boxen. Die habe ich mal von Mr N geschenkt bekommen. Die sind total toll! Ich packe sie sehr gerne. Nur dicht sind sie leider nicht. Also eher was für Brote und relativ feste Sachen.

Jetzt wollt ihr Rezepte, richtig? Tja das gestaltet sich etwas schwierig. Zumindest was Mengenangaben angeht. Da müsst ihr einfach mal schätzen. Ich hab nämlich mal wieder nach Gefühl zusammengewürfelt. Ich versuchs einfach mal.
Bei uns hat es fürs Abendessen für zwei und eine Arbeitsportion gereicht.

Ihr braucht:

Kohlrabi
Kartoffeln
Möhren
2 EL Mehl
4 EL Butter
Flüssigkeit (Sahne, Milch, Wasser, Brühe)

Das Gemüse würfeln und gar kochen. Ich habe alles in einem Topf gemacht. Die Kartoffeln kamen dann ein paar Minuten später rein.
Einen Topf auf höchster Stufe heiß werden lassen. Dann die Herdplatte auf eine kleine Stufe runter drehen. Die Butter darin schmelzen lassen und solange warten bis kaum noch Bläschen zu sehen sind. Dann ist sie geklärt. Jetzt das Mehl einstreuen und mit einem Schneebesen alles zu einer glatten Masse verrühren. Die Sauce ein wenig schwitzen lassen. Jetzt die gewählte Flüssigkeit in einem dünnen Strahl hineingießen und ständig rühren. Ich habe ein wenig Sahne und relativ viel Wasser genommen. Insgesamt könnten das so 400-500 ml gewesen sein. Die Sauce sollte jetzt noch einmal 10 Minuten kochen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Ihr könnt noch nach Belieben würzen. Eine Mehlschwitze ist normalerweise eher laff.
Die Sauce gebt ihr jetzt über das fertige Gemüse, dass ihr vorher natürlich vom Kochwasser befreit habt. 
Zum Abendessen hatten wir dazu angebratene Leberkäswürfel. Zur Arbeit gab es das Gericht vegetarisch.

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Ok, ich gebe zu, das Gemansche sieht nicht unbedingt appetitlich aus. Aber es ist wirklich sehr sehr lecker! Probiert es einfach mal aus!

Eure Krissi

PamK – Manschgemüse

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Gemüse durcheinander. Das gab es immer wenn Oma kochte. Oma konnte eigentlich nicht wirklich kochen soweit ich mich erinnere und mochte es auch nicht. Kochen und backen sind Opas Leidenschaften. Aber wenn meine Schwester und ich da waren, hat sie uns oft dieses Gemüse gemacht. Immer etwas anderes. Immer was gerade da war. Meistens aus dem Garten. Meistens waren Brechbohnen drin. Oft Möhren. Es war auch meistens Fleisch drin. Jetzt hat meine Mutter mir erzählt, dass es Dosenrindfleisch war. Ich habe leider keines bekommen und Schinkenwürfel genommen. Die sind auch ein guter Ersatz.

Eingekocht ist das eine tolle Grundlage für viele leckere Essen. Man kann es so essen oder als Beilage oder in einem Pfannengericht.

Ihr braucht:
Brechbohnen
Möhren
Dosenfleisch oder Speck
sonstiges Gemüse was gerade da ist

Alles zusammen kochen bis es gar ist. Wenn etwas aus der Dose mit hinein kommt, das erst etwas später dazugeben. Dann heiß in Gläser füllen und verschließen. Die Gläser anschließend in 90 Grad heißem Wasser für 30 min einkochen.
Das Gemüse ist so mehrere Monate haltbar.

Wir haben es vor ein paar Tagen zusammen mit Zwiebeln und gekochten Kartoffeln in der Pfanne angebraten. Dazu gab es Kräuterquark. Sehr sehr lecker!

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