Aromatisches Indien

Der Herbst hat jetzt wohl entgültig Einzug gehalten. Ich mag den Herbst. Er ist bunt, alles verändert sich, Dinge gehen verloren, Neues entsteht. Der Herbst ist auch die Erntejahreszeit. Die meisten Gemüsesorten reifen jetzt und wollen verarbeitet werden. Ich entdecke mehr und mehr das einkochen für mich. Mir macht die Zubereitung Spaß und auch nachher die leckeren selbstgemachten Sachen zu essen.

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Letztens hab ich euch ja schon Ofentomatensauce gezeigt und heute gibt es Indische Sauce. Bei der Zubereitung dachte ich irgendwie immer es wäre Currysauce…irritiert war ich dann als kaum Curry rein kam. Genauer lesen hilft.DSC_0635 Kopie

In diese Sauce kommt ganz viel frisches Gemüse. Das schnibbeln ist etwas mühsam und dauert ein wenig. Zu dem Zeitpunkt hatte ich die KitchenAid noch nicht. Also werde ich das Rezept demnächst nochmal mit dem Gemüsehobel ausbrobieren. Das geht sicher schneller.

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Geschmeckt hat die Sauce uns sehr gut zu Reis oder Maultaschen. Auch zu Geflügel soll sie passen.

Das Rezept kommt diesmal von Dr. Oetker und ich werde es nicht noch einmal extra aufschreiben. Klickt einfach HIER. Dort könnt ihr es auch als PDF speichern (auf „drucken“).

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Von mir bekommt ihr dafür wieder ein Etikett für die Gläser zu Hause. Damit ihr schon von weitem erkennt wo die leckere gelbe Sauce schlummert.

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Könnt ihr euch HIER als PDF herunterladen.

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Nehmt am besten gerade Gläser und kein konischen wie ich. Das passt dann nicht so ganz mit dem komplett-drum-wickeln. Ist mir natürlich erst später aufgefallen…

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Wie ihr jetzt vielleicht schon gelesen habt, kommt in das Rezept Gelfix. Das hatte ich von einem anderen Rezept noch da und hab es auch verwendet. Die Sauce hält sich dann drei Monate. Beim nächsten Versuch werde ich das aber weg lassen und die Sauce einfach normal einkochen. Ich hoffe, dass sie durch diese Konservierung länger hält. Dann könnte man größere Mengen vorbereiten und das schnibbeln lohnt sich etwas mehr.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Krissi

Hattu Möhrchen?

Die beliebten Hässchen-Witze sind irgendwie vollkommen verschwunden oder? Zugegeben sie waren keine großartige Witzmeisterleistung, die Lacher garantierte. Ein kleines schmunzeln brachten sie dann meistens doch.

Aber ich komme ab vom Thema. Eigentlich wollte ich euch meine Osterbackwaren noch zeigen. Bevor wir jetzt schon Ostern haben. Irgendwie kam das jetzt sehr schnell.

Also letztes Jahr gab es einen Marmorkuchen. Den mag ja eigentlich jeder. Aber ich wollte unbedingt ein Bild drin haben. Der Trend kam ja vorletztes Weihnachten das erste mal auf. Und deshalb habt ihr es sicher schon tausendmal gesehen.

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Bei mir wurde es ein Hase. Leider hatte ein Teil der Häschen Schwebeohren und der Kuchen wurde ein wenig kletschig. Ich hätte ihn wohl länger drin lassen sollen. Nunja, gescheckt hat er trotzdem.

Für eine Kastenform braucht ihr:

300g Butter
300g Zucker
1 Pck Vanillezucker
3 Eier
Salz
500g Mehl
1 Pck Backpulver
125 ml Milch
30g Kakao

Die Butter schaumig rühren und nach und nach 275g Zucker und den Vanillezucker einrieseln lassen. Die Eier und das Salz rührt ihr auch nacheinander mit dazu. Mehl und Backpulver solltet ihr sieben und zu der Buttermasse geben. Zwischendurch die Milch untermischen. Der Teig sollte noch schwer reißend vom Löffel fallen.
Etwas weniger als die Hälfte des Teiges wird jetzt mit dem Kakao und dem restlichen Zucker gemischt. Den dunklen Teig könnt ihr jetzt schon bei 180 Grad für etwa 30-60 min gebacken. Danach stecht ihr aus dem fertigen Kuchenteig ein Muster eurer Wahl aus. Bei mir war es eben ein Hase. Die ausgestochenen Teile schichtet ihr in eine Kastenform und darüber wird der helle Teig eingefüllt. Wenn das Motiv schweben soll, z. B. bei einem Stern oder Ei, müsst ihr natürlich vorher schon etwas hellen Teig einfüllen. So wird alles nochmal für etwa 60 min gebacken.

Hier gibt es das PDF dazu.

Und da so Hasen ja auch mal Futter brauchen, machen wir doch gleich noch Möhrchen dazu oder?

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Die Möhren hab ich nach DIESEM Prinzip und Rezept gemacht.Und jetzt wisst ihr auch wie ich auf die Überschrift kam. Die Trichterformen wurden nur etwas schmaler. Statt der Pistazien habe ich Orange Candymelts geschmolzen und außen dran gepinselt. Als die Schmelzschokolade noch feucht war, habe ich etwas Schokokuchenbrösel darüber gestreut. Die waren ja noch vom Marmorkuchen über. Das Möhrengrün habe ich aus dünnen Fondantröllchen gemacht. Einfach in die feuchte Glasur stecken. Später ist mir eingefallen, dass ich dafür eigentlich grünes Ostergras gekauft hatte. Ähm ja, das liegt jetzt immer noch im Schrank.

Verschenken konnte man die kleinen Möhrchen auch sehr schön in Schokoerde.

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Der hübsche Aufkleber ist von Casa di Falcone.

Und jetzt wisst ihr auch wie ich auf die Überschrift gekommen bin.

Eure Krissi

Mangoldernte

Nachdem wir ja am Montag schon entfernt über Ernten gesprochen haben, gibt es heute mal etwas über eine richtige Ernte. Allerdings nicht unsere eigene. Wir waren am Wochenende bei einer meiner besten Freundinnen auf einem Erntefest. Dazu werden noch Artikel folgen. Wir haben da nämlich was gewonnen, einen Trostpreis.

Zurück zum Thema. Die beiden haben sich einen kleinen Garten angelegt und probieren da (genau wie wir) ein wenig herum. In diesem Garten befindet sich auch Mangold. Sie wussten leider nicht, dass der immer wieder nachwächst, wenn man da etwas abschneidet. Sehr praktisch. Aber nicht wenn man zu zweit ist und zehn Pflanzen davon hat. Deshalb bekommt Besuch wohl oft Mangold mit. Gut für uns, wir haben nämlich keinen angepflanzt. Auch die hübschen lila Möhren und eine Zucchini bekamen wir noch. Also eigentlich holten wir sie am nächsten Tag…da wir die Tüte mit dem Gemüse vergessen hatten. Ähm ja.

Daraus wurden aufjeden Fall super leckere Wraps. Die Idee dazu hatte Mr N und er hat auch alles gemacht. Deswegen hoffe ich, dass alle Angaben richtig sind.

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Ihr braucht für etwa 4 Wraps:

1 Bund Mangold
4 Möhren
1 Zucchini
2 kleine Tomaten
500g Geflügelhack
Tomatenmark
Kräuterquark
Ketchup
Honey Mustard Sauce
Salz
Pfeffer
4 Wraps

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Die Möhren in kleine Stücke und die Zucchini mit dem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden. Möhren, Zucchini und Mangold blanchiert ihr kurz.
Die Tomaten schneidet ihr mit einem sehr scharfen Messer in dünne Scheiben.
Das Geflügelhack mit Tomatenmark, Honey Mustard Sauce und den Gewürzen anbraten. Wir nehmen gerne Geflügelhack. Leider gibt es das nicht überall. Mögt ihr es?
Die Wraps legt ihr auf Teller und belegt sie mit den Zucchinistreifen. Darauf kommen soviel Ketchup und Honey Mustard Sauce wie ihr wollt. Dann Mangold und Möhren dazu legen.
Anschließend kommen einige Tomatenscheiben und das Hack. Zum Schluß den Kräuterquark darauf geben.
Jetzt die Wraps nur noch zusammen rollen. Am besten eine lange Seite einklappen, dann die untere Seite und dann die andere Längsseite drüber. Dann fällt weniger hinaus.

Ich finde allerdings immer noch Wraps kann man einfach nicht in der Öffentlichkeit essen. Zumindest nicht unsere. Man sieht immer furchtbar aus. Aber sie schmecken soo lecker!

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Was macht ihr so mit Mangold? Wir haben auch schon Nudelgerichte damit gemacht. Oder eben ganz normal als Gemüsebeilage.

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HIER bekommt ihr das Rezept auch noch als PDF.

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Ich wünsche euch jetzt schonmal ein schönes Wochenende. Denn ich verschwinde die nächsten Tage um den Trostpreis zu verarbeiten.

Eure Krissi

Mittwochsbox Kohl

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Na endlich schaff ich es mal wieder bei der Mittwochsbox mitzumachen. Das Thema diesmal ist Kohl. Ich mag Kohl sehr gerne. Und es gibt so viele Arten. Wusstet ihr das Brokkoli auch dazu gehört? Am liebsten mochte ich schon immer Kohlrabi. Meine Mutter machte sie immer in dünnen Stiften mit Mehlschwitze. Dazu gab es Kartoffeln und grobe Bratwurst. Für die Mittwochsbox habe ich das Rezept meiner Mutter etwas abgewandelt. Es gibt Kohlrabi, Kartoffeln und Möhren in Mehlschwitze. Kann man warm als Abendessen verputzen oder kalt mit ins Büro nehmen. Beides sehr lecker. Dazu habe ich mir Grissini eingepackt und selbstgemachten Kräuterquark.

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Alles steckte in meinen tollen Lego-Boxen. Die habe ich mal von Mr N geschenkt bekommen. Die sind total toll! Ich packe sie sehr gerne. Nur dicht sind sie leider nicht. Also eher was für Brote und relativ feste Sachen.

Jetzt wollt ihr Rezepte, richtig? Tja das gestaltet sich etwas schwierig. Zumindest was Mengenangaben angeht. Da müsst ihr einfach mal schätzen. Ich hab nämlich mal wieder nach Gefühl zusammengewürfelt. Ich versuchs einfach mal.
Bei uns hat es fürs Abendessen für zwei und eine Arbeitsportion gereicht.

Ihr braucht:

Kohlrabi
Kartoffeln
Möhren
2 EL Mehl
4 EL Butter
Flüssigkeit (Sahne, Milch, Wasser, Brühe)

Das Gemüse würfeln und gar kochen. Ich habe alles in einem Topf gemacht. Die Kartoffeln kamen dann ein paar Minuten später rein.
Einen Topf auf höchster Stufe heiß werden lassen. Dann die Herdplatte auf eine kleine Stufe runter drehen. Die Butter darin schmelzen lassen und solange warten bis kaum noch Bläschen zu sehen sind. Dann ist sie geklärt. Jetzt das Mehl einstreuen und mit einem Schneebesen alles zu einer glatten Masse verrühren. Die Sauce ein wenig schwitzen lassen. Jetzt die gewählte Flüssigkeit in einem dünnen Strahl hineingießen und ständig rühren. Ich habe ein wenig Sahne und relativ viel Wasser genommen. Insgesamt könnten das so 400-500 ml gewesen sein. Die Sauce sollte jetzt noch einmal 10 Minuten kochen, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Ihr könnt noch nach Belieben würzen. Eine Mehlschwitze ist normalerweise eher laff.
Die Sauce gebt ihr jetzt über das fertige Gemüse, dass ihr vorher natürlich vom Kochwasser befreit habt. 
Zum Abendessen hatten wir dazu angebratene Leberkäswürfel. Zur Arbeit gab es das Gericht vegetarisch.

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Ok, ich gebe zu, das Gemansche sieht nicht unbedingt appetitlich aus. Aber es ist wirklich sehr sehr lecker! Probiert es einfach mal aus!

Eure Krissi

PamK – Manschgemüse

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Gemüse durcheinander. Das gab es immer wenn Oma kochte. Oma konnte eigentlich nicht wirklich kochen soweit ich mich erinnere und mochte es auch nicht. Kochen und backen sind Opas Leidenschaften. Aber wenn meine Schwester und ich da waren, hat sie uns oft dieses Gemüse gemacht. Immer etwas anderes. Immer was gerade da war. Meistens aus dem Garten. Meistens waren Brechbohnen drin. Oft Möhren. Es war auch meistens Fleisch drin. Jetzt hat meine Mutter mir erzählt, dass es Dosenrindfleisch war. Ich habe leider keines bekommen und Schinkenwürfel genommen. Die sind auch ein guter Ersatz.

Eingekocht ist das eine tolle Grundlage für viele leckere Essen. Man kann es so essen oder als Beilage oder in einem Pfannengericht.

Ihr braucht:
Brechbohnen
Möhren
Dosenfleisch oder Speck
sonstiges Gemüse was gerade da ist

Alles zusammen kochen bis es gar ist. Wenn etwas aus der Dose mit hinein kommt, das erst etwas später dazugeben. Dann heiß in Gläser füllen und verschließen. Die Gläser anschließend in 90 Grad heißem Wasser für 30 min einkochen.
Das Gemüse ist so mehrere Monate haltbar.

Wir haben es vor ein paar Tagen zusammen mit Zwiebeln und gekochten Kartoffeln in der Pfanne angebraten. Dazu gab es Kräuterquark. Sehr sehr lecker!

pfanne

Mittwochsbox fingerfood

MittwochsBox Fingerfood

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Endlich schaffe ich es auch mal bei der MittwochsBox von der LeckerMone (ich mag den Namen) mitzumachen. Auf ihrem Blog Leckerbox findet ihr die Infos dazu. Das Thema diesmal ist Fingerfood. Zum Glück fand ich beim sortieren meiner Rezepte schnell zwei gute Kandidaten dafür. Fast hätte ich das Thema wieder verstreichen lassen.

Mittwochsbox fingerfood

Das ist also die Box, mit Salamischnecken, Karotten-Mais-Frikadellen, Reste-Pilz-Rührei und Schokokeksen. Ja die Kekse sind nicht selbst gemacht und dienen nur als kleiner Nachtisch. Und das Rührei ist genaugenommen kein Fingerfood. Aber ich hatte noch zwei Eiweiß von den Rezepten über und wollte die noch verarbeiten. Und bei meinen Bentoboxen ist eine kleine Gabel dabei, also war das trotzdem gut zu essen.

Mais-Karotten-Frikadellen

Salami-Schnecken

Also das Gesamtbild und die drei jetzt folgenden Bilder dürften theoretisch gar nicht meine Signatur tragen. Ich habe nämlich nur die beiden Detailbilder der Box gemacht. Die anderen sind von Mr N. Ich finde sie sind großartig geworden. Er ist eigentlich der Fotoexperte bei uns. Ich versuche das nur einigermaßen für den Blog hinzubekommen. Mit seiner Kamera. Eigentlich ist der Gute gerade dabei einen eigenen Foto-Blog auf die Beine zu stellen. Aber das dauert wohl noch.

Hier kommen die Rezepte (mit Mr N´s Bildern)

Salami-Schnecken

Salami-Schnecken

Ihr braucht für etwa 20 Stück:

Für den Teig:
2 Eiweiße
1 Prise Salz
2 Eigelb
etwa 35g Creme fraiche
15g TK-Kräuter (in meinem Fall Petersilie)
40g Mehl
1/2 TL Backpulver

Für die Füllung:
100g Frischkäse
etwa 225g Creme fraiche
1 Beutel Gelatine fix (15g)
Pfeffer
Salz
100g Salamischeiben

Der Teig reicht für ein halbes Backblech. Ich habe es in einer flachen Auflaufform gebacken. Wenn ihr so etwas nicht habt, müsst ihr improvisieren und irgendwie das Backblech teilen. Oder eben die doppelte Menge machen. Auf jeden Fall legt ihr Backpapier rein, wenn möglich so das nichts raus laufen kann. Der Teig ist recht flüssig.
Das Eiweiß mit Salz sehr steif schlagen. Eigelbe, Creme fraiche und Kräuter extra vermischen. Mehl und Backpulver dazu geben und den Eischaum unterheben. Den Teig in eure Form geben und bei 180 Grad etwa 7 min backen.
Den Teig dann auf ein weiteres Backpapier stürzen und erkalten lassen. Erst dann zieht ihr das mitgebackene Backpapier ab.
Für die Füllung verrührt ihr Frischkäse und Creme fraiche. Danach das Gelatine fix gründlich (und etwas länger) unterrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Die Creme verstreicht ihr jetzt auf dem ausgekühlten Biskuit. Lasst an einer Längsseite am besten ein wenig frei. Dann ist das aufrollen leichter. Ich habe nicht die gesamte Creme auf dem Biskuit verteilt. Das war doch etwas viel. Ich würde sagen eher so 3/4 davon. Auf die Creme legt ihr jetzt die Salamischeiben, möglichst deckend. Ich habe die Platte an dieser Stelle jetzt durchgeschnitten, da sie sich schlecht aufrollen lies. Ich habe die lange Seite geteilt. Anschließend rollt ihr die Schnecken auf. Die kommen dann für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
Danach schneidet ihr einfach Scheiben ab. Wenn ihr sie in eine Box gebt, könnt ihr sie so lassen. Wenn ihr sie als Fingerfood anbietet, ist es besser Zahnstocher oder Spieße hinein zu stechen. Sonst fallen sie um.

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Karotten-Mais-Frikadellen

Ihr braucht für etwa 20 Stück:

150g Karotten
2 Eier
2 Eigelb
2 EL Mehl
100g Mais
100g Cornflakes
1/2 TL rote Currypaste
1 Msp. Currypulver
Salz
Pfeffer
Öl

Ehrlich gesagt habe ich alles (außer dem Öl) einfach in meine Küchenmaschine gegeben und geschreddert. Zuerst die Möhren in mehreren Teilen. Und, als die klein waren, den ganzen Rest. Dadurch sind zwar die Maiskörner auch zerkleinert, aber das fand ich nicht schlimm. Jetzt müsst ihr nämlich nur noch mit feuchten Händen walnussgroße Bällchen formen und mit dem Öl anbraten. Nehmt lieber nur mittlere Hitze, sie werden schnell schwarz. Danach lasst ihr sie auf Küchenpapier abtropfen.

Pilz-Rührei

Pilz-Rührei

Ihr braucht für eine Portion:

2 Eiweiß
1 Ei
4 mittelgroße Pilze
Salz
Pfeffer
etwas Milch

Ei, Eiweiß, Milch und Gewürze verquirlen. Die Pilze in Scheiben schneiden und anbraten. Wenn sie leicht braun sind, die Eimischung dazu geben. Das Ei ein wenig stocken lassen, dann umrühren und zu Ende braten.

Eigentlich sollte das ein Omelett werden, dann wäre es auch Fingerfood gewesen. Aber irgendwie kann ich das nicht.

Ich bin gespannt wer noch alles bei der MittwochsBox mitgemacht hat. Unsere gab es eigentlich schon Montag. Sonst schaff ich es doch nicht Bilder zu machen und alles auf zu schreiben. Aber die Idee hinter der MittwochsBox ist ja gesünder, billiger und bewusster auf der Arbeit oder in der Schule zu essen. Da ist es ja egal ob Montags oder Mittwochs. Zumal das sogar noch teilweise für Dienstag reichte. Macht euch mehr Gedanken darum, was ihr mitnehmt. Es macht auch viel mehr Spaß so etwas zu essen, als nur Brote oder etwas aus einem Restaurant oder Fast-Food-Laden.

Eure Krissi

gorgonzolasauce

Nudeln, Gorgonzola und Gemüse

Heute mal wieder etwas herzhaftes. Eine kleine zusammengewürfelte Eigenkreation. Ich mag Gorgonzola ja eigentlich nicht. Ich kann mich einfach nicht überwinden Schimmel zu essen, auch wenn es guter Schimmel ist. Geschmolzen in Soßen esse ich den Käse allerdings gerne. (Schreibt man eigentlich Soße oder Sauce?) Das hier ist zufällig entstanden und hat gut geschmeckt.

gorgonzolasauce

Ihr braucht für etwa 4 Portionen:

500g Spaghetti
1 kleine Dose Erbsen (ca. 400g)
300g frische Champignons
1 große Dose Möhren (ca. 700g, Natürlich könnt ihr auch frische verwenden. Werde ich das nächste Mal auch machen.)
500g Hack
Paniermehl
2 Eier
1 Pck Gorgonzola pikant
600ml Sahne
Milch
Salz
Pfeffer
Kreuzkümmel
Paprika
getrocknetes Basilikum

Zuerst werden die Frikadellen zubereitet. Dafür Hack, Eier, etwas von den Gewürzen, ein wenig Milch und soviel Paniermehl wie ihr möchtet verkneten. Da könnt ihr machen was euch schmeckt. Vermutlich waren es bei mir so 200g, genau kann ich das nicht sagen. Die Frikadellen dann in einer Pfanne anbraten.
Die Pilze in Scheiben schneiden und die Möhren würfeln. Beides zu dem Frikadellen in die Pfanne geben. Wenn ihr frische Möhren verwendet gebt sie zuerst hinein und die Pilze erst ein paar Minuten danach. Etwas später die Sahne und den Gorgonzola darüber schütten. Den Gorgonzola lasst ihr jetzt schmelzen. Am besten mit einem Pfannenwender ein wenig zerkleinern oder vorher zerschneiden. Dann den Käse in die Soße einrühren. In der Zwischenzeit die Nudeln kochen. Erst kurz vorher die Erbsen unterheben, damit sie nicht verkochen. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken.

Das nächste Mal kommen die Möhren auf jeden Fall nicht aus der Dose. Ich glaube dadurch schmeckt das Ganze etwas frischer. Eventuell würde auch Spritzer Zitrone passen. Vielleicht habt ihr selbst noch eine Idee um es noch ein wenig aufzupeppen. An sich war es aber auch so schon sehr lecker. Guten Appetit dann!

Eure Krissi