Papet Vaudois

Das Thema Schweiz ist noch nicht ganz durch hier. Einmal nerv ich euch damit jetzt noch.

dsc_0659-kopie

Wie ihr ja wisst war ich im Sommer ein wunderbares Wochenende in der Schweiz. Und wir hatten eine sehr liebe Begleiterin, Pauline. Wir wollten natürlich etwas typisches aus der Schweiz mit nach Hause nehmen. Und da es in dem Dörfchen nicht viel gab, ging unser Shopping Ausflug in den dortigen Supermarkt.

dsc_0666-kopie

Pauline sagte uns welche Schokosorten sie empfehlen kann (wozu übrigens auch Lindt gehörte) und was sie sonst so typisch für ihr Heimatland fand. Dazu gehörte auch die Kabiswurst, oder auch Saucisse aux choux.

dsc_0678-kopie

Als ich mir die Wurst zu Hause genauer ansah, fand ich heraus, dass es sich um eine Kohlwurst handelt. Sie besteht hauptsächlich aus gekochtem Kohl und rohem Schweinefleisch. Kabis heißt auf Schweizer Deutsch Kohl. Das Wort erinnerte mich stark an ein Wort aus dem Plattdeutschen. Bei uns sagte man früher statt Kohl Kappes. In meiner Familie wurde ab und zu noch Platt gesprochen und ich mag es sehr. Mundarten in jeder Art gefallen mir und ich freue mich über solche Ähnlichkeiten immer.

Aber zurück zur Wurst – Pauline sagte uns, dass sie auf jeden Fall gekocht werden muss und gab uns auch ein traditionelles Rezept dafür: Papet Vaudois.

Sie erklärte uns noch das Papet so viel wie gematscht oder Matsche heißt. Worauf wir eben auf Kartoffelstampf schließen. Und Vaudois habe ich gerade nachgeguckt. Das steht wohl für die Waadtländer bzw. das Waadtland, wo das Gericht auch herkommt. Also Waadtländer Gematsche – frei übersetzt. Gefällt mir sehr, den Waadtländern vielleicht weniger.

dsc_0697-kopie

Ok, genug über sprachliche Eigenarten, kommen wir lieber zum Rezept. Da ich mir Paulines Erklärung nicht mit allen Einzelheiten merken konnte, schrieb ich mir nur den Namen auf und suchte nachher nach Rezepten. Auf dem Etikett der Wurst stand auch eines drauf. Wie das so bei Hausmannskost ist – es gibt nicht DAS eine Rezept. Ich habe dann aus etwa 3 Rezepten meine eigene Version zusammen gewurschtelt.

dsc_0708-kopie

Ihr braucht für etwa 4 Portionen:

1-2 Kabiswürste (Saucisses aux choux)
800 g Lauch
500 g Kartoffeln
1 Zwiebel
1 EL Butter
200 ml Weißwein
300 ml Brühe
1 Knoblauchzehe
Lorbeerblatt
100 ml Rahm oder Schmand
1 EL Essig
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Petersilie

Die Würste müsst ihr einstechen, damit sie nicht platzen. Dann lasst ihr sie in köchelndem Wasser für etwa 40 min ziehen.

Für das Papet müsst ihr den Lauch in etwa 3 cm große Stücke schneiden und die Zwiebeln würfeln. Beides wird jetzt zusammen mit der Knoblauchzehe in der Butter angedünstet und dann mit Weißwein und Brühe abgelöscht. In der Zwischenzeit könnt ihr die Kartoffeln würfeln. Sie werden dann mit dem Lorbeerblatt zu Lauch und Zwiebeln gegeben um sie gar zu kochen.

Nach etwa 20 min sollte die Flüssigkeit größtenteils eingekocht sein. Gebt jetzt etwas Rahm dazu und würzt mit Essig, Salz, Pfeffer und Muskatnuss.

Wenn der Rahm auch einigermaßen eingekocht ist, könnt ihr den Stampf auf Teller verteilen und die aufgeschnittene Wurst darauf verteilen. Mit Petersilie garnieren und servieren.

dsc_0711-kopie

Das Rezept passt ganz toll in den Herbst oder Winter. Es geht in die Richtung eines Eintopfs und ist genau das richtige für einen gemütlichen Abend.

dsc_0727-kopie

Es erinnert mich auch an ein Rezept was meine Mutter manchmal gemacht hat. Für mich also auch noch ein Stück Kindheit und Erinnerungen. Sie hat entweder Mettwurst oder Fleischwurst dafür benutzt und es gab eine Art Tomatensauce dazu.

dsc_0731-kopie

Ich denke ihr könnt hier auch andere Wurst benutzen, aber natürlich ist die Kabiswurst einzigartig. Also wenn ihr die bekommen könnt, nehmt sie! Ist hier wahrscheinlich eher selten, aber vielleicht habt ihr ja mal Glück.

Auf den Bildern seht ihr gut wie ungewöhnlich die Struktur der Wurst ist. Viel gröber als man es von einer Mettwurst oder ähnlichem kennt. Sie besteht sogar zu 40% aus Kohl.

dsc_0734-kopie

Bei den Regengüssen draußen hätte ich jetzt liebend gern einen Teller davon. Vielleicht koche ich es demnächst nochmal mit einer kraftigen Mettwurst dazu. An die Kabiswurst komme ich so schnell wohl erstmal nicht.

Eure Krissi

Schweizer Käse

Meine Käseliebe entwickelte sich erst mit zunehmendem Alter, vorallem in den letzten paar Jahren. Lange Zeit bestand meine Käsewelt aus jungem Gouda und Butterkäse. Alles andere wurde beäugt, aber nicht probiert. Vorallem der Stinkekäse vom Opa, wäh. Mozzarella kam irgendwann hinzu, auch wenn ich ihn roh nicht mag. Parmesan natürlich. Und mittlerweile mag ich sehr sehr viele Käsesorten und probiere gern Neues aus. Cheddar gehört nach einem Englandbesuch, definitiv zu den Favoriten. Heute geht es um schweizer Käse. Damit habe ich bisher noch nicht so viel Bekanntschaft gemacht.

DSC_0151 Kopie

Auf Facebook bemerkte ich einen Post von Björn in dem er sich überrascht darüber äußerte, dass noch Käsepakete zu haben seien. Käsepakete? Was hab ich verpasst? Ich folge eindeutig zu vielen Blogs. Da gehen Käsepakete unter. Also mal schnell auf seinem Blog Herzfutter gesucht und den Käse-Beitrag gefunden. Hm, die Möglichkeit eine Reise in die Schweiz zu gewinnen und ein Käsepaket gratis? Hallo, HIER bitte!!!

DSC_0059 Kopie

Also Wächter & Wächter angeschrieben und wenige Tage durfte ich die Stresskuh (ich mag das Wort so) und ein Stück schweizer Käse zu Hause begrüßen. Mit im Gepäck hatten sie einige Fähnchen. Ich hatte nach dem Swizzrocker gefragt, da mich das Image irgendwie ansprach. Ja, bersteigender Rocker, passt total zu mir. Ähem.

Herzfutter Blog-Event – 12 x Schweizer Käse, 12 x Genuss!

Tja, nur wie verhör ich den harten Kerl jetzt. Ich muss ja zugeben, sein Geruch verschreckte mich erst etwas. Das kam doch nah an Opas Stinkekäse ran. Etwas handfestes, starkes und kräftiges musste also her, aber trotzdem modern und nicht altbacken. So ein Rocker lässt sich ja nicht von alten Kamellen austricksen.
Und was ist grade absolut in aller Munde (Doppeldeutig natürlich)? Genau, Pulled Pork!

DSC_0117 Kopie

Den Swissrocker gibt es erst siet diesem Jahr und schmeckt nach eigener Beschreibung kraftvoll und nach Freiheit. Mit Freiheit verbinde ich immer die Natur, das draußen sein. Essen und draußen sein…So wurde es also ein Pulled Pork Burger, kräftige Aromen mit ein wenig Süße.

DSC_0089 Kopie

In dieser verführerischen Kombination gibt uns der Swizzrocker doch sicher Auskunft über seinen Kumpel Etivaz AOP. Und wenn er sich nicht überreden lässt können wir ihn immer noch zwischen den Brötchenhälften bedrängen.

DSC_0143 Kopie

Aber er scheint einem ähnlichen Spielchen zu frönen wie sein Freund. Käseliebhabern den Kopf verdrehen und dann verschwinden. Immerhin blieb er noch ein wenig länger und lies sich zu einem Wirsingauflauf mit Hähnchen hinreißen. Da zerfloß er aber hoffnungslos und ward nicht mehr gesehen.

DSC_0129Kopie

Stresskuh war ebenfalls begeistert von dem Burger, aber bei der Befragung des Swizzrocker war sie auch nicht erfolgreich. Vielleicht bringt die Spurensuche in der Schweiz mehr Ergebnisse.

DSC_0109 Kopie

Aber jetzt bekommt ihr erstmal das Rezept für den Burger. Die Brötchen sind eigentlich tolle und einfache Frühstücksbrötchen und das Pulled Pork ist an einem Jamie Oliver Rezept angelehnt. Der Rest ist quasi improvisiert mit dem was noch so zu Hause war bzw mir in den Kopf kam. Das mache ich meistens so.

DSC_0081 Kopie

Zutaten für 8 Burger:

500 g Mehl Type 550
100 g Joghurt
230 g Wasser
3 g Trockenhefe
15 g Honig
15 g Butter
10 g Salz
Eiswürfel

1 kg Schweineschulter
2 EL zerstoßene Fenchelsamen
Meersalz
gemahlener Pfeffer
Olivenöl
Wasser

Hokkaidokürbis
Eisbergsalat
gehackte Pistazien
kräftigen Käse (z.B. Swizzrocker)

Am Vorabend verknetet ihr Mehl, Joghurt, Wasser, Hefe, Honig, Butter und Salz bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht. Den lasst ihr dann über Nacht (länger ist nicht schlimm, aber mindestens 10 Std) bei Raumtemperatur gehen. Wenn ihr ihn dann verwenden wollt, heizt den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vor. Den Teig könnt ihr mit bemehlten Händen oder auf einer bemehlten Fläche in 8 Teile teilen und müsst ihn dann nochmal 15 min gehen lassen. Auf den Ofenboden (am besten in einer Schüssel) gebt ihr ein paar Eiswürfel oder kaltes Wasser. Damit backt die Brötchen 15 min lang. Dann die Ofentüre einen Spalt öffnen und mit Umluft weitere 10 min backen.

DSC_0133 Kopie

Das Fleisch muss auch schon einige Zeit vorher vorbereitet werden. Am besten macht ihr das auch einen Tag vorher und erwärmt es dann nur noch mal im Ofen. Die Oberfläche des Fleiches einschneiden und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Fenchel einreiben. Den Braten bei 170 Grad mit etwas Wasser in einer Auflaufform für mindesten 5 Stunden in den Ofen geben. Zwischendurch mit dem Sud bepinseln und sobald möglich etwas zerrupfen. Wenn nötig gebt lieber etwas Wasser dazu, sonst wird das Fleisch zu trocken.
Eisbergsalat und Käse in Streifen schneiden. Kürbis in dünne Spalten schneiden und mit etwas Öl kurz anbraten bis er gar ist. (Oder bis sie schwarz sind, wie bei mir. Gar sind sie dann auf jeden Fall.)
Jetzt müsst ihr nur noch die Brötchen aufschneiden und mit Salat, zerrupftem Fleisch, Käse, Kürbis und Pistazien belegen.

DSC_0149 Kopie

Hier passte alles sehr gut zusammen. Der Käse ist wirklich kräftig, aber das intensive Aroma der Fenchelsamen und die süße des Kürbis relativieren das und zusammen schmeckt alles ganz wunderbar.

Um ehrlich zu sein, habe ich aber nur wenige Bissen von diesem Prachtstück probieren können. Der Tag war nämlich nicht so toll. Geplant hatte ich nach der Arbeit alles in Ruhe zuzubereiten, im hellen das Shooting zu machen und die Burger sollte es dann zum Abendessen geben.

Blöderweise hatte ich irgendwann auf der Arbeit bemerkt, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte. Freitags, da hab ich einen kurzen Arbeitstag. Der Mister nicht. Und mein Autoschlüssel lag natürlich auch im Flur. Hieß also warten. Also machte ich unnötigerweise Überstunden und ging eine lange Runde mit dem Hund. Bis es dunkel war. Der Mister stand dann auch noch im Stau. Glücklicherweise mussten wir aber nur wenige Minuten nach dem (nochmal verlängerten) Spaziergang auf ihn warten. Da es zu spät war um auf die Burger zu warten, holte er dann noch Hähnchenteile im Eimer (ihr wisst Bescheid. Von den 3 Buchstaben). Ich machte dann also mal etwas das ich sonst nie mache. Ich fertigte einen Burger an, nur für den Blog und diesen Beitrag. Natürlich landete er nicht im Müll! Wir haben ihn trotzdem gegessen. Ich muss euch ja auch sagen wie das Ganze schmeckt. Leider war ich noch so voll von dem Hähnchen und es war schon so spät geworden, da hab ich nicht mehr viel runter bekommen. Er schmeckte trotzdem sehr sehr toll und das Shooting hat Spaß gemacht! Also alles gut. Ok, ein Blitz ist uns während des Shooting noch gepufft…einfach so. Das war gar nicht gut. Jetzt müssen wir einen guten Reperaturservice finden. Kennt ihr welche?

Ach entschuldigt, das Rezept PDF fehlt ja noch. Das könnt ihr HIER herunter laden. Bei uns gibt es das dann demnächst auch noch mal. Wir müssen das ja mal ausgiebig genießen. Noch jemand von euch Ideen wie wir mehr aus dem Käse raus bekommen können?

Wenn ihr deutsche Blogger oder Vlogger seid, könnt ihr noch bis zum 15.11. mitmachen. Ja, es sind nur noch drei Tage. Ich hab leider etwas länger für alles gebraucht, aber immerhin hab ichs geschafft. Und ich werde bald mal nach mehr schweizer Käse Ausschau halten.

Eure Krissi (und die Stresskuh)

One-Pot Pasta

Momentan geistert ja überall dieser Trend One-Pot Pasta herum, auf Blogs, in Zeitschriften, im Fernsehen, in Foren. Obwohl, ist es überhaupt noch Trend? Oder bin ich da schon wieder zu spät dran?

Na auf jeden Fall hat mich die Herstellungsart neugierig gemacht. An allem was irgendetwas vereinfacht oder schneller macht bin ich erstmal grundsätzlich interessiert. Ja, ich esse gerne! Aber stundenlang in der Küche stehen dafür? Wenn es sein muss, klar! Aber wenn nicht?

Die One-Pot Pasta verspricht: wenig dreckiges Geschirr, eine schnelle und einfache Zubereitung und viele Möglichkeiten bei den Zutaten. Klingt eigentlich perfekt!

DSC_0946 Kopie

Dann probieren wir das doch mal. Gemüse klein schnibbeln. Alles in einen großen Topf mit Wasser uns kochen lassen bis alles gar ist.

DSC_0967 Kopie

Es ist tatsächlich so einfach. Ich hatte mich für einen Mix aus frischem Gemüse und ein wenig Dosengemüse entschieden.

DSC_0977 Kopie

Und auch Thunfisch aus der Dose.

DSC_0983 Kopie

So sah das Ganze dann vermischt aus. Je nachdem wieviel frisches Gemüse ihr habt, dauert das Schnibbeln eben länger oder kürzer.

DSC_0989 Kopie

Das Ganze wird dann mit Wasser aufgefüllt und gekocht. Ich hatte bei einigen Rezepten gelesen, dass Aromen fehlen würden, das Ganze lasch schmecken würde. Deswegen hatte ich mich dazu entschieden etwas Brühepulver dazu zu geben und stark zu würzen.

DSC_0995 Kopie

Hier mal meine Variante der One-Pot Pasta.

Für zwei sehr gute Portionen braucht ihr:

500g Nudeln
2 Möhren
1/2 Brokkoli
2 kleine Zwiebeln
2 Tomaten
1/2 Dose Mais
1/2 Dose Erbsen
1 Dose Thunfi sch
Wasser
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Kräuter
Brühepulver
1 EL heller Soßenbinder

Zuerst müsst ihr das frische Gemüse zerkleinern. Die Möhren schneidet ihr in Scheiben, den Brokkoli in kleine Röschen zerlegen. Die Zwiebeln und Tomaten in etwas dickere Ringe schneiden.
Nudeln, Möhren, Brokkoli, Zwiebeln, Mais, Erbsen und Thunfisch gebt ihr jetzt in einen großen Topf. Ich habe einen Bräter genommen um besser Fotos für euch machen zu können. Der war aber für das Gericht an sich zu groß. Ein normaler großer Kochtopf reicht vollkommen. Die Zutaten gießt ihr so weit mit Wasser auf bis alles bedeckt ist.
Gewürze und Brühepulver gebt ihr nach Geschmack hinzu. Lieber etwas mehr als zu wenig.
Alles zusammen aufkochen und für etwa 15 min kochen lassen, bis die Nudeln gar sind.
Da ich gerne etwas Soße haben wollte, habe ich kurz vor Ende der Kochzeit etwas Soßenbinder zum andicken eingerührt.

Hier noch das PDF mit dem Rezept.

DSC_1002 Kopie

Das Fazit zu der Pasta: Die Herstellungsart ist wirklich praktisch. Es geht schnell und einfach. Und natürlich hat man wenig dreckiges Geschirr. Geschmeckt hat es uns auch sehr gut. Ich werde diese Methode sicher öfter mal verwenden. Ja, die Röstaromen fehlen. Es ist jetzt geschmacklich gesehen wirklich nichts besonderes, aber ich habe auch schon schlechtere Sachen gegessen. Viellciht könnte man die Zwiebeln auch zuerst im Topf ein wenig anschmorren und dann erst die Restlichen Zutaten dazugeben. Aber ich weiß nicht ob das wirklich einen Unterschied macht. Man kocht ja alles trotzdem noch recht lange zusammen. Müsste man mal ausprobieren.

Habt ihr das schon mal ausprobiert? Oder habt ihr von der Methode noch gar nichts gehört?

Eure Krissi

Taler-Geschichten

Mein Großonkel hat früher immer gesagt „Dafür bekommste nen Taler“. Auch mit Groschen hat er gerechnet. Ich fand das als Kind irgendwie spannend. Er hat und immer erklärt, dass ein Taler 2 Mark wären. Heute brauchen wir gar nicht mehr umrechnen. Aber eigentlich geht es hier auch gar nicht um die Taler, die er damals meinte.

DSC_0764 Kopie

Sondern um diese goldenen Schätzchen hier.

Sie bestehen aus Kartoffeln und Bacon. Keine Ahnung wie ich auf die Idee kam, aber irgendwann war sie in meinem Kopf und wollte nicht mehr weg. Und das mit gutem Grund. Sie schmecken nämlich toll!

DSC_0727 Kopie

Großartig ein Rezept gibt es dafür eigentlich nicht. Ihr umwickelt Kartoffelscheiben mit Bacon, paniert das Ganze und bratet es an. Aber nun gut, ich hab euch das natürlich noch etwas ausführlicher aufgeschrieben.

DSC_0716 Kopie

 

Mit LIEBE….extra viel…nur für euch!So!

Die Mengenangaben stimmen vielleicht nicht ganz, aber viel falsch machen könnt ihr hier nicht.

Für eine Portion braucht ihr in etwa:

2 mittelgroße Kartoffeln
etwa 12 Streifen Bacon
Mehl
2 Eier
Paniermehl
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Öl

Die Kartoffeln vorkochen. Das könnt ihr ruhig einen Tag vorher machen. Dann könnt ihr sie besser schälen. Danach die Kartoffeln in Scheiben schneiden und diese mit Bacon oder Schinken umwickeln. Ich habe für eine Scheibe etwa 1 1/2 Streifen benutzt. War vielleicht ein bisschen wenig. Kommt aber auch darauf an wie dick eure Kartoffelscheiben sind.

Als nächstes stellt ihr euch drei tiefe Teller zum panieren bereit. In einen gebt ihr etwas Mehl, in den zweiten die verquirlten Eier und im dritten mischt ihr Gewürze und Paniermehl. In der Reihenfolge werden auch die Kartoffeltaler darin gewendet. So fertig paniert können sie in eine Pfanne mit heißem Öl. Da die Kartoffeln schon gar sind müsst ihr eigentlich nur warten bis alle goldgelb von außen sind.

DSC_0718 Kopie

 

Ich habe sie zusammen mit Kräuterquark gegessen, aber auch andere Saucen dürften dazu gut schmecken.

DSC_0787 Kopie

 

 

Und hier gibt es natürlich auch das Rezept als PDF für euch.

Ich finde es ist ein tolles Gericht für zwischendurch. Man kann es gut vorbereiten und es dauert nicht sehr lange. Außerdem schmeckt es sehr gut und alles andere als langweilig!

DSC_0777 Kopie

 

Panieren ist übrigens eines der wenigen Dinge beim kochen, die ich fast perfekt beherrsche. Ich mache ganz tolles Schnitzel. Das erzähle ich im Übrigen nicht um anzugeben. Sondern weil es das einzige ist worin ich besser bin als der Mister hier. Mit allem anderen steckt er mich locker in die Tasche. Ich improvisiere entweder gnadenlos oder koche streng nach Rezept. Und beides ist kein Garant dafür, dass es gelingt oder schmeckt.

So jetzt höre ich mal auf Blödsinn zu faseln. Ich erzähle euch irgendwie seltsame Dinge heute, aber vielleicht findet ihr es ja auch interessant.

Eure Krissi

 

Kräuterwuff

Stellt ihr euch jetzt auch einen Hund vor einem großen Kessel und vielen kleinen Tiegelchen vor? Wie eine Kräuterhexe? Nicht? Spätestens jetzt schon.

DSC_0035 Kopie

Zumindest einen „Tiegel“ gibt es in diesem Post wirklich. Allerdings ist es eine Plastikdose von Dr. Schaette mit Kräuterpulver drin.

DSC_0049 Kopie

Das Hundchen hier fand es nach kurzem Schnuppern schon so spannend, dass er es glatt aus der Dose geleckt hat. Dafür ist es eigentlich nicht gedacht. Es soll als Nahrungsergänzung dienen. Dafür kann man es zum Beispiel über das Futter geben. Es soll viele Mineralien liefern und ist deswegen besonders nach eine Krankheit oder als kleine Auffrischung gut geeignet.

Ich habe mit den Kräutern einige Leckerchen gebacken. Zwei Sorten werde ich euch hier zeigen.

DSC_0059 Kopie

Diese Knochen sind relativ groß. Ihr könnt sie aber natürlich auch mit kleineren Formen ausstechen.

DSC_0080 Kopie

Für etwa 20 Stück braucht ihr:
200 g Vollkornmehl
50 g Haferfl ocken
10 g Kräutermischung
3 EL Sonnenblumenöl
1 Ei
120 ml Milch

Alle Zutaten vermischt ihr einfach und knetet einen glatten Teig daraus.
Den rollt ihr anschließend auf etwas Mehl aus und stecht die Kekse aus.
Die Kekse bei etwa 180 Grad für 30 min backen.

Denkbar einfache Zubereitung, das PDF bekommt ihr trotzdem HIER.

Es geht aber noch einfacher.

DSC_0086 Kopie

Diese Würfel sind mit sehr wenigen Zutaten schnell fertig gestellt. Sie sind auch für magenempfindliche Hunde geeignet.

DSC_0112 Kopie

Für etwa 50 Stück braucht ihr:
150 g Reismehl
150 g Magerquark
10 g Kräutermischung

Auch hier wieder alle Zutaten zu einem Teig vermischen.
Den Teig vorsichtig ausrollen und in Würfel schneiden.
Die Würfel werden dann bei etwa 180 Grad für ungefähr 20 min gebacken.

Das PDF gibt es HIER.

Habt ihr schon einmal Hundekekse gebacken? Ich mache das leider viel zu selten. Die meisten Hunde lieben diese selbstgemachten Snacks. Und man weiß wenigstens was so drin ist. Da muss man nicht gucken ob die Hersteller vielleicht Zucker oder sonst einen Quatsch mit eingebacken haben.

Habt ihr Erfahrungen mit Nahrungsergänzungen? Wir haben, abgesehen von den Kräutern, nur ab und zu mal etwas Öl übers Futter gegeben und Kokosflocken bekommt er mit jeder Mahlzeit, wegen der Zecken.

Eure Krissi

 

Fruchtiger Schichtsalat

Als erstes bekommt ihr das Salatrezept. Salat kann man schließlich auf jeder Party gebrauchen, oder? Und dieser hier ist so flexibel. Wenn euch eine Zutat nicht schmeckt, lasst ihr sie einfach weg oder ersetzt sie durch eine ähnliche. Den Schinken z.B. durch Bohnen. Statt der beiden Salatsorten könnt ihr Kohl nehmen. Mandarinen machen sich an Stelle der Ananas sicher auch gut. Ihr versteht was ich meine.

DSC_0071 Kopie

Ich werde euch die Mengenangaben für 1 Portion/Person geben. Ich glaube damit habe ich zwei der Becher füllen können. Da es schon so lange her ist, weiß ich das nciht mehr 100%ig. Auf jeden Fall könnt ihr so die gewünschte Menge anhand der Personenzahl ausrechnen.

Für 1 Portion braucht ihr:
1 hartgekochtes Ei
50g Eisbergsalat und Feldsalat
1/2 Apfel
150g Mais, abgetropft
150g Ananasstücke, abgetropft
50g Gouda, gerieben
50g gekochter Schinken
1/4 Lauchstange
2 EL Mayonnaise
2 EL Sahne
1 EL weißer Balsamicoessig
Salz
Pfeffer

Das Ei schneidet ihr in Scheiben, den Eisbergsalat in Streifen. Den Apfel müsst ihr mit der Schale fein raspeln. Den Schinken in Würfel und den Lauch in Ringe schneiden.
Den nächsten Schritt könnt ihr euch denken. Salat, Mais, Ananas, Schinken, Lauch und Apfel nacheinander in ein Gefäß schichten. Die Reihenfolge hier ist egal. Die Eischeiben oben drauf verteilen.
Aus Mayonnaise, Sahne, Essig und den Gewürzen ein Dressing herstellen. Dieses dann auf dem Salat verteilen. Wir haben einige ohne Dressing gelassen und ein Essig/Öl Dressing daneben gestellt. Falls jemand das andere Dressing nicht mag. Zum Schluß den Käse darauf streuen.
Am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Natürlich kann man auch alles in einer großen Schüssel zubereiten.

DSC_0077 Kopie

Ein sehr einfaches Rezept, dass man gut vorbereiten kann. Leider nur einen Tag vorher, aber dafür geht es recht schnell.

Das Rezept-PDF findet ihr HIER.

Den Salat sollte ich dringend mal wieder machen. Habt ihr einen Lieblingssalat? Ich fand Schichtsalat immer schon toll. Irgendwie gefiel mir am besten daran der Lauch. Vielleicht weil der in anderen Salaten nie vorkommt.

Eure Krissi

Aromatisches Indien

Der Herbst hat jetzt wohl entgültig Einzug gehalten. Ich mag den Herbst. Er ist bunt, alles verändert sich, Dinge gehen verloren, Neues entsteht. Der Herbst ist auch die Erntejahreszeit. Die meisten Gemüsesorten reifen jetzt und wollen verarbeitet werden. Ich entdecke mehr und mehr das einkochen für mich. Mir macht die Zubereitung Spaß und auch nachher die leckeren selbstgemachten Sachen zu essen.

DSC_0527 Kopie

Letztens hab ich euch ja schon Ofentomatensauce gezeigt und heute gibt es Indische Sauce. Bei der Zubereitung dachte ich irgendwie immer es wäre Currysauce…irritiert war ich dann als kaum Curry rein kam. Genauer lesen hilft.DSC_0635 Kopie

In diese Sauce kommt ganz viel frisches Gemüse. Das schnibbeln ist etwas mühsam und dauert ein wenig. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die KitchenAid noch nicht. Also werde ich das Rezept demnächst nochmal mit dem Gemüsehobel ausbrobieren. Das geht sicher schneller.

DSC_0557 Kopie

Geschmeckt hat die Sauce uns sehr gut zu Reis oder Maultaschen. Auch zu Geflügel soll sie passen.

Das Rezept kommt diesmal von Dr. Oetker und ich werde es nicht noch einmal extra aufschreiben. Klickt einfach HIER. Dort könnt ihr es auch als PDF speichern (auf „drucken“).

DSC_0626 Kopie

Von mir bekommt ihr dafür wieder ein Etikett für die Gläser zu Hause. Damit ihr schon von weitem erkennt wo die leckere gelbe Sauce schlummert.

DSC_0543 Kopie

Könnt ihr euch HIER als PDF herunterladen.

DSC_0590 Kopie

Nehmt am besten gerade Gläser und kein konischen wie ich. Das passt dann nicht so ganz mit dem komplett-drum-wickeln. Ist mir natürlich erst später aufgefallen…

DSC_0618 Kopie

Wie ihr jetzt vielleicht schon gelesen habt, kommt in das Rezept Gelfix. Das hatte ich von einem anderen Rezept noch da und hab es auch verwendet. Die Sauce hält sich dann drei Monate. Beim nächsten Versuch werde ich das aber weg lassen und die Sauce einfach normal einkochen. Ich hoffe, dass sie durch diese Konservierung länger hält. Dann könnte man größere Mengen vorbereiten und das schnibbeln lohnt sich etwas mehr.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Krissi

4 Wuffs

Ja, richtig erkannt, heute geht es mal wieder um das Hundchen des Hauses. Der hatte vor einiger Zeit Geburtstag und wurde schon 4! Hat er doch letztes Jahr noch seinen Geburtstagshut zerfetzt, seit diesem Geburtstag ist er glaube ich ein Riesenfan von diesen Feierlichkeiten.

DSC_0595 Kopie

Dieses Jahr gab es keinen Hut, sondern die gewohnte Schleife und sabberleckere Muffins mit komischen warmen Stäbchen drin. Nur das Warten fand er wohl blöd. Und das „Sitz mal still“, „Guck mal hier“, „Noch nicht essen“.

DSC_0543 Kopie

Den weichen Teppich auf dem sonst so harten Terassenboden und den leckeren Duft fand er aber gut. Und die Muffins dann natürlich auch!

DSC_0569 Kopie

Keine Sorge, wir stopfen unseren Hund natürlich nicht mit ungesundem Zuckerzeug voll. Das machen wir nur mit uns. Der Wuff bekam tiergerechte Rote-Bete-Muffins. Den Menschen schmeckten die aber auch nicht schlecht.

DSC_0568 Kopie

(Muffin über der Kamera)

DSC_0655 Kopie

4 ist er jetzt schon und hat quasi grade das Flegelalter hinter sich. Deswegen hat er es trotzdem noch ziemlich fellig hinter den Ohren. Seit etwa zwei Jahren ist das Wuff bei uns und bringt uns viel Freude.

DSC_0633 Kopie

Für etwa 20 kleine Muffins braucht ihr:

150 g gegarte Rote Bete
300 g Mehl
1 TL Backpulver
2 Eier
120 ml Milch
3 EL Sonnenblumenöl

Die Rote Bete schneidet ihr zuerst in kleine Würfel. Ihr könnt auch die eingelegt aus dem Glas benutzen. Lasst sie aber gut abtropfen.
Eier, Rote Bete, Milch und Öl in eine Schüssel geben. Mehl und Backpulver gebt ihr zum Schluss dazu. Jetzt verarbeitet ihr alles zu einem zähen Teig.
Der kommt dann in Papierförmchen und wird bei etwa 180 Grad für 15 min
gebacken.

DSC_0652 Kopie

Der Fellnase hier hat es sehr gut geschmeckt. Wenn ihr es nachbackt, erzählt mir doch wie eure reagiert haben.

DSC_0601 Kopie

Und heute gibt es auch noch zwei „Behind-the-Scenes“-Bilder für euch. Einfach weil er so lustig guckt.

DSC_0527 Kopie DSC_0531 Kopie

Feiert ihr eigentlich Hundegeburtstage? So richtig wird das bei uns natürlich auch nicht gemacht, obwohl ich das lustig fände. Aber irgendetwas besonderes gibt es immer.

DSC_0585 Kopie

Ach ja, fast das PDF vergessen.

Eure Krissi

Ne Buddel voll Rum

Eigentlich geht es heute gar nicht wirklich um Rum. Also nebensächlich schon. Das Rezept enthält zumindest Rum. Ich mag Rum sehr gerne! Rum oder Vodka würde ich jedem anderen Alkohol vorziehen. Ich trinke aber beides normalerweise nicht pur. Was trinkt ihr denn so gerne?

Warum rede ich jetzt eigentlich nur von Alkohol? Nun, es ist manchmal gar nicht so einfach einen guten Titel für einen Artikel zu finden. Deshalb nehme ich oft einfach das erste was mir einfällt. Und in diesem Fall war das nunmal „Ne Buddel voll Rum“. Eigentlich geht es aber heute ums grillen. Ich habe nämlich ein leckeres Rezept für eine Marinade für euch.

DSC_0886 Kopie

Das Rezept haben wir von einem Flaschenanhänger. Kennt ihr den Rum von Bacardi für echte Männer? Für Bro´s quasi? Ich finde das unfair…das Zeug ist lecker! Blöde Werbung.

DSC_0901 Kopie

Bacardi Oakheart. Ich mag Bacardi-Rum eh sehr gerne. Dieser hier hat nochmal einen sehr eigentümlichen Geschmack, sehr würzig. Habt ihr ihn schon probiert?

Jetzt sind wir ja wieder beim Alkohol. Zurück zum Essen.

DSC_0877 Kopie

Das ist das fast fertige Fleisch auf dem Grill. Die schwarzen Stellen sind übrigens durchaus gewünscht. Die Marinade wird an diesen Stellen nochmal ein wenig süßer und rauchiger. Sehr lecker!

DSC_0865 Kopie

Leider haben wir beim marinieren nicht ganz aufgepasst und so lagen die Steaks zu nah aufeinander. Die Marinade kam deshalb nicht überall hin. Das seht ihr an den hellen Teilen beim rechten Grillgut. Das macht aber eigentlich nichts. Wie mariniert ihr denn? Wir machen das meistens in Gefriertüten. Wenn man die ganze Luft aus der Tüte drückt, ist die Marinade überall am Fleisch und nichts liegt frei.

DSC_0893 Kopie

Für etwa 4 Steaks braucht ihr:

85 ml OakHeart (oder anderen würzigen Rum)
125 ml Ananassaft
65 ml Sojasoße
1/4 TL Cayennepfeffer
1 TL gehackter Knoblauch
1 EL frischer Ingwer
4 Steaks

Alle Zutaten miteinander vermengen und in eine Gefriertüte oder Schüssel geben.
Die Steaks hinein legen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Dann kommen das Fleisch wie gewohnt auf den Grill.

Ein sehr einfaches Rezept, aber soo lecker! Die Marinade ist schnell gemacht. Nur die Einwirkzeit muss man eben bedenken.

HIER das PDF mit dem Rezept.

DSC_0922 Kopie

Dazu hatten wir einfach nur einen Gurkensalat mit Feta, als Dressing etwas Essig und Öl. Ich habe den Schnittlauchblütenessig von Glasgeflüster verwendet. Kann ich wirklich empfehlen! Auf Facebook haben vielleicht einige von euch die Bilder von der Herstellung gesehen.

DSC_0917 Kopie

Habt ihr grade Grillwetter? Bei uns ist es etwas bewölkt, aber trocken. Eigentlich könnt ich immer grillen. Ich bin nur nie geduldig genug auf die Glut zu warten. Deswegen ist das nicht mein Part, sondern Mr N´s. Ganz klassisch der männliche Part. Passend zum Oakheart eben.

DSC_0848 Kopie

Und wenn alles aufgegessen ist? Dann steht der dreckige Grill da und man muss die einzelnen Streben sauber kriegen. Määh….

Wir haben diesmal etwas neues probiert. Kennt ihr die Firma Ecover? Ich kaufe die Produkte sehr gerne, da sie auf Nachhaltigkeit achten und sich Gedanken um die Umwelt machen. Ausserdem wirken sie tatsächlich sehr gut! Vorallem vom Kalkreiniger bin ich begeistert. Als ich den Kraftreiniger entdeckte, fragte ich einfach nach einer Probe des Fettentferners.

DSC_0948 Kopie

Deshalb kann ich euch jetzt noch das Ergebnis von einer kurzen Einwirkzeit zeigen:

DSC_0960 Kopie

Wie ihr seht geht schon ziemlich viel einfach durch den Reiniger ab. Auf den Bildern sieht es auch, als hätten wir die komplette Flasche versprüht, fällt mir grade auf. Das war nciht der Fall.

Und wie es der Zufall will, wird heute Abend wieder gegrillt, sofern das Wetter hält. Und da muss ich keinen Grill putzen. Schönes Leben!

Eure Krissi

Picknick oder Mittagessen

Ich habe wieder ein nett gefülltes Päckchen bekommen mit Produkten von Völkel und Schnitzer. Alles wäre super für ein Picknick gewesen, also machte ich uns sehr opulente Sandwiches. Davon waren wir pappsatt, die waren also eher eine vollwertige Mahlzeit als ein Picknicksnack. Aber man könnte sie ja auch teilen. Vielleicht.

DSC_0411 Kopie

Die Firma Schnitzer kannte ich vorher noch nicht. Das Design der Produkte gefiel mir direkt. Schön hell, gute Fotos, witzige Schriftkombi.

Zuerst hatten wir die Muffins probiert, eigentlich direkt nach den Fotos.

DSC_0427 Kopie

Ich erwarte von fertigen Muffins eigentlich nicht soo viel. Meistens schmeckt man, dass sie eben länger in der Packung waren. Das ist ja auch ok, so ist das bei fertigen Produkten. Schmecken können sie trotzdem. Ich muss aber leider sagen, diese hier haben uns gar nicht geschmeckt. Wirklich furchtbar. Der Teig war zwar eher kletschig, schmeckte aber trotzdem trocken. Schwer zu beschreiben. Und dann war da der Geschmack nach Alkohol. Der komplette Muffin schmeckte nach Kirschwasser. Klar, bei Schwarzwälder Art erwarte ich Kirschwasser. Aber das war wirklich nicht lecker.

DSC_0429 Kopie

Das hielt uns natürlich trotzdem nicht davon ab die anderen Produkte zu probieren. Die Riegel nahmen wir mit zum See. Deswegen habe ich davon leider kein Ausgepacktes Foto. Wir steigern uns jetzt am besten langsam, ok? Also der Kürbiskernriegel. Seit letztem Herbst bin ich Kürbiskernfan geworden. Ich esse sie mittlerweile wirklich gerne. Ein Riegel nur aus Kürbiskernen und Honig weckte also schon mein Interesse. Aber das war irgendwie auch zu viel des Guten. War ok, würde ich aber nicht kaufen. Der Nussriegel dagegen war sehr lecker! Genau das was man sich unter solch einem Riegel vorstellt und auch nicht zu süß. Sehr gut!

Jetzt aber endlich zu den Sandwiches. Die Baguettes kann man aufbacken und ich habe sie dann belegt.

DSC_0437 Kopie

Als ich sie aufschnitt, sahen sie auch erst etwas kletschig aus. War mit Erinnerung an die Muffins eher ein Dämpfer. Das konnte sich aber beim probieren nicht bestätigen lassen. Sie sind wirklich sehr gut!

DSC_0461 Kopie

Wir hatten die Variante „Grainy“, nussig-kräftiger Geschmack, veredelt mit Leinsamen und Sesam.

DSC_0447 Kopie

Um mir zu merken wie und in welcher Reihenfolge ich die Baguettes belegt habe, habe ich diesmal Fotos mit dem Handy gemacht. Und zwar von jeden Schritt.

DSC_0475 Kopie

Die bekommt ihr aber nicht zu sehen. Da ist die unordentliche Küche drauf. Bei mir entsteht immer Chaos. Ich räume meist erst hinterher auf. Oder Mr N wuselt zwischendurch in der Küche rum und packt Dinge in den Müll oder wischt irgendetwas ab.

DSC_0452 Kopie

Das da oben rechts im Bild ist übrigens Salbeipesto. Wir haben so viel Salbei, das wollte ich irgendwie verarbeiten. Dieses Jahr blüht unsere Salbeipflanze sogar. Die Blüten sind die lilanen neben dem Pesto. Hübsch, oder? Das Pesto kam dann natürlich mit auf die Sandwiches. Das Rezept habe ich bei Danny von cozy & cuddly gefunden. Ich habe es zwar ein wenig abgewandelt, da ich nicht alle Sachen im Haus hatte, aber das Rezept im Original ist sicher besser! Deswegen verschweige ich meine Änderungen einfach mal.

DSC_0443 Kopie

So jetzt aber mal endlich der Sandwichinhalt. Also zuerst die Baguettes aufbacken und aufschneiden. Eins mit etwas Kräuterbutter bestreichen, das andere mit Chillibutter. Dann auf jedem Baguette etwa 3 Scheiben Cheddar verteilen. Auf das Baguette mit Kräuterbutter legt ihr ungefähr 5 Scheiben Hähnchenbrust, auf das andere so 6 Scheiben Salami. Auf die Hähnchenbrust kommt etwas Currysauce und auf die Salami Gewürzketchup. Auf beide vereilt ihr dann etwas von dem Salbeipesto. Dann schneidet ihr ein großes Stück Gurke zuerst in Scheiben und diese dann nochmal in Streifen. Davon kommt dann reichlich auf die Sandwiches. Baguettedeckel oben drauf und schon könnt ihr rein hauen! Guten Appetit!

DSC_0494 Kopie

DSC_0489 Kopie

Welche Variante gefällt euch besser? Ich esse ja nicht so gerne scharf, also war die Curryvariante meines.

DSC_0504 Kopie

DSC_0514 Kopie

Achja und bei warmen Picknickwetter soll man ja auch immer viel trinken.

DSC_0399 Kopie

Dafür gab es noch was leckeres von Völkel. Das Farbkonzept passt jetzt mal so gar nicht mehr zum Rest. Nun ja…so ist es jetzt.

Die beiden Säfte schmecken wirklich super! Und die Fläschchen haben so eine hübsche Form. Der Saft ist eher dickflüssig. Es geht also in Richtung Smoothie und so schmeckt es auch. Die gelbe Variante schmeckt mehr nach Mango, aber auch Orange kommt gut hervor. Beim pinken Saft schmeckt man komischerweise zuerst Banane und dann Traube. Warum weiß ich nicht genau. Vielleicht verwechselt mein Gehirn Guave mit Banane, weil das bekannter ist. Auf jeden Fall schmecken beide sehr gut, fruchtig und erfrischend.

Kennt ihr irgendwas von den Produkten schon?

Jetzt hoffen wir mal auf Picknickwetter. Trocken ist es ja zumindest meistens jetzt.

Eure Krissi