Wundernüsschen

Da ist der vierte Advent tatsächlich schon vorbei und heute in einer Woche bricht auch schon der letzte Feiertag an. Ging die Adventszeit dieses Jahr nicht besonders schnell rum? Irgendwie kam es mir so vor. Naja immerhin gab es relativ wenig Weihnachtsstress bei uns. Und das ist schön. Mittlerweile seh ich das Ganze aber auch ziemlich gelassen.

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Ihr schafft es nicht 7 Sorten Plätzchen zu backen? Dann macht eben weniger. Selbst wenn es nur eine Sorte wird, hauptsache es schmeckt. Ihr backt sowieso nicht gern? Dann lasst es. Falls ihr trotzdem gern Kekse esst, kauft eben welche. Ihr schafft es nicht alle Verwandten während der Feiertage unter einen Hut zu bekommen? Dann seht ihr eben nicht alle. Das Jahr hat noch viele andere Tage. Ihr seid vielleicht sogar allein über die Feiertage? Dann genießt diese Zeit ganz bewusst. Tante Inge meckert, dass es keine neuen Fotos vom Nachwuchs gibt? Macht zusammen mit ihr welche oder lasst sie reden. Ihr habt keine Idee für ein großartiges Geschenk für die Mama? Fragt ob sie sich etwas wünscht.

Ich könnte noch lange so weiter machen, aber um es auf den Punkt zu bringen: Macht alles womit ihr euch wohl fühlt und entscheidet euch auch mal bewusst gegen etwas, wenn es zu viel Stress macht. Lasst euch nicht unter Druck setzten, weil man irgendetwas eben so macht. Denn oft zerstören wir uns damit selbst eine schöne und besinnliche Weihnachtszeit. Traditionen können schön sein, aber sie sollen eben auch Spaß machen.

Entschuldigt, ich hör schon auf. Sowas liest man vermutlich eh momentan überall, ob auf den Blogs oder in den Zeitschriften. Aber seltsamerweise scheint das kaum jemand tatsächlich zu machen. Dabei ist es so wahnsinnig schön sich mal zu entspannen und bewusst zu genießen.

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Ok kommen wir zum eigentlichen Thema heute. Eigentlich wollte ich den Text eher in Richtung „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ machen. Wie kriegen wir das denn jetzt noch hin? Naja manchmal schieben sich andere Gedanken in den Vordergrund. Aschenbrödel kann ich mir ja für ein andermal aufheben.Auf den Bildern sind ja sowieso Eicheln. Aber es gibt Haselnusskekse, die Wundernüsschen genannt werden.

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Ihr braucht:

2 Eiweiß
75 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
2 Tropfen Bittermandelaroma
175 g gemahlene Haselnusskerne
Marmelade

Zuerst schlagt ihr das Eiweiß sehr steif. Danach gebt ihr die beiden Zuckersorten dazu und schlagt die Masse nochmal auf. Jetzt kann das Mandelaroma mit dran und anschließend hebt ihr sehr vorsichtig die Haselnüsse unter.

Ihr könnt jetzt die Masse mit feuchten Händen Formen oder mit Löffeln klecksweise auf das Blech geben. Die Kekse sollten etwa walnussgroß sein. Drückt in die Mitte eine Vertiefung. Ich würde sie etwas größer machen, da es mit mehr Marmelade besser schmeckt. die kommt aber erst nach dem backen hinein.

Backen müsst ihr die Kekse bei 180 Grad für ungefähr 15 Mintuen. Ich habe dann die Marmelade eingefüllt und trocknen lassen. Da könnt ihr jede Sorte nehmen die ihr gerne mögt. Nur große Stückchen sind nicht geeignet.

 

Ich wünsche euch eine schöne restliche Adventszeit und schonmal besinnliche Weihnachten. Habt euch lieb! 🙂

 

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Kleine Monde

Der Mond kommt mir momentan tatsächlich immer etwas klein vor, aber sehr schön. Seltsam worauf man manchmal achtet. Aber durch unsere Hund bin ich auch einfach oft draußen und habe Zeit in den Himmel zu gucken.

 

Heute geht es aber um helle Monde, die ihr in jeder Größe machen könnt die ihr wollt. Obwohl sie in klein wohl einfacher zu essen sind.

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Ihr braucht:

350 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Ei
200 g kalte Butter

3 Eiweiß
150 g Zucker
50 g gemahlene Haselnusskerne
100 g geraspelte Schokolade
3 Tropfen Bittermandel-Backöl

Mehl und Backpulver in einer Schüssel mischen und in die Mitte eine Vertiefung drücken. Darein gebt ihr Zucker, Vanillezucker und das Ei. Jetzt vermengt ihr die Zutaten mit einem Teil des Mehls zu einem dicken Brei. Das funktioniert gut mit einer Gabel.

Die Butter kommt dann in Stücken auf den Brei und ihr bedeckt alles mit etwas Mehl vom Rand. Dann müsst ihr schnell arbeiten, damit die Butter noch kalt bleibt. Knetet alles zu einem glatten Teig. Wenn er noch klebt, stellt ihn einige Zeit lang kalt.

Anschließend rollt ihr ihn aus und stecht die Monde aus. Oder was euch sonst wo an Motiv gefällt. Ihr könnt sie schon auf ein Backblech legen.

Dann müsst ihr das Eiweiß richtig steif schlagen und alle restlichen Zutaten darunter heben. Als nächstes gebt ihr die Masse mit kleinen Löffeln oder einem Spritzbeutel auf die Kekse.

Jetzt können sie ab in den Backofen, bei 180 grad für ungefähr 10 Minuten.

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Ich gebe zu das Rezept habe ich schon vor längerer Zeit gebacken und fotografiert. Deswegen sind die Bilder nicht sehr einfallsreich, aber dem Geschmack tut das keinen Abruch. Ich fand es interessant das Eiweiß quasi zu füllen. Man könnte vielleicht auch getrocknete Früchte statt der Schokolade dazu geben.

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Falls ihr so etwas ausprobiert, sagt Bescheid! Habt ihr schon viel gebacken? Mit einer Freundin zusammen habe ich schon 3 leckere Sorten gemacht. Mini-Stollen, Gilmore Girls Rocky Road Cookies und Lemon-Curd-Rauten aus der letzten deli.

Eure Krissi

Nougatstangen

Hier kommt ja doch noch was an Weihnachtsplätzchen.

Entschuldigt, im Moment schaffe ich es einfach gar nicht. Es ist nicht so, dass ich nicht wollen würde. Grade kommt nur alles auf einmal. Wir ziehen in wenigen Tagen um und müssen etliche Kisten packen und Möbel abbauchen und neue Möbel bestellen.

Letztens hatte ich dann doch mal ein wenig Zeit und wollte etwas aus dem Archiv für euch bearbeiten. Und was passiert? Mein Stick geht kaputt. Alles weg. Ich habe aus früheren Erfahrungen natürlich nicht ausreichend gelernt. Also habe ich auch nicht von allem eine Sicherung. Aber immerhin weiß ich mittlerweile wie man Daten wieder herstellt. Es ist fast alles wieder da. Aber unsortiert und mit neuen Namen! Und ganz alte gelöschte Sachen sind da auch dazwischen. Ein Chaos sag ich euch. Einen Teil hab ich aber schon wieder in Ordnung gebracht und deshalb kann ich euch jetzt trotzdem ein Plätzchenrezept präsentieren.

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Die Nougatstangen machen zwar ein bisschen Arbeit, aber es lohnt sich. Wenn man nicht gerade umzieht, lässt sich das ja auch prima bewerkstelligen.

Für etwa 30 Stk braucht ihr:

225 g Butter
100g Puderzucker
1 Pck Vanillezucker
3 Eigelb
2 Prisen Zimt
200g Mehl
40 g Kakao
1 TL Backpulver
125g gemahlene Haselnüsse
100 g Nougat

Für den Teig die Butter schaumig rühren. Nach und nach dann Puderzucker, Vanillezucker, Eigelb und Zimt unterrühren. Anschließend gebt ihr noch Mehl, Kakao und Backpulver dazu. Zum Schluß die Haselnüsse unterheben.

Der Teig sollte jetzt eigentlich in einen Spritzbeutel um die Stangen zu formen. Bei mir war er aber eigentlich viel zu fest dafür und kam kaum aus der Tülle. Die auf den Fotos sind zwar mit dem Spritzbeutel entstanden, aber irgendwann wurde mir das zu blöd und ich hab mit den Händen geformt. also entweder den Teig etwas verdünnen (vielleicht mit Milch) oder die Hände nehmen. Das spart Nerven.

Die Stangen werden dann bei 180 Grad für etwa 10 min gebacken. Je nach dem wie dick eure sind auch weniger.

Wenn die Plätzchen erkaltet sind, erhitzt ihr das Nougat ein wenig im Topf. Damit wird dann die Hälfte der Plätzchen bestrichen und mit einer anderen Hälfte belegt.

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Das wird wohl leider das letzte Rezept vor Weihnachten bleiben. Aber ich hoffe, dass ich in diesem Jahr noch eines schaffe. Plätzchen kann man ja immer machen. Allerdings hätte ich auch noch etwas anderes vorbereitet. Mal sehen.

Ich wünsche euch jetzt erstmal schöne Feiertage! Genießt die Zeit und lasst es auch gut gehen. Lasst Dinge weg, die ihr nicht wollt oder nicht schafft. Das tut gut! Ich verschenke dieses Jahr auch keine Kekse. Und Weihnachtsdeko gibts auch keine. Und das macht gar nichts. Das ist gut so.

Fröhliche Weihnachten euch allen!

Eure Krissi

Kindheitserinnerungen versüßen

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Spannender Einstieg, nicht wahr? Naja, oder auch nicht. Eigentlich fiel mir einfach nur kein passender Titel ein. Kennt ihr diese Figürchen? Wenn man unten rein drückt, fallen sie um. Ganz einfaches Fadensystem. Als Kind fand ich die total faszinierend. Ich war eigentlich der Meinung ich habe die gesammelt. Nunja, ich hatte zwei. Obwohl mittlerweile sind es drei. Beachtliche Sammlung, findet ihr nicht? Das gelbe Hündchen (?) war glaube ich mein erster. Danach kam ein grüner Drache, der nicht ins Farbkonzept des heutigen Artikels passte. Die Kuh da im Hintergrund hab ich später mal geschenkt bekommen. Sie ist wohl noch ein wenig älter als meine Exemplare. Ab und zu stehen sie bei uns als Deko mit im Regal. Manchmal räume ich sie in den Schrank. Aber hergeben mag ich sie nicht.

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Eigentlich geht es heute aber um diese beiden Schätzchen da oben. Kuh und Hund passten nur irgendwie zufällig zu Zitrone und Schokolade.

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Ich mache nicht oft Macarons. Es wirkt immer so aufwändig und anstrengend. Aber eigentlich ist es keine große Sache. Wenn man ein paar Dinge beachtet, kann auch nicht so viel schief gehen. HIER hatte ich schonmal Lebkuchen-Macarons gemacht und HIER werden auch welche in der Geschichte erwähnt. Und öfter hab ich ehrlich gesagt noch keine gemacht. Ich habe also bisher 4 mal Macarons gemacht und schon beim zweiten Mal klappte alles. Lasst euch also nicht einreden die wären schwierig. Einfach mal probieren.

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Ich muss zugeben sie sehen schon etwas uneben aus. Das liegt daran, dass ich die Mandeln nicht noch mal gemahlen hab, sondern einfach wie gekauft unter gemischt habe. Dann sind sie nicht so fein. Schmeckt aber trotzdem gut.

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Um diese Macarons bat mich eine meiner liebsten Freundinnen. Die letzten hatten ihr so gut geschmeckt und sie bekam sie nicht gebacken. Wir werden das demnächst mal zusammen probieren. Dadurch passen die Figürchen eigentlich noch besser hier ins Bild. Ich kenne meine Freundin zwar nicht genau aus der Zeit, aber immerhin aus meiner Kindheit. Wir haben wir uns nur wenige Jahre später kennen gelernt glaube ich.

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Ich rede mal nicht weiter drum herum und gebe euch einfach das Rezept für die süßen Schätze. Zuerst Zitrone?

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Ihr braucht für 40 Stück:
125 g gemahlene Mandeln ohne Haut
2 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Puderzucker
gelbe Lebensmittelfarbe (Pulver)

50 g Sahne
150 g weiße Schokolade
Zitronenkonzentrat

Als erstes das Eiweiß mit dem Salz aufschlagen und nach und nach Puderzucker dazu geben. Wenn der Eischnee sehr steif geworden ist vorsichtig Mandeln und Farbe drüber sieben und unterheben. Die Farbe sollte unbedingt ein Pulver sein. Sonst wird der Teig zu flüssig.
Die Masse mit einem Spritzbeutel zu 80 Tupfen spritzen. Diese Hälften dann bei 100 Grad Umluft für etwa 30 min backen. Anschließend auf dem Blech (!) abkühlen lassen. Dann erst trocknen sie richtig. Wenn ihr sie vorher runter nehmt, gehen sie kaputt.
Für die Füllung die Sahne mit der Schokolade kurz aufkochen lassen. Wenn die Schokolade geschmolzen Zitronenkonzentrat unter rühren.
Dann abkühlen lassen. Eine klassische Ganache. Ihr könnt statt dem Konzentrat auch Zitronensäure nehmen. Klappt beides gut.
40 Baiserhälften mit der Masse bestreichen und mit einer weiteren Hälfte bedecken.

HIER gibts noch das PDF dazu.

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Und jetzt Schoko-Minze? Die Minze hatte ich noch gar nicht erwähnt. Ich hatte auch zu wenig drin. Man hat sie leider kaum geschmeckt. Die Herstellung ist natürlich sehr ähnlich.

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Zutaten für 40 Stück:
120 g gemahlene Mandeln ohne Haut
2 EL Kakaopulver
2 Eiweiß
1 Prise Salz
150 g Puderzucker

75 g Sahne
125 g Zartbitterschokolade
25 g Butter
Minzsirup

Eiweiß mit dem Salz aufschlagen und nach und nach Puderzucker dazu geben. Wenn der Eischnee sehr steif geworden ist vorsichtig Mandeln und Kakao drüber sieben und unterheben.
Die Masse mit einem Spritzbeutel zu 80 Tupfen spritzen. Diese Hälften dann bei 100 Grad Umluft für etwa 30 min backen. Anschließend auf dem Blech (!) abkühlen lassen. Warum wisst ihr ja jetzt schon.
Für die Füllung die Sahne mit der Schokolade kurz aufkochen lassen. Wenn die Schokolade geschmolzen ist noch Butter und Sirup unter rühren. Dann abkühlen lassen. Statt dem Sirup könnt ihr auch Minzöl zum aromatisieren nehmen. Das ist vermutlich intensiver.
40 Baiserhälften mit der Masse bestreichen und mit einer weiteren Hälfte bedecken.

Und HIER wieder das PDf mit dem Rezept.

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Falls ihr für diese feinen Gebäcke auch mal richtig hochwertige Schokolade verwenden wollt, kann ich euch Valrhona empfehlen. Die gibt es zum Beispiel bei Gourmondo. Dort habe ich schon oft bestellt. Ein netter Shop mit vielen außergewöhnlichen Lebensmitteln, an die man sonst nicht so gut heran kommt. Und sie liefern schnell. Für Mr N hab ich da letztens noch ein Geburtstagsgeschenk bestellt. HIER gibt es auch öfter mal Gutscheine für die Seite.

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So, jetzt sagen Hund und Kuh euch Auf Wiedersehen.

Na, fühlt ihr euch schon wie in einer Kindersendung?

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Habt ihr eigentlich schon mal Macarons gemacht? eigentlich sind sie sehr vielseitig. aber auch immer recht süß. Ich hab aber sogar schon herzhafte Varianten gesehen. Das finde ich aber schon ein wenig komisch. So mit Lachs und Pfeffer…

Eure Krissi

 

 

Zuckerfederchen

Die Federplätzchen sind das letzte Rezept unserer Geburtstagsfeier.

Es sind einfache Zuckerplätzchen, die ihre Form behalten nach dem backen. Viele Plätzchen gehen ja bei der Hitze im Ofen auseinander. Sie sind ein wenig süß, wenn ihr das nicht mögt, könnt ihr sicher einfach die Zuckermenge reduzieren. Das hab ich allerdings noch nicht ausprobiert. Statt Vanillearoma könnte man auch jedes andere Aroma nehmen.

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Den Ausstecher für die Plätzchen habe ich selbst zurecht gebogen. Den ich konnte nirgends einen Federausstecher finden. Vorher waren die Federn mal ein komischer Weihnachtsengel, passt ja irgendwie. Da ich aber nur ein paar Adern aufgemalt habe, sahen sie doch eher wie Blätter aus. Aber im Kontext ist das nicht so aufgefallen.

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Die Tüten sind ganz normale braune Kraftpapiertüten, die ich ein wenig zerknüllt habe. Einfach den Rand runter falten und dabei ein wenig hin und her drücken. Dadurch wird das starke Papier weich und geschmeidig. Dann könnt ihr es so herrichten wie ihr möchtet.

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Für etwa 40 Kekse braucht ihr:

125g Butter
125g Zucker
1 Ei
Vanillearoma
250g Mehl

250g Puderzucker
1 Eiweiß
1/2 TL Zitronensaft

Butter und Zucker zusammen schaumig schlagen. Anschließend rührt ihr das Ei und das Vanillearoma dazu. Das Mehl wird gesiebt und dann mit dem Rest zu einem geschmeidigen Teig verknetet.
Den Teig müsst ihr in Frischhaltefolie wickeln und für 30 min im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Plätzchen ausstechen.
Bei 180 Grad für etwa 12 min backen.
Während des auskühlens der Kekse den Puderzucker sieben und mit Eiweiß und Zitronensaft steif schlagen.
Die Eiweißglasur in einen Spritzbeutel mit dünner Tülle füllen und die Kekse damit  verzieren.

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Mit fester Glasur könnt ihr auch Außenlinien spritzen. In die Mitte könnt ihr dann verdünnte flüssigere Glasur spritzen. So bekommt ihr ein glatte Oberfläche. Hier habe ich nur mit fester Glasur gearbeitet und ein paar Details aufgemalt.

HIER bekommt ihr das Rezept als PDF.

Eure Krissi

Nachthappen in Kupfer

Uund jetzt endlich…die beliebten Sesamplätzchen und natürlich auch die drei anderen Nachthappen.

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Die Orangenflocken haben zwar einen leichtwirkenden Namen, das sind sie aber so gar nicht. Sie läuten einen gehaltvollen Abschluss des Abends ein.

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Für etwa 40 Stück braucht ihr:

125g weiche Butter
50g Zucker
1 TL abgeriebene Orangenschale
2 Eier
200g Mehl
50g gemahlene Mandeln
2 EL Milch
100g Vollmilchkuvertüre
100g Zartbitterkuvertüre

einige Zuckerschneeflocken
orange Dekoflakes

Zuerst schlagt ihr Butter und Zucker mit der Orangenschale auf bis es dickschaumig ist. Die Eier müssen einzeln eingerührt werden. Dann müsst ihr Mehl, Mandeln und Milch einarbeiten. Der Teig sollte jetzt aus einem Spritzbeutel auf die Bleche gespritzt werden. Wenn der Teig dafür zu fest ist könnt ihr die Plätzchen aber auch mit den Händen formen. Die Plätzchen dann bei 200 Grad für 10 min backen.Wenn sie abgekühlt sind, mit der Schokolade überziehen und dekorieren.

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Das PDF dazu gibt es hier.

Danach brauchen wir wohl ein wenig was leichteres. Aber es sollte trotzdem sättigend sein. Mit knurrendem Magen kann ja keiner schlafen. Also hier die ersehnten Sesamtaler.

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Für etwa 90 Stück braucht ihr:

250g weiche Butter
100g Zucker
100g brauner Zucker
1 Prise Salz
300g Mehl
50g Speisestärke
5 EL Sesamsaat

Die Butter mit den beiden Zuckersorten und dem Salz schaumig aufschlagen. Mehl und Stärke untermischen. Den Teig müsst ihr jetzt 2 Std kühlen lassen.Danach formt ihr den Teig zu 2 oder 3 Rollen mit 3cm Durchmesser. Die Rollen wälzt ihr in der Sesamsaat. Das muss dann noch einmal über Nacht im Kühlschrank ruhen.Die Rollen schneidet ihr dann in etwa 5mm dicke Scheiben. Die backt ihr bei 130 Grad für 15 min.

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Geschmack und Geruch sind etwas ungewöhnlich. Aber sie erinnern sehr an Heidesand.

Das Rezept gibt es hier als PDF.

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Aber wir wollen ja auch irgendwann zur Ruhe kommen. Und zu einer Nacht gehören ja auch helle Sterne. Dafür haben wir die zarten Krokantsterne.

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Für etwa 70 Stück braucht ihr:

300g Mehl
125g Zucker
1 Pck Vanillezucker
Salz
1 Ei
1 Eigelb
150g kalte Butter
1 EL Milch
150g Krokant

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Butter in Stückchen zu einem glatten Teig verkneten. Etwa 1 Std kühlen.Den Teig etwa 3mm dick ausrollen und Sterne ausstechen.Eigelb und Milch verquirlen. Die Sterne mit dem Gemisch einpinseln und etwas Krokant drüber streuen. Dann bei 180 Grad für 10 min backen.

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Hier gibt es das Rezept-PDF.

Und wenn euch die Sternchen immer noch nicht einschlafen lassen, könnt ihr ja noch Schäfchenwolken zählen.

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Für etwa 100 Stück braucht ihr:

75g Butter
1 Vanilleschote
50g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
50g gemahlene Mandeln
125g Mehl
80g gehackte Mandeln

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und die Butter würfeln. Butter, Zucker, Vanillemark, Salz, Eigelb und gemahlene Mandeln verkneten. Dann das Mehl einarbeiten. Den Teig in Folie einwickeln und 1 Std kalt stellen.
Danach kurz durchkneten und auf Mehl ausrollen. Dann kleine Wölkchen ausstechen. Die gehackten Mandeln darauf fest drücken.
Die Kekse dann bei 150 Grad für 6 min backen.

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Da die Wölkchenform sehr klein ist wurde der Keksteig am Ende sehr mürbe und lies sich schlecht ausrollen. Wenn ihr größere Formen benutzt oder den Teig etwas dicker macht, geht das sicher besser. Die Wölkchen sind sowieso sehr zart und brechen leicht. Aber sie schmecken wunderbar nach Vanille.

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Das letzte PDF könnt ihr hier herunter laden.

Wie haben euch diese Plätzchen gefallen?

Ich wünsche euch schon mal Frohe Weihnachten! Nach den Feiertagen kommt nochmal ein Artikel online und dann hört ihr im neuen Jahr wieder etwas von mir.

Eure Krissi

Mittagssnacks in Kupfer

Bekommt ihr Mittags auch immer Hunger auf eine Kleinigkeit? Wir essen eigentlich nur wirklich Frühstück und Abendessen. Das ergibt sich einfach so und ist praktischer. Am Wochenende gibt es Mittags meist ein Sandwich oder eine andere Kleinigkeit. Demnächst vielleicht auch diese Kekse.

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Die Nussklötze erinnern ein wenig an Florentiner. Aber unter der Nuss- und Schokoschicht befindet sich noch ein Keks. Überraschend aber ziemlich passend.

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Für etwa 40 Stück braucht ihr:

250g Mehl
300g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Prise Salz
155g Butter
1 Ei
400g Nüsse
5 EL Schlagsahne
250g weiße Kuvertüre

Das Mehl, 75g Zucker, Vanillezucker, Salz, 125g Butter in Stückchen und das Ei zu einem glatten Teig verkneten. Diesen dann 30 min kalt stellen.
Danach auf etwas Mehl ausrollen (etwa 20×30 cm) und bei 180 Grad für ungefähr 10 min backen. Die Platte auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Nüsse grob hacken. Dann 225g Zucker karamellisieren lassen und mit 30g Butter und der Sahne verrühren. Wenn das Karamell glatt ist, die Nüsse unterrühren und auf dem Teig verteilen. Wieder etwa 30 min auskühlen lassen.
Die Platte in 5 Streifen schneiden und danach in Dreiecke. Die Kuvertüre schmelzen und den Rand der Nussecken darin eintauchen.

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Das PDF dazu hier herunterladen.

Die Himbeeroreos sind eigentlich die normalen Oreos, die ich schon öfter gemacht habe.

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Nur statt der weißen Creme habe ich fertige Himbeercreme benutzt. Die war in der Backbox von Brandnooz drin.

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Die PB&J Sandwich Cookies entdeckte ich auf einem englisch sprachigen Blog. Ich war direkt fasziniert von diesen Miniatursandwiches. Das Original habe ich ehrlich gesagt noch nie probiert. Obwohl ich Erdnussbutter sehr mag.

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Ich werde euch das Rezept übersetzten. Das Original kommt von hier.

Die Zutaten werden in cups gemessen. Das werde ich auch so lassen. Ich habe dafür spezielle Messbecher. Ihr könnt aber auch einfach 250ml eines normalen Messbechers nehmen. Oder ihr googlet einfach mal um zu gucken wieviel es jeweils in g oder ml sind.

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Für etwa 20 Stück braucht ihr:

1/2 cup Erdnussbutter
1/4 cup Zucker
1/4 cup brauner Zucker
1 Ei
2 1/2 EL Milch
1/2 TL Vanillemark
1 1/4 cup Mehl
1/4 TL Backpulver
1/4 TL Natron
etwas Wodka
braune Lebensmittelfarbe
Marmelade

Zuerst müsst ihr die Erdnussbutter und die Zuckersorten aufschlagen bis die Masse etwas heller wird. Das dauert ungefähr 3 min.
Das Ei, Milch und Vanille mit der Masse mischen.
Mehl, Backpulver und Natron mit dem Erdnussbuttergemisch vermengen.Aus dem Teig müsst ihr nun zwei Stränge formen. Diese müsst ihr zu Sandwichform kneten. Das ist einfacher als man denkt. Gut klappt es wenn man erstmal eine quadratische Form macht.  Die Stränge sollten über Nacht im Kühlschrank bleiben. Am nächsten Tag schneidet ihr dann „Brotscheiben“ aus dem Teig. Die werden bei ungefähr 180 Grad für 8 min gebacken.
Den Wodka mit der Lebensmittelfarbe vermischen und die Ränder der Sandwiches einpinseln. So sieht es aus wie eine Kruste. Jetzt müsst ihr die Hälfte der Sandwiches nur noch mit Marmelade bestreichen und die anderen Hälften darüber legen.

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Natürlich machen diese Kekse ein wenig Arbeit, aber die Wirkung gleicht das Ganze aus. Ich mag sie sehr gern. Sie haben einen tollen Erdnussgeschmack. Hier könnt ihr das PDF herunterladen.

Zuletzt gibt es zu Mittag noch kleine Flügelchen. Die lassen sich bequem nachmittags an die Kaffeetasse hängen. Sie schmecken erfrischend nach Zitrone, allerdings nur wegen dem Dekor.

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Für etwa 40 Stück braucht ihr:

100g Marzipan
100g weiche Butter
300g Mehl
75 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
1 Eiweiß
1 TL Zitronensaft
250g Puderzucker

Das Marzipan raspeln und mit der Butter vermengen. Mehl, Zucker, Salz und das Ei hinzugeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und 30 min kühlen.
Den Teig etwa 3mm dick ausrollen und ausstechen. Die Flügel für 8 min bei 180 Grad backen.
Eiweiß, Zitronensaft und Puderzucker zu einer Glasur verarbeiten und die abgekühlten Kekse damit verzieren.

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Das Rezept-PDF gibt es hier.

Ich bin auf jeden Fall ein Fan der Nussklötze und der Sandwiches. Welche gefielen euch?

Eure Krissi

Frühstück in Kupfer

Für Frühstück ist es zwar schon ein wenig spät, aber für morgen früh oder übermorgen oder übberübermorgen….

Da könnt ihr zum Beispiel diese tollen Pausenkekse machen.

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Sie sind super lecker und sättigen auch. Vorallem mit Cranberrys und Rosinen. Die hab ich dem Originalrezept nämlich noch hinzugefügt.

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Das Rezept habe ich vom Blog Liebesbotschaft. Joanna lässt uns dort sehr liebevoll an ihrem Familienleben teilhaben. Auch wenn es Chaos zu berichten gibt.

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Es ist immer wunderbar. Das Rezept findet ihr hier mit einer Choasgeschichte.

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Die nächsten Frühstückskekse hatte ich auch von einem Blog. Aber Miss Peppermint scheint es nicht mehr zu geben.

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Deshalb werde ich das Rezept hier noch einmal aufschreiben.

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Ihr braucht für etwa 20 große Kekse:

200g Butter
200g Zucker
100g Mehl
1 Ei
1 Pck Vanillezucker
250g Haferflocken

Ihr mischt einfach alle Zutaten zusammen und macht dann Teighäufchen auf einem Blech. Die drückt ihr ein wenig platt.Dann backt ihr alles für etwa 10 min bei 200 Grad und lasst sie gut auskühlen.

Das war es schon. Sie sind ein wenig brüchig, schmecken aber toll. Der Zucker löst sich im Teig nicht ganz auf. Also karamellisiert er ein wenig beim backen. Das gefällt mir sehr gut.

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Hier das PDF dafür.

Als nächstes gibt es Bananen-Toffee-Kekse.

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Auch diese hab ich von einem anderen Blog. Hier findet ihr es. Persis hatte das Rezept auch von woanders her. Es wurde regelrecht weitergereicht.

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Auch ich habe es wieder ein wenig verändert. Aber nicht viel. Ich habe nur ein wenig Meersalz auf das Karamell gestreut, nachdem die Kekse aus dem Ofen kamen.

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Die letzten Kekse gewinnen definitiv keinen Schönheitspreis, aber sind auch lecker.

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Der Teig war etwas zu weich. Deshalb wurden es keine schön geschnittenen Kekse sondern undefinierte komische Stücke. Aber ist das nicht egal, wenn sie schmecken? Und dann auch noch mit leckerer Pflaumenmarmelade.

Für etwa 30 große Stücke braucht ihr:

150g weiche Butter
75g Puderzucker
1 Eigelb
275g Mehl
2 TL Zimt
10 EL Pflaumenmarmelade oder -mus

Ihr müsst die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren. Dann das Eigelb dazu geben und mit 250g Mehl verkneten. 100g von diesem Teig müsst ihr jetzt mit dem Zimt und dem restlichen Mehl zu Streuseln verarbeiten.
Den Keksteig jetzt zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen und die oberste Lage wieder abziehen. Die Plaumenmarmelade darauf verstreichen und dann die Zimtbrösel drüber streuen.Jetzt Rauten darauf schneiden (sofern es klappt) und auf ein Blackbech geben. Die Stücke bei 160 Grad für etwa 20 min backen.

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Das PDF dazu gibt es hier.

Jetzt habt ihr das perfekte Frühstück für die nächsten Tage. Da es ja auf den abendlichen Weihnachtsfeiern so gaar keine gibt.

Welche gefallen euch hier am besten?

Wirklich fürs Frühstück bzw für die Arbeit finde ich am besten die Pausenkekse und die Frühstückskekse.

Eure Krissi

Ingwerkekse

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Der letzte Beitrag zum Gewinnspielpaketchen werden die Ingwerkekse. Passt ja irgendwie auch zum Wetter, oder? Ingwer fördert schließlich die Durchblutung, vielleicht wird uns dann ja allen etwas warm. Bei Erkältungen soll es auch helfen. Also falls es euch schon erwischt hat.

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Ihr braucht für etwa 50 Stück:

290 g Mehl
1 Pck Backpulver
220 g Butter
140 g brauner Zucker
2 TL Ingwerpulver
evtl. frische Ingwerstücke

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Das hier ist ein All-in-Teig. Die mag ich sehr gerne. Ihr könnt also einfach alle Zutaten zusammen zu einem Teig verarbeiten.
Den rollt ihr dann zu einer dicken Rolle auf und drückt in etwas rechteckig. Davon könnt ihr dann Scheiben abschneiden.
Die Scheiben auf ein Backblech legen und in der Mitte mit einer feuchten Gabel eindrücken. Das hat eigentlich nur optische Gründe. Müsst ihr nicht unbedingt machen.
Die Kekse dann bei 200 Grad für 12 min backen.

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Und wenn sie abgekühlt sind packt ihr sie in die lila Papppackung (schönes Wort).

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Und wo bekommt ihr die?

Natürlich HIER! Einfach auf festem Papier ausdrucken, ausschneiden, falten und befüllen. Falls euer Drucker nicht auf festem Papier drucken kann, klebt es nach dem ausdrucken auf dickeres Papier.

Und das Rezept für die Kekse bekommt ihr HIER als PDF.

Viel Spaß damit! Ich hoffe ihr habt eine schöne Woche!

Eure Krissi

Brombeer-Quark-Schnecken

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Brombeerzeit! Mögt ihr Brombeeren? Ich ja. Und momentan gibt es ständig welche zum pflücken auf den Gassistrecken. Spaziergangssnack ganz umsonst. Und so lecker!

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Letztens gabs welche aus dem Garten von Mr N´s Eltern. Eigentlich sollte daraus Marmelade werden. Aber beim verlesen der Früchte kam mir spontan eine andere Idee. Deshalb gab es komplett improvisierte Brombeer-Quark-Schnecken.

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Da ich das natürlich sofort ausprobieren wollte und nicht noch einkaufen, musste eben das herhalten, was noch im Kühlschrank war. Aber das war auch eine hervorragende Idee.

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Entschuldigt bitte, ihr müsst jetzt auch eine riesige Bilderflut über euch ergehen lassen. Ich mochte das Holz und die Federn so sehr, dass ich massenhaft Fotos machen musste. Es passte einfach so schön zu den Brombeeren. Da müsst ihr jetzt durch.

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Aber dafür bekommt ihr natürlich auch das Rezept.

Die Mengenangaben solltest ihr dabei aber nicht zu ernst nehmen. Es war wie gesagt improvisiert und ich schätze jetzt bei den Angaben nur. Aber ich denke auch soo wichtig ist das bei dem Rezept eigentlich nicht. Wenn ihr mehr Quarkfüllung wollt nehmt ihr eben mehr. Das ist wohl Geschmackssache, solange ihr nicht übertreibt.

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Für etwa 30 kleine Schnecken braucht ihr:

1 Blätterteig für ein Blech
200g Quark
50ml Sahne
Vanillezucker
100g Brombeeren
Zucker oder selbstgemachten Vanillezucker

Den fertigen Blätterteig mehrmals falten und dann wieder auf ungefähr die ursprüngliche Größe ausrollen.
Unsinnige Arbeit, ich weiß. Und warum machen wir den Quatsch? Der Teig wird dann kompakter und geht nicht mehr so weit auf. Also wird er nicht brüchig, dünn und luftig, sondern fest und saftig. Glaubt mir das lohnt sich tatsächlich.

Jetzt mischt ihr Quark, Sahne und etwas Vanillezucker zusammen und rührt es glatt.
Ich nehme immer selbstgemachten Vanillezucker. Also normaler Kristallzucker mit Vanilleschoten zusammen in einem Glas lagern. Ab und zu schmeiß ich alles in einen Mixer und zerkleinere die Vanilleschoten, damit wieder neue rein passen. Das ist eine gute Verwertung für die ausgekratzten Vanilleschoten.

Aber weiter im Rezept. Die Quarkmasse streicht ihr jetzt auf den Blätterteig. Auf einer Längsseite solltet ihr einen kleinen Rand lassen, vielleicht 1 cm. Auf dem Quark könnt ihr jetzt die Brombeeren verteilen. Dann müsst ihr den Teig mit dem Belag aufrollen. Mit dem freigelassenen Ende kann man die Rolle ein wenig verschließen.

Nehmt ein scharfes Messer und schneidet die Rolle in dünne Scheiben. Die sind sehr instabil durch den Quark, aber das macht nicht. sie müssen ja nicht perfekt rund sein. Legt die Scheiben auf Backbleche und bestreut sie mit etwas Zucker oder eben selbstgemachten Vanillezucker. Gekaufter Vanillezucker geht in diesem Fall glaube ich nicht, da er zu pulvrig ist.

Dann kann alles bei 180 Grad in den Ofen. Ihr müsst es für ungefähr 10-15 min backen. Der Zucker sollte karamellisieren und der Teig goldbraun werden. So wie auf den Fotos. Achja, wo wir grade davon sprechen:

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Und mit diesem Satz zwischen den vielen Fotos könnt ihr euch das Rezept als PDF herunterladen.

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Ausserdem möchte ich mit diesem Rezept gerne wieder bei Rebeccas Cake Book of Seasons mitmachen. Auch wenn ich mit fertigem Blätterteig ein wenig schummele. Aber Blätterteig selber machen ist mir einfach zu viel Arbeit, wenn ich ehrlich bin.

Ja und wie letztes Mal kommt mein Rezept natürlich auf den letzten Drücker. Naja, aber es reicht noch.

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Die Brombeer-Quark-Schnecken sind super schnell fertig und unglaublich lecker.

Ich habe vorsichtshalber mehrmals gewarnt die auf dem Teller nicht zu essen, wegen der Fotos. Da hat der Liebste lieber gar keine gegessen. Nach dem Shooting hörte ich dann nur „Darf man die jetzt essen?“ Tja und dann waren innerhalb einer halben Stunde nicht nur die auf dem Teller weg sondern wirklich alle Schnecken. Da konnten wir uns nicht beherrschen. Deshalb macht ruhig reichlich davon.

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Das traumhafte Vorschaubild (zweites Bild hier), was ihr gestern schon auf Facebook sehen konntet, und auch das fünfte Bild in diesem Post sind übrigens vom wunderbaren Mr N gemacht worden. Der Rest ist erstaunlicherweise von mir.

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Macht ihr beim nächsten Monat für Rebeccas Backbuch mit? Das Thema wären Pfirsische, Holunderbeeren, Feigen, Mandeln oder Lavendel.

Hm zu Holunderbeeren hätte ich ja noch etwas altes. Aber das zählt vermutlich nicht. Mir fällt bestimmt was neues ein.

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Jetzt beenden wir diesen wahnsinnig langen Artikel über so verschwindend kleine Gebäcke. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

Eure Krissi