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Alles Tip Top in L´Etivaz

Letztes Jahr habe ich ja, für mich völlig unerwartet, den Wettbewerb bei Björn von Herzfutter gewonnen. Dieses Jahr Mitte Juni ging es dann mit Björn, Petra von Hol(l)a die Kochfee und Tina von Lecker & Co. tatsächlich für ein wunderbares Wochenende in die Schweiz. Erwartet hatten wir wohl alle Bergromantik mit wunderbarem warmen Wetter zu dieser Jahreszeit. Und das hatten wir auch, sieht man von den heftigen Regenschauern zwischendurch ab. Die gingen aber zum Glück immer nur einige Minuten und kamen uns bei unserem Programm kaum in die Quere.

Bevor es los ging in die Berge, hatte ich noch eine kleine Tour durch Genf mit Barbara und Katrin, die das Gewinnspiel und die Reise organisiert haben. Mein Flug ging nämlich etwas früher, als von den anderen und die beiden waren so lieb auch so früh aufzustehen um mir schon Gesellschaft zu leisten.

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Als wir in L´Etivaz ankamen durften wir uns das große Käselager ansehen. Der Keller wurde nach und nach immer mehr erweitert und lagert den Käse aller 130 Bauern der Umgebung. Dabei handelt es sich am Ende um ungefähr 35.000 Käselaibe.

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Die Bauern liefern etwa alle drei Tage ihren Käse in den Keller zur Lagerung. Auf dem oberen Bild seht ihr anhand der Farbe den unterschiedlichen Reifegrad.

Hier werden die Leibe jeden Tag gewendet und mit Salzlake eingerieben. Da es aber viel zu viel Käse ist, übernimmt das ein spezieller Roboter. Im Oktober wird der Käse dann geprüft, bewertet und gekennzeichnet. Im Höchstfall kann er 20 Punkte bekommen. Nach dieser Bewertung bekommen die Bauern ihr Geld. Das bedeutet, sie arbeiten ab Mai auf ihrer Alm und bekommen ihren gesamten Lohn dafür erst im Oktober.

Nach der Besichtigung durften wir bei strahlendem Sonnenschein den L´Etivaz AOP zum ersten Mal probieren. Wir bekamen drei verschiedene Jahrgänge und zwei andere Käsesorten, darunter den Weichkäse Tommes Fleurette aus Rougemont.

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Je älter der L´Etivaz desto kräftiger wird der Geschmack. Die Röllchen sind am ältesten (ich glaube von 2011 in diesem Fall) und werden in dem Stadium Hobelkäse genannt. Die weißen Flecken darauf sind Salzkristalle. Er ist relativ trocken und erinnert eher an Parmesan, nur viel würziger. Ich mochte die jüngeren Sorten, die trotzdem schon sehr würzig sind, lieber.

Abends gingen wir noch essen, während es sich draußen etwas einregnete und dann ging es erstmal ins Bett.

Der nächste Morgen zeigte sich wieder freundlich für den Besuch bei der ersten Alpkäserei. Alexis und Thérèse Morier zeigten uns wie sie ihren Käse herstellen.

Zuerst lernten wir die Kühe und Kälber kennen, die noch im Stall standen. Sie dürfen jeden Tag auf die Almwiesen und die frischen Kräuter essen, die dort wachsen. Die Kräuter und Wildblumen haben einen großen Einfluss auf den Geschmack der Milch und somit auch auf den Käse.

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Die frische Milch wird jeden Morgen in einem großen Kupferkessel über Holzfeuer gekocht bis sie 32° C warm ist. Durch das Feuer schmeckt der Käse später ein wenig rauchig.

Anschließend wird das Lab, oder wie Alexis sagte „Magique Pulver“, hinzugefügt. Eigentlich ist das ein natürliches Enzym aus dem Labmagen von Kälbern. Da echtes Lab aber zu unsicher ist, wird hier das Pulver oder auch Tabletten verwendet. Es sorgt dafür, dass die Milch gerinnt. Währenddessen konnten wir uns noch ein wenig in der Umgebung umsehen.

Alexis und Thérèse sind ein sehr herzliches Paar, denen man die Liebe an ihrer Arbeit wirklich ansah. Sie zeigten uns mit so einer Freude was sie jeden Tag schafften, dass man es einfach toll finden musste.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde rief Alexis uns rein. Wir hatten zu lange getrödelt und er hatte bereits begonnen mit der Käseharfe die Masse von geronnener Milch zu zerteilen. Seine Frau Thérèse schob nach kurzer Zeit die entstandenen Stücke mit einer Schaufel in die Mitte des Kessels. Das durften wir dann alle mal ausprobieren.

Durch das Zerschneiden der Masse kann man die Trennung von Käse und Molke genauer erkennen.

Sobald die Stücke die Größe von Reiskörnern haben wird alles nochmal erhitzt. Diesmal auf 56 Grad, was wieder so 40 min dauert.

Hier kommt das erste und letzte Mal ein elektrisches Hilfsmittel zum Einsatz: ein Motor zum umrühren. Die Masse muss während dem Erhitzen nämlich ständig gerührt werden.

Während der Käse also endgültig von der Molke getrennt wird zeigt uns Alexis die Käseleibe vom vorherigen Tag. Sie sind sehr gut eingepackt um keinem Zug ausgesetzt zu sein. Im Idealfall sind sie beim auspacken am nächsten Tag noch warm.

Die Zahlen auf dem Laib zeigen eindeutig wo der Käse herkommt und wie viele auf diesem Hof schon  hergestellt wurden. Seht ihr wie weich der Käse noch ist?

Dann dürfen die Laibe in den „geheimen“ Keller. Hier wird die Herstellung der letzten Tage gelagert. Sie müssen jeden Tag gewendet und mit Salzlake eingerieben werden. Alexis erzählt uns, dass der L`Etivaz selbst entscheidet wieviel Salz er braucht. Irgendwann nimmt er einfach nichts mehr auf, egal wie oft man noch einreibt.

Wir vertreiben uns die Wartezeit noch ein bisschen mit den Tieren auf dem Hof und haben ein Frühstück bekommen.

Das großartigste Frühstück überhaupt. Tolle Aussicht, selbstgemachter  Käse, frischer Rahm, leckerer Zimttee, sehr gute Salami. Ich glaube dieses Morgenessen ist uns allen in ganz besonderer Erinnerung geblieben. Und ich hätte gerne immer einen Topf mit frischem Rahm im Kühlschrank.

Das Thérèse und Alexis ein eingespieltes Team sind durften wir danach eindrucksvoll beobachten. Die Formen kommen auf Holzbretter und um sie zu desinfizieren kommt etwas heiße Molke darauf. Die Käsekörner werden mit einem Tuch vom Boden des Kessels geholt.

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Mit dem Tuch zusammen kommen sie dann in die Laibform. Oben drauf packt man noch ein Holzbrett und es wird für 24 Stunden gepresst. In dieser Zeit muss der Käse 5 mal gewendet werden.

Nachdem wir uns von den beiden und ihren Kühen verabschiedet hatten ging es zur Kräuterkunde.

Pascale Fesquet empfing uns auf einer Almwiese und zeigte uns viele Kräuter.

Leider hatten wir ein paar Probleme aufgrund der Sprachbarriere. Wir haben uns mit deutsch, englisch und französisch irgendwie helfen können. Der Rest ließ sich durch ein paar Recherchen im Nachhinein heraus finden.

Ihr seht hier Natternkopf, Pimpinelle, Spitzwegerich, Kümmel, Schafgarbe, Oregano, Hufeisenklee und Labkraut. Spitz- und Breitwegerich helfen übrigens bei Mückenstichen und ähnlichem. Einmal kurz zerkauen und auf den Stich geben. Es zieht die Entzündung heraus und wächst zum Glück überall.

Aus den gesammelten Kräutern und Blüten haben wir dann Vorspeisen gemacht.

 

Die Blüten wurden mit Olivenöl zu einem aromatischen Pesto. Wirklich sehr lecker!

Schafgarbe und Pimpinelle wurden mit Ziegenfrischkäse und Sahne vermischt und auf Gurkenscheiben gestrichen. Die Blätter der Pimpinelle schmecken übrigens ebenfalls nach Gurke.

Nach dieser tollen Vorspeise gab es für uns noch ein echtes Käsefondue.

Danach besuchten wir noch zwei andere Käsehersteller. Zuerst die nette Familie unserer Begleiterin Pauline. Es fing furchtbar an zu hageln, aber sie begrüßten uns sehr nett mit dem Alphorn, warmem Tee und natürlich Käse.

Anschließend lernten wir diesen lieben Hund samt Besitzer kennen. Sie hatten einen größeren Hof (ich glaube sogar 3) und 90 Kühe. Der Kessel hier war viel größer und es können bis zu 5 Käselaibe jeden Tag hergestellt werden.

Und es gab auch wieder was zu essen, Kuchen mit frischem Rahm. Rahm passt anscheinend zu allem.

Abends ging es dann wieder in ein Restaurant. Dort kam eine Gruppe Trycheler vorbei. Trycheln bedeutet so etwas wie „die Glocken schellen“. Das ist ein Brauchtum bei dem Männer und Frauen die großen Kuhglocken herum tragen und rhythmisch erklingen lassen.

Am Sonntag machten wir eine Führung durch Rougemont und sahen uns die Häuser und die Kirche an. Hier wohnten einige bekannte Scherenschnittkünstler. Deshalb ist auch das L´Etivaz Logo wie ein Scherenschnitt angelegt.

Die meiste Zeit bei dem Rundgang hat es leider geregnet. Und so fiel uns der Abschied und die Fahrt zum Flughafen nicht ganz so schwer. Ich brachte die anderen quasi noch zum Flugzeug und verbrachte dann noch etwas Zeit allein dort, weil mein Flug später ging. Das war eigentlich ganz lustig und ich hatte einen schönen Flug bei Sonnenuntergang.

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Mitgenommen habe ich natürlich auch was. So viel wie eben ins Handgepäck passte.

Süßes aus dem Supermarkt und vom Flughafen und herzhaftes direkt von den Höfen.

So, das war mein Bericht über die Herstellung von Schweizer Käse. Herzlichen Glückwunsch, dass ihr bis hier her durchgehalten habt. Ich weiß er war sehr lang und es sind wirklich viele Bilder, aber ich hoffe ihr fandet es so interessant wie ich.

Mir hat die Reise sehr viel Spaß gemacht und ich fand es wirklich faszinierend. Ich freue mich, dass ich mit fahren durfte und so nette Leute kennen lernen durfte.

Vielen Dank dafür an Schweizer Käse.

Der Burger ist grade sogar Rezept des Monats.

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Hoch hinaus

…will der kleine Marlon sicher auch mal. Das wird allerdings noch eine ganze Weile dauern. Bisher ist er nämlich erst ungefähr 12 Wochen alt und träumt vielleicht eher von großen Abenteuern.

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Die erstmal letzte Babytorte hier auf dem Blog. Mal gucken wann ich nochmal eine machen kann. Inhalt ist hier auch Schokolade und Marmelade mit weißer Ganache. Genau wie bei dem Törtchen für Jonas.

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Hier war schnell klar, dass die Torte irgendwas mit Weltraum und Sternen und sowas zu tun haben müsste. Die werdenden Eltern hatten nämlich einen passenden Spitznamen für ihr ungeborenes Kind. Irgendwie muss man das kleine neue Leben ja auch benennen, nicht wahr?

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Die Punkte in der blauen Oberfläche sollten so etwas wie Asteroiden oder ähnliches darstellen. Irgendwas was da eben so rumfliegt. Und ehrlicherweise sind es einfach harte Fondantstücke, die ich mit ausgerollt habe. Mit dunkelblauer und silberner Lebensmittelfarbe hab ich dann noch Details und Schatten auf das Törtchen gemalt.

Die Sterne sind aus gelbem Fondant ausgestochen und mit goldener Farbe bemalt. Mit der hab ich auch den Namen freihändig draufgepinselt.

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Das Baby kommt natürlich wieder aus der Silikonform. Die Windel passe ich immer einfach an den Popo an, schneide Reste direkt weg und drücke die Ränder an. Das geht für mich am einfachsten.
Die Sterne hier musste ich auch ausschneiden, da ich nicht so kleine Ausstecher habe.
Für die Rüschen muss man einfach etwas blauen Fondant ganz dünn ausrollen und mit dem Ball-Tool an einer Seite bearbeiten. Das wellt sich dann von ganz alleine.

Die goldene und silberne Lebensmittelfarbe habe ich als Pulver. Sie ist sehr ergiebig und man mischt sie einfach mit einem Tropfen klaren Alkohol. Wasser würde das Fondant auflösen.

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Marlon heißt im keltischen übrigens kleiner Falke und bedeutet bei den alten Römern „dem Kriegsgott Mars geweiht“. Er wurde traditionell Jungen gegeben, die im März geboren wurden. Ich glaube nicht, dass die Eltern das wussten, aber dieser kleine Marlon wurde tatsächlich im März geboren. Sein Name ist also stark und mutig und ich denke das wird ganz gut zu ihm passen.

Eure Krissi

 

 

 

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Der Wal und das Täubchen

Noch ein Baby! Und eine Torte.

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Und wieso jetzt ein dicker Wal und eine gemeine Taube? Da sind doch Blümchen.

Der Titel kommt diesmal vom Namen des Kindes. Der kleine Junge heißt nämlich Jonas.

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Und die hebräische Form davon bedeutet „Taube“, im griechischen „Zeichen“. Früher glaubte man in Griechenland, dass Vögel Zeichen der Götter waren. Menschen die den Namen Jonas tragen sollen sehr friedfertige Menschen sein. Momentan hält er die liebe Mama noch ziemlich auf Trab, aber hoffen wir mal, dass er ein sehr lieber Junge wird.

Und der Wal? Eien biblische Geschichte von Jonas und dem Wal. Als Kind war das meine Lieblingsbibelgeschichte. Ich weiß gar nicht genau warum. Irgendwie fand ich es faszinierend, dass er im Bauch überleben kann.

Für alle, denen die Geschichte unbekannt ist fasse ich mal kurz zusammen worum es geht. Dann lernen wir hier direkt alle nochmal was. Ich hab den genauen Inhalt nämlich auch schon lange vergessen.

 Jona (meist Jonas genannt) erhält von Gott den Auftrag, den Bewohnern der Stadt Ninive aufgrund ihrer Boshaftigkeit die Zerstörung der Stadt anzudrohen. Jona geht stattdessen aber zu einem Hafen, weil er denkt die Bewohner verdienen die Strafe, und flieht in einem Schiff nach Spanien. Gott entfacht deshalb einen gewaltigen Sturm, durch den das Schiff in Seenot gerät. Jona bekennt sich des Zorns Gottes schuldig und schlägt vor, sich ins Meer werfen zu lassen. Die Seemänner versuchen noch an Land zu kommen, da das aber nicht klappt, opfern sie Jona doch. Der Sturm hört augenblicklich auf. Jona betet für seine Rettung und wird von einem großen Wal verschlungen. In dessen Bauch betet er weiter und wird nach drei Tagen und drei Nächten wieder an Land ausgespien. Er ergreift seine zweite Chance und verkündet Ninive ihr Schicksal. Diese Ankündigung lässt die Bewohner büßen und Gott begnadigt sie. Jona ist zornig darüber, weil er angeblich wusste, dass Gott die Stadt verschonen würde und nur deshalb geflohen ist. Er setzte sich unter eine schattige Pflanze und war beleidigt. Aber Gott ließ die Pflanze verdorren und fragte ihn ob er traurig darüber sei. Er erklärte ihm das er selbst noch viel trauriger gewesen wäre, wenn er all die Menschen zerstört hätte. Erst da verstand Jona und freute sich darüber die Stadt gerettet zu haben.

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So wer noch nicht eingeschlafen ist, darf noch mal Torte gucken. Verzeiht mir den Exkurs. Ich bin wirklich nicht gläubig, aber manche Teile sind schon interessant. Eigentlich wollte ich das ja auch nur schreiben, weil ich die Geschichte früher gut fand.

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Und irgendwas muss ich euch ja hier auch erzählen. Denn über das Törtchen selbst gibt es nicht viel zu schreiben. Der Name ist handgeschrieben mit Lebensmittelfarben und die Blümchen mit kleinen Ausstechern entstanden. die Blütenblätter hab ich ein bisschen hochgebogen und trocknen lassen, damit sie plastischer aussehen.

Unterm Fondant befindet sich Schokokuchen mit dem Superman-Rezept und weißer Ganache. Statt Kirschen ist aber diesmal Holunderblüten-Marmelade dazwischen. Schöne Kombination.

Dieses Baby ist übrigens noch keine zwei Jahre alt, sondern erst wenige Wochen.

Eure Krissi

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Cute as a Button

Mir ist aufgefallen, dass ich euch noch gar keine Babytorten hier gezeigt habe. Deshalb macht den Anfang jetzt auch eine ältere. Ich bin davon ausgegangen sie wäre schon längst hier drin. Ist sie aber nicht. Und anscheinend habe ich bei dem letzten großen Datenverlust auch einige Bilder der fertigen Torte verloren. Deshalb kann ich euch auch nur ein paareher schlechte Handybilder aus der Entstehung zeigen. Aber vielleicht bringen sie euch ja trotzdem auf Ideen für eine eigene Baby Motivtorte.

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Die Babyform kennt ihr ja schon von einer anderen Figur, die allerdings nicht auf einer Torte gelandet ist. Die Fee, die meine Schwester bekam. Diesmal wurden es also Rüschen und Knöpfe.

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Und der kleine ist tatsächlich auf einer Torte zur Geburt gelandet. Ich hab einen einfachen Zitronenkuchen darunter gemacht. Der, wenn ich mich recht erinnere, leider etwas trocken wurde. Ich hoffe er hat trotzdem geschmeckt. Vorne auf den freien Platz habe ich noch Name und Geburtsdatum per Hand in Gold geschrieben. Und in der Platte befindet sich einfach Pappe. So konnte ich alles schon vorbereiten. Nach der Geburt musste ich dann nur noch den Kuchen backen und eindecken. Die Platte konnte ich dann schon fertig darauf befestigen. Die Knöpfe sind übrigens auch mit einer Silikonform gemacht. Sie sind aber auch so nicht so schwer zu formen. Einfach eine runde Platte modellieren. Mit etwas plattem runden eindrücken und die vier Knopflöcher mit einem Schaschlikspieß oder ähnlichem andeuten.

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Tja, und der kleine Junge, für den das Törtchen war, ist jetzt schon zwei Jahre alt. Immer noch niedlich, aber nicht mehr ganz so klein. Und jetzt würde er sich wohl wahnsinnig über eine Baggertorte freuen. Vielleicht ja zum nächsten Geburtstag.

Eure Krissi

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Der liebe Rhabarber

Wir sind mitten in der Rhabarberzeit und er ist überall präsent. Vor ein oder zwei Jahren hab ich es mit dem Rhabarber etwas übertrieben und alle möglichen Sachen ausprobiert. Danach war ich ihn anscheinend ein wenig über. Ich mag ihn immer noch sehr gerne, aber ich bin nicht mehr ganz so gewillt ihn zu kaufen und irgendwas auszuprobieren.

Letztens kam der Mister aber mit einem Paket vom einkaufen wieder. Auf die Frage, was er damit vorhätte zuckte er nur mit den Schultern „Du magst doch Rhabarber“. Joa, schon richtig, aber ich hatte absolut keine Idee und roh kommt er mir nicht auf den Teller. Da hab ich einfach mal die Bücher durchforstet nach irgendetwas backbarem. Die Rezepte für Rhabarber blieben überraschend überschaubar.

Trotzdem kam was dabei raus, nämlich ein toller Pie mit Apfelmus.

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Eigentlich passt er viel besser zu dem etwas kälterem Wetter, dass die letzten Tage war. Denn warm schmeckt er grandios. Am besten mit etwas Vanilleeis dazu. Aber ich denke auch gekühlt jetzt bei dem tollen Wetter draußen dürfte er gut schmecken.

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Ich denk mal lieber nicht mehr drüber nach, sonst will ich gleich noch einen backen. Und ich bekomm ja gar keinen Rhabarber mehr heute. Hier ist doch Feiertag.

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Für eine kleine Pie-Form braucht ihr:

500 g Rhabarber
125 g Zucker
1 EL Orangensaft
400 g Apfelkompott

160 g Mehl
1 Prise Backpulver
90 g kalte Butter
1 EL Zucker
4 EL Eiswasser
etwas Milch

Den Rhabarber in kleine Stücke schneiden und mit Zucker und Orangensaft in einer kleinen Form etwa 30 min bei 180 Grad weich kochen.

In der Zwischenzeit könnt ihr den Teig zubereiten. Dafür Mehl mit Backpulver mischen und die Butter einkneten bis sich Streusel bilden. Dann den Zucker dazu geben. In eine Mulde in der Mitte gebt ihr jetzt das Wasser und verarbeitet es mit einem Messer. Am Ende könnt ihr mit den Händen nachhelfen. Wenn der Teig zu trocken ist, nehmt etwas mehr Wasser. Den Teig rollt ihr dann in Frischhaltefolie ein und lasst ihn für 20 min im Kühlschrank.

Wenn der Rhabarber fertig ist, die Flüssigkeit abschütten und die Masse etwas abkühlen lassen. Ihr könnt jetzt auch schon das Apfelkompott drunter mischen.

Den Teig rollt ihr zwischen Backpapier aus und schneidet ihn in Streifen. Jetzt müsst ihr überlegen ob ihr das Gitter vorbereiten wollt oder ob ihr es direkt auf dem Kuchen legt. Wenn ihr es vorbereiten wollt, legt es auf Backpapier und flechtet das Gitter dort.

So oder so gebt ihr jetzt die Rhabarbermischung in eure Pie-Form und heizt den Backofen auf 220 Grad. Streicht die Mischung glatt und legt euer vorbereitetes Gitter drauf. Wenn ihr es nicht vorbereitet habt, wie ich auch, flechtet ihr direkt auf der Form und matscht ein bisschen in der Füllung. Was drüber hängt, könnt ihr jetzt abschneiden und vielleicht noch Deko ausstechen. Ich hab ein paar Herzchen gemacht. Die restlichen könnt ihr als Kekse mit backen. Schmecken herrlich buttrig.

Gebacken wird der Pie erstmal für 10 min. Dann bestreicht den Teig mit Milch und streut vielleicht noch etwas Zucker drüber. Dann backt ihn bei 180 Grad weitere 20 min. Wenn das Gitter goldbraun ist, ist er fertig.

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Jetzt noch warm aus der Schüssel löffeln, oder mit Eis anrichten und eventuell teilen.

Die witzige Pie-Form gab es mal von Jamie Oliver. Leider gibt es die wohl nicht mehr. Eine andere witzige hat er aber noch HIER. Und wenn ihr eine mit der ähnlichen Form möchtet gibt es die ganz günstig HIER.

Zum Schluss noch ein kleines „Behind the Scenes“ vom shooten:

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Nein, er ist nicht dran gekommen und er hat auch nur einen von den kleinen Keksen geklaut.

Habt ein schönes Wochenende und genießt die Sonne. Ich hoffe ihr habt euch alle den Brückentag genommen, falls der Donnerstag bei euch ein Feiertag ist. Ich hab es nicht gemacht.

Eure Krissi

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Himmel und Hölle und Liebe

Ich habe lange überlegt ob ich diesen Artikel schreiben soll. Sehr lange. Ich hatte mehrere Versionen davon geplant und wieder verworfen. Manchmal sollten es mehrere Posts werden, manchmal habe ich mich von der Idee ganz verabschiedet. Jetzt habe ich beschlossen alles in einen großen Artikel zusammen zu fassen.

Kurz dazu in privater Sache: Hallo Frau Büker, das hier ist der Beitrag auf den Sie eigentlich schon so lange warten. Es tut mir leid, ich konnte mich wirklich nicht entscheiden. Und vielen Dank, dass sie so oft hier mit lesen!

So, jetzt wieder für alle. Heute geht es um Hochzeitstorten. Ich habe bisher drei Hochzeitstorten gemacht. Und jedes mal war es der Horror schlechthin und das Schönste überhaupt. Ich habe schon öfter Motivtorten gemacht, am meisten gelernt habe ich aber immer bei den Hochzeitstorten. Zum Glück waren die Brautpaare immer zufrieden. Ich eben nur so halb, aber das ist an den Tagen nicht wichtig.

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Das hier war meine erste Hochzeitstorte. Und meine zweite Motivtorte. Der reine Wahnsinn das überhaupt gewagt zu haben. Aber zu dem Zeitpunkt dachte ich „Ach kein Problem, wird viel Arbeit, aber das wird schon klappen.“ Ich hatte ja keine Ahnung. Absolut gar keine. Allerdings muss ich sagen, dafür ist sie doch relativ gut geworden.

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Die Torte war für meine Schwester und ihren Mann. Nachdem sie mich gefragt hatte, machte ich einige Skizzen und sie suchte sich eine aus. Natürlich die mit den meisten Rosen überhaupt. Aber ich hatte das ja vorgeschlagen. Also früh genug anfangen und helfen lassen und alles wird gut. „Füllung? Klar, könnt ihr frei entscheiden, geht alles.“ Sie wollten Buttercreme, Schokosahne und Mandarinensahne. Die erfahrenen Tortenbäcker unter euch wissen jetzt wieso die oberen beiden Etagen so rund sind. Das war absolut keine Absicht. Sahnefüllung verträgt sich nicht mit Fondant und wird schon gar nicht fest. Das wusste ich damals nicht. Und so im Nachhinein ist es mir völlig schleierhaft wieso ich da nicht recherchiert habe.

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Dann war auch noch der heißeste Tag des Jahres. Wer aufmerksam ist, sieht da links auch, dass sich eine der Rosen verabschiedet. Das diese Torte überhaupt gehalten hat bis zum Anschnitt, grenzt an ein Wunder. Aber beide fanden sie wirklich hübsch und sie war sehr lecker. Soweit ich mich erinnere fanden alle sie toll. Und mein Schwager sogar zu schade zum anschneiden. Gelernt habe ich, dass nicht alle Füllungen für Motivtorten funktionieren, wie man Löcher im Fondantüberzug flickt, dass man auch mal Aufgaben abgeben muss und ich bin besser im Rosenformen geworden.

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Danach schwor ich NIE wieder eine Hochzeitstorte zu machen. Es war stressig und wirklich viel Arbeit. ausserdem wollte ich kein Brautpaar enttäuschen. Aber ihr seht an dem Bild schon, das ist nicht die gleiche Torte. Diese Rosen sind etwas größer und glitzern. Wenn liebe Menschen Dinge sagen wie „Wir wissen du wolltest keine Hochzeitstorten mehr machen, aber wir wollten dich trotzdem fragen. Wir würden uns so freuen.“, dann kann ich einfach nicht nein sagen. Wer macht denn sowas? Mittlerweile hatte ich auch mehr Erfahrung mit Motivtorten. Ich stellte als Bedingung, dass sie nicht so groß wird und erklärte was möglich war. Zum Glück waren die beiden damit einverstanden.

Ich machte dieses Probetörtchen. Es schmeckte und alles war abgemacht. Die Füllung diesmal, Schokobuttercreme. Die besser schmeckende Buttercreme mit Pudding. Wer merkt was? Ja, Buttercreme und Fondant sind reines Glücksspiel. Bei einigen klappt es, bei anderen nicht. Aber ich hab ja getestet. Mit Schokobuttercreme klappte es, also alles gut.

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Die Etagen wurden nur halb so hoch wie ich gerne gehabt hätte, und auch die Rosen waren mir nicht groß genug, aber ansonsten klappte es überraschend gut. Ok, ich hatte einige „Tobsuchtsanfälle“ beim überziehen, aber das ist mittlerweile schon fast Standard. Obwohl es wird besser. Die Erfahrung und Übung lässt einen entspannter und sicherer werden.

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Wenn sich die Braut beim Anblick der Torte aber so sehr freut, dass sie anfängt zu weinen, ist alles vergessen. Ein besseres Kompliment und mehr Glücksgefühle kann man in dem Moment einfach nicht bekommen.

Also was durfte ich diesmal lernen? Die Fehler, die ich mit allen Kleinigkeiten sehe, sehen andere oft überhaupt nicht. Man sollte auf seine Fähigkeiten vertrauen und mutig sein. Man backt lieber doppelt als später zu wenig zu haben. Und Rosen sind eigentlich ziemlich einfach und können unzählige Blütenblätter haben.

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Tja, kommen wir also zur dritten Torte. Eine meiner liebsten und ältesten Freundinnen fragte ob ich ihre Hochzeitstorte machen würde. Sagste ja auch nicht nein. Und ich hatte ja jetzt auch schon mehr Erfahrung mit Torten. Dreistöckig und groß sollte sie werden, hui.

Ihr seht bei der Füllung ging ich auf Nummer sicher. Was auch ein wenig daran lag, dass meine Freundin direkt sagte „Aber keine Schokolade und kein Marzipan!“ Was?? Meine Standardfüllung war bisher Schokokuchen und Ganache. Dilemma. Ok, heller Teig, wird bestimmt nicht das Problem. Außen dann wohl Buttercreme, hat ja schon gut geklappt. Die leckere mit Pudding, ne?

Diesmal direkt vorab, bei dieser Torte habe ich gelernt, dass Buttercreme mit Pudding der beinahe Tod für Fondant ist.

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Die Torte bekam furchtbar viele Hugel und Blasen. Die schwarzen Ornamente, die meine Freundin sich gewünscht hatte verliefen. Ich verzweifelte, weil ich absolut keine Ahnung hatte woran das lag. Heute weiß ich das sehr gut.

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Beim Transport kamen wir in einen Regenschauer, was der Torte natürlich auch nicht gut tat. Sie lief immer weiter weg. Ausserdem war das Ding unglaublich schwer. Ich setzte mich mit ihr zusammen in den Kofferraum des Bräutigams und wir fuhren die paar Meter zum Raum. Dabei kippte sie mir fast einmal um und bekam eine weitere Delle. Ich war so unglücklich. Aber die Torte überlebte und insgesamt und kam in den Kühlschrank.

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Gut geklappt hat bei dieser Torte aber der Teil mit den Etagen. Schön hoch und einigermaßen grade Kanten. Leider war sie aufgrund des Teiges und der Füllung ziemlich mächtig. Aber sie hat, soweit ich das beurteilen konnte, allen geschmeckt.

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Wirklich stolz war ich diesmal auf die Rosen. Ich probierte eine neue Methode und sie wurden richtig schön groß und realistisch.

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Klar, nicht vergleichbar mit einigen Zuckerblumenkünstlern, aber für mich ein riesiger Meilenstein. Natürlich hatten auch sie mir einige Nerven gekostet. Ich hatte aber Wochen vorher angefangen und somit hat alles ganz gut geklappt.

Ich glaube ich bin meiner Freundin in den Wochen vor ihrer Hochzeit schon ziemlich auf die Nerven gefallen wegen der Torte. Das tut mir auch heute noch leid. Aber ich glaube sie war trotzdem ganz glücklich mit dem Ergebnis nachher.

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Als wir die Torte raus holten machten alle Gäste Fotos und das Brautpar durfte sie erstmal gar nicht anschneiden. Schon eine komische Situation. Die Rosen wurden nachher sogar teilweise mitgenommen. Eine von den kleinen liegt auch bei uns zu Hause unter einer Glasglocke. Es könnte sogar sein, dass es die auf dem Bild hier drüber ist.

Überraschenderweise ähnelten die Zuckerrosen sehr den echten Rosen der Tischdeko. Das war eigentlich gar nicht geplant, aber wirklich sehr witzig.

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Gelernt habe ich bei dieser Torte so einiges. Vorallem tolle Rosen zu machen und Blütenpaste selbst herzustellen. Die Sache mit den Fehlern und der Buttercreme natürlich. Und dass ich noch viel Übung brauche und das wohl auch immer so bleiben wird. Man lernt immer etwas!

Ich habe jede der Torten gern gemacht und bin wahnsinnig glücklich darüber, dass ich es durfte und sehr dankbar darüber, dass allen Brautpaaren ihre Torten gefielen. Vielen vielen Dank dafür!

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Und warum habe ich mich jetzt doch entschieden, über all diese Missgeschicke und wundervollen Erlebnisse zu schreiben? Ich wollte zeigen, dass nicht immer alles glatt geht. Und das muss es auch nicht. Fehler machen und etwas lernen gehört dazu, zu jedem Lebensbereich. Deswegen zeige ich euch heute auch Torten, die Fehler haben und nicht so gut gelungen sind. Sie machten trotzdem Freude. Und das ist viel wichtiger.

Naja und dann gibt es noch eine Neuigkeit, die ich bisher nicht mit euch geteilt habe. Auch wir benötigen bald eine Hochzeitstorte.

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Federleichte Osterverpackung

Bald ist schon Ostern und in nur wenigen Tagen sitzen wir zusammen bei der Eiersuche. Falls ihr aber immer noch nicht wisst wie ihr Geschenke oder Mitbringsel verpacken könnt, hab ich da was für euch.

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diese Verpackung geht wirklich super schnell und ihr dürftet so ziemlich alles dafür im Haus haben. Ich hab sie glaube ich vor 2 Jahren gemacht um ein paar Kinder mit Süßigkeiten zu beschenken.

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Dafür hab ich einfache Packpaiertüten genommen, die Namen meiner Neffen und Nichten aufgestempelt und mit Washitape eine bunte Feder festgeklebt. Außnahmsweise mal ganz Klischeehaft – Jungs in blau und Mädels in rosa.DSC_0014 Kopie

Die Öffnung einfach falten und mit Tape festkleben. Sie sind einfach zu öffnen und jedes Kind kann die Tüte mit sich rum tragen.

Man kann auch Butterbrottüten oder ähnliches nehmen. Statt der Feder könntet ihr auch einen Anhänger festkleben oder etwas aus bunter Pappe ausschneiden. Was ihr eben so österliches dahabt. Eine Blume sieht sicher auch gut aus, hält sich nur nicht so lange.

Würde ich sie dieses Jahr machen, hätte ich die Namen sicher per Hand geschrieben. Ich übe mich gerade ein wenig im Handlettering. Es macht wirklich Spaß. Ich habe mir vorgenommen jeden Tag etwas in meinen Kalender zu „Malschreiben“. Das ist eine tolle Übung und man muss nicht nach Motiven suchen. Irgendwas passiert ja immer. Viele machen das ja beim Filofaxing. Meine Kalender sind sowieso schon jahrelang ein Tagebuchersatz. Und dieses Jahr wird er eben besonders schön aussehen. Wie gefällt euch der neue Trend? Macht ihr sowas auch?

Vollkommen vom Thema abgekommen. Frohe Ostern!

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Betty´s Hase

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Der zweite Beitrag hier diesen Monat! Das war tatsächlich im September das letzte Mal der Fall. In den darauf folgenden Monaten habe ich es nur geschafft jeweils einen Artikel zu veröffentlichen. Aber zumindest gab es Lebenszeichen, das ist ja auch schonmal was. Ich möchte jetzt aber wirklich wieder öfter hier schreiben. Nicht weil ich ein schlechtes Gewissen habe, sondern weil es mir Spaß macht. Es ist sogar schon ein dritter Beitrag für diesen Monat vorbereitet. Er soll sogar noch vor Ostern kommen.

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Aber genug Statistik, reden wir über Kuchen und Hasen. Ihr erinnert euch doch sicher noch an den Froschkönig, oder? Da hatte meine Freundin mir das schöne Buch von Betty geschenkt und als Dankeschön bekam sie den Frosch, den sie so toll fand.

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Der Hase und die Blumen von diesem Kuchen sind auch wieder aus diesem Buch. Allerdings von zwei verschiedenen Torten. Ich habe einfach zwei Ideen von ihr zusammengewürfelt. Man will ja auch beim lernen nicht nur nachmachen.

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Unter dem fliederfarbenen Fondant befindet sich ein Marzipan-Pfirsich-Kuchen mit Ganacheüberzug. Der hat sich überraschend gut dafür geeignet. Schön fest aber trotzdem saftig. Das Rezept kennt ihr vielleicht schon vom Briefmarkengugelhupf, nur diesmal eben mit Pfirsich.

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Entstanden ist der Kuchen allerdings schon vor längerer Zeit. Ich bin mir grade gar nicht sicher ob letztes oder schon davor das Jahr. Aber das ist ja eigentlich auch egal, denn Ostern ist bald schon wieder da. Und der Hase passt da ja sowieso immer.

Das Gras könnt ihr ganz einfach mit einer Knoblauchpresse oder eienm Sieb machen. Ihr müsst nur das grüne Fondant durchquetschen und mit einem scharfen Messer abtrennen. So lassen sichauch toll Haare oder ähnliches machen.

Habt ihr schon etwas für Ostern dieses Jahr vorbereitet?
Habt ihr vielleicht noch Zeit für Betoneier? Oder ein schönes Osterbild?

In der Küche könnt ihr noch eine Quarktorte mit Häschen machen oder Kucheneier.

Eure Krissi