Der Fisch an der Sonne

So direkt mal ohne Vorwarnung ab ins kalte Wasser schubsen: Mögt ihr Sushi?

Wir lieben es. Aber da wir in einer Kleinstadt wohnen und es hier keinen Sushimann gibt, müssen wir immer in die nächst größere Stadt fahren. Ist zwar nicht das Problem, im Umkreis gibt es einiges, aber mal eben spontan Sushi essen macht man dann doch nicht unbedingt.

Die Qualität der Reisröllchen aus dem Supermarkt wird zum Glück immer besser. Ab und an kommt das also auch mal in den Einkaufswagen. Habt ihr die schon mal probiert?

Viel häufiger machen wir Sushi allerdings selber. Ich hab das irgendwann mal ausprobiert und fest gestellt, dass es viel einfacher ist als ich gedacht hätte.

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Und da man da immer schön alles rein packen kann was man will, sind hier schon die wildesten Kreationen entstanden. Übrigens auch eine tolle Variante, wenn ihr keinen rohen Fisch mögt. Packt einfach was anderes rein. Gemüse, Fleisch, gegarten Fisch –  was auch immer euch schmeckt. Eine von unseren Ideen will ich euch heute zeigen.

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Ich wollte was fruchtiges sommerliches haben und da kam mir Orange in den Sinn. Orange harmoniert ganz toll mit hellem Fisch und insgesamt schmeckt die Sushirolle eher mild. Mit einer milden Sojasoße (z.B. von TerraSana, die ich im Januar geschickt bekam) kommt die Säure noch etwas besser zur Geltung.

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Sushireis

400 g Sushireis
3 EL Reisessig oder neutralen Essig
1 EL Zucker
1 EL Salz

Den Sushireis solltet ihr morgens oder am Vortag vorbereiten. Man wässert ihn so lange bis das Wasser klar bleibt und kocht ihn dann bis er bissfest ist. Das müssten etwa 10 Minuten sein.

Kurz vorher den Essig in einem extra Topf erwärmen und Zucker und Salz darin auflösen.

Den Reis gebt ihr jetzt in eine flache Form und verteilt das Essiggemisch darauf. Dann muss er auf Zimmertemperatur abkühlen.

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Mengenangaben sind bei Sushi immer etwas schwierig, da jeder anders rollt und belegt. Ich werde es als Rcihtlinie für euch aber mal versuchen.

Für ungefähr drei bis vier Rollen Orangen-Sushi benötigt ihr:

200 g gegarten Sushi-Reis
3-4 Nori-Blätter
2 kleine Orangen
1 helles Fischfilet (z.B. Kabeljau)

Den Fisch sanft garen, am besten geht das in einem traditionellem Bambusdämpfer. Falls ihr guten Fisch in Sushi-Qualität bekommt, könnt ihr ihn natürlich auch roh verwenden. Lasst ihn abkühlen.

Die Orangen in kleine Filets schneiden und mit einem Zewa etwas Flüssigkeit abnehmen.

Jetzt ein Noriblatt mit der glänzenden Seite auf eine Bambusmatte legen und etwas Reis im oberen Drittel verteilen. Darauf kleine Teile des Fisches und die Orangenfilets verteilen. Dann rollt ihr die Noriblätter vorsichtig mit Hilfe der Bambusmatte zu einer Rolle. Den letzten Zentimeter des Noriblattes mit etwas Wasser befeuchten. Drückt die Rolle etwas fester zusammen und legt sie auf einen Teller. Das wiederholt ihr mit den restlichen Zutaten.

Wenn die Noriblätter um die fertigen Rollen ein wenig aufgeweicht sind nehmt ihr ein scharfes Messer und schneiden die Rolle in Sushistücke. Um saubere Abschlüsse zu haben schneiden ihr die Enden knapp ab. Das ist aber nur für die Optik nötig.

Jetzt könnt ihr sie mit Sojasauce, Wasabi und eingelegtem Ingwer servieren.

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Wir hatten kleine Früchte, die eine Mischung aus Orange und Blutorange sind. Sie schmecken schön süß, aber auch ein wenig säuerlich. Wir haben auch überlegt mal etwas mit Grapefruit auszuprobieren. Was meint ihr?

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Achja, oben drauf hab ich noch Furikake gestreut. Der Name sorgt hier regelmäßig für Erheiterung, aber eigentlich handelt es sich nur um eine japanische „Gewürzmischung“. Ich habe dieses Rezept verwendet: Furikake. Man kann es auch auf Reisgerichte, Gemüse oder Nudeln geben.

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Ich hoffe das Rezept gefällt euch und ihr probiert es mal aus.

Eure Krissi

Malzige Rettung

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Wie ihr ja im letzten Blogpost erfahren habt, hab ich Kaffee und Malzkaffee von Mount Hagen bekommen. Mit dem Malzkaffee konnte ich nicht so viel anfangen, aber Tante Google hilft ja gern.

Viel ließ sich nicht an Rezepten finden. Eher wie man das Pulver selber machen kann. Aber Kuchen tauchte immer wieder auf. Massenhaft Malzkuchen im Netz.

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Und wie ihr seht, hab ich das auch mal probiert. Er ist so weich und fluffig, schmeckt ganz leicht nach Honigkuchen. Wirklich großartig.

Und er hat mir tatsächlich das Frühstück an einigen Tagen gerettet. Ich hab nämlich zwei Weißheitszähne raus bekommen und konnte so pausbäckig kaum was essen. Der Kuchen ging aber trotzdem, weil er so weich war. So hatte ich wenigstens etwas im Magen und das war trotz allem richtig lecker.

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Der Kuchen passt also genauso gut an eine Kaffeetafel, wie auch auf den Frühstückstisch. Ich hatte ihn auch einige Male mit zur Arbeit als Frühstück oder Nachmittagssnack. Zum mitnehmen auf Ausflüge ist er sicher auch toll. Er hielt sich übrigens ähnlich lange wie das Bananenbrot. Es ist kein Problem ihn eine Woche aufzubewahren, wenn er ordentlich verpackt ist.

Ein echter Allrounder obwohl er so unscheinbar aussieht. Der wird jetzt wohl regelmäßig gebacken.

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Für eine Kastenkuchenform braucht ihr:

1 Ei
1 TL Natron
1 TL Backpulver
2 EL Marmelade (vollkommen egal welche)
2 TL Zimt
3 TL Malzkaffeepulver
170 g Zucker
150 ml Milch
210 g Mehl
125 g Butter

Mischt einfach alle Zutaten ordentlich zusammen und füllt sie in eine bemehlte Backform. Ich liebe All-in-Teige. Jetzt bei 200 Grad in den Ofen und ungefähr eine halbe bis dreiviertel Stunde backen. Macht auf jeden Fall die Stäbchenprobe.

Dann lasst ihn etwas abkühlen und löst ihn später aus der Form. Wenn ihr das zu früh macht, bricht er auseinander. Für euch getestet. Schmeckt aber trotzdem.

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Da ich ihn jetzt drei Mal in wenigen Tagen gebacken habe, hab ich einiges eingefroren. Jetzt können wir immer ein paar Scheiben auftauen und mitnehmen.

Habt ihr noch andere Ideen mit Malzkaffee? Ich hab schon über Plätzchen nachgedacht.

Eure Krissi

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Neues Jahr – neues Kaffeeglück

Ein frohes neues Jahr! Ich hoffe ihr seit alle sicher rein gerutscht und hattet schöne Feiertage.

Wir haben dieses Jahr an Silvester mal ein „Dinner for 2“ gehabt. Es gab eine wunderbare Ente mit lila Kartoffeln, die leider nicht so wundervoll waren. Ganz toll war dafür wieder die Sauce. Chardonnay Sekt und Gin gab es dazu. Natürlich nicht gleichzeitig in einem Glas. Lustiges Tischfeuerwerk und „Confetti all over“ hatten wir auch. Schön wars. Das Konfetti hätte ich gern noch länger liegen lassen.

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Von Vorsätzen fürs neue Jahr halte ich zwar nicht alzu viel, dennoch hab ich mir für 2017 ein paar Sachen vorgenommen. Aber eher ganz locker gesehen und um mir etwas gutes zu tun. Hauptsächlich möchte ich mir mehr Zeit nehmen für Dinge die mir Freude machen und auch bewußt genießen.

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Dieses furchtbare Wort Achtsamkeit hat sich dafür im letzten Jahr durchgesetzt. Ich weiß nicht warum, aber das Wort an sich gefällt mir gar nicht. Als ob jemand mit erhobenem Finger, kopfschüttelnd vor mir steht. Und genau das bewirkt ja irgendwie das Gegenteil. Solche Auszeiten sollten Druck nehmen. Stattdessen denkt man bei dem Wort irgendwie „Oh Gott, ich MUSS mir dringend mehr Zeit für mich selbst nehmen! Alle machen das jetzt. So wichtig. Mehr Achtsamkeit!“ Und schon ist man in der Spirale drin und denkt man muss neben dem Alltag noch mehr Zeitfenster für sich selbst einbauen.

Die Bedeutung des Wortes finde ich aber sehr gut: mehr auf sich aufpassen, aufs Bauchgefühl hören und sich bewußt Auszeiten nehmen. Das müssen keine großen Aktionen der Entspannung sein, wenn die Zeit nicht da ist. Es reicht vollkommen, wenn man den Alltag mehr genießt. In Ruhe die Tasse Kaffe trinken, das Frühstück genießen, beim Abendessen mit dem Partner oder den Kindern reden und aufmerksam zuhören ohne etwas anderes zu machen, den Fernseher ausschalten, einem Vogel zusehen, den Arbeitsweg klar wahrnehmen ohne zu hetzen – solche Kleinigkeiten können Spannung nehmen und für viel mehr Spaß sorgen. So ist man erholt und gelassen ohne dabei wirklich mehr Zeit verbraucht zu haben.

Aber versteht mich nicht falsch, größere Auszeiten sind natürlich auch sehr gut. Man sollte sich nur nicht dazu genötigt fühlen.

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Um mir das noch ein bisschen in Erinnerung zu rufen, habe ich beschlossen bei zwei Instagram-Challenges mitzumachen. Klingt verrückt, weil eine Challenge ja eigentlich mit Druck und vielleicht sogar Zwang verbunden ist. Aber niemand zwingt mich jeden Tag dabei mitzumachen und ausserdem geht es um Dinge die ich gerne mache.

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Ich wollte schon länger mal wieder mehr zeichnen und kreativ sein. Da kommt die Challenge #365DoodlesmitJohanna gerade recht. Die Illustratorin Johanna Fritz gibt jeden Monat die Themen vor, für jeden Tag eines. Dazu soll man ein Doodle machen. Irgendeine schnelle Zeichnung, die einem dabei einfällt. Zum einen regt das die Kreativität an und zum anderen hilft es mir scribbeln zu üben. Ich bin darin nämlich gar nicht gut und für die ersten zwei Zeichnungen hab ich auch eher lange gebraucht. Aber ich denke mit der Zeit wird das immer besser werden.

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Die andere Challenge ist #mafflumomente. Auch hier das selbe Prinzip: Jeden Tag ein bestimmtes Thema, zu dem einen was einfallen soll. Hier soll man aber ein Foto posten. Ich finde es schön, dass man damit mehr auf seinen Alltag achtet und auch kleine Dinge sieht und wertschätzt.

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So und da ihr euch wahrscheinlich schon alle fragt was es jetzt mit dem Kaffeglück und den ganzen Brötchen hier auf sich hat, kommen wir mal zum eigentlichen Thema dieses Posts. Ich versuche schon lange mehr auf meine Umwelt zu achten und gewisse Dinge umzustellen. Das ist in einer Kleinstadt mit Vollzeitjob schwieriger als man denkt. Hier gibt es keinen „Unverpackt“-Laden und auf den Wochenmarkt kann ich auch nur sehr selten, da er in der Woche stattfindet. Verpackungsmüll lässt sich also nicht ganz vermeiden. Aber ich verzichte auf Plastiktüten, versuche vieles selbst zu machen und Dinge aus Materialien wie Glas, „Bambusplastik“ oder Holz zu kaufen. soetwas ist auch viel hübscher und haltbarer als Plastikartikel. Zero Waste ist für mich nicht möglich, aber auch Kleinigkeiten können helfen.

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Deshalb sind vor etwa einem Monat auch alle Kaffeemaschinen aus unserem Haushalt geflogen. Geplant waren nur die Kapselmaschinen. Ja wir hatten tatsächlich zwei davon. Eine hatte ich schon seit etlichen Jahren (13 vielleicht) und die andere hatte ich mal als Produkttest bekommen. Es war immer praktisch schnell mal einen Kaffee damit zu machen und auch Latte Macchiato oder Cappuccino waren möglich. Aber die Kapseln waren teuer und der viele Müll gefiel mir immer weniger.

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Wir testeten stattdessen immer mehr hochwertigere Kaffeesorten und es gab fast nur noch Filterkaffee. Dabei beschäftigte ich mich auch mehr mit den verschiedenen Herstellungsarten. Eigentlich war ich immer der Meinung, dass die Kaffeebohnen hauptsächlich den Geschmack ausmachen. Das ist nicht der Fall. Auch die Zubereitungsart macht einiges aus.

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So landeten wir jetzt bei der Chemex. Eine überteuerte Glaskaraffe, bei der man ganz altmodisch mit der Hand aufgiesst. Ja, ich bin mir dessen durchaus bewußt, aber der Kaffee schmeckt wirklich gut und ich möchte sie nicht mehr hergeben. Die Zubereitung dauert länger. Man muss den Kaffee und das Wasser abmessen, aber die Mühe lohnt sich.

Jeden Morgen gibt es jetzt also eine kleine Zeremonie. Wasser auf etwa 93 Grad erhitzen, Filter in die Chemex einlegen, warmes Wasser durch laufen lassen um das Glas zu erwärmen, ausschütten, Kaffee abmessen, etwas Wasser drauf geben, Kaffee „aufblühen“ lassen, restlichen Wasser dazuschütten, Kaffee durchlaufen lassen.

Womit wir auch schon wieder bei dem kleinen Auszeiten im Alltag wären.

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Da traf es sich natürlich ganz wunderbar, dass Mount Hagen mich fragte, ob wir ihren Kaffee testen möchten. FairTrade und Bio…noch besser.

„Feiner Kaffee, würzig und komplex in den Aromen – allein seine Herstellung ist eine Kunst für sich.“ – heißt es auf der Homepage. Respekt gegenüber der Umwelt, den Kaffeebauern und allen Beteiligten der Produktion ist dem Unternehmen wichtig.

Wir bekamen den Papua Neuguinea Kaffee. Er schmeckt angenehm weich und ist trotzdem sehr würzig und kräftig. Am Ende schmeckt man eine leichte Säure, was ich bei Kaffee eigentlich nicht mag. In diesem Fall war das aber nicht unangenehm und brachte nochmal eine neue Geschmacksnote.

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So sollte der Kaffee am Ende aussehen, glatt und gerade. Statt an den Seiten hochgedrückt, wie in den meisten Maschinen.

Zusätzlich war ein Malzkaffee im Paket. Dafür, muss ich zugeben, hab ich noch keine richtige Verwendung gefunden. Mit Wasser zubereitet schmeckte er mir nicht wirklich gut. Eher etwas nussig bzw. eben nach Getreide. Logisch bei Malz. Etwas süßes oder malziges konnte ich aber nicht heraus schmecken. Habt ihr da eine Idee was ich damit noch machen könnte?

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Jetzt bekommt ihr aber noch ein Rezept für tolle und einfache Frühstücktsbrötchen. Sie sehen normalerweise ein bisschen mehr aus wie eine Mischung aus Brötchen und Ciabatta und schmecken auch so. Diese hier auf den Bildern haben eine etwas härtere Kruste bekommen, weil ich, statt Eis, Wasser benutzt habe.

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Für 8 Brötchen braucht ihr:

500 g Mehl Type 550
100 g Joghurt
230 g Wasser
3 g Trockenhefe
15 g Honig
15 g Butter
10 g Salz
Eiswürfel

Am Vorabend verknetet ihr Mehl, Joghurt, Wasser, Hefe, Honig, Butter und Salz bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht. Den lasst ihr dann über Nacht (länger ist nicht schlimm, aber mindestens 10 Std) bei Raumtemperatur gehen. Wenn ihr ihn dann verwenden wollt, heizt den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vor. Den Teig könnt ihr mit bemehlten Händen oder auf einer bemehlten Fläche in 8 Teile teilen und müsst ihn dann nochmal 15 min gehen lassen. Auf den Ofenboden (am besten in einer Schüssel) gebt ihr ein paar Eiswürfel. Backt die Brötchen damit 15 min lang. Dann die Ofentüre einen Spalt öffnen und mit Umluft weitere 10 min backen.

In unserem jetzigen Ofen habe ich kein Umluft mehr. Vielleicht lag es auch mit daran. Die Brötchen schmecken aber trotzdem sehr gut.

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Dem ein oder anderen kommt das Rezept vielleicht schon bekannt vor. Die Brötchen habe ich auch mal als Burgerbuns verwendet, bei dem Pulled Pork Burger. Es gibt sie oft zum Frühstück am Wochenende hier, weil sie so einfach zu machen sind. Einfach am Vortag vorbereiten und liegen lassen. Während die Brötchen morgens gehen und backen, kann man sich in Ruhe anziehen und den Frühstückstisch decken. Bei vielen anderen Brötchen Rezepten muss der Teig 2-3 Std gehen. Da müsste man ja schon Stunden vor dem Frühstück aufstehen.

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Ich hoffe ihr habt ein ganz tolles, wunderbares, großartiges 2017!!

Eure Krissi

Der liebe Rhabarber

Wir sind mitten in der Rhabarberzeit und er ist überall präsent. Vor ein oder zwei Jahren hab ich es mit dem Rhabarber etwas übertrieben und alle möglichen Sachen ausprobiert. Danach war ich ihn anscheinend ein wenig über. Ich mag ihn immer noch sehr gerne, aber ich bin nicht mehr ganz so gewillt ihn zu kaufen und irgendwas auszuprobieren.

Letztens kam der Mister aber mit einem Paket vom einkaufen wieder. Auf die Frage, was er damit vorhätte zuckte er nur mit den Schultern „Du magst doch Rhabarber“. Joa, schon richtig, aber ich hatte absolut keine Idee und roh kommt er mir nicht auf den Teller. Da hab ich einfach mal die Bücher durchforstet nach irgendetwas backbarem. Die Rezepte für Rhabarber blieben überraschend überschaubar.

Trotzdem kam was dabei raus, nämlich ein toller Pie mit Apfelmus.

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Eigentlich passt er viel besser zu dem etwas kälterem Wetter, dass die letzten Tage war. Denn warm schmeckt er grandios. Am besten mit etwas Vanilleeis dazu. Aber ich denke auch gekühlt jetzt bei dem tollen Wetter draußen dürfte er gut schmecken.

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Ich denk mal lieber nicht mehr drüber nach, sonst will ich gleich noch einen backen. Und ich bekomm ja gar keinen Rhabarber mehr heute. Hier ist doch Feiertag.

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Für eine kleine Pie-Form braucht ihr:

500 g Rhabarber
125 g Zucker
1 EL Orangensaft
400 g Apfelkompott

160 g Mehl
1 Prise Backpulver
90 g kalte Butter
1 EL Zucker
4 EL Eiswasser
etwas Milch

Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und mit Zucker und Orangensaft in einer kleinen Form etwa 30 min bei 180 Grad weich kochen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Teig zubereiten. Dafür Mehl mit Backpulver mischen und die Butter einkneten bis sich Streusel bilden. Dann den Zucker dazu geben. In eine Mulde in der Mitte gebt ihr jetzt das Wasser und verarbeitet es mit einem Messer. Am Ende könnt ihr mit den Händen nachhelfen. Wenn der Teig zu trocken ist, nehmt etwas mehr Wasser. Den Teig rollt ihr dann in Frischhaltefolie ein und lasst ihn für 20 min im Kühlschrank.

Wenn der Rhabarber fertig ist, die Flüssigkeit abschütten und die Masse etwas abkühlen lassen. Ihr könnt jetzt auch schon das Apfelkompott drunter mischen.

Den Teig rollt ihr zwischen Backpapier aus und schneidet ihn in Streifen. Jetzt müsst ihr überlegen ob ihr das Gitter vorbereiten wollt oder ob ihr es direkt auf dem Kuchen legt. Wenn ihr es vorbereiten wollt, legt es auf Backpapier und flechtet das Gitter dort.

So oder so gebt ihr jetzt die Rhabarbermischung in eure Pie-Form und heizt den Backofen auf 220 Grad. Streicht die Mischung glatt und legt euer vorbereitetes Gitter drauf. Wenn ihr es nicht vorbereitet habt, wie ich auch, flechtet ihr direkt auf der Form und matscht ein bisschen in der Füllung. Was drüber hängt, könnt ihr jetzt abschneiden und vielleicht noch Deko ausstechen. Ich hab ein paar Herzchen gemacht. Die restlichen könnt ihr als Kekse mit backen. Schmecken herrlich buttrig.

Gebacken wird der Pie erstmal für 10 min. Dann bestreicht den Teig mit Milch und streut vielleicht noch etwas Zucker drüber. Dann backt ihn bei 180 Grad weitere 20 min. Wenn das Gitter goldbraun ist, ist er fertig.

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Jetzt noch warm aus der Schüssel löffeln, oder mit Eis anrichten und eventuell teilen.

Die witzige Pie-Form gab es mal von Jamie Oliver. Leider gibt es die wohl nicht mehr. Eine andere witzige hat er aber noch HIER. Und wenn ihr eine mit der ähnlichen Form möchtet gibt es die ganz günstig HIER.

Zum Schluss noch ein kleines „Behind the Scenes“ vom shooten:

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Nein, er ist nicht dran gekommen und er hat auch nur einen von den kleinen Keksen geklaut.

Habt ein schönes Wochenende und genießt die Sonne. Ich hoffe ihr habt euch alle den Brückentag genommen, falls der Donnerstag bei euch ein Feiertag ist. Ich hab es nicht gemacht.

Eure Krissi

Betty´s Hase

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Der zweite Beitrag hier diesen Monat! Das war tatsächlich im September das letzte Mal der Fall. In den darauf folgenden Monaten habe ich es nur geschafft jeweils einen Artikel zu veröffentlichen. Aber zumindest gab es Lebenszeichen, das ist ja auch schonmal was. Ich möchte jetzt aber wirklich wieder öfter hier schreiben. Nicht weil ich ein schlechtes Gewissen habe, sondern weil es mir Spaß macht. Es ist sogar schon ein dritter Beitrag für diesen Monat vorbereitet. Er soll sogar noch vor Ostern kommen.

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Aber genug Statistik, reden wir über Kuchen und Hasen. Ihr erinnert euch doch sicher noch an den Froschkönig, oder? Da hatte meine Freundin mir das schöne Buch von Betty geschenkt und als Dankeschön bekam sie den Frosch, den sie so toll fand.

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Der Hase und die Blumen von diesem Kuchen sind auch wieder aus diesem Buch. Allerdings von zwei verschiedenen Torten. Ich habe einfach zwei Ideen von ihr zusammengewürfelt. Man will ja auch beim lernen nicht nur nachmachen.

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Unter dem fliederfarbenen Fondant befindet sich ein Marzipan-Pfirsich-Kuchen mit Ganacheüberzug. Der hat sich überraschend gut dafür geeignet. Schön fest aber trotzdem saftig. Das Rezept kennt ihr vielleicht schon vom Briefmarkengugelhupf, nur diesmal eben mit Pfirsich.

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Entstanden ist der Kuchen allerdings schon vor längerer Zeit. Ich bin mir grade gar nicht sicher ob letztes oder schon davor das Jahr. Aber das ist ja eigentlich auch egal, denn Ostern ist bald schon wieder da. Und der Hase passt da ja sowieso immer.

Das Gras könnt ihr ganz einfach mit einer Knoblauchpresse oder eienm Sieb machen. Ihr müsst nur das grüne Fondant durchquetschen und mit einem scharfen Messer abtrennen. So lassen sichauch toll Haare oder ähnliches machen.

Habt ihr schon etwas für Ostern dieses Jahr vorbereitet?
Habt ihr vielleicht noch Zeit für Betoneier? Oder ein schönes Osterbild?

In der Küche könnt ihr noch eine Quarktorte mit Häschen machen oder Kucheneier.

Eure Krissi

Winterwaffeln

Ein frohes neues Jahr euch allen! Ich hoffe ihr habt die ersten zwei Wochen des Jahres gut verbracht.

Für mich stehen dieses Jahr einige Veränderungen an von denen ihr auf dem Blog das ein oder andere noch mitbekommen werdet. Wie im letzten Artikel schon erwähnt sind wir umgezogen. Ein neuer Stadtteil, neue Nachbarn, neue Wohnung. Es ist noch nichts fertig, aber wir fühlen uns wohl. Mein Arbeitsweg ist jetzt länger, das Hundchen freut es, wir laufen nämlich trotzdem. So darf er schon früh rennen und ist noch mehr bei mir.

Da ich euch aber deswegen kaum Weihnachtsplätzchen zeigen konnte, gibt es ein tolles winterliches Waffelrezept. Irgendwie kam in meinen Kopf die Idee von Zimthonig und wollte da nicht mehr weg.

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Schön mit Sahne und feinen Waffeln zusammen….

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Also hab ich das alte Waffeleisen raus gekramt und ein Rezept für Sahnewaffeln aus dem Heftchen ausprobiert. Ich liebe dieses Waffeleisen. Es ist alt und, wenn ich mich richtig erinnere, hat mein Opa es irgendwann mal meiner Mutter geschenkt. Der Beleg ist noch im Karton.

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Für etwa 10 Stück braucht ihr:

300 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz
4 Eier
125 g Mehl
125 g Speisestärke
2 TL Backpulver
200 g Sahne

Butter für das Waffeleisen

Honig
Zimt

Die Butter schaumig rühren und nach und nach Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben. Die Eier müsst ihr trennen. Jedes Eigelb wird einzeln in die Buttermasse eingerührt. Mehl, Backpulver und Speisestärke müsst ihr jetzt abwechselnd mit der Sahne in den Teig einarbeiten. Zuletzt das Eiweiß steif schlagen und unterheben.

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Jetzt könnt ihr das Waffeleisen aufheizen und mit etwas Butter einpinseln. Wie ihr Waffeln macht, brauche ich wohl nicht weiter zu erläutern.

Wenn die schönen goldbraunen Herzchen fertig sind, schlagt ihr noch Sahne auf und stellt etwas Honig in einem kleinen Topf auf den Herd. Erhitzt den Honig vorsichtig und rührt schnell den Zimt ein, sobald es sich anfängt zu verflüssigen. Je länger und je höher ihr den Honig erhitzt desto mehr verliert er an Qualität. Er kristallisiert und wird immer süßer.

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Wenn alles fertig ist einfach Waffeln mit Sahne überhäufen und den warmen Honig drüber träufeln.

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Wenn ihr Zimt nicht mögt könnt ihr auch ein anderes Gewürz in den Honig geben oder es ganz weglassen. Wenn ihr auch Honig nicht mögt kann ich euch leider auch nciht mehr helfen.

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Übrigens, solltet ihr Zimthonig übrig haben, probiert ihn unbedingt mit etwas Quark auf Toast. Ich bin eigentlich kein Honig-auf-Brot-Fan, aber das ist richtig lecker. Ich verwende Honig normalerweise zum backen oder um etwas zu süßen. So pur ist er mir eigentlich zu süß. Aber der hier schmeckt mit Quark sehr gut! Allerdings wird er ziemlich hart, wenn er abkühlt. Das ist dann etwas schwieriger zu verstreichen.

Womit esst ihr eure Waffeln denn gern?

Ich wünsche euch ein wunderbares 2016!! Lasst die guten Vorsätze sein, setzt euch echte Ziele, schaut mit Milde auf die Torheiten der anderen und macht dieses Jahr zum besten was ihr je hattet!

Eure Krissi

Nougatstangen

Hier kommt ja doch noch was an Weihnachtsplätzchen.

Entschuldigt, im Moment schaffe ich es einfach gar nicht. Es ist nicht so, dass ich nicht wollen würde. Grade kommt nur alles auf einmal. Wir ziehen in wenigen Tagen um und müssen etliche Kisten packen und Möbel abbauchen und neue Möbel bestellen.

Letztens hatte ich dann doch mal ein wenig Zeit und wollte etwas aus dem Archiv für euch bearbeiten. Und was passiert? Mein Stick geht kaputt. Alles weg. Ich habe aus früheren Erfahrungen natürlich nicht ausreichend gelernt. Also habe ich auch nicht von allem eine Sicherung. Aber immerhin weiß ich mittlerweile wie man Daten wieder herstellt. Es ist fast alles wieder da. Aber unsortiert und mit neuen Namen! Und ganz alte gelöschte Sachen sind da auch dazwischen. Ein Chaos sag ich euch. Einen Teil hab ich aber schon wieder in Ordnung gebracht und deshalb kann ich euch jetzt trotzdem ein Plätzchenrezept präsentieren.

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Die Nougatstangen machen zwar ein bisschen Arbeit, aber es lohnt sich. Wenn man nicht gerade umzieht, lässt sich das ja auch prima bewerkstelligen.

Für etwa 30 Stk braucht ihr:

225 g Butter
100g Puderzucker
1 Pck Vanillezucker
3 Eigelb
2 Prisen Zimt
200g Mehl
40 g Kakao
1 TL Backpulver
125g gemahlene Haselnüsse
100 g Nougat

Für den Teig die Butter schaumig rühren. Nach und nach dann Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb und Zimt unterrühren. Anschließend gebt ihr noch Mehl, Kakao und Backpulver dazu. Zum Schluß die Haselnüsse unterheben.

Der Teig sollte jetzt eigentlich in einen Spritzbeutel um die Stangen zu formen. Bei mir war er aber eigentlich viel zu fest dafür und kam kaum aus der Tülle. Die auf den Fotos sind zwar mit dem Spritzbeutel entstanden, aber irgendwann wurde mir das zu blöd und ich hab mit den Händen geformt. also entweder den Teig etwas verdünnen (vielleicht mit Milch) oder die Hände nehmen. Das spart Nerven.

Die Stangen werden dann bei 180 Grad für etwa 10 min gebacken. Je nach dem wie dick eure sind auch weniger.

Wenn die Plätzchen erkaltet sind, erhitzt ihr das Nougat ein wenig im Topf. Damit wird dann die Hälfte der Plätzchen bestrichen und mit einer anderen Hälfte belegt.

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Das wird wohl leider das letzte Rezept vor Weihnachten bleiben. Aber ich hoffe, dass ich in diesem Jahr noch eines schaffe. Plätzchen kann man ja immer machen. Allerdings hätte ich auch noch etwas anderes vorbereitet. Mal sehen.

Ich wünsche euch jetzt erstmal schöne Feiertage! Genießt die Zeit und lasst es auch gut gehen. Lasst Dinge weg, die ihr nicht wollt oder nicht schafft. Das tut gut! Ich verschenke dieses Jahr auch keine Kekse. Und Weihnachtsdeko gibts auch keine. Und das macht gar nichts. Das ist gut so.

Fröhliche Weihnachten euch allen!

Eure Krissi

Schweizer Käse

Meine Käseliebe entwickelte sich erst mit zunehmendem Alter, vorallem in den letzten paar Jahren. Lange Zeit bestand meine Käsewelt aus jungem Gouda und Butterkäse. Alles andere wurde beäugt, aber nicht probiert. Vorallem der Stinkekäse vom Opa, wäh. Mozzarella kam irgendwann hinzu, auch wenn ich ihn roh nicht mag. Parmesan natürlich. Und mittlerweile mag ich sehr sehr viele Käsesorten und probiere gern Neues aus. Cheddar gehört nach einem Englandbesuch, definitiv zu den Favoriten. Heute geht es um schweizer Käse. Damit habe ich bisher noch nicht so viel Bekanntschaft gemacht.

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Auf Facebook bemerkte ich einen Post von Björn in dem er sich überrascht darüber äußerte, dass noch Käsepakete zu haben seien. Käsepakete? Was hab ich verpasst? Ich folge eindeutig zu vielen Blogs. Da gehen Käsepakete unter. Also mal schnell auf seinem Blog Herzfutter gesucht und den Käse-Beitrag gefunden. Hm, die Möglichkeit eine Reise in die Schweiz zu gewinnen und ein Käsepaket gratis? Hallo, HIER bitte!!!

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Also Wächter & Wächter angeschrieben und wenige Tage durfte ich die Stresskuh (ich mag das Wort so) und ein Stück schweizer Käse zu Hause begrüßen. Mit im Gepäck hatten sie einige Fähnchen. Ich hatte nach dem Swizzrocker gefragt, da mich das Image irgendwie ansprach. Ja, bersteigender Rocker, passt total zu mir. Ähem.

Herzfutter Blog-Event – 12 x Schweizer Käse, 12 x Genuss!

Tja, nur wie verhör ich den harten Kerl jetzt. Ich muss ja zugeben, sein Geruch verschreckte mich erst etwas. Das kam doch nah an Opas Stinkekäse ran. Etwas handfestes, starkes und kräftiges musste also her, aber trotzdem modern und nicht altbacken. So ein Rocker lässt sich ja nicht von alten Kamellen austricksen.
Und was ist grade absolut in aller Munde (Doppeldeutig natürlich)? Genau, Pulled Pork!

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Den Swissrocker gibt es erst siet diesem Jahr und schmeckt nach eigener Beschreibung kraftvoll und nach Freiheit. Mit Freiheit verbinde ich immer die Natur, das draußen sein. Essen und draußen sein…So wurde es also ein Pulled Pork Burger, kräftige Aromen mit ein wenig Süße.

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In dieser verführerischen Kombination gibt uns der Swizzrocker doch sicher Auskunft über seinen Kumpel Etivaz AOP. Und wenn er sich nicht überreden lässt können wir ihn immer noch zwischen den Brötchenhälften bedrängen.

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Aber er scheint einem ähnlichen Spielchen zu frönen wie sein Freund. Käseliebhabern den Kopf verdrehen und dann verschwinden. Immerhin blieb er noch ein wenig länger und lies sich zu einem Wirsingauflauf mit Hähnchen hinreißen. Da zerfloß er aber hoffnungslos und ward nicht mehr gesehen.

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Stresskuh war ebenfalls begeistert von dem Burger, aber bei der Befragung des Swizzrocker war sie auch nicht erfolgreich. Vielleicht bringt die Spurensuche in der Schweiz mehr Ergebnisse.

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Aber jetzt bekommt ihr erstmal das Rezept für den Burger. Die Brötchen sind eigentlich tolle und einfache Frühstücksbrötchen und das Pulled Pork ist an einem Jamie Oliver Rezept angelehnt. Der Rest ist quasi improvisiert mit dem was noch so zu Hause war bzw mir in den Kopf kam. Das mache ich meistens so.

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Zutaten für 8 Burger:

500 g Mehl Type 550
100 g Joghurt
230 g Wasser
3 g Trockenhefe
15 g Honig
15 g Butter
10 g Salz
Eiswürfel

1 kg Schweineschulter
2 EL zerstoßene Fenchelsamen
Meersalz
gemahlener Pfeffer
Olivenöl
Wasser

Hokkaidokürbis
Eisbergsalat
gehackte Pistazien
kräftigen Käse (z.B. Swizzrocker)

Am Vorabend verknetet ihr Mehl, Joghurt, Wasser, Hefe, Honig, Butter und Salz bis ein weicher, nicht klebriger Teig entsteht. Den lasst ihr dann über Nacht (länger ist nicht schlimm, aber mindestens 10 Std) bei Raumtemperatur gehen. Wenn ihr ihn dann verwenden wollt, heizt den Ofen auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vor. Den Teig könnt ihr mit bemehlten Händen oder auf einer bemehlten Fläche in 8 Teile teilen und müsst ihn dann nochmal 15 min gehen lassen. Auf den Ofenboden (am besten in einer Schüssel) gebt ihr ein paar Eiswürfel oder kaltes Wasser. Damit backt die Brötchen 15 min lang. Dann die Ofentüre einen Spalt öffnen und mit Umluft weitere 10 min backen.

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Das Fleisch muss auch schon einige Zeit vorher vorbereitet werden. Am besten macht ihr das auch einen Tag vorher und erwärmt es dann nur noch mal im Ofen. Die Oberfläche des Fleiches einschneiden und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Fenchel einreiben. Den Braten bei 170 Grad mit etwas Wasser in einer Auflaufform für mindesten 5 Stunden in den Ofen geben. Zwischendurch mit dem Sud bepinseln und sobald möglich etwas zerrupfen. Wenn nötig gebt lieber etwas Wasser dazu, sonst wird das Fleisch zu trocken.
Eisbergsalat und Käse in Streifen schneiden. Kürbis in dünne Spalten schneiden und mit etwas Öl kurz anbraten bis er gar ist. (Oder bis sie schwarz sind, wie bei mir. Gar sind sie dann auf jeden Fall.)
Jetzt müsst ihr nur noch die Brötchen aufschneiden und mit Salat, zerrupftem Fleisch, Käse, Kürbis und Pistazien belegen.

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Hier passte alles sehr gut zusammen. Der Käse ist wirklich kräftig, aber das intensive Aroma der Fenchelsamen und die süße des Kürbis relativieren das und zusammen schmeckt alles ganz wunderbar.

Um ehrlich zu sein, habe ich aber nur wenige Bissen von diesem Prachtstück probieren können. Der Tag war nämlich nicht so toll. Geplant hatte ich nach der Arbeit alles in Ruhe zuzubereiten, im hellen das Shooting zu machen und die Burger sollte es dann zum Abendessen geben.

Blöderweise hatte ich irgendwann auf der Arbeit bemerkt, dass ich meinen Schlüssel vergessen hatte. Freitags, da hab ich einen kurzen Arbeitstag. Der Mister nicht. Und mein Autoschlüssel lag natürlich auch im Flur. Hieß also warten. Also machte ich unnötigerweise Überstunden und ging eine lange Runde mit dem Hund. Bis es dunkel war. Der Mister stand dann auch noch im Stau. Glücklicherweise mussten wir aber nur wenige Minuten nach dem (nochmal verlängerten) Spaziergang auf ihn warten. Da es zu spät war um auf die Burger zu warten, holte er dann noch Hähnchenteile im Eimer (ihr wisst Bescheid. Von den 3 Buchstaben). Ich machte dann also mal etwas das ich sonst nie mache. Ich fertigte einen Burger an, nur für den Blog und diesen Beitrag. Natürlich landete er nicht im Müll! Wir haben ihn trotzdem gegessen. Ich muss euch ja auch sagen wie das Ganze schmeckt. Leider war ich noch so voll von dem Hähnchen und es war schon so spät geworden, da hab ich nicht mehr viel runter bekommen. Er schmeckte trotzdem sehr sehr toll und das Shooting hat Spaß gemacht! Also alles gut. Ok, ein Blitz ist uns während des Shooting noch gepufft…einfach so. Das war gar nicht gut. Jetzt müssen wir einen guten Reperaturservice finden. Kennt ihr welche?

Ach entschuldigt, das Rezept PDF fehlt ja noch. Das könnt ihr HIER herunter laden. Bei uns gibt es das dann demnächst auch noch mal. Wir müssen das ja mal ausgiebig genießen. Noch jemand von euch Ideen wie wir mehr aus dem Käse raus bekommen können?

Wenn ihr deutsche Blogger oder Vlogger seid, könnt ihr noch bis zum 15.11. mitmachen. Ja, es sind nur noch drei Tage. Ich hab leider etwas länger für alles gebraucht, aber immerhin hab ichs geschafft. Und ich werde bald mal nach mehr schweizer Käse Ausschau halten.

Eure Krissi (und die Stresskuh)

Apfel-Minz-Gelee

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Apfelzeit! Habt ihr schon geerntet?

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Das Wetter ist jetzt schon herbstlich und überall sieht man rote, gelbe und grüne Äpfel. (Was mich grade ein wenig an das Sankt-Martins-Lieb erinnert) Obwohl, hier hat es vorgestern schon geschneit. Das Wetter wollte wohl mal eine Jahreszeit überspringen.

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Mittlerweile ist es aber wieder etwas wärmer und es ist herbstlicher. Ich bestehe da schon auf Spaziergänge mit Blätterrascheln unter den Füßen. Sonst ist das doch kein Herbst.

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Für das Rezept heute braucht ihr allerdings gar keine Äpfel. Eigentlich noch nicht mal Minze. Nicht so direkt zumindest. Alles gelogen im Titel und den Bildern hier.

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Naja, aber nur fast. Für das Rezept war ich nämlich faul und habe Apfelsaft verwendet. Um Äpfel zu entsaften braucht man nämlich die richtige Sorte und viel Energie. Und da wir keinen Apfelbaum im Garten haben und ich die Äpfel hätte kaufen müssen, hab ich doch direkt lieber den Saft gekauft. Der Minzsirup war auch schon fertig, aber der war zumindest selbstgemacht. Nach dem Rezept von Titatoni für das ich mal Etiketten gemacht hatte.

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Für ungefähr 6 Marmeladengläser braucht ihr:

500 ml klaren Apfelsaft
500 ml trüben Apfelsaft
200 ml Pfefferminzsirup
500 g 3:1 Gelierzucker

Ihr kocht einfach alles zusammen auf und lasst es köcheln. Mit einer Gelierprobe könnt ihr feststellen ob die Marmelade fertig ist. Dann einfach in die sterilen Gläser füllen und fest verschließen. Das Gelee schmeckt am besten gekühlt.

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Da Gelees und Marmeladen so kurze Rezepte haben, hab ich mal kein PDF davon gemacht.

Ich dachte erst durch den Sirup wird das Gelee vielleicht zu süß, aber durch die geringe Menge an Gelierzucker, passt das trotzdem gut.

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Als ich die Fotos für euch gemacht habe, dachte ich ich mach am Ende noch ein schönes Toast mit dem Gelee, damit ihr auch seht wie man das so benutzt. Also ab in die Küche, sobald ich mit den anderen Fotos zufrieden war. Waren ja vorhin noch zwei Toasts da. Jetzt aber nicht mehr! Neeeeiiiin…. Der Herr war zwischendurch in der Küche und hatte Hunger. Hab ich natürlich nicht mitbekommen und selbstverständlich war Sonntag. Ich also rum gegrummelt…er wollte schon zur Tankstelle fahren. Dann fiel mir aber zum Glück noch das Paderborner ein. Furchtbar trockenes Zeug, aber optisch ganz passend zu Äpfeln. Mit Quark und Gelee, dachte ich, sieht das sicher gut aus. Quark war aber auch keiner mehr da. Also den Frischkäse geschnappt, den Unterschied sieht auf den Fotos doch keiner. Tja, sieht man doch. Aber jetzt wisst ihrs ja auch. Und überraschenderweise schmeckte das Ganze auch noch gut. Probiert das ruhig mal aus. Soviel zum Shootingwahnsinn hier.

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Was macht ihr so mit Äpfeln? Oder mit Minze? Wir haben noch so viel hier.

Eure Krissi

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Mandel-Himbeer-Häppchen

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Kaum einer Beere bin ich so verfallen wie den Himbeeren, nur übertroffen von Joisbeeren und kanpp gefolgt von Erdbeeren und Brombeeren.

Und wenn dann noch Mandeln und Minze hinzukommen, einfach perfekt!

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Genug den Mund wässrig gemacht. Heute rede ich nicht viel drum herum. Letztens habe ich Mandel-Himbeer-Häppchen mit Joghurt und frischen Himbeeren gemacht. Jetzt fragt ihr euch noch wo die Minze herkommen soll, richtig?

Erinnert ihr euch noch an die Gugl? Söbbeke hat mir ja ein paar Sommersorten ihres Joghurts geschickt um sie zu probieren. Und da war auch ein Himbeer-Minz-Joghurt dabei, den ihr hier auf den Törtchen seht. Mein absoluter Favorit!

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Die kleinen Böden habe ich in Silkonformen und teilweise in den Böden von Muffinförmchen gebacken.

Für etwa 20 Häppchen braucht ihr:
160 g Butter
90 g gemahlene Mandeln
40 g Mehl
165 g Puderzucker
5 Eiweiße

Himbeerjoghurt
Splitter von weißer Schokolade
Himbeeren

Zuerst müsst ihr die Formen eurer Wahl einfetten.
Dann die Butter langsam in einem Topf schmelzen und 3-4 min köcheln lassen bis sie goldbraun ist. Anschließend abkühlen lassen.
Mehl, Mandeln und Puderzucker mit Butter und Eiweiß vorsichtig zu einem Teig verarbeiten.
Den Teig in die Förmchen füllen und bei 210 Grad für 5 min backen, anschließend noch mal für weitere 5 min bei 180 Grad. Zwischendurch macht ihr am besten den Stäbchentest. Bei der Größe ist der richtige Zeitpunkt schlecht einzuschätzen.
Wenn die Küchlein ausgekühlt sind, gebt ihr einen Klecks Himbeerjoghurt darauf und verziert sie mit einigen Himbeeren und Schokoladenraspeln.

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HIER noch das Rezept als PDF.

Der Teig ist schön saftig aber recht süß. Durch den Joghurt und die Beeren ist es aber trotzdem schön leicht.

Man könnte alles auch schön als Dessert in Gläser schichten.

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Ich hätte ja jetzt schon gerne so eins…backt mir einer von euch welche?

Wünsche euch ein wunderbares Wochenende! Vorallem denen die mir Törtchen bringen!

Eure Krissi