Zum werfen oder essen

Da hat  man euch jahrelang gesagt mit Essen spielt man nicht und jetzt sollt ihr werfen? Ich will hier natürlich nicht zu Verschwendung oder gar Gewalt aufrufen. Die Erdnussbrötchen von unserer Geburtstagsfeier wären aber leider zu beidem geeignet gewesen.

Sie waren wirklich lecker und haben auch so geschmeckt wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich mag Erdnüsse in fast allen Varianten. Nur waren die „Brötchen“ eben auch steinhart. Man konnte kaum rein beißen oder sie brechen. Kaubar waren sie trotzdem irgendwie, da sie etwas brösselig im Innern waren.

An dem Rezept würde ich gerne noch feilen, aber so wirklich habe ich keine Idee wie man sie weicher hin bekommt. So sind sie eher wie dicke Kekse. Vielleicht kann ich das Rezept mit einem anderen Brötchenrezept kombinieren.

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Für etwa 20 Brötchen braucht ihr:

160g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
100g Haferflocken
90g Butter
60g Erdnussbutter
120g brauner Zucker
2 Pck Vanillezucker
1 Ei

Die Butter mit Erdnussbutter, braunem Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Dann das Ei dazu geben und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Anschließend Mehl, Backpulver, Salz und Haferflocken drunter mischen.
Den Teig in Folie einpacken und 1 Std im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach Brötchen formen und bei 200 Grad für etwa 15 min backen.

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Das Rezept-PDF gibt es hier.

Habt ihr eine Idee wie man dieses schlichte Rezept verbessern kann?

Eure Krissi

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Das passende Brot

Gestern habe ich ja noch emfohlen ihr sollt ja Brot zur Suppe essen. Und jetzt gibt es direkt das Rezept für das Kürbisbrot. Allerdings passt das vermutlich nicht so toll zur Suppe. Denn es ist eher süß und schmeckt wie Stuten. Aber lecker ist es natürlich trotzdem! Meine Mutter hat es mit Marmelade probiert.

Kürbisbrot (was eher nach Kürbiskuchen oder Kürbisstuten schmeckte)

Das Rezept ist ursprünglich aus der deli. Kennt ihr sie? Eine wirklich tolle Zeitschrift. Endlich mal ein gut gemachtes, modernes Magazin für Rezepte, was kein Vermögen kostet.

Kürbisbrot (was eher nach Kürbiskuchen oder Kürbisstuten schmeckte)

Jetzt hab ich grade entdeckt, dass es das Rezept auf der Seite von deli online gibt. Dann verlinke ich natürlich lieber da hin. Hätte ich das vorher gewusst hätte ich es direkt in Mr. Pumpkin verlinkt. Na hauptsache ihr habt das Rezept! HIER geht es also zum deli-Kürbisbrotrezept.

Lies sich auch ganz wunderbar wieder aufbacken für die Feier. Es war trotzdem schön weich und wurde fast ganz aufgegessen.

Eure Krissi

Vollkorn-Quark-Brötchen

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Dunkel, dunkel….sind die heutigen Fotos. Denn sie stammen aus einer Zeit an die wir so langsam wieder schmerzlichen erinnert werden. Obwohl wir sie doch so erfolgreich tief in unseren Erinnerungen verdrängt haben. Eine Zeit mit wenig Sonne, viel Kälte und ein wenig goldenem Licht. In diesen Tag verbringt man mehr Zeit unter Dächern als unter freiem Himmel.

Zum Glück ist es noch etwas hin bis diese Zeit anbricht und wir können noch wunderbare Abende draußen verbringen. Essen, trinken, lachen, die milde Luft genießen, warmen Regen spüren und Sterne gucken.

Die meisten von euch dürften sicherlich auch noch die Sommerferien auskosten. In den Ferien ist man viel unterwegs. Man unternimmt Ausflüge, erledigt Dinge die schon viel zu lange liegen geblieben sind, trifft sich mit Freunden, fährt in den Urlaub oder in Freizeitparks. Da bleibt nicht viel Zeit. Man spart also wo man kann, nicht wahr?

Auch am Frühstück? Ungern, oder? Das Frühstück ist ja die wichtigste Mahlzeit des Tages, sagt man. Und man kann diese Mahlzeit ganz wundervoll genießen. Damit ihr nicht lange etwas vorbereiten müsst, habe ich heute ein Rezept für Vollkorn-Quark-Brötchen für euch. Man hat eigentlich fast immer alles dafür da und sie gehen wirklich schnell.

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Ihr braucht für 8 Brötchen:

250g Quark
1 Ei
2 EL Öl
1/2 TL Salz
250g Weizenvollkornmehl
1 Pck Backpulver
Milch
Kerne zum Bestreuen

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Quark, Ei und Öl verrührt ihr zu einer glatten Masse. Danach vermengt ihr Backpulver, Salz und Mehl mit der entstandenen Quarkmasse. Den Teig glatt kneten und zu etwa 8 Brötchen formen. Die Größe richtet sich danach wie groß ihr sie später haben wollt. Sie gehen nämlich kaum noch auf im Ofen. Jetzt deckt ihr die Brötchen zu und lasst sie 15 min gehen. Dann die Oberseite mit einem scharfen Messer einkerben und mit Milch bestreichen. Darauf die Kerne drücken. Die Brötchen werden dann bei 180 Grad für 20 min gebacken. Danach sollten sie noch 5 min auskühlen.

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Und schon sind sie fertig, die knusprigen, gesunden Brötchen. Während die Brötchen gehen und backen, könnt ihr das restliche Frühstück vorbereiten. Für alles insgesamt braucht ihr sicher nur eine Stunde. Das dann auch der Rest eurer Familie wach ist, garantiere ich allerdings nicht. Diese Brötchen sind zwar sehr lecker, aber den gleichen Effekt wie in der Werbung dürften sie wohl trotzdem nicht haben. Falls doch berichtet mir davon.

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Hier seht ihr, dass die Brötchen von innen etwas feucht wirken. Das sind sie natürlich nicht. Das sieht nur durch den Quark so aus. Quarkgebäck hat ja immer einen typischen Geschmack. Und das sieht man auch am Teig.

Ich hoffe die Brötchen schmecken euch und ihr spart jetzt ein wenig Zeit am Frühstückstisch oder Sonntags, wenn mal wieder kein Brot da ist für den nächsten Morgen.

Achja, das PDF mit dem Rezept bekommt ihr mit einem Klick auf diesen Satz hier.

Eure Krissi

Brot und Salz

So heute gibt es mal was altes. Und eigentlich hab ich überlegt das nicht online zu stellen. Als ich die Fotos sah, war ich ein wenig geschockt. Die sind ja furchtbar. Entstanden sind sie Ende letzen Jahres. Im Vergleich sieht man wenigstens mal die Entwicklung. Deswegen werde ich sie euch trotzdem zeigen. Aber nur 2. Der Rest ist wirklich unbrauchbar.

Im November des letzten Jahres feierte eine meiner liebsten Freundinnen eine Einweihungsparty. Sie und ihr Freund sind zusammen in ein kleines Häuschen gezogen. Da sie aber eigentlich schon alles haben wünschten sie sich Geld. Aber so ganz mit leeren Händen geht man ja nicht. Deshalb wollte ich traditionell Brot und Salz verschenken. Allerdings ein bisschen ausgefallener. Blöderweise bekamen sie natürlich von fast allen Gästen Brot und Salz. Damit hatte ich nun gar nicht gerechnet. Ich ging eher davon aus, die Tradition sei etwas aus der Mode. Nun gut, ändern konnte ich es zu dem Zeitpunkt ja nicht mehr. Immerhin hatte ich Sonnenblumenkernbrot und Orangensalz und es war selbstgemacht.

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Ihr braucht für 2 kleine Brote:

20g frische Hefe
350ml lauwarmes Wasser
75g Sauerteig (Fertigprodukt)
2 EL Ahornsirup oder Honig
2 TL Salz
250g Roggenmehl
250g Weizen-Vollkornmehl
100g Sonnenblumenkerne

Hefe in eine Schüssel bröckeln, Wasser, Sauerteig und Sirup hinzufügen. Alles gründlich verrühren bis sich die Hefe aufgelöst hat. Beide Mehlsorten, Salz und den Hefe-Mix zu einem glatten Teig verarbeiten. Eine Schüssel mit etwas Mehl ausstreuen und den Teig hinein legen. Zugedeckt 1 1/2 Std an einem warmen Ort stehen lassen.

Aus dem Teig zwei Laibe formen. Diese mit einer Seite in die Sonnenblumenkerne drücken. Die Laibe auf ein Backblech legen und mit einem scharfen Messer die Oberfläche einschneiden. Zugedeckt noch einmal 45 min gehen lassen. Den Ofen auf 250 Grad vorheizen und für 10 min backen. Dann den Ofen auf 180 Grad runter kühlen und weitere 30 min backen.

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Den zweiten Laib haben wir behalten. Uns hat es gut geschmeckt. Generell muss ich bei Brot noch etwas üben. Die Kruste wird bei mir immer zu dick. Und das nächste mal würde ich anderes Mehl verwenden. Das Vollkornmehl, was ich hatte, gefiel mir gar nicht. Aber das ändert nichts am Rezept. Gestern bekam ich übrigens den Tipp Brot nicht über 180 Grad zu backen. Wenn man also vorher nicht auf 250 Grad vorheizt, wird die Kruste vielleicht besser. Aber das kann ich jetzt nicht genau sagen.

Das Salz habe ich aus Fleur de Sel, Orangenzesten und einigen Tropfen gepressten Orangensaft gemischt. Die Mischung sollte genug Zeit zum trocknen haben, bevor ihr alles verpackt. Das Salz eignet sich gut für Salate oder Fischgerichte. Leider habe ich gar kein Bild davon.

Hier könnt ihr noch das Rezept-PDF für das Brot herunter laden.

Verschenkt ihr generell noch Brot und Salz?
Bei uns steht ein Schälchen mit beidem auf dem Küchenschrank. Ein Exemplar bekamen wir beim Einzug nämlich auch.

Eure Krissi

Helles Sauerteigbaguette

Wieder mal ein Fall von „Es ist Sonntag, was nehmen wir morgen mit zur Arbeit?“. In dem Fall hatte ich Glück. Da ist es mir schon etwas früher Sonntags eingefallen. Deshalb fiel die Wahl dann nicht auf etwas schnelles sondern auf ein helles Sauerteig-Baguette.

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Sie wurden etwas klein und sehr dünn. Das nächste Mal würde ich sie auf jeden Fall dicker machen. Geschmeckt haben sie sehr gut.

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Ihr braucht für 4 Größere:

1/2 Würfel Hefe
75g Sauerteig (Fertigprodukt)
2 TL Salz
500g Weizenmehl
300ml lauwarmes Wasser

Die Hefe in eine Schüssel bröckeln. Mit Wasser und Sauerteig verrühren bis sich alles aufgelöst hat. Mehl und Salz dazugeben und alles zu einem glatten Teig kneten.
Eine Schüssel mit Mehl ausstreuen und den Teig hinein legen. Zugedeckt an einen warmen Ort stellen und 1 1/2 Std gehen lassen.
Danach den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier Teile teilen. Jedes Teigstück zu einem Rechteck (40 x 20 cm) ausrollen. Dieses von der langen Seite her aufrollen. Die Teigstangen leicht in sich verdrehen.Die Stangen auf ein Backblech mit Backpapier legen. Weizenmehl darüber sieben. Die Brote zugedeckt nochmal 45 min gehen lassen.
Den Backofen auf 250 Grad aufheizen. Die Brote 10 min backen. Danach die Hitze auf 200 Grad reduzieren und wieder 20 min backen.

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Wer sehr aufmerksam die Bilder betrachtet hat entdeckt noch den Schnee auf dem Zeitungsbild. Ja, die Baguettes gab es bei uns schon im Februar. Deswegen war das Licht auch furchtbar für Fotos. Und die Fotos sind drinnen gemacht. Jetzt wäre ich natürlich draußen im strahlenden Sonnenlicht gewesen. Aber Baguettes schmecken eben auch im Februar. Eigentlich tun sie das ja immer.

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Gerade jetzt wo so langsam die Grillsaison anfängt, kann man Baguettes ja gut gebrauchen, oder? Habt ihr schon gegrillt? Bei uns wurde Samstag angegrillt. War sehr lecker. Ich esse so gerne Gegrilltes. Fürs grillen selbst bin ich allerdings zu ungeduldig. Das muss dann leider immer jemand anders übernehmen. Nunja.

Also fröhliches Grillen und Picknicken mit den leckeren Baguettes wünsche ich.

Eure Krissi

laugenherzen

Salziger Valentinstag

Ist ja nicht mehr lange bis Valentinstag. Deswegen möchte ich euch heute mal zeigen, was ich Mr N letztes Jahr mitgegeben habe.

Wir sind ja nicht so für große Geschenke am Valentinstag. Wir machen uns halt einen schönen Tag und eventuell gibt es auch eine Kleinigkeit, aber das wars auch eigentlich. Letztes Jahr war er über Valentinstag Ski laufen. Deshalb habe ich ihm für die Hinfahrt etwas Verpflegung gemacht. Er liebt Laugengebäck. Es gab also kleine herzige Laugenbrötchen. Leider hat sich herausgestellt, dass sie zu klein waren. Sie wurden also etwas zu hart. Geschmeckt haben sie ihm allerdings trotzdem.

laugenherzen

Ihr braucht für etwa 20 Brötchen:

15g frische Hefe
150ml lauwarme Milch
250g Mehl
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
grobes Salz zum bestreuen

3 EL Natronpulver
1 TL Salz

Die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und glatt rühren. Mit Mehl, Salz und Zucker zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig muss jetzt ungefähr eine halbe Stunde gehen. Am besten an einem warmen Ort, zugedeckt mit einem Geschirrtuch.

Für die Lauge kocht ihr jetzt 1 L Wasser mit Natron und Salz auf. Den Teig könnt ihr in der Zeit ausrollen. Er sollte so 1-2 cm dick sein. Daraus stecht ihr die Herzen aus. Die kommen dann für etwa 5 Sekunden in die köchelnde Lauge. Lasst sie abtrofen und legt sie auf ein Backblech. Da gehen die Brötchen nochmal so 20-30 min. Derweil könnt ihr den Ofen auf 250 Grad vorheizen. Auf die Brötchen kommt jetzt noch das grobe Salz. Ich nehme da meist etwas mehr, da ja auch immer etwas herunter fällt. In den Ofen kommen die Brötchen dann für 10-12 min.

laugengebäck

Und jetzt haben wir auch das Rezept, was ich für das Oktoberfest eigentlich gesucht hatte wieder. Also dieses hier klappt und schmeckt besser.

So habe ich das Ganze dann verpackt damit es die Fahrt überlebt.

herzige verpackung

Die Brötchen sind in der großen braunen Tüte. Das hübsche Design darauf war ein kostenloses Printable. Leider weiß ich gerade nicht mehr woher und von wem. Ich werde da noch einmal nachsehen.

Dann gab es noch einen kleinen Brief dazu. In den zwei kleinen Tüten sind noch herzförmige Spitzbuben. Mr N´s Lieblingskekse.

Und mit diesem Rezept möchte ich auch bei der Verlosung von Stephi teilnehmen. Sie führt den Blog „Meine Küchenschlacht“.

Und auch bei feuchtfröhlich gibt es ein Blogevent zum Valentinstag, wo ich dieses Rezept mal einreiche. Ich hoffe das zählt für beide.

Und hier auch noch ein Banner für ein anderes Event

Liebe geht durch den Magen! Das Küchenplausch Event

So wenn ihr also auch jemand habt der nicht sooo gerne Süßes isst, ihr aber trotzdem was zum Valentinstag machen wollt, ist das hier ja vielleicht etwas für euch. Es ist einfacher als es sich anhört!

Herzige Grüße
Eure Krissi

Kommt gut ins neue Jahr!!

So noch kurz vor Silvester falls ihr noch Zeit habt eine kleine Idee. Die niedlichen kleinen Schweinchen hab ich schon vor einiger Zeit im Netz gefunden. Ich weiß leider nicht mehr wo, denn ich habe ausnahmsweise nur das Bild abgespeichert. Die mussten aber auf jeden Fall für Silvester gemacht werden. Für den Teig habe ich allerdings ein Rezept von Jamie Oliver benutzt.

Schweinchen

Ihr braucht:

400g Weizenmehl Type 550 (Backstark)
100g Hartweizengrieß
1 TL Salz
2 Pck Trockenhefe
1 TL brauner Zucker
325ml warmes Wasser

Mehl, Grieß und Salz mischen und eine Mulde in die Mitte drücken. Hefe und Zucker mit dem Waser mischen und mit einer Gabel verrühren bis sich alles aufgelöst hat. Das muss dann noch eine Weile ruhen. Danach kommt es in die Mulde. Jetzt das Mehl nach und nach in die Flüssigkeit einarbeiten. Wenn das nicht mehr funktioniert, mit den Händen kneten. Den Teig noch einige Zeit kräftig durchkneten so dass er schön glatt und weich ist. Der Teig muss dann mit Mehl bestäubt werden und etwa 15 min bei Zimmertemperatur gehen.
Anschließend könnt ihr kleine Pizzabrötchen formen. Für die Schweinchennase einfach eine kleine Teigkugel plattdrücken und auf ein Pizzabrötchen drücken. Dann zwei Löcher mit einem Schaschlikspieß hinein piecksen. Auch für die Augen noch zwei Löcher darüber. Die Öhrchen werden aus zwei kleinen Dreiecken geformt und angedrückt.
Wenn alle fertig sind kommen sie bei 250 Grad für etwa 20 min in den Ofen.

Viel Spaß heute beim feiern! Rutscht gut ins neue Jahr und genießt das Feuerwerk! Bis bald im Jahr 2013!!

Eure Krissi

Brottitelbild

Das schnellste Brot der Welt

Brottitelbild

Am Wochenende wars mal wieder so weit…kein Brot mehr im Haus. Und das merkt man natürlich am Sonntag, wenn alle Geschäfte zu haben. Vollkommen klar. Was tun? Richtig: selbst backen. Aber man will das Wochenende ja auch sinnvoll nutzen und nicht wegen einem vergessenen Einkauf ewig in der Küche stehen. Deshalb möchte ich hier mit euch ein Rezept von meinem Opa teilen, und zwar für das schnellste Brot der Welt.

(Mein erster sinnvoller Beitrag hier YAY)

Das Brot ist wirklich unglaublich einfach und je nach Geschmack sehr wandelbar.
Bei dieser Variante auf den Bildern habe ich Dinkelvollkornmehl benutzt und keine Nüsse mit rein getan. Ich werde euch hier aber das Originalrezept aufschreiben.

Ihr braucht:

500g Mehl (in diesem Fall habe ich Dinkelvollkornmehl verwendet)
2 Eier
50g Zucker (habe ich bei der Vollkornvariante weggelassen)
500g Magerquark
1 Pck. Backpulver
1 Prise Salz
100g Haselnusskerne (habe ich weg gelassen, man kann auch andere Nüsse, Früchte, Müsli, etc. verwenden)
1 Eigelb (oder Milch, oder Wasser)

Mehl, Eier, Zucker, Magerquark, Backpulver und Salz mit einem Knethaken oder per Hand zu einem glatten Teig verarbeiten. Dann die Haselnusskerne unterheben und den Teig zu einem Brotlaib formen.

Brotteig

Die Oberseite mit einem scharfen Messer kreuzweise einritzen. Das Eigelb mit 2 EL Wasser verquirlen und das Brot damit bepinseln,

Das ganze dann im Ofen bei 200 Grad für 60-70 min backen.

fertiges Brot

Ich habe dieses Brot jetzt schon in zwei Varianten getestet und bin von beiden begeistert. Es wird sicher noch oft in unserem Ofen landen.

Wie man auf den Bildern vielleicht sieht, ist es teilweise etwas kletschig geworden. Sieht nicht schön aus, ändert aber zum Glück nichts am Geschmack!
Ich hoffe euch schmeckt das Brot genauso gut wie mir!

Eure Krissi