rollin´sugar

Yeah, fangen wir hier auch an mit fancy neuen englischen Begriffen? Nein nein, keine Sorge. Ich mag die deutsche Sprache und all ihre Facetten. Aber auch die englische Sprache hat ihren Reiz. Und ehrlich gesagt ist mir sonst kein netter Name für den Artikel hier eingefallen.

Aber ich schweife ab. In diesem Artikel soll es natürlich nicht um irgendwelche Sprachen gehen.

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Sondern um diese kleinen wunderwaren Dinger! Mini-Quarkbällchen sind das.

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Übrigens habe ich hier ein neues Objektiv ausprobiert. Oder sagen wir mal…ich habe es einfach in die Hand gedrückt bekommen. „Hier fotografier damit mal. Das macht viel bessere Fotos! Aber die musst alles manuell einstellen, weil es so alt ist“ Ähm….alles? Ich bin doch schon froh wenn ich ein paar Einstellungen ändern kann mittlerweile. Naja, aber Mr N hat mir dann erklärt was ich so machen muss und worauf ich achten soll. Hat nicht alles geklappt, aber Fotos machen konnte ich trotzdem. Den Schärfepunkt damit richtig zu finden war gar nicht leicht. Wie man auf einigen Fotos auch sehen kann. Mir gefiel das alte Objektiv dann aber sehr gut. Die Bilder wirken ganz anders und ich muss auch viel weniger bearbeiten. Ich muss mir wohl doch mal ein gutes Buch über Fotografie besorgen. Am besten mit einfachen Erklärungen. Wisst ihr da zufällig was? Ich bin jetzt kein blutiger Anfänger auch was die Technik angeht. Mein Problem ist eher, dass ich nicht weiß, wenn ich das und das einstelle, passiert dieses.

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Ach und neue Fotolampen hab ich auch. Hab ich Anfang des Jahres zum Geburtstag bekommen. Die helfen mir ganz toll bei den ganzen Schatten und wenn Schmuddelwetter draußen ist. Das krieg ich mittlerweile auch ganz gut hin.

Aber nochmal zurück zum Thema.

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Kleine wunderbare Dinger. Quarkbällchen.

Ihr könnt natürlich auch größere Quarkbällchen machen. Mich hat es einfach fasziniert sie in kleiner zu machen. Überhaupt finde ich Dinge toll, die größer oder kleiner sind als sie eigentlich sollten oder als man es gewohnt ist. Seltsam, ja ich weiß.

Dadurch dass ich sie so klein gemacht habe, entstanden natürlich sehr sehr viele aus dem Teig. 300? 400? Ich habe keine Ahnung.

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Ihr braucht:

400g Mehl
500g Magerquark
250g Zucker
4 Eier
1 TL Salz
1 Pck Backpulver
1 EL Vanillezucker
Öl zum Frittieren
Zucker zum Verzieren

Der Teig ist ganz einfach. Ihr vermischt einfach alle Zutaten, außer Öl und Dekozucker, zusammen.
Das Öl könnt ihr schon mal in einem großen Topf erhitzen.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen. Die Öffnung sollte relativ groß und einfach rund sein. Wenn ihr so eine Tülle nicht habt, könnt ihr den Spritzbeutel auch ohne Tülle verwenden. Der Aufsatz wo die Tüllen rein kommen reicht auch.

Das Öl darf nicht zu heiß sein. Die richtige Temperatur könnt ihr durch ein paar Testbällchen heraus finden. Meine ersten waren nämlich außen schwarz und innen noch roh. Einfach mal drauf drücken. Später habe ich die Bällchen mit einem Metallsieb aus dem heißen Öl geholt. Wenn man sie darin geschüttelt hat und sie sich nicht mehr verformt haben, waren sie durch.
Für die Bällchen drückt ihr etwas Teig aus dem Spritzbeutel. Diesen mit einem Messer abschneiden und in das Öl fallen lassen. Dabei müsst ihr wirklich vorsichtig sein. Das heiße Öl spritzt dabei aus dem Topf und weil man den Teig in den Topf bringen muss, ist man einfach zu nah dran. Ich habe einige Verbrennungen an den Fingern und auch kleine im Gesicht davon getragen. Aber ich bin das mittlerweile schon gewohnt. Als lebender Tollpatsch fasst man ja auch schon mal gerne an Bleche, zu heiße Backformen oder sonst irgendwas. Mittlerweile finde ich Verbrennungen viel weniger schlimm als Schnitte.

Die Bällchen kommen nach ein paar Sekunden von allein an die Oberfläche und werden rund. Falls es nötig ist wendet sie oder rührt ein wenig um, damit überall an jedem Bällchen mal Öl dran kommt. Zum ausbacken brauchen sie ungefähr 15 min. Nach ein paar Versuchen könnt ihr das einigermaßen abschätzen.
Die Bällchen nach ihrem Ölbas kurze Zeit auf etwas Küchentuch legen und dann noch warm in Zucker wälzen.

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Warm schecken sie wirklich wunderbar! Aber auch kalt sind sie noch sehr sehr lecker!

Wundert euch nicht wenn sie beim kalt werden eine harte „Schale“ bekommen. Das geht wieder weg. Also wenn sie außen etwas hart sind einfach noch länger liegen lassen.

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Wie ihr hier im Hintergrund sehen könnt hab ich noch etwas anderes damit gemacht. Ich habe sie noch etwas sommerlich angerichtet.

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Aufgespießt, mit frischer Wassermelone und zweierlei Dip sind sie doch der perfekte Nachtisch für ein sommermenü, oder?

Die Dips habe ich einfach zusammen in ein kleines Glas gefüllt. Dabei haben sie sich zwar etwas vermischt, aber zusammen schmeckten sie eh besser.

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Der Schärfepunkt…wir erinnern uns…schwierig.

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Der Schokodip ist ehrlich gesagt Zartbitter-Brotaufstrich mit etwas Milch erhitzt. Das wars eigentlich schon.

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Der helle Dip ist eine Milchcreme. Die ist allerdings nicht ganz so geworden wie ich es mir gedacht hatte. Deswegen verlinke ich euch dafür nur das Rezept von Küchengötter, dass ich verwendet hatte. Ich dachte eigentlich sie wird fester. Aber als Dip eignet sie sich trotzdem sehr gut und schmeckt auch. Sie ist eher leicht, also grade jetzt im Sommer eine schöne Abwechslung.

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Das Rezept für die Quarkbällchen bekommt ihr HIER auch noch als PDF.

In der Größe kann man die übrigens gaaaanz toll im Vorbeigehen essen, wenn die so in der Küche rum stehen.

Demnächst werde ich sie wahrscheinlich mal etwas größer ausprobieren. Dann brauchen sie vermutlich doppelt solange im topf, aber auch das wird sich lohnen.

Ich hoffe ich konnte euch die Wochenmitte damit etwas versüßen. Statistisch gesehen finden die meisten Leute den Mittwoch ja am schlimmsten. Überraschenderweise.

Eure Krissi

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Dips und Tortillas

Da war gestern schon der zweite Advent und hier gibts immer noch Herbstrezepte. na aber den Apfelkuchendip kann man sicher auch gut in der Weihnachtszeit geniessen, meint ihr nicht? Und auch die Tortilla-Snacks sind quasi zeitlos.

Die drei Rezepte von heute habe ich auf englischsprachigen Blogs gefunden.

HIER einmal das Apfelkuchen-Dip-Rezept und HIER das Kürbis-Dip-Rezept mit dem Tortilla-Snack. Aber ich hab euch das ganze auch übersetzt.

Leider nur keine Fotos von den Dips.

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Kürbis-Dip:
230 g Frischkäse
1 cup brauner Zucker
1 cup Zucker
420 g Kürbismus
½ cup Joghurt
1 TL Vanillearoma
1 TL Zimt
½ TL Muskat
½ TL Ingwerpulver
¼ TL Nelkenpulver

Apfelkuchen-Dip:
2 Äpfel
1 EL Milch
2 EL Puderzucker
230 g Frischkäse
½ TL Zimt
¼ TL Muskat
3 EL brauner Zucker
1 TL Vanillearoma

Zimt-Zucker-Tortillas:
20 Tortillas
3-4 EL geschmolzene Butter
Zimt
Zucker
Für den Kürbis-Dip mischt ihr den Frischkäse mit dem Zucker. Dann gebt ihr alle restlichen Zutaten hinzu und rührt alles bis eine glatte Masse entsteht. Den Dip am besten über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Für den Apfelkuchen-Dip die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit 2 EL Wasser 1 EL braunem Zucker und Zimt in einem Topf erwärmen. Wenn die Äpfel weich sind, nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst die Masse etwas abkühlen. Danach alle übrigen Zutaten mit dem Frischkäse glatt rühren und anschließend unter die Äpfel heben. Im Kühlschrank etwas ziehen lassen.

Für die Zimt-Zucker-Tortillas die einzelnen Tortillas in „Tortenstücke“ schneiden und mit zerlassener Butter bestreichen. Alle Stücke mit Zimt und Zucker bestreuen. Diese dann bei 180 Grad für etwa 10 Min backen.

Tortillasnacks (Dazu gab es eigentlich einen Kürbis- und einen Apfelkuchendip. Ich sehe jetzt erst, dass es davon kein Foto gibt.)

In Amerika wird mit der Einheit „cup“ gemessen, was „Tasse“ heißt. Es gibt fertige Messbecher mit diesen Einheiten. Sollten ihr soetwas nicht haben, nehmt euren normalen Messbecher. Ein „cup“ entspricht 250 ml. Dabei ist es egal ob ihr feste oder flüssige Zutaten abmesst. Füllt einfach bis zum 250 ml Stirch auf. Das ist dann die richtige Menge.

HIER könnt ihr euch das passende PDF zu den Rezepten herunter laden.

Jetzt ist aber vorbei hier mit Herbst. Jetzt ist hier auch Weihnachten.

Eure Krissi