Der Fisch an der Sonne

So direkt mal ohne Vorwarnung ab ins kalte Wasser schubsen: Mögt ihr Sushi?

Wir lieben es. Aber da wir in einer Kleinstadt wohnen und es hier keinen Sushimann gibt, müssen wir immer in die nächst größere Stadt fahren. Ist zwar nicht das Problem, im Umkreis gibt es einiges, aber mal eben spontan Sushi essen macht man dann doch nicht unbedingt.

Die Qualität der Reisröllchen aus dem Supermarkt wird zum Glück immer besser. Ab und an kommt das also auch mal in den Einkaufswagen. Habt ihr die schon mal probiert?

Viel häufiger machen wir Sushi allerdings selber. Ich hab das irgendwann mal ausprobiert und fest gestellt, dass es viel einfacher ist als ich gedacht hätte.

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Und da man da immer schön alles rein packen kann was man will, sind hier schon die wildesten Kreationen entstanden. Übrigens auch eine tolle Variante, wenn ihr keinen rohen Fisch mögt. Packt einfach was anderes rein. Gemüse, Fleisch, gegarten Fisch –  was auch immer euch schmeckt. Eine von unseren Ideen will ich euch heute zeigen.

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Ich wollte was fruchtiges sommerliches haben und da kam mir Orange in den Sinn. Orange harmoniert ganz toll mit hellem Fisch und insgesamt schmeckt die Sushirolle eher mild. Mit einer milden Sojasoße (z.B. von TerraSana, die ich im Januar geschickt bekam) kommt die Säure noch etwas besser zur Geltung.

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Sushireis

400 g Sushireis
3 EL Reisessig oder neutralen Essig
1 EL Zucker
1 EL Salz

Den Sushireis solltet ihr morgens oder am Vortag vorbereiten. Man wässert ihn so lange bis das Wasser klar bleibt und kocht ihn dann bis er bissfest ist. Das müssten etwa 10 Minuten sein.

Kurz vorher den Essig in einem extra Topf erwärmen und Zucker und Salz darin auflösen.

Den Reis gebt ihr jetzt in eine flache Form und verteilt das Essiggemisch darauf. Dann muss er auf Zimmertemperatur abkühlen.

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Mengenangaben sind bei Sushi immer etwas schwierig, da jeder anders rollt und belegt. Ich werde es als Rcihtlinie für euch aber mal versuchen.

Für ungefähr drei bis vier Rollen Orangen-Sushi benötigt ihr:

200 g gegarten Sushi-Reis
3-4 Nori-Blätter
2 kleine Orangen
1 helles Fischfilet (z.B. Kabeljau)

Den Fisch sanft garen, am besten geht das in einem traditionellem Bambusdämpfer. Falls ihr guten Fisch in Sushi-Qualität bekommt, könnt ihr ihn natürlich auch roh verwenden. Lasst ihn abkühlen.

Die Orangen in kleine Filets schneiden und mit einem Zewa etwas Flüssigkeit abnehmen.

Jetzt ein Noriblatt mit der glänzenden Seite auf eine Bambusmatte legen und etwas Reis im oberen Drittel verteilen. Darauf kleine Teile des Fisches und die Orangenfilets verteilen. Dann rollt ihr die Noriblätter vorsichtig mit Hilfe der Bambusmatte zu einer Rolle. Den letzten Zentimeter des Noriblattes mit etwas Wasser befeuchten. Drückt die Rolle etwas fester zusammen und legt sie auf einen Teller. Das wiederholt ihr mit den restlichen Zutaten.

Wenn die Noriblätter um die fertigen Rollen ein wenig aufgeweicht sind nehmt ihr ein scharfes Messer und schneiden die Rolle in Sushistücke. Um saubere Abschlüsse zu haben schneiden ihr die Enden knapp ab. Das ist aber nur für die Optik nötig.

Jetzt könnt ihr sie mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

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Wir hatten kleine Früchte, die eine Mischung aus Orange und Blutorange sind. Sie schmecken schön süß, aber auch ein wenig säuerlich. Wir haben auch überlegt mal etwas mit Grapefruit auszuprobieren. Was meint ihr?

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Achja, oben drauf hab ich noch Furikake gestreut. Der Name sorgt hier regelmäßig für Erheiterung, aber eigentlich handelt es sich nur um eine japanische „Gewürzmischung“. Ich habe dieses Rezept verwendet: Furikake. Man kann es auch auf Reisgerichte, Gemüse oder Nudeln geben.

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Ich hoffe das Rezept gefällt euch und ihr probiert es mal aus.

Eure Krissi

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Papet Vaudois

Das Thema Schweiz ist noch nicht ganz durch hier. Einmal nerv ich euch damit jetzt noch.

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Wie ihr ja wisst war ich im Sommer ein wunderbares Wochenende in der Schweiz. Und wir hatten eine sehr liebe Begleiterin, Pauline. Wir wollten natürlich etwas typisches aus der Schweiz mit nach Hause nehmen. Und da es in dem Dörfchen nicht viel gab, ging unser Shopping Ausflug in den dortigen Supermarkt.

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Pauline sagte uns welche Schokosorten sie empfehlen kann (wozu übrigens auch Lindt gehörte) und was sie sonst so typisch für ihr Heimatland fand. Dazu gehörte auch die Kabiswurst, oder auch Saucisse aux choux.

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Als ich mir die Wurst zu Hause genauer ansah, fand ich heraus, dass es sich um eine Kohlwurst handelt. Sie besteht hauptsächlich aus gekochtem Kohl und rohem Schweinefleisch. Kabis heißt auf Schweizer Deutsch Kohl. Das Wort erinnerte mich stark an ein Wort aus dem Plattdeutschen. Bei uns sagte man früher statt Kohl Kappes. In meiner Familie wurde ab und zu noch Platt gesprochen und ich mag es sehr. Mundarten in jeder Art gefallen mir und ich freue mich über solche Ähnlichkeiten immer.

Aber zurück zur Wurst – Pauline sagte uns, dass sie auf jeden Fall gekocht werden muss und gab uns auch ein traditionelles Rezept dafür: Papet Vaudois.

Sie erklärte uns noch das Papet so viel wie gematscht oder Matsche heißt. Worauf wir eben auf Kartoffelstampf schließen. Und Vaudois habe ich gerade nachgeguckt. Das steht wohl für die Waadtländer bzw. das Waadtland, wo das Gericht auch herkommt. Also Waadtländer Gematsche – frei übersetzt. Gefällt mir sehr, den Waadtländern vielleicht weniger.

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Ok, genug über sprachliche Eigenarten, kommen wir lieber zum Rezept. Da ich mir Paulines Erklärung nicht mit allen Einzelheiten merken konnte, schrieb ich mir nur den Namen auf und suchte nachher nach Rezepten. Auf dem Etikett der Wurst stand auch eines drauf. Wie das so bei Hausmannskost ist – es gibt nicht DAS eine Rezept. Ich habe dann aus etwa 3 Rezepten meine eigene Version zusammen gewurschtelt.

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Ihr braucht für etwa 4 Portionen:

1-2 Kabiswürste (Saucisses aux choux)
800 g Lauch
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Butter
200 ml Weißwein
300 ml Brühe
1 Knoblauchzehe
Lorbeerblatt
100 ml Rahm oder Schmand
1 EL Essig
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie

Die Würste müsst ihr einstechen, damit sie nicht platzen. Dann lasst ihr sie in köchelndem Wasser für etwa 40 min ziehen.

Für das Papet müsst ihr den Lauch in etwa 3 cm große Stücke schneiden und die Zwiebeln würfeln. Beides wird jetzt zusammen mit der Knoblauchzehe in der Butter angedünstet und dann mit Weißwein und Brühe abgelöscht. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kartoffeln würfeln. Sie werden dann mit dem Lorbeerblatt zu Lauch und Zwiebeln gegeben um sie gar zu kochen.

Nach etwa 20 min sollte die Flüssigkeit größtenteils eingekocht sein. Gebt jetzt etwas Rahm dazu und würzt mit Essig, Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Wenn der Rahm auch einigermaßen eingekocht ist, könnt ihr den Stampf auf Teller verteilen und die aufgeschnittene Wurst darauf verteilen. Mit Petersilie garnieren und servieren.

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Das Rezept passt ganz toll in den Herbst oder Winter. Es geht in die Richtung eines Eintopfs und ist genau das richtige für einen gemütlichen Abend.

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Es erinnert mich auch an ein Rezept was meine Mutter manchmal gemacht hat. Für mich also auch noch ein Stück Kindheit und Erinnerungen. Sie hat entweder Mettwurst oder Fleischwurst dafür benutzt und es gab eine Art Tomatensauce dazu.

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Ich denke ihr könnt hier auch andere Wurst benutzen, aber natürlich ist die Kabiswurst einzigartig. Also wenn ihr die bekommen könnt, nehmt sie! Ist hier wahrscheinlich eher selten, aber vielleicht habt ihr ja mal Glück.

Auf den Bildern seht ihr gut wie ungewöhnlich die Struktur der Wurst ist. Viel gröber als man es von einer Mettwurst oder ähnlichem kennt. Sie besteht sogar zu 40% aus Kohl.

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Bei den Regengüssen draußen hätte ich jetzt liebend gern einen Teller davon. Vielleicht koche ich es demnächst nochmal mit einer kraftigen Mettwurst dazu. An die Kabiswurst komme ich so schnell wohl erstmal nicht.

Eure Krissi

Schweizer Käse

Meine Käseliebe entwickelte sich erst mit zunehmendem Alter, vorallem in den letzten paar Jahren. Lange Zeit bestand meine Käsewelt aus jungem Gouda und Butterkäse. Alles andere wurde beäugt, aber nicht probiert. Vorallem der Stinkekäse vom Opa, wäh. Mozzarella kam irgendwann hinzu, auch wenn ich ihn roh nicht mag. Parmesan natürlich. Und mittlerweile mag ich sehr sehr viele Käsesorten und probiere gern Neues aus. Cheddar gehört nach einem Englandbesuch, definitiv zu den Favoriten. Heute geht es um schweizer Käse. Damit habe ich bisher noch nicht so viel Bekanntschaft gemacht.

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Auf Facebook bemerkte ich einen Post von Björn in dem er sich überrascht darüber äußerte, dass noch Käsepakete zu haben seien. Käsepakete? Was hab ich verpasst? Ich folge eindeutig zu vielen Blogs. Da gehen Käsepakete unter. Also mal schnell auf seinem Blog Herzfutter gesucht und den Käse-Beitrag gefunden. Hm, die Möglichkeit eine Reise in die Schweiz zu gewinnen und ein Käsepaket gratis? Hallo, HIER bitte!!!

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Also Wächter & Wächter angeschrieben und wenige Tage durfte ich die Stresskuh (ich mag das Wort so) und ein Stück schweizer Käse zu Hause begrüßen. Mit im Gepäck hatten sie einige Fähnchen. Ich hatte nach dem Swizzrocker gefragt, da mich das Image irgendwie ansprach. Ja, bersteigender Rocker, passt total zu mir. Ähem.

Herzfutter Blog-Event – 12 x Schweizer Käse, 12 x Genuss!

Tja, nur wie verhör ich den harten Kerl jetzt. Ich muss ja zugeben, sein Geruch verschreckte mich erst etwas. Das kam doch nah an Opas Stinkekäse ran. Etwas handfestes, starkes und kräftiges musste also her, aber trotzdem modern und nicht altbacken. So ein Rocker lässt sich ja nicht von alten Kamellen austricksen.
Und was ist grade absolut in aller Munde (Doppeldeutig natürlich)? Genau, Pulled Pork!

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Den Swissrocker gibt es erst siet diesem Jahr und schmeckt nach eigener Beschreibung kraftvoll und nach Freiheit. Mit Freiheit verbinde ich immer die Natur, das draußen sein. Essen und draußen sein…So wurde es also ein Pulled Pork Burger, kräftige Aromen mit ein wenig Süße.

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In dieser verführerischen Kombination gibt uns der Swizzrocker doch sicher Auskunft über seinen Kumpel Etivaz AOP. Und wenn er sich nicht überreden lässt können wir ihn immer noch zwischen den Brötchenhälften bedrängen.

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Aber er scheint einem ähnlichen Spielchen zu frönen wie sein Freund. Käseliebhabern den Kopf verdrehen und dann verschwinden. Immerhin blieb er noch ein wenig länger und lies sich zu einem Wirsingauflauf mit Hähnchen hinreißen. Da zerfloß er aber hoffnungslos und ward nicht mehr gesehen.

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Stresskuh war ebenfalls begeistert von dem Burger, aber bei der Befragung des Swizzrocker war sie auch nicht erfolgreich. Vielleicht bringt die Spurensuche in der Schweiz mehr Ergebnisse.

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Aber jetzt bekommt ihr erstmal das Rezept für den Burger. Die Brötchen sind eigentlich tolle und einfache Frühstücksbrötchen und das Pulled Pork ist an einem Jamie Oliver Rezept angelehnt. Der Rest ist quasi improvisiert mit dem was noch so zu Hause war bzw mir in den Kopf kam. Das mache ich meistens so.

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Zutaten für 8 Burger:

500 g Mehl Type 550
100 g Joghurt
230 g Wasser
3 g Trockenhefe
15 g Honig
15 g Butter
10 g Salz
Eiswürfel

1 kg Schweineschulter
2 EL zerstoßene Fenchelsamen
Meersalz
gemahlener Pfeffer
Olivenöl
Wasser

Hokkaidokürbis
Eisbergsalat
gehackte Pistazien
kräftigen Käse (z.B. Swizzrocker)

Am Vorabend verknetet ihr Mehl, Joghurt, Wasser, Hefe, Honig, Butter und Salz bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht. Den lasst ihr dann über Nacht (länger ist nicht schlimm, aber mindestens 10 Std) bei Raumtemperatur gehen. Wenn ihr ihn dann verwenden wollt, heizt den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vor. Den Teig könnt ihr mit bemehlten Händen oder auf einer bemehlten Fläche in 8 Teile teilen und müsst ihn dann nochmal 15 min gehen lassen. Auf den Ofenboden (am besten in einer Schüssel) gebt ihr ein paar Eiswürfel oder kaltes Wasser. Damit backt die Brötchen 15 min lang. Dann die Ofentüre einen Spalt öffnen und mit Umluft weitere 10 min backen.

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Das Fleisch muss auch schon einige Zeit vorher vorbereitet werden. Am besten macht ihr das auch einen Tag vorher und erwärmt es dann nur noch mal im Ofen. Die Oberfläche des Fleiches einschneiden und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Fenchel einreiben. Den Braten bei 170 Grad mit etwas Wasser in einer Auflaufform für mindesten 5 Stunden in den Ofen geben. Zwischendurch mit dem Sud bepinseln und sobald möglich etwas zerrupfen. Wenn nötig gebt lieber etwas Wasser dazu, sonst wird das Fleisch zu trocken.
Eisbergsalat und Käse in Streifen schneiden. Kürbis in dünne Spalten schneiden und mit etwas Öl kurz anbraten bis er gar ist. (Oder bis sie schwarz sind, wie bei mir. Gar sind sie dann auf jeden Fall.)
Jetzt müsst ihr nur noch die Brötchen aufschneiden und mit Salat, zerrupftem Fleisch, Käse, Kürbis und Pistazien belegen.

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Hier passte alles sehr gut zusammen. Der Käse ist wirklich kräftig, aber das intensive Aroma der Fenchelsamen und die süße des Kürbis relativieren das und zusammen schmeckt alles ganz wunderbar.

Um ehrlich zu sein, habe ich aber nur wenige Bissen von diesem Prachtstück probieren können. Der Tag war nämlich nicht so toll. Geplant hatte ich nach der Arbeit alles in Ruhe zuzubereiten, im hellen das Shooting zu machen und die Burger sollte es dann zum Abendessen geben.

Blöderweise hatte ich irgendwann auf der Arbeit bemerkt, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte. Freitags, da hab ich einen kurzen Arbeitstag. Der Mister nicht. Und mein Autoschlüssel lag natürlich auch im Flur. Hieß also warten. Also machte ich unnötigerweise Überstunden und ging eine lange Runde mit dem Hund. Bis es dunkel war. Der Mister stand dann auch noch im Stau. Glücklicherweise mussten wir aber nur wenige Minuten nach dem (nochmal verlängerten) Spaziergang auf ihn warten. Da es zu spät war um auf die Burger zu warten, holte er dann noch Hähnchenteile im Eimer (ihr wisst Bescheid. Von den 3 Buchstaben). Ich machte dann also mal etwas das ich sonst nie mache. Ich fertigte einen Burger an, nur für den Blog und diesen Beitrag. Natürlich landete er nicht im Müll! Wir haben ihn trotzdem gegessen. Ich muss euch ja auch sagen wie das Ganze schmeckt. Leider war ich noch so voll von dem Hähnchen und es war schon so spät geworden, da hab ich nicht mehr viel runter bekommen. Er schmeckte trotzdem sehr sehr toll und das Shooting hat Spaß gemacht! Also alles gut. Ok, ein Blitz ist uns während des Shooting noch gepufft…einfach so. Das war gar nicht gut. Jetzt müssen wir einen guten Reperaturservice finden. Kennt ihr welche?

Ach entschuldigt, das Rezept PDF fehlt ja noch. Das könnt ihr HIER herunter laden. Bei uns gibt es das dann demnächst auch noch mal. Wir müssen das ja mal ausgiebig genießen. Noch jemand von euch Ideen wie wir mehr aus dem Käse raus bekommen können?

Wenn ihr deutsche Blogger oder Vlogger seid, könnt ihr noch bis zum 15.11. mitmachen. Ja, es sind nur noch drei Tage. Ich hab leider etwas länger für alles gebraucht, aber immerhin hab ichs geschafft. Und ich werde bald mal nach mehr schweizer Käse Ausschau halten.

Eure Krissi (und die Stresskuh)

One-Pot Pasta

Momentan geistert ja überall dieser Trend One-Pot Pasta herum, auf Blogs, in Zeitschriften, im Fernsehen, in Foren. Obwohl, ist es überhaupt noch Trend? Oder bin ich da schon wieder zu spät dran?

Na auf jeden Fall hat mich die Herstellungsart neugierig gemacht. An allem was irgendetwas vereinfacht oder schneller macht bin ich erstmal grundsätzlich interessiert. Ja, ich esse gerne! Aber stundenlang in der Küche stehen dafür? Wenn es sein muss, klar! Aber wenn nicht?

Die One-Pot Pasta verspricht: wenig dreckiges Geschirr, eine schnelle und einfache Zubereitung und viele Möglichkeiten bei den Zutaten. Klingt eigentlich perfekt!

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Dann probieren wir das doch mal. Gemüse klein schnibbeln. Alles in einen großen Topf mit Wasser uns kochen lassen bis alles gar ist.

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Es ist tatsächlich so einfach. Ich hatte mich für einen Mix aus frischem Gemüse und ein wenig Dosengemüse entschieden.

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Und auch Thunfisch aus der Dose.

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So sah das Ganze dann vermischt aus. Je nachdem wieviel frisches Gemüse ihr habt, dauert das Schnibbeln eben länger oder kürzer.

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Das Ganze wird dann mit Wasser aufgefüllt und gekocht. Ich hatte bei einigen Rezepten gelesen, dass Aromen fehlen würden, das Ganze lasch schmecken würde. Deswegen hatte ich mich dazu entschieden etwas Brühepulver dazu zu geben und stark zu würzen.

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Hier mal meine Variante der One-Pot Pasta.

Für zwei sehr gute Portionen braucht ihr:

500g Nudeln
2 Möhren
1/2 Brokkoli
2 kleine Zwiebeln
2 Tomaten
1/2 Dose Mais
1/2 Dose Erbsen
1 Dose Thunfi sch
Wasser
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kräuter
Brühepulver
1 EL heller Soßenbinder

Zuerst müsst ihr das frische Gemüse zerkleinern. Die Möhren schneidet ihr in Scheiben, den Brokkoli in kleine Röschen zerlegen. Die Zwiebeln und Tomaten in etwas dickere Ringe schneiden.
Nudeln, Möhren, Brokkoli, Zwiebeln, Mais, Erbsen und Thunfisch gebt ihr jetzt in einen großen Topf. Ich habe einen Bräter genommen um besser Fotos für euch machen zu können. Der war aber für das Gericht an sich zu groß. Ein normaler großer Kochtopf reicht vollkommen. Die Zutaten gießt ihr so weit mit Wasser auf bis alles bedeckt ist.
Gewürze und Brühepulver gebt ihr nach Geschmack hinzu. Lieber etwas mehr als zu wenig.
Alles zusammen aufkochen und für etwa 15 min kochen lassen, bis die Nudeln gar sind.
Da ich gerne etwas Soße haben wollte, habe ich kurz vor Ende der Kochzeit etwas Soßenbinder zum andicken eingerührt.

Hier noch das PDF mit dem Rezept.

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Das Fazit zu der Pasta: Die Herstellungsart ist wirklich praktisch. Es geht schnell und einfach. Und natürlich hat man wenig dreckiges Geschirr. Geschmeckt hat es uns auch sehr gut. Ich werde diese Methode sicher öfter mal verwenden. Ja, die Röstaromen fehlen. Es ist jetzt geschmacklich gesehen wirklich nichts besonderes, aber ich habe auch schon schlechtere Sachen gegessen. Viellciht könnte man die Zwiebeln auch zuerst im Topf ein wenig anschmorren und dann erst die Restlichen Zutaten dazugeben. Aber ich weiß nicht ob das wirklich einen Unterschied macht. Man kocht ja alles trotzdem noch recht lange zusammen. Müsste man mal ausprobieren.

Habt ihr das schon mal ausprobiert? Oder habt ihr von der Methode noch gar nichts gehört?

Eure Krissi

Taler-Geschichten

Mein Großonkel hat früher immer gesagt „Dafür bekommste nen Taler“. Auch mit Groschen hat er gerechnet. Ich fand das als Kind irgendwie spannend. Er hat und immer erklärt, dass ein Taler 2 Mark wären. Heute brauchen wir gar nicht mehr umrechnen. Aber eigentlich geht es hier auch gar nicht um die Taler, die er damals meinte.

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Sondern um diese goldenen Schätzchen hier.

Sie bestehen aus Kartoffeln und Bacon. Keine Ahnung wie ich auf die Idee kam, aber irgendwann war sie in meinem Kopf und wollte nicht mehr weg. Und das mit gutem Grund. Sie schmecken nämlich toll!

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Großartig ein Rezept gibt es dafür eigentlich nicht. Ihr umwickelt Kartoffelscheiben mit Bacon, paniert das Ganze und bratet es an. Aber nun gut, ich hab euch das natürlich noch etwas ausführlicher aufgeschrieben.

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Mit LIEBE….extra viel…nur für euch!So!

Die Mengenangaben stimmen vielleicht nicht ganz, aber viel falsch machen könnt ihr hier nicht.

Für eine Portion braucht ihr in etwa:

2 mittelgroße Kartoffeln
etwa 12 Streifen Bacon
Mehl
2 Eier
Paniermehl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Öl

Die Kartoffeln vorkochen. Das könnt ihr ruhig einen Tag vorher machen. Dann könnt ihr sie besser schälen. Danach die Kartoffeln in Scheiben schneiden und diese mit Bacon oder Schinken umwickeln. Ich habe für eine Scheibe etwa 1 1/2 Streifen benutzt. War vielleicht ein bisschen wenig. Kommt aber auch darauf an wie dick eure Kartoffelscheiben sind.

Als nächstes stellt ihr euch drei tiefe Teller zum panieren bereit. In einen gebt ihr etwas Mehl, in den zweiten die verquirlten Eier und im dritten mischt ihr Gewürze und Paniermehl. In der Reihenfolge werden auch die Kartoffeltaler darin gewendet. So fertig paniert können sie in eine Pfanne mit heißem Öl. Da die Kartoffeln schon gar sind müsst ihr eigentlich nur warten bis alle goldgelb von außen sind.

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Ich habe sie zusammen mit Kräuterquark gegessen, aber auch andere Saucen dürften dazu gut schmecken.

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Und hier gibt es natürlich auch das Rezept als PDF für euch.

Ich finde es ist ein tolles Gericht für zwischendurch. Man kann es gut vorbereiten und es dauert nicht sehr lange. Außerdem schmeckt es sehr gut und alles andere als langweilig!

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Panieren ist übrigens eines der wenigen Dinge beim kochen, die ich fast perfekt beherrsche. Ich mache ganz tolles Schnitzel. Das erzähle ich im Übrigen nicht um anzugeben. Sondern weil es das einzige ist worin ich besser bin als der Mister hier. Mit allem anderen steckt er mich locker in die Tasche. Ich improvisiere entweder gnadenlos oder koche streng nach Rezept. Und beides ist kein Garant dafür, dass es gelingt oder schmeckt.

So jetzt höre ich mal auf Blödsinn zu faseln. Ich erzähle euch irgendwie seltsame Dinge heute, aber vielleicht findet ihr es ja auch interessant.

Eure Krissi

 

Kräuterwuff

Stellt ihr euch jetzt auch einen Hund vor einem großen Kessel und vielen kleinen Tiegelchen vor? Wie eine Kräuterhexe? Nicht? Spätestens jetzt schon.

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Zumindest einen „Tiegel“ gibt es in diesem Post wirklich. Allerdings ist es eine Plastikdose von Dr. Schaette mit Kräuterpulver drin.

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Das Hundchen hier fand es nach kurzem Schnuppern schon so spannend, dass er es glatt aus der Dose geleckt hat. Dafür ist es eigentlich nicht gedacht. Es soll als Nahrungsergänzung dienen. Dafür kann man es zum Beispiel über das Futter geben. Es soll viele Mineralien liefern und ist deswegen besonders nach eine Krankheit oder als kleine Auffrischung gut geeignet.

Ich habe mit den Kräutern einige Leckerchen gebacken. Zwei Sorten werde ich euch hier zeigen.

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Diese Knochen sind relativ groß. Ihr könnt sie aber natürlich auch mit kleineren Formen ausstechen.

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Für etwa 20 Stück braucht ihr:
200 g Vollkornmehl
50 g Haferfl ocken
10 g Kräutermischung
3 EL Sonnenblumenöl
1 Ei
120 ml Milch

Alle Zutaten vermischt ihr einfach und knetet einen glatten Teig daraus.
Den rollt ihr anschließend auf etwas Mehl aus und stecht die Kekse aus.
Die Kekse bei etwa 180 Grad für 30 min backen.

Denkbar einfache Zubereitung, das PDF bekommt ihr trotzdem HIER.

Es geht aber noch einfacher.

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Diese Würfel sind mit sehr wenigen Zutaten schnell fertig gestellt. Sie sind auch für magenempfindliche Hunde geeignet.

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Für etwa 50 Stück braucht ihr:
150 g Reismehl
150 g Magerquark
10 g Kräutermischung

Auch hier wieder alle Zutaten zu einem Teig vermischen.
Den Teig vorsichtig ausrollen und in Würfel schneiden.
Die Würfel werden dann bei etwa 180 Grad für ungefähr 20 min gebacken.

Das PDF gibt es HIER.

Habt ihr schon einmal Hundekekse gebacken? Ich mache das leider viel zu selten. Die meisten Hunde lieben diese selbstgemachten Snacks. Und man weiß wenigstens was so drin ist. Da muss man nicht gucken ob die Hersteller vielleicht Zucker oder sonst einen Quatsch mit eingebacken haben.

Habt ihr Erfahrungen mit Nahrungsergänzungen? Wir haben, abgesehen von den Kräutern, nur ab und zu mal etwas Öl übers Futter gegeben und Kokosflocken bekommt er mit jeder Mahlzeit, wegen der Zecken.

Eure Krissi

 

Fruchtiger Schichtsalat

Als erstes bekommt ihr das Salatrezept. Salat kann man schließlich auf jeder Party gebrauchen, oder? Und dieser hier ist so flexibel. Wenn euch eine Zutat nicht schmeckt, lasst ihr sie einfach weg oder ersetzt sie durch eine ähnliche. Den Schinken z.B. durch Bohnen. Statt der beiden Salatsorten könnt ihr Kohl nehmen. Mandarinen machen sich an Stelle der Ananas sicher auch gut. Ihr versteht was ich meine.

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Ich werde euch die Mengenangaben für 1 Portion/Person geben. Ich glaube damit habe ich zwei der Becher füllen können. Da es schon so lange her ist, weiß ich das nciht mehr 100%ig. Auf jeden Fall könnt ihr so die gewünschte Menge anhand der Personenzahl ausrechnen.

Für 1 Portion braucht ihr:
1 hartgekochtes Ei
50g Eisbergsalat und Feldsalat
1/2 Apfel
150g Mais, abgetropft
150g Ananasstücke, abgetropft
50g Gouda, gerieben
50g gekochter Schinken
1/4 Lauchstange
2 EL Mayonnaise
2 EL Sahne
1 EL weißer Balsamicoessig
Salz
Pfeffer

Das Ei schneidet ihr in Scheiben, den Eisbergsalat in Streifen. Den Apfel müsst ihr mit der Schale fein raspeln. Den Schinken in Würfel und den Lauch in Ringe schneiden.
Den nächsten Schritt könnt ihr euch denken. Salat, Mais, Ananas, Schinken, Lauch und Apfel nacheinander in ein Gefäß schichten. Die Reihenfolge hier ist egal. Die Eischeiben oben drauf verteilen.
Aus Mayonnaise, Sahne, Essig und den Gewürzen ein Dressing herstellen. Dieses dann auf dem Salat verteilen. Wir haben einige ohne Dressing gelassen und ein Essig/Öl Dressing daneben gestellt. Falls jemand das andere Dressing nicht mag. Zum Schluß den Käse darauf streuen.
Am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Natürlich kann man auch alles in einer großen Schüssel zubereiten.

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Ein sehr einfaches Rezept, dass man gut vorbereiten kann. Leider nur einen Tag vorher, aber dafür geht es recht schnell.

Das Rezept-PDF findet ihr HIER.

Den Salat sollte ich dringend mal wieder machen. Habt ihr einen Lieblingssalat? Ich fand Schichtsalat immer schon toll. Irgendwie gefiel mir am besten daran der Lauch. Vielleicht weil der in anderen Salaten nie vorkommt.

Eure Krissi

Aromatisches Indien

Der Herbst hat jetzt wohl entgültig Einzug gehalten. Ich mag den Herbst. Er ist bunt, alles verändert sich, Dinge gehen verloren, Neues entsteht. Der Herbst ist auch die Erntejahreszeit. Die meisten Gemüsesorten reifen jetzt und wollen verarbeitet werden. Ich entdecke mehr und mehr das einkochen für mich. Mir macht die Zubereitung Spaß und auch nachher die leckeren selbstgemachten Sachen zu essen.

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Letztens hab ich euch ja schon Ofentomatensauce gezeigt und heute gibt es Indische Sauce. Bei der Zubereitung dachte ich irgendwie immer es wäre Currysauce…irritiert war ich dann als kaum Curry rein kam. Genauer lesen hilft.DSC_0635 Kopie

In diese Sauce kommt ganz viel frisches Gemüse. Das schnibbeln ist etwas mühsam und dauert ein wenig. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die KitchenAid noch nicht. Also werde ich das Rezept demnächst nochmal mit dem Gemüsehobel ausbrobieren. Das geht sicher schneller.

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Geschmeckt hat die Sauce uns sehr gut zu Reis oder Maultaschen. Auch zu Geflügel soll sie passen.

Das Rezept kommt diesmal von Dr. Oetker und ich werde es nicht noch einmal extra aufschreiben. Klickt einfach HIER. Dort könnt ihr es auch als PDF speichern (auf „drucken“).

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Von mir bekommt ihr dafür wieder ein Etikett für die Gläser zu Hause. Damit ihr schon von weitem erkennt wo die leckere gelbe Sauce schlummert.

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Könnt ihr euch HIER als PDF herunterladen.

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Nehmt am besten gerade Gläser und kein konischen wie ich. Das passt dann nicht so ganz mit dem komplett-drum-wickeln. Ist mir natürlich erst später aufgefallen…

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Wie ihr jetzt vielleicht schon gelesen habt, kommt in das Rezept Gelfix. Das hatte ich von einem anderen Rezept noch da und hab es auch verwendet. Die Sauce hält sich dann drei Monate. Beim nächsten Versuch werde ich das aber weg lassen und die Sauce einfach normal einkochen. Ich hoffe, dass sie durch diese Konservierung länger hält. Dann könnte man größere Mengen vorbereiten und das schnibbeln lohnt sich etwas mehr.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Krissi

4 Wuffs

Ja, richtig erkannt, heute geht es mal wieder um das Hundchen des Hauses. Der hatte vor einiger Zeit Geburtstag und wurde schon 4! Hat er doch letztes Jahr noch seinen Geburtstagshut zerfetzt, seit diesem Geburtstag ist er glaube ich ein Riesenfan von diesen Feierlichkeiten.

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Dieses Jahr gab es keinen Hut, sondern die gewohnte Schleife und sabberleckere Muffins mit komischen warmen Stäbchen drin. Nur das Warten fand er wohl blöd. Und das „Sitz mal still“, „Guck mal hier“, „Noch nicht essen“.

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Den weichen Teppich auf dem sonst so harten Terassenboden und den leckeren Duft fand er aber gut. Und die Muffins dann natürlich auch!

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Keine Sorge, wir stopfen unseren Hund natürlich nicht mit ungesundem Zuckerzeug voll. Das machen wir nur mit uns. Der Wuff bekam tiergerechte Rote-Bete-Muffins. Den Menschen schmeckten die aber auch nicht schlecht.

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(Muffin über der Kamera)

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4 ist er jetzt schon und hat quasi grade das Flegelalter hinter sich. Deswegen hat er es trotzdem noch ziemlich fellig hinter den Ohren. Seit etwa zwei Jahren ist das Wuff bei uns und bringt uns viel Freude.

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Für etwa 20 kleine Muffins braucht ihr:

150 g gegarte Rote Bete
300 g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eier
120 ml Milch
3 EL Sonnenblumenöl

Die Rote Bete schneidet ihr zuerst in kleine Würfel. Ihr könnt auch die eingelegt aus dem Glas benutzen. Lasst sie aber gut abtropfen.
Eier, Rote Bete, Milch und Öl in eine Schüssel geben. Mehl und Backpulver gebt ihr zum Schluss dazu. Jetzt verarbeitet ihr alles zu einem zähen Teig.
Der kommt dann in Papierförmchen und wird bei etwa 180 Grad für 15 min
gebacken.

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Der Fellnase hier hat es sehr gut geschmeckt. Wenn ihr es nachbackt, erzählt mir doch wie eure reagiert haben.

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Und heute gibt es auch noch zwei „Behind-the-Scenes“-Bilder für euch. Einfach weil er so lustig guckt.

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Feiert ihr eigentlich Hundegeburtstage? So richtig wird das bei uns natürlich auch nicht gemacht, obwohl ich das lustig fände. Aber irgendetwas besonderes gibt es immer.

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Ach ja, fast das PDF vergessen.

Eure Krissi

Ne Buddel voll Rum

Eigentlich geht es heute gar nicht wirklich um Rum. Also nebensächlich schon. Das Rezept enthält zumindest Rum. Ich mag Rum sehr gerne! Rum oder Vodka würde ich jedem anderen Alkohol vorziehen. Ich trinke aber beides normalerweise nicht pur. Was trinkt ihr denn so gerne?

Warum rede ich jetzt eigentlich nur von Alkohol? Nun, es ist manchmal gar nicht so einfach einen guten Titel für einen Artikel zu finden. Deshalb nehme ich oft einfach das erste was mir einfällt. Und in diesem Fall war das nunmal „Ne Buddel voll Rum“. Eigentlich geht es aber heute ums grillen. Ich habe nämlich ein leckeres Rezept für eine Marinade für euch.

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Das Rezept haben wir von einem Flaschenanhänger. Kennt ihr den Rum von Bacardi für echte Männer? Für Bro´s quasi? Ich finde das unfair…das Zeug ist lecker! Blöde Werbung.

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Bacardi Oakheart. Ich mag Bacardi-Rum eh sehr gerne. Dieser hier hat nochmal einen sehr eigentümlichen Geschmack, sehr würzig. Habt ihr ihn schon probiert?

Jetzt sind wir ja wieder beim Alkohol. Zurück zum Essen.

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Das ist das fast fertige Fleisch auf dem Grill. Die schwarzen Stellen sind übrigens durchaus gewünscht. Die Marinade wird an diesen Stellen nochmal ein wenig süßer und rauchiger. Sehr lecker!

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Leider haben wir beim marinieren nicht ganz aufgepasst und so lagen die Steaks zu nah aufeinander. Die Marinade kam deshalb nicht überall hin. Das seht ihr an den hellen Teilen beim rechten Grillgut. Das macht aber eigentlich nichts. Wie mariniert ihr denn? Wir machen das meistens in Gefriertüten. Wenn man die ganze Luft aus der Tüte drückt, ist die Marinade überall am Fleisch und nichts liegt frei.

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Für etwa 4 Steaks braucht ihr:

85 ml OakHeart (oder anderen würzigen Rum)
125 ml Ananassaft
65 ml Sojasoße
1/4 TL Cayennepfeffer
1 TL gehackter Knoblauch
1 EL frischer Ingwer
4 Steaks

Alle Zutaten miteinander vermengen und in eine Gefriertüte oder Schüssel geben.
Die Steaks hinein legen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Dann kommen das Fleisch wie gewohnt auf den Grill.

Ein sehr einfaches Rezept, aber soo lecker! Die Marinade ist schnell gemacht. Nur die Einwirkzeit muss man eben bedenken.

HIER das PDF mit dem Rezept.

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Dazu hatten wir einfach nur einen Gurkensalat mit Feta, als Dressing etwas Essig und Öl. Ich habe den Schnittlauchblütenessig von Glasgeflüster verwendet. Kann ich wirklich empfehlen! Auf Facebook haben vielleicht einige von euch die Bilder von der Herstellung gesehen.

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Habt ihr grade Grillwetter? Bei uns ist es etwas bewölkt, aber trocken. Eigentlich könnt ich immer grillen. Ich bin nur nie geduldig genug auf die Glut zu warten. Deswegen ist das nicht mein Part, sondern Mr N´s. Ganz klassisch der männliche Part. Passend zum Oakheart eben.

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Und wenn alles aufgegessen ist? Dann steht der dreckige Grill da und man muss die einzelnen Streben sauber kriegen. Määh….

Wir haben diesmal etwas neues probiert. Kennt ihr die Firma Ecover? Ich kaufe die Produkte sehr gerne, da sie auf Nachhaltigkeit achten und sich Gedanken um die Umwelt machen. Ausserdem wirken sie tatsächlich sehr gut! Vorallem vom Kalkreiniger bin ich begeistert. Als ich den Kraftreiniger entdeckte, fragte ich einfach nach einer Probe des Fettentferners.

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Deshalb kann ich euch jetzt noch das Ergebnis von einer kurzen Einwirkzeit zeigen:

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Wie ihr seht geht schon ziemlich viel einfach durch den Reiniger ab. Auf den Bildern sieht es auch, als hätten wir die komplette Flasche versprüht, fällt mir grade auf. Das war nciht der Fall.

Und wie es der Zufall will, wird heute Abend wieder gegrillt, sofern das Wetter hält. Und da muss ich keinen Grill putzen. Schönes Leben!

Eure Krissi